Der Fall David Bruce Reimer: Das erste Todesopfer der Genderisten

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Bei der Operation wegen Vorhautverengung wurde der Penis des 6-monatigen Bruce Reimer irreparabel geschädigt. Seine Eltern entschieden sich daher auf Rat des Sexualwissenschaftlers John Money, eine geschlechtsverändernde Operation durchführen zu lassen und das Kind als Mädchen zu erziehen. Im Alter von 22 Monaten wurden Bruce Reimer die noch vorhandenen Hoden entfernt (Kastration) und aus der Haut seines Hodensacks rudimentäre Schamlippen geformt. Bruce wurde ab diesem Zeitpunkt Brenda genannt. Darüber hinaus wurde das Kind etwa ab dem 12. Lebensjahr mit weiblichen Hormonen behandelt. Familie und Freunde beschrieben ihn (sie?) als ein zutiefst unglückliches Kind mit großen sozialen Problemen. Als Brenda mit 20 Jahren erfuhr, dass sie zuvor ein Junge gewesen war, tat  nannte sie sich fortan David und  alles, um wieder ein Junge zu werden. David Reimer beging am 4. Mai 2004, im Alter von 38 Jahren, Suizid.

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Von Michael Mannheimer

Der Genderismus forderte bereits ein Todesopfer. Medien verschweigen dies bis heute

In den USA erfolgte am 27. April 1961 der vermutlich erste Versuch, das Geschlecht eines Kindes über medizinische Operation zu ändern. Der Fall ging als “David-Reimer-Fall in die Medizingeschichte ein. Beim sechsmonatigen David Reimer wurde eine Vorhautverengung festgestellt. Bei der Operation wurde jedoch sein Penis irreparabel geschädigt. Seine Eltern entschieden sich daher auf Rat des Sexualwissenschaftlers John Money, eine geschlechtsverändernde Operation durchführen zu lassen und das Kind als Mädchen zu erziehen.

Bildquelle: http://coolnotcute.blogspot.de/

Money (s.o.) ging von der Grundannahme aus, ein Mensch besitze keine von Geburt an festgelegten geschlechterspezifischen Verhaltensweisen. Das biologische Geschlecht (sex) habe nichts mit dem sozialen Geschlecht (gender) zu tun. Obwohl seine Geschlechtszuweisung im Fall Reimer scheiterte, hielten er und viele seiner Anhänger an der Grundthese fest und führten bzw. führen diesen Fall als Beleg an, dass das Identitätsgeschlecht eines Menschen erst in der späteren Kindheitsentwicklung manifestiere und vorher beliebig veränderbar sei. Kritiker des Gender-Mainstreaming behaupten häufig, Gender Mainstreaming baue auch auf Moneys Thesen auf.

Im Alter von 22 Monaten wurden David die noch vorhandenen Hoden entfernt (Kastration) und aus der Haut seines Hodensacks rudimentäre Schamlippen geformt. Bruce wurde ab diesem Zeitpunkt Brenda genannt. Darüber hinaus wurde das Kind etwa ab dem 12. Lebensjahr mit weiblichen Hormonen behandelt. Während sein Operateur Money das Kind als “als „normales, glückliches Mädchen“” beschrieb, sagten Familie und Freunde hingegen. dass Brenda (vormalig David Bruce) ein zutiefst unglückliches Kind mit großen sozialen Problemen gewesen sei.


1980 erfuhr Brenda, dass sie als Junge geboren worden war. Von diesem Zeitpunkt an bestand Brenda darauf, wieder als Junge zu leben und nannte sich fortan David. Reimer unterzog sich einer konträren Behandlung mit Brustentfernung, Testosteroninjektionen und Phalloplastik. Am 22. September 1990 heiratete er Jane Fontaine und adoptierte ihre drei Kinder. David Reimer beging am 4. Mai 2004, im Alter von 38 Jahren, Suizid.

Die BBC dokumentierte den Fall und sendete ihn am 7. Dezember 2000 erstmals unter dem Titel The Boy who Was Turned into a Girl. Die aktualisierte Fassung Dr. Money and the Boy with No Penis aus dem Jahre 2004 wurde auf Deutsch unter dem Titel BBC Exklusiv: David Reimer – der Mädchenjunge im April 2005 ausgestrahlt.

Alice Schwarzer verwendete dies 1975 in ihrem Buch Der kleine Unterschied als Beleg für ihre Thesen des Gleichheitsfeminismus (s.u.) und als Musterbeispiel für den „aufklärenden Auftrag der Forschung“. Eva Herman nahm dazu kritisch Stellung in ihrem Buch Das Eva-Prinzip.

John Money wies im Rahmen seines Konzepts „Geschlechtsneuzuweisung” einer unbekannten Anzahl weiterer Kinder mit fehlgebildeten Geschlechtsorganen ein Geschlecht zu. Er hatte dazu als Leiter der Psychologie am Johns-Hopkins-Krankenhaus eine darauf spezialisierte Klinik errichtet, die von seinem Nachfolger 1979 geschlossen wurde. Einige der ehemaligen Patienten fanden sich in Selbsthilfegruppen zusammen.

Der Wahn der Linken vom “Gleichheitsfeminismus” (auch Egalitätsfeminismus oder Sozialer Feminismus)

„Man wird nicht als Frau geboren, man wird es.“ (Simone de Beauvoir)

Simone de Beauvoir (rechts) und Jean-Paul Sartre, 1920

Gleichheit und Differenz sind zentrale Kategorien im feministischen Diskurs. Im Gleichheitsfeminismus (auch Egalitätsfeminismus oder Sozialer Feminismus) gehen die Vertreterinnen von einer grundsätzlichen Gleichheit der Geschlechter aus und begründen die zwischen den Geschlechtern existierenden Unterschiede hauptsächlich mit gesellschaftlichen Machtstrukturen und Sozialisation der Menschen. Diese Idee war erstmals von Simone de Beauvoir in das Das andere Geschlecht (1949) aufgeworfen worden, demnach die Frau als „das Andere“ und soziales Konstrukt der Männer betrachtet wird.

„Man wird nicht als Frau geboren, man wird es.“ Simone de Beauvoir

Nach dieser Theorie gibt es kein „typisch männlich“ und „typisch weiblich“, sondern nur durch geschlechtsspezifische Sozialisation und Aufgabenteilung begründete Verhaltensunterschiede zwischen den Geschlechtern. Ziel dieses feministischen Emanzipationskampfes ist die Aufhebung sämtlicher geschlechtsspezifischer gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten und Unterschiede, um so den Menschen zu ermöglichen, nach ihren individuellen Fähigkeiten und Vorlieben zu leben, statt nach gesellschaftlich vorgegebenen Geschlechterrollen. Im deutschsprachigen Raum wird diese Strömung unter anderem von Alice Schwarzer vertreten.

Radikalisiert wurde dieser Gedanke durch einen Teil der um die französische Zeitschrift Nouvelles Questions Féministes (NQF) gruppierten Feministinnen. Während für de Beauvoir Anatomie letztlich als gegeben und Teil der Situation galt, interpretierten sie das biologische Geschlecht selbst als Konstrukt mit dem Zweck, die Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen zu markieren.

Die Thesen der Genderisten sind wissenschaftlich längst widerlegt

Obwohl die Thesen des Genderismus, denenzufolge das geschelchtsspezifische Verhalten nicht biologisch, sondern durch soziale Zuschreibung enstünde, von zahlreichen Wisenschaften längst widerlegt sind, halte Linke – erkenntnis- und faktenresistent, wie es sich für Ideologen gehört – immer noch eisern an ihrem Wahn des nicht angeborenen, sondern durch “Sozialisation” erworbenen Geschlechts eisern fest.

Biologen aus den USA und auch Großbritannien stellten diverse Untersuchungen vor, die ihrer Meinung nach klar belegen, dass unterschiedliches Fühlen und Verhalten von Mädchen und Jungen bereits kurz nach der Geburt ausgeprägt ist, ohne dass kulturelle Einflüsse dies bereits hätten bestimmen können.

“Aufschlussreich ist vor allem die Testreihe, in der Babys vor die Wahl gestellt wurden, mit Puppen oder technischem Spielzeug zu spielen und Mädchen zielsicher zu den Puppen gingen, Jungs dagegen zu den technischen Spielsachen. Auch unmittelbar nach der Geburt ist das Blickverhalten bereits unterschiedlich ausgeprägt. Jungs schauen mehr auf technische Sachen, Mädchen mehr in Gesichter.” (Quelle)

Der Bericht hatte Konsequenzen für die Genderforschung: Norwegen strich dem staatlichen Gender-Institut die Geldmittel.

Der Genderismus entstand in den 1960er Jahren in den USA

Die Gender Studies entwickelten sich aus den Women’s Studies, die in den 1960er und 70er-Jahren in einigen US-amerikanischen Universitäten entstanden. Die Women’s Studies beschäftigten sich mit der wissenschaftlichen Betrachtung von Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft – dies allerdings zum ersten Mal aus feministischer Sicht. Unter anderem Virginia Prince sah ein Defizit in dem Umstand, dass bisher zwar viel über Frauen geforscht worden war, allerdings immer nur von männlichen Wissenschaftlern und Autoren. Die Women’s Studies sollten nun weibliche Lebenserfahrung sozialer und kultureller Realität als Grundlage der Wissenschaft nutzen.

Mitte der 1980er Jahre entstand auch im deutschsprachigen Raum die Geschlechterforschung als eigene Disziplin

Die deutsche Debatte wurde in den 1990er Jahren am stärksten von Judith Butlers Buch Das Unbehagen der Geschlechter (1991) beeinflusst, in dem Geschlecht vor allem als Ergebnis von Diskursen gesehen wird. Ab Mitte der 1990er Jahre bestimmten die Gender-Theoretikerinnen Evelyn Fox Keller, Sandra Harding, Nancy Fraser, Anne Fausto-Sterling und Donna Haraway die Gender-Debatte in Deutschland mit. Durch die Beschäftigung mit den Geschlechtsrollen, besonders auch in der wissenschaftlichen Forschung, sind die Gender Studies eine Form der Wissenschaftskritik (siehe Ideologiekritik sowie Kritische Theorie). Sie untersuchen die zentrale Rolle von Geschlecht in Wissenschaft und Gesellschaft, da es keinen Bereich gibt, in dem Geschlecht keine Rolle spielt. Sie nutzen unterschiedliche wissenschaftliche und analytische Methoden, die je nach Forschungsobjekt variieren.

Einer der ersten Studiengänge für Gender Studies wurde zum Wintersemester (WS) 1997/98 an der Humboldt-Universität zu Berlin eingerichtet, zugleich eröffneten zwei Studiengänge zur Frauen- und Geschlechterforschung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg: Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien als Aufbaustudiengang und Frauen- und Geschlechterstudien als Magisternebenfach. (http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies)

Ein Kuriosum zum Schluss: Eine Studie an wildlebenden Affen – die von Gender-Verfechtern angelegt wurde, um ihre Theorie eines erworbenen (und nicht vererbten)  Sozialverhaltens bei den Geschlechtern zu bestätigen – erwies sich als Schuss nach hinten. Man legte der Affenherde menschliches Kinderspielzeug vor: Puppen auf der einen und technisches Spielzeug auf der anderen Seite. Zum Entsetzen mussten die Forscher feststellen, dass sich die weiblichen Schimpansen-Babies ausschließlich um die Puppen kümmerten, während sie die technischen Spielzeuge kaum eines Blickes würdigten – und umgekehrt. Selbstverständlich kamen dann Genderisten mit dem Argument, dass sich Tierversuche nicht auf den Menschen übertragen ließen.

So reagieren Linke meistens, wenn sie überführt wurden.

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