Experten: „Bei Pädophilie gibt es keine Heilung, definitiv nicht”


“Den meisten Pädophilen „ist bewusst, dass Kinder durch so etwas Schaden nehmen”, sagt der Sozialpsychiater. Wer sich in so einem Fall nicht helfen lasse, mache sich schuldig.”

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HuffPost

Kinderpornografie: „Bei Pädophilie gibt es keine Heilung, definitiv nicht”

Sebastian Edathy und der ungeheuerliche Verdacht: Kinderpornografie. Der Fall des SPD-Politikers trifft ein sensibles Thema.

Und es wird immer wieder solche Fälle geben. Denn laut Studien fühlen sich in Deutschland rund 250.000 Männer und Frauen von Kindern sexuell angezogen. Was steckt hinter dieser krankhaften Neigung? Wie kommt sie zustande? Und: Kann man sie heilen? Die Huffington Post hat dazu zwei renommierte Experten befragt.

„Ein Kind, das im Netz steht, wurde missbraucht”


Grund für diese Neigung sei eine spezielle Veranlagung – ausgelöst durch die Biografie eines Menschen, durch hormonelle Veränderungen oder sogar durch genetische Voraussetzungen, sagt Johannes Wancata, Leiter der Klinischen Abteilung für Sozialpsychiatrie an der Medizinischen Universität Wien. „Für diese Veranlagung”, sagt Wancata, „können Betroffene erst einmal nichts”.

Doch den meisten Betroffenen „ist bewusst, dass Kinder durch so etwas Schaden nehmen”, sagt der Sozialpsychiater. Wer sich in so einem Fall nicht helfen lasse, mache sich schuldig.

Kinderpornografie wird oft als Bagatelle angesehen. Und sie breitet sich immer weiter aus. Ein Experte, der namentlich nicht zitiert werden will, sagte der Huffington Post: „Den meisten ist nicht bewusst, wie viel kinderpornografisches Material im Internet unterwegs ist.” Dort, wo Angebot ist, gibt es eben Nachfragen.

„Eine in hohem Maße pädophile Neigung”

Die Experten räumen zwar ein, dass manche Menschen Kinderpornos auch aus Sensationsgier oder anderen Motiven schauen. Doch das sei die Minderheit, bei den allermeisten Kinderpornokonsumenten hingegen bestehe eine „in hohem Maße pädophile Neigung”, sagt Michael Osterheider. Der Professor für Forensische Psychiatrie an der Universität Regensburg therapiert Menschen mit sexuellen Neigungen zu Kindern. Pädophilie ist laut Osterheider „eine sexuelle Präferenzstörung”. Erwachsene, die darunter leiden, sind nur in Bezug auf Kinder sexuell erregt.

Ein Zustand, der Osterheider zufolge ein Leben lang bestehen bleibt: „Bei Pädophilie gibt es keine Heilung, definitiv nicht.” Aber sie kann therapiert werden – unter strenger Kontrolle. „Wir arbeiten mit Betroffenen darauf hin, dass sie sich nicht mehr im Internet herumtreiben“, sagt der Sexualpsychater. Seine Klienten lernen im Idealfall, ihre Neigungen zu unterdrücken und auf Sex zu verzichten. „Sexualität leben sie dann nur noch in ihrer Phantasie aus, durch Selbstbefriedigung”, sagt Osterheider.

Kinderpornografie – So sieht die Rechtslage aus

Laut Paragraf 184b Strafgesetzbuch handelt es sich bei Kinderpornografie um “Schriften, die sexuelle Handlungen von, an oder vor Kindern zum Gegenstand haben”. Dazu gehören auch Tonaufnahmen, Fotos, Videos und andere Abbildungen. Wer unter 14 Jahre alt ist, gilt im rechtlichen Sinn als Kind.Sowohl Herstellung und Verbreitung als auch Besitz von kinderpornografischen Inhalten sind strafbar. Wer solches Material produziert, verbreitet oder vorführt und gefasst wird, dem droht eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren. Bei gewerbsmäßigem Handel ist ein Strafmaß von sechs Monaten bis zehn Jahren vorgesehen. Milder bestraft wird der Besitz von Kinderpornos: Hier drohen Geldstrafen oder eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren.

Wesentlich ist, was auf den Abbildungen zu sehen ist. Was ist ein Schnappschuss von einem spielenden nackten Kind am Strand? Und was ist Kinderpornografie? Um die Schwere solcher Darstellungen einzuordnen, gibt es ein System verschiedener Kategorien. Eindeutige Fälle sind jene, in denen sexuelle Handlungen gezeigt werden. Schwierig ist die rechtliche Lage dagegen, wenn keine Übergriffe zu sehen sind, sondern Jungen oder Mädchen etwa nackt vor der Kamera posieren. Besitz oder Weitergabe solcher “Posing-Bilder” sind nur dann strafbar, wenn die unbedeckten Genitalien der Kinder “aufreizend zur Schau gestellt” sind.

Umstritten ist unter Juristen, ob sich jemand schon strafbar macht, wenn er nur im Internet auf einschlägigen Seiten surft, ohne sich Inhalte herunterzuladen. Nach herrschender Rechtsprechung ist aber auch das Betrachten solcher Bilder strafbar.

Quelle:   |  von Marcel Bohnensteffen Veröffentlicht: 13/02/2014  | http://www.huffingtonpost.de/2014/02/13/kinderpornografie-paedophilie_n_4781284.html?utm_hp_ref=germany

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