Gab es Mohammed überhaupt? Wissenschaftler streiten über die Existenz des Propheten

Mohammed_receiving_the_submission_of_the_Banu_Nadir.jpg

Der Prophet Mohammed (zu Pferde) unterwirft die Banu Nadir (14. Jahrhundert). Zeitgenössisches Gemälde. Das Bilderverbot mag für Muslime gelten. Aber es gilt nicht für Nichstmuslime. Sowenig wie das hinduistische Schlachtverbot von Kühen für Nicht-hindus gilt. Mohammedaner werden sich daran gewöhnen müssen, dass Ihre Religion nur eine von vielen anderen ist (MM)

***

 

Mythischer Gründungsvater oder historische Figur? Wissenschaftler streiten über die Existenz des Propheten Mohammed

Der Humanistische Pressedienst , 9 März 2009

Von Reinhard Baumgarten

Muslime berufen sich heute in höchst unterschiedlicher Weise und Intensität auf Mohammed, den Propheten des Islams. Die Frage, ob Mohammed gelebt hat oder nicht, stellt sich für die überwiegende Mehrheit nicht: Sie gehen fest davon aus, dass es so war.

Doch wer – auch als Wissenschaftler – an der geschichtlichen Existenz des Propheten Mohammed zweifelt, der legt in den Augen vieler Muslime die Axt an die Wurzel des Islams. 1978 veröffentlicht der amerikanische Astrophysiker und Schriftsteller Michael Hart ein erstaunliches Buch. Es trägt den Titel:

“Die 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte.”


Das für viele Überraschendste an diesem Buch ist, dass an erster Stelle ein Mann namens Mohammed ibn Abdallah steht. Es handelt sich dabei um den Propheten Mohammed, den Begründer des Islams. Zu seiner Wahl schreibt Michael Hart:

“Der Prophet Mohammed war der einzige Mann der Geschichte, der sowohl auf religiösem wie auf weltlichem Gebiet höchst erfolgreich war.”

Mehrfacher Ehemann, Religionsstifter, Mahner und Gesandter Gottes. Feldherr und Eroberer, Politiker und Staatslenker. Mehr als irgendeine andere historische Gestalt hat Mohammed in der christlichen Welt über Jahrhunderte Furcht, Hass und Verachtung erregt. Den Muslimen hingegen gilt Mohammed seit jeher als das Siegel der Propheten, als leuchtendes Vorbild und als der vollkommene Mensch.

In der christlichen Welt wurde Mohammed kritisiert, verunglimpft und von Dante – stellvertretend für viele Christen des Mittelalters – in dessen Göttlicher Komödie in den tiefsten Höllenpfuhl verdammt. In der muslimischen Welt wurde Mohammed verherrlicht und verehrt. Er wurde zum Sinnbild des gottgefälligen Menschen.

Es gibt keinen Gott außer Gott und Mohammed ist der Gesandte Gottes.

So lautet das islamische Glaubenszeugnis. Wer das Shahada genannte Glaubensbekenntnis auf Arabisch vor Zeugen spricht, gilt als Muslim respektive Muslima. Die Shahada ist die erste Säule des Islams.

Ihr erster Teil, in dem die Einheit Gottes und damit ein strikter Monotheismus bezeugt werden, bildet die theologische Grundlage des Islams.

Der zweite Teil – und Mohammed ist der Gesandte Gottes – bildet die Grundlage für die weltliche Ausgestaltung des Islams. Denn nach islamischem Verständnis war Mohammed der Überbringer des Korans, des heiligen Buches der Muslime, und dessen wichtigster Interpret.

Seine Sunna genannte Sammlung von Aussprüchen und Handlungsweisen ist die praktische Richtschnur für die Gläubigen und neben dem Koran die zweite wichtige Quelle für die Scharia – die islamische Pflichtenlehre. Wie wichtig der Prophet des Islams für die Muslime ist, beschreibt Aiman Mazyek, der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland.

» Weiterlesen im Originalartikel…

Quelle: http://europenews.dk/de/node/20831

 ***

Interview mit Robert Spencer: Hat Mohammed wirklich existiert?

Mythischer Gründungsvater oder historische Figur? Wissenschaftler streiten über die Existenz des Propheten Mohammed

Flemming Rose “Ideologien haben keine Schutzrechte”

Tilman Nagel “Islam-Forschung – Das Bild Mohammeds ist ein Konstrukt“

Hans Jansen “Die historische Nachweisbarkeit von Mohammed, Aisha und wer weiß von wem…”

Islamwissenschaftler Karl-Heinz Ohlig: Hat es Mohammed als historische Gestalt gegeben?

Rezension: Gab es Mohammed wirklich?

Kairoer “Erklärung der Menschenrechte im Islam” – Widerspruch zum internationalen Verständnis der Menschenrechte

10 gute Gründe für den Islam-Austritt

SPENDEN AN MICHAEL MANNHEIMER

Überweisung an:

OTP direkt Ungarn
 Kontoinhaber: Michael Merkle/Mannheimer
 IBAN: HU61117753795517788700000000
 BIC (SWIFT): OTPVHUHB
 Verwendungszweck: Spende Michael Mannheimer
 Gebühren: Überweisungen innerhalb der EU nach Ungarn sind kostenfrei
Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
36 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments