Frankreichs Juden fliehen vor dem wachsenden Hass seitens französischer Moslems


Die jüdische Gemeinde Frankreichs zählt heute 606.561 Mitglieder (anhand der Zählung des World Jewish Congress. Die Zahlen sind eindeutig: 3120 französische Juden wanderten im vergangenen Jahr von Frankreich nach Israel aus. Damit stieg die Migration ins gelobte Land um 63 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Jahrelang mäanderten die Auswanderer-Zahlen zwischen 1000 und 2000, nun dieser sprunghafte Anstieg.

***

11. Januar 2014

Frankreichs Juden fliehen vor dem wachsenden Hass

Es wandern so viele französische Juden nach Israel aus wie noch nie – aus Angst. Denn in Frankreich steigen die antisemitischen Gewalttaten, mehr als die Hälfte der Juden fühlen sich bedroht.

Nun schaltet sich der Innenminister ein: mit Verboten.

Die Zahlen sind eindeutig: 3120 französische Juden wanderten im vergangenen Jahr von Frankreich nach Israel aus. Damit stieg die Migration ins gelobte Land um 63 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Jahrelang mäanderten die Auswanderer-Zahlen zwischen 1000 und 2000, nun dieser sprunghafte Anstieg.

Die Statistik des Israelischen Einwanderungsministeriums platzt mitten in eine schwelende Debatte um wachsenden Antisemitismus in Frankreich. Warum flüchten derzeit so viele französische Juden nach Israel? Eine Studie der Europäischen Agentur für Grundrechte (FRA) zeigt:


88 Prozent der französischen Juden beobachten eine zunehmende Feindseligkeit gegenüber ihrer Religion in den vergangenen fünf Jahren. 46 Prozent erwägen eine Auswanderung.

Der Präsident des Dachverbandes jüdischer Einrichtungen (Crif), Roger Cukierman, sieht neben der düsteren Wirtschaftslage in Frankreich die “schlechte allgemeine Stimmung” unter den Juden – auch infolge des Antisemitismus – als Hauptgrund für die Auswanderung. Tatsächlich nahm die Zahl antisemitisch motivierter Taten in Frankreich im Jahr 2012 laut eines Berichts der jüdischen Organisation SPCJ um 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

Der Dachverband Crif beobachtet gar eine “Explosion” bei antisemitischen Taten seit dem Jahr 2000. Als er im Mai seinen Posten antrat, hat Cukierman den Kampf gegen den Antisemitismus deshalb zum zentralen Anliegen gemacht. Genauso wie Präsident Francois Hollande.

Attentat von Toulouse war “Schock” und “Wendepunkt”

Vor allem sind viele Juden seit den Attentaten des Islamisten Mohamed Merah traumatisiert, der im März 2012 vor einer jüdischen Schule im südfranzösischen Toulouse drei Schüler und einen Lehrer erschoss. Dies war für viele Juden in Frankreich ein Schock und ein “Wendepunkt”, wie es der israelische Präsident Shimon Peres ausdrückte. “Das war ein Dammbruch, der nicht repariert werden konnte”, sagt Deidre Berger, Direktorin des American Jewish Committee in Berlin, gegenüber FOCUS Online.

Diese Tat hat eine hohe Zahl weiterer Vorfälle ausgelöst. Die Studie des FRA zeigt auch, dass 60 Prozent der Juden in Frankreich Angst vor körperlichen Angriffen haben. Das ist der höchste Anteil in ganz Europa. Die vielen Auswanderungen nach Israel seien vor allem dem Antisemitismus geschuldet, sagt Berger. “Junge Juden fühlen sich nicht wohl, es existiert eine nicht greifbare Gefahr.” Dazu kämen allerdings auch die wirtschaftlichen Probleme Frankreichs, die den Schritt der Auswanderung sicher beschleunigten.

Staatsrat verbietet Auftritt von antisemitischem Kabarettisten

Aktuell spaltet die Diskussion um den Komiker Dieudonné M’Bala M’Bala das Land. Die Auftritte des Kabarettisten, der schon des Öfteren durch antisemitische Äußerungen aufgefallen ist, sind bei so manchem Franzosen beliebt. Doch nun wurden sie von höchster Stelle verboten. Zunächst durfte Dieudonné in der französischen Stadt Nantes nicht auftreten, nun wurde auch seine Veranstaltung in Tours verboten. Innenminister Manuel Valls sieht in den Auftritten des 47-Jährigen keine humoristischen Veranstaltungen, sondern politische Versammlungen, bei denen er antisemitische und rassistische Parolen verbreitet.

Für Marine Le Pen, Chefin des rechtsextremen Front National, ist das Verbot von Dieudonnés Auftritten “enorm beängstigend”. Sie setzt als Parteivorsitzende den judenfeindlichen Kurs ihres Vaters Jean-Marie Le Pen fort. “Das ist Zensur, ein Umsturz der juristischen Ordnung”, sagte sie am Freitag dem Fernsehsender “I Télé”. Es werde eine hysterische Debatte geführt, organisiert von Innenminister Valls, der den Kern verdichte auf: Entweder man sei für die Verbote von Dieudonnés Auftritten oder Antisemit.

Nachdem das Verwaltungsgericht in Nantes ein Verbot kurzfristig untersagt hatte – mit der Begründung, die Veranstaltung habe nicht “hauptsächlich” zum Ziel, “die Menschenwürde zu verletzen” – zog Innenminister Valls vor den Staatsrat, das höchste juristische Gremium des Landes. Und er bekam Recht. Anschließend sprach er von einem “Sieg für die Republik”, der “Kampf gegen diese widerliche Person” werde weitergehen.

Es gibt mehr judenfeindliche Stllen im Koran als in Hitlers “Mein Kampf”

Ist es wirklich ein Sieg?

Doch ist es wirklich ein Sieg? Crif-Präsident Cukierman räumt ein, dass der französische Staat seine Hausaufgaben in puncto Sicherheit der jüdischen Gemeinde zwar mache. Aber: “Man kann nicht einen Polizisten oder Stacheldraht vor jede Synagoge, jede koschere Fleischerei stellen.” Nötig sei ein Umdenken in der Gesellschaft – “Erziehungsarbeit”, nannte das Cukierman zu seinem Amtsantritt.

So sieht es auch Deidre Berger vom American Jewish Committee im Gespräch mit FOCUS Online: “Der Antisemitismus sitzt im Herzen der französischen Gesellschaft.” Innenminister Valls habe viel riskiert, um gegen diesen Antisemitismus vorzugehen. Seine Entschlossenheit sei ein gutes Zeichen. Ein juristischer Erfolg beseitige allerdings noch lange nicht die Ressentiments gegen die Juden.

Auch in Deutschland ist man wachsam. Dieter Graumann, Vorsitzender des Zentralrats der Juden, sagt zu dem Thema: “In Deutschland können Juden sicher leben. Doch wir beobachten die Entwicklung in Europa sehr aufmerksam.”

Gerade in einem vereinten Europa gehöre es nun auch dazu, in Deutschlands Nachbarländer zu schauen, laut und deutlich menschenverachtende Tendenzen in Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft zu benennen und Konsequenzen zu fordern. In der Zwischenzeit nutzt Israel die Unsicherheit und Unzufriedenheit französischer Juden und wirbt offensiv um Zuwanderer. “Kommen Sie nach Israel”, rief Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei seinem Frankreichbesuch Ende Oktober aus – und handelte sich damit öffentlich Widerworte von Frankreichs Präsident Hollande: “Der Platz für die französischen Juden ist in Frankreich”.

Fußballprofi Anelka sorgt für Antisemitismus-Skandal

Nicolas Anelka (r.)

Kürzlich sorgte das sportliche Enfant Terrible Frankreichs, Fußballstar Nicolas Anelka, für einen Skandal in Frankreich. Bei einem Ligaspiel seines Klubs West Bromwich Albion macht er den “Quenelle”-Gruß, eine Mischung aus dem Hitlergruß und einer beleidigenden französischen Geste, die so viel bedeutet wie “Leck mich am Allerwertesten”.

Hinterher bestritt Anelka, dass seine Geste einen antisemitischen Hintergrund habe, vielmehr sei es ihm um Kritik am System gegangen. Die Geste, eine Hand auf einem ausgestreckten Arm, nutzt insbesondere Komiker Dieudonné immer wieder. So sprang er Anelka direkt bei und gratulierte diesem zu der Geste. Nicht ohne darauf zu verweisen, dass sie nicht antisemitisch sei. Dem widerspricht allerdings der Rechtsextremismus-Experte Jean-Yves Camus. “Die Geste ist ein Identifizierungscode und gewinnt unter jungen Menschen immer größere Popularität. Allerdings ist nicht sicher, ob jeder um die Bedeutung weiß”, sagte Camus der Zeitung “Libération”. Die Anhängerschaft von Dieudonné sei vielschichtig und gegen das System eingestellt. “Die gemeinsame Basis bildet aber der Antisemitismus”. {Quelle: www.focus.de}

timthumb.php

Kommentar von “Kopten ohne Grenzen“

Ein Artikel, der zwar das Anitsemitismusproblem in Frankreich benennt, aber bis auf den dezenten Hinweis auf den Fall “Merah” nichts zu bieten hat über die Tätergruppe, die diesen Antisemitismus verursacht.  Wäre es Marie Le Pen und ihre Anhängerschaft, hätte kein Autor dieser Welt gezögert, die Täter zu benennen.

Da war der Spiegelartikel vom 21.03.2012

 Immer mehr Juden fliehen aus Frankreich nach Israel

www.spiegel.de

Im Jahr 2006 erreichte diese Angst einen Höhepunkt, nachdem der 24 Jahre alte Ilan Halimi von einer Gruppe mit antisemitischem und arabischem Hintergrund drei Wochen lang festgehalten, gefoltert und schließlich ermordet wurde. Die Einwanderungszahlen aus Frankreich schwollen damals um rund 50% an.

Der Knesset-Abgeordnete Daniel Ben Simon hat das Phänomen jüdischer Auswanderung in seinem Buch “Französischer Biss” untersucht: “Juden in Frankreich haben Angst vor dem Tag, an dem die Muslime zu einem bestimmenden Faktor der französischen Innenpolitik werden. Sie fürchten, dass das Land dann nicht mehr sicher für sie sein wird”, sagte Ben Simon SPIEGEL ONLINE.

Schon jetzt komme es jedes Jahr zu “Hunderten antisemitischer Zwischenfälle”, hauptsächlich von Seiten arabischer Einwanderer, sagt Zana: “Das löst großen Druck aus. Wie lange können jüdische Gemeinden sich vor Übergriffen mit Überwachungskameras schützen?

Wie lange soll in Europa noch geduldet werden, dass muslimische Einwanderer nach dem Holocaust sich erdreisten, gegen Juden so wirkmächtig vorgehen zu dürfen, dass Juden wieder einmal auf der Flucht sind und damit der Welt beweisen, dass die Gründung eines israelischen Staates unbedingt notwendig war, um Zuflucht nehmen zu können, auch wenn dieser Staat ebenfalls von islamischem Antisemitismus der Nachbarn, die die völlig Vernichtung des Staates Israel zuweilen sogar in ihre Verfassung geschrieben haben wie die Hamas-Terror-Truppe im Gaza-Streifen.

Quelle: http://koptisch.wordpress.com/2014/01/11/kog-frankreichs-juden-fliehen-vor-dem-wachsenden-hass/

***

Ohne Blogs wie diesem wären wir den Lügen der von Linken beherrschten Medien und Politik, die den Islam wahrheitswidrig als friedliche Religion darstellen und jede Islamisierung Europas und Deutschlands leugnen, hilflos ausgeliefert. Unterstützen Sie meine Aufklärungsarbeit mit einer

Spende für Michael Mannheimer

Dieser Blog existiert allein Dank Ihren Spenden

***

 

SPENDEN AN MICHAEL MANNHEIMER

Überweisung an:

OTP direkt Ungarn
 Kontoinhaber: Michael Merkle/Mannheimer
 IBAN: HU61117753795517788700000000
 BIC (SWIFT): OTPVHUHB
 Verwendungszweck: Spende Michael Mannheimer
 Gebühren: Überweisungen innerhalb der EU nach Ungarn sind kostenfrei
Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
22 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments