Ukraine: Stehen wir vor einem zweiten Krimkrieg?


Angesichts der Spannungen auf der südukrainischen Halbinsel Krim hat Russland den Schutz seiner dort stationierten Schwarzmeerflotte verstärkt. „Wir treffen Maßnahmen, um die Sicherheit unserer Einrichtungen, unserer Infrastruktur und unseres Arsenals auf dem Schwarzen Meer zu garantieren“, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu gestern. Was sich auf der Krim und um die Flotte herum ereigne, werde aufmerksam verfolgt, sagte Schoigu. Angeblich wurden Teile der russischen Streitkräfte wegen der angespannten Lage auf der Krimhalbinsel in Alarmbereitschaft versetzt.

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Die Krim ist mit der Geschichte und Identität Russlands so eng verknüpft wie der Kosovo mit der Identität Serbiens

Am Beispiel der aktuellen Krise in der Ukraine, die sich besonders an den russischen Gebietsansprüchen um die Krim entzündet, wird eine alte Weisheit wieder wahr: Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. Die Krim ist mit der Geschichte und Identität Russlands so eng verknüpft wie etwa der Kosovo mit der Identität Serbiens.

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Wer verstehen will, warum der Kreml derzeit Truppen auf die Krim verlegt hat, warum er mit dem Säbel rasselt und warum der Ausbruch eines heftigen regionalen (?) Konflikts mit ungewissem Ausgang für die Zukunft der Ukraine und den Frieden Europas  in den Bereich der Möglichkeit gerückt ist, kann nicht umhin, sich mit dem Krimkrieg im 19. Jahrhundert zu befassen, der (wenige wissen dies) einer der blutigsten und verlustreichsten der jüngeren europäischen Geschichte war.  Und die politischen Konstellationen zwischen den Kriegsgegnern des Krimkriegs warfen damals bereits ihre langen Schatten auf unser gegenwärtig heftigstes Problem: Der Invasion des Islam nach Europa. Denn es ging im Krimkrieg (nicht nur, aber besonders) um die Beendigung der Vorherrschaft des Osmanischen Reiches und die Befreiung der “slawischen Brüder” Russlands auf dem Balkan.

Es ist wieder einmal erstaunlich, dass unsere Medien (wie beim Kosovo) so gut wie nichts über die historischen Hintergründe zu errichten haben. Das liegt einmal an der Ausbildung der Neu-Journalisten, die in den seltensten Fällen noch Fachakademiker sind, sondern das Un-Fach “Journalistik” gelernt haben, wo sie im Prinzip nichts lernen. Und es liegt auch an der Mentalität der Linken: Diese sind historisch  desinteressiert (Außenminister Fischer sinngemäß: “Geschichte ist unwichtig”). Geschichtsvergessenheit öffnet jedoch jeder populistischen Politik Tür und Tor. Genau dies ist beabsichtigt. (MM)

Der Krimkrieg 1853-56

 

Der Krimkrieg  (von 1853 bis 1856) war ein militärisch ausgetragener Konflikt von eurasischem Ausmaß. Er dauerte und begann als zehnter russisch-türkischer Krieg zwischen Russland auf der einen und dem Osmanischen Reich auf der anderen Seite. Frankreich, Großbritannien und ab 1855 auch das Königreich Sardinien kamen dem Osmanischen Reich zu Hilfe. Durch ihr Eingreifen verhinderten Großbritannien und Frankreich, dass Russland sein Gebiet zu Lasten des zerfallenden Osmanischen Reiches vergrößerte.

Der Krimkrieg war als erster der modernen Stellungskriege besonders verlustreich, wobei die meisten Opfer vor allem an Hunger, Seuchen und Krankheiten infolge unsachgemäßer Wundbehandlung starben. Bedingt durch die damals offensichtlich gewordene schlechte Versorgung ist der Krimkrieg auch eng verknüpft mit der einsetzenden Reform des britischen Lazarettwesens und in diesem Zusammenhang mit der weltberühmt gewordenen Krankenschwester Florence Nightingale. Da die Telegrafie es erstmals ermöglichte, Nachrichten innerhalb weniger Stunden vom entlegenen Kriegsschauplatz in die Hauptstädte Westeuropas zu übermitteln, gilt der Krimkrieg auch als Geburtsstunde der modernen Kriegsberichterstattung.


Der Krieg war der bedeutendste Konflikt in Europa zwischen 1815 und 1914

Er störte das europäische Gleichgewicht der Pentarchie erheblich, obwohl er oberflächlich den Status quo bestätigte. Russland war weitgehend isoliert, während Frankreich sich wieder eindeutig als gleichrangige Großmacht neben den anderen sehen konnte. Österreich setzte sich mit seiner unklaren Politik zwischen die Stühle und schädigte nachhaltig seine guten Beziehungen zu Russland.

Der „kranke Mann am Bosporus“

Die eigentliche Ursache des Krieges war der innere Zerfall des Osmanischen Reiches, das von vielen Medien der Zeit als „Kranker Mann am Bosporus“ umschrieben wurde. Russland sah darin eine Chance, seine Macht in Europa auszubauen und insbesondere einen Zugang zum Mittelmeer und zum Balkan zu bekommen. Die osmanische Herrschaft auf dem Balkan schien gefährdet, und Russland drängte darauf, die Kontrolle über die wichtigen Meerengen des Bosporus und der Dardanellen zu erhalten.

Schon früher hatte der russische Zar vergeblich versucht, die Regierungen Österreichs und Großbritanniens für eine Aufteilung des Osmanischen Reiches zu gewinnen. Großbritannien und Frankreich sperrten sich aber gegen diese russische Expansion. Sie wollten nicht, dass die Schlüsselpositionen in russische Hände fielen, und unterstützten die Osmanen, um den Status quo zu erhalten und damit ihre eigene Macht in Südosteuropa an den osmanischen Grenzen zu sichern.

In der sogenannten Orientalischen Frage über das Fortbestehen des Reiches waren sie der Meinung, dass das Osmanische Reich, das in jener Zeit noch immer eine gewaltige Ausdehnung besaß, erhalten werden müsse. Sein Zusammenbruch hätte ein Machtvakuum verursacht. Für Großbritannien, den zur damaligen Zeit wichtigsten Handelspartner des Osmanischen Reiches, ging es außerdem darum, die Verbindungswege nach Indien zu sichern und russische Vormachtsbestrebungen in Asien zu unterbinden (The Great Game).

Ideologien und Feindbilder

Zar Nikolaus I.

Russlands Motiv, das Osmanische Reich zu zerschlagen, lag jedoch nicht allein in geopolitischen Interessen begründet. Es basierte auch auf dem in Teilen der russischen Gesellschaft seit Beginn des 19. Jahrhunderts verbreiteten Panslawismus und dem Wunsch, die orthodoxen slawischen Völker des Balkan von der osmanischen Herrschaft zu befreien. Meldungen über blutige Niederschlagungen regelmäßig aufflackernder Freiheitskämpfe der Balkanslawen empörten die russische Öffentlichkeit und ließen dort Rufe nach einem Eingreifen laut werden. Russland sah sich als Schutzmacht der orthodoxen Christen.

In Großbritannien und Frankreich, auch in anderen Ländern Westeuropas, gab es andererseits russophobe und turkophile Ideen, die teilweise auch größere Bevölkerungskreise ergriffen. So war Russland bei vielen als Gendarm Europas verhasst, der nicht nur in Russland die Völker unterdrücke, sondern auch im Rest Europas Freiheitsbewegungen bekämpfe. Als Beispiele galten ihnen die Niederschlagung des polnischen Aufstandes 1830/1831 und der Einmarsch in Ungarn 1849. Außerdem waren manche Intellektuelle der Meinung, dass das Osmanische Reich sich durchaus im liberalen Sinne reformieren könne.

Menschikows Mission

Fürst Menschikow

Zum Auslöser des Krieges wurde das Auftreten von Fürst Menschikow Ende Februar und März 1853. Der Zar hatte den Militär nach Konstantinopel entsandt, um eine Reihe von Forderungen an das Osmanische Reich zu überbringen. So wurde das Vorrecht orthodoxer Christen an den heiligen Stätten des Christentums und die Ausbesserung der Kuppel über dem Christusgrab verlangt, allerdings ohne Mitwirkung der Katholiken. Der Sultan war zunächst bereit, einen Teil dieser Forderungen zu erfüllen. Doch Russland stellte weitere Bedingungen, und Menschikow bewirkte durch sein bewusst undiplomatisches Auftreten ungewollterweise den Abbruch der Verhandlungen.

Es half ihm nicht, sein Ultimatum mehrmals um einige Tage zu verlängern: Der Sultan lehnte, unterstützt durch den britischen Botschafter, die russischen Forderungen ab. Dadurch hatte Russland einen Vorwand für die militärische Eskalation des Konflikts. Menschikow reiste am 21. Mai 1853 zurück, Russland brach die diplomatischen Beziehungen zum Osmanischen Reich ab und begann mit der Besetzung der Donaufürstentümer Moldau und Walachei.

Verlauf des Krieges

Kampfhandlungen an der Donau

Die russische Flotte zerstört die osmanische in
der Seeschlacht bei Sinope. Bild von Iwan Aiwasowski

Gegen Ende Juni befahl der Zar seinen beiden Armeen in Bessarabien, in die benachbarten Donaufürstentümer einzumarschieren. Unter Fürst Michael Gortschakow errichteten sie ihr Hauptquartier in Bukarest. Der Bevölkerung wurde gesagt, es gehe dem Zaren nur um ein Pfand, um die Pforte zur Achtung religiöser Rechte zu zwingen.

Das Osmanische Reich erklärte am 16. Oktober 1853 Russland den Krieg, nachdem mehrere diplomatische Versuche zur Beilegung des Konflikts gescheitert waren. Der osmanische General Omar Pascha rückte daraufhin gegen die russische Armee an der Donau vor und errang am 4. November einen ersten Sieg bei Oltenitza.

Am 30. November desselben Jahres griff die russische Schwarzmeerflotte mit sechs Linienschiffen, zwei Fregatten und drei Dampfern unter Vizeadmiral Nachimow den osmanischen Hafen Sinope an. Mit von Bombenkanonen abgefeuerten Sprenggranaten schossen die Russen in der Seeschlacht bei Sinope sämtliche dort liegenden Schiffe des osmanischen Vizeadmirals Osman Pascha mit 4.000 Marinesoldaten an Bord in Brand. Von den osmanischen sieben Fregatten und fünf Korvetten überstand nur ein nach Konstantinopel fliehendes Schiff die Schlacht.

Napoleon III. unternahm am 29. Januar 1854 mit einem eigenhändigen Schreiben an den Zaren einen letzten Vermittlungsversuch. Diesen lehnte Nikolaus I. aber mit einem für Frankreich provozierenden Hinweis auf die Niederlage Napoléon Bonapartes im Russlandfeldzug ab. Die Stimmung der Bevölkerung in Frankreich richtete sich daraufhin gegen Russland.

Am 12. März 1854 schlossen Frankreich und Großbritannien einen Kriegshilfevertrag mit dem Osmanischen Reich. Am 27. und 28. März 1854 erklärten sie Russland den Krieg, um eine russische Machtausweitung zu verhindern. Beide Länder hatten ihre Mittelmeerflotten bereits im Juni 1853 in die Einfahrt zu den Dardanellen und am 3. Januar 1854 insSchwarze Meer entsandt. Im April 1854 landeten die Alliierten bei Gallipoli ihre Expeditionstruppen an, um einen möglichen russischen Vorstoß nach Konstantinopel zu verhindern. Am 22. April beschossen alliierte Schiffe zehn Stunden lang Odessa.

Omar Pascha

Auf ausdrücklichen Wunsch von Nikolaus I. übernahm Iwan Paskewitsch im April 1854 den Oberbefehl an der Donau. Er begann am 14. April mit der Belagerung der strategisch wichtigen Festung Silistra. Omar Pascha führte am 10. Juni eine Entsatzarmee heran und war in den Kämpfen vor Silistria erneut siegreich. Paskewitsch verletzte sich zwischenzeitlich und wurde erneut durch Gortschakow ersetzt. Die osmanische Armee kämpfte, nicht zuletzt aufgrund der Reformen durch preußische Offiziere wie Helmuth Karl Bernhard von Moltke, deutlich erfolgreicher als im Russisch-Türkischen Krieg von 1828 bis 1829. Die Belagerung von Silistria musste deshalb am 23. Juni, nach 55 Tagen, von den Russen aufgegeben werden, und Omar Pascha rückte am 22. August in Bukarest ein.

Österreich war zwar in der Revolution von 1848/1849 von Russland gegen die Aufständischen unterstützt worden. Doch jetzt zeigte es sich undankbar: Am 3. Juni 1854 forderte Österreich Russland auf, sich aus den Donaufürstentümern zurückzuziehen, und besetzte diese nach dem russischen Abzug selbst. In die Kampfhandlungen griff Österreich aber nicht ein. Im Oktober 1854 zog Österreich 300.000 Mann an der russischen Grenze zusammen, wodurch erhebliche russische Streitkräfte gebunden wurden. Auf diese Weise spielte Österreich eine wichtige Rolle im Krimkrieg, obwohl es sich nicht aktiv am Kriegsgeschehen beteiligte – und verärgerte letztlich beide Parteien.

Preußen blieb hingegen, als einzige Großmacht, neutral. Der König hatte dies zugesagt. In Berlin gab es hochkonservative Befürworter eines Bündnisses mit Russlands, aber auch liberalere Gegner. Wegen der Neutralität gab es sogar Zweifel, ob Preußen überhaupt noch Großmacht sei.[13]

Aufmarsch der Alliierten

Saint-Arnaud

Am 31. Mai 1854 landeten die ersten alliierten französisch-britischen Truppen bei Warna (heute in Bulgarien liegend). Das französische Kontingent bestand aus vierInfanteriedivisionen, 8,5 Feldbatterien und Chasseurs d’Afrique (Jäger zu Pferde). Insgesamt umfasste die französische Armee ca. 30.000 Mann und 68 Geschütze. Das britische Kontingent bestand aus fünf Infanterie- und einer Kavalleriedivision mit ca. 26.000 Mann und 60 Geschützen.

Schon kurz nach der Ankunft der Truppen in Warna traten die ersten Verluste bei den Verbündeten durch Krankheiten auf. Unter den schlechten medizinischen Bedingungen litten die Alliierten während des gesamten Krieges.

Kämpfe im Ostseeraum

Beschuss von Bomarsund

Bereits am 11. März 1854 liefen die ersten britischen Kriegsschiffe unter Admiral Charles John Napier in die Ostsee aus, um russische Häfen zu blockieren (und um einer möglichen nordischen Allianz zuvorzukommen, die im Rahmen bewaffneter Neutralität zum Schutz ihres Russland-Handels eventuell die Ostseezugänge gesperrt hätte). Da die russische Flotte sich nicht zum Kampf stellte, wurden in den folgenden Wochen russische Werften und Häfen in Finnland angegriffen oder beschossen.

Kämpfe im Fernen Osten

Am 18. August 1854 unternahm ein aus drei Fregatten, zwei Korvetten und einem Dampfschiff bestehender britisch-französischer Schiffsverband einen Angriff auf die russische StadtPetropawlowsk auf Kamtschatka. Die Stadt war jedoch in den Jahren zuvor dank der Voraussicht des Fernost-Gouverneurs Nikolai Murawjow-Amurski befestigt worden. Die Russen hatten nur eine kleine Garnison aus mehreren hundert Mann und 67 Kanonen. Ihnen standen zahlenmäßig überlegene alliierte Landungstruppen und 218 Schiffskanonen gegenüber. Nach langem Beschuss landeten ca. 600 Soldaten südlich der Stadt, wurden jedoch nach schweren Gefechten von 230 Verteidigern abgewehrt und zum Rückzug gezwungen. Am 24. August landeten weitere 970 Alliierte östlich der Stadt, konnten sich aber ebenfalls nicht gegen 360 Russen durchsetzen. Danach verließen die Schiffe russische Gewässer. Die Verluste der Russen betrugen ca. 100 Mann, die der Briten und Franzosen waren ungefähr fünfmal höher.

Krieg auf der Krim

Schlacht an der Alma

Historische Karte der Halbinsel Krim, um 1888

Am 9. Oktober begannen die alliierten Truppen mit der Einschließung Sewastopols. Die russische Schwarzmeerflotte hatte sich im Hafen der Stadt versenkt und verhinderte damit einen von See unterstützten Angriff der Alliierten. Die Befestigungsanlagen waren hauptsächlich nach Norden zur Seeseite ausgerichtet.

Aus diesem Grund entschieden sich die Alliierten, Sewastopol von Süden zu belagern, wobei eine vollständige Einschließung der Stadt nie gelang. Der deutschbaltischeIngenieuroffizier und spätere General Eduard Totleben ließ kurzfristig ein System von Feldschanzen, Batteriestellungen und Schützengräben anlegen, das die fast einjährige Verteidigung der Festung ermöglichte.

Die Belagerung war gekennzeichnet durch katastrophale medizinische Zustände bei den Alliierten. So starben der französische und der britische Oberbefehlshaber Saint-Arnaud und Raglan und der Befehlshaber der französischen Flotte Armand Joseph Bruat an der Cholera. Schon kurz nach Beginn der Belagerung musste Saint-Arnaud wegen Krankheit den Oberbefehl an General Canrobert abgeben. Er starb drei Tage danach am 29. September 1854 an Bord der Bertholet, die ihn nach Frankreich zurückbringen sollte.

Balaklawa – Der Todesritt der Leichten Brigade

Charge of the Light Brigade („Attacke der Leichten Brigade“), Gemälde von Richard Caton Woodville junior

Der Nachschubhafen der Briten bei Balaklawa

Ein Versuch der Russen, die Belagerung zu beenden, führte am 25. Oktober 1854 zur Schlacht von Balaklawa. Während der Belagerung von Sewastopol hatten die Briten ihre Basis in der Hafenstadt Balaklawa errichtet. Die Russen hatten eine Entsatzarmee aus Bessarabien herangeführt und sich etwa 8 Kilometer entfernt mit 25.000 Mann und 78 Kanonen unter ihrem Befehlshaber Graf Liprandi versammelt. Liprandi besetzte die Höhen, und der Weg zum Hafen schien frei zu sein. Allerdings zögerten die Russen, so dass Lord Raglan Zeit hatte, seine Truppen heranzuführen.

Schlacht von Inkerman

Am Tag nach der Schlacht von Balaklawa griffen die Russen die Stellung der britischen 2. Division bei Inkerman an, wurden aber durch heftiges Artilleriefeuer zurückgetrieben. Die Russen verloren 270 Mann, die Briten 100. Die Kämpfe gingen als Little Inkerman in die Geschichte ein, da wenige Tage später eine größere Schlacht an derselben Stelle geführt werden sollte.

Am 5. November 1854 versuchten die eingeschlossenen Russen einen Ausfall gegen die britischen Truppen, der zur Schlacht von Inkerman führte. Die Russen gingen in drei Abteilungen vor. Während General Gortschakow die Franzosen mit 22.000 Mann binden sollte, griffen General Soimonov und General Paulov die Briten mit insgesamt 35.000 Mann an. Die Russen versuchten, den Briten in die Flanke zu fallen, indem sie die Hügel am nördlichen Ende der britischen Stellung besetzten. Ca. drei Stunden lang verteidigten ungefähr 8.000 Briten ihre Stellung gegen rund 30.000 Russen in erbitterten Kämpfen. Dann griffen französische Zuaven und Fremdenlegionäre die Russen wiederum in der Flanke an und zwangen sie zum Rückzug.

Belagerung Sewastopols

Zeitgenössische Karte der Belagerung
von Sewastopol

Ab Oktober 1854 beschossen die Kriegsparteien die feindlichen Stellungen mit bis dahin nicht gekanntem Munitionseinsatz. Am 9. April 1855 begann ein besonders intensiver Beschuss der Stadt. Der britische Chefingenieur John Fox Burgoyne sah das Zentrum der russischen Stellung im Fort Malakow und konzentrierte das Feuer der Alliierten dorthin.

Im Mai 1855 standen 35.000 Briten und 100.000 Franzosen auf der Krim. Ende Mai trafen dazu noch 14.000 Italiener aus dem Königreich Sardinien ein. Sardinien hatte am 26. Januar 1855 in Turin eine Militärkonvention mit den beiden Westmächten geschlossen. 15.000 Soldaten sandte es nach der Krim, um Großbritannien zu unterstützen. Das Ziel des Ministerpräsidenten Camillo Cavour war es, die italienische Einigungsbewegung zu fördern und Russland (und damit die Heilige Allianz) zu bekämpfen.

Dadurch sollte die Landkarte Europas im liberal-nationalen Sinn neu gezeichnet werden. Es ging ihm auch darum zu zeigen, dass Sardinien wertvoller für die Westmächte sein könne als Österreich. Diese wiederum vermieden es, der italienischen Sache offiziell Versprechungen zu machen, da man Österreich zumindest neutral halten wollte. Frankreich schloss sogar ein Geheimabkommen mit Österreich ab (am 22. Dezember), dass der Status quo in Italien für die Dauer eines Bündnisses gegen Russland beibehalten werden sollte.

Die alliierten Flotten beherrschten das Schwarze Meer, versenkten Transportschiffe und beschossen sowohl militärische als auch zivile Objekte an der Küste. Am 16. August versuchten die Russen in der Schlacht bei Tschernaja noch einmal vergeblich, die Belagerung aufzuheben.

Der Kampf um die Festung Sewastopol erreichte nach fast einjähriger Belagerung seinen Höhepunkt und den gleichzeitigen Abschluss mit der Erstürmung des Forts Malakow. Nach dreitägigem Beschuss der Stadt durch 775 britische und französische Geschütze griffen drei französische und zwei britische Divisionen an mehreren Stellen die Festung an. Nach der Eroberung Malakows durch Franzosen unter dem Kommando der Generale Patrice de Mac-Mahon und Pierre Bosquet am 8. September 1855 mussten die russischen Verteidiger die gesamte Stadt Sewastopol räumen. Da die Festung die Kontrolle des Schwarzmeerhafens von Sewastopol ermöglichte, sprengten die russischen Truppen die Anlagen und zogen sich zurück.

Krieg in Transkaukasien

Nikolai Murawjow

Auf dem asiatischen Kriegsschauplatz, auf den die westlichen Alliierten des Osmanischen Reiches nur einige wenige Militärberater entsandt hatten, kämpften die Russen erfolgreicher. Für die Verteidigung des armenischen Hochlandes hatten die Osmanen die Armeekorps von Kleinasien, Mesopotamien und ein Teil des Korps von Syrien im Grenzgebiet konzentriert. Am 26. November 1853 schlug General Iwane Andronikaschwili mit 10.000 Mann das türkische Hauptkorps bei Suplis in die Flucht. General Bebutow siegte an der Spitze eines Korps der kaukasischen Armee am 1. Dezember 1853 bei Kadiklar über Abdi Pascha, wodurch die beabsichtigte Invasion der Türken in das russische Armenien vereitelt wurde. Der türkische Befehlshaber in Ostanatolien, Abdi Pascha, wurde daraufhin abgesetzt und vor ein Militärgericht gestellt. Sein Nachfolger wurde Achmet Pascha. Am 16. Juni 1854 war Andronikaschwili gegen 30.000 Türken bei Osurgeti erneut erfolgreich und konnte Mingrelien für Russland sichern.

Im Juli 1854 drang der russische General Wrangel ins türkische Armenien ein. Am 29. Juli schlug er eine türkische Division bei Bajesid. Der türkische Befehlshaber Zarif Mustapha Pascha griff im August mit mehr als 40.000 Mann die Russen an. Bei Kurukdere stieß er am 5. August 1854 auf Fürst Bebutow. In einer fünfstündigen Schlacht konnten die Russen die türkische Armee zwar schlagen, waren aber aufgrund ihrer eigenen hohen Verluste nicht in der Lage, den Sieg auszunutzen und die wichtige Festung Kars einzunehmen.

Kriegsende

Zar Alexander II.

Nach der Eroberung Sewastopols plante Napoléon III., ins Landesinnere vorzurücken, um durch den zu erwartenden Erfolg aus dem Schatten seines berühmten Onkels zu treten. Seine Generäle rieten aber von einem solchen Abenteuer ab. Auch die Stimmung in Frankreich war wegen der Dauer des Feldzuges und der hohen Verluste umgeschlagen. Prinz Napoléon, der Cousin des Kaisers, hatte überdies die Truppe verlassen, was zu Diskussionen in der französischen Öffentlichkeit führte. Napoléon III. fand sich angesichts all dessen zu Friedensverhandlungen bereit.[19]

Im November 1855 besuchte der neue russische Zar Alexander II. die Krim. Dort überzeugte auch er sich von der Notwendigkeit, Frieden zu schließen. Am 30. März 1856 schloss Russland mit seinen Kriegsgegnern – dem Osmanischen Reich, Großbritannien, Frankreich und Sardinien sowie den nicht kriegführenden Staaten Preußen und Österreich – den Frieden von Paris oder Dritten Pariser Frieden. Darin wurde die Integrität der Türkei erklärt. Die Donaumündungen und ein Teil Bessarabiens gingen an das Fürstentum Moldau. Die Schifffahrt auf der Donau wurde freigegeben, die Kommission der Donau-Uferstaaten gegründet und das Schwarze Meer zu einem neutralen Gebiet erklärt.

Folgen[Bearbeiten]

Politisch[Bearbeiten]

März 1856: Gesandte beim Pariser Kongress,
der zum Pariser Frieden führte

Der Krimkrieg erschütterte das bisherige Gleichgewicht zwischen den fünf Großmächten Europas (Pentarchie). Das “Konzert der Mächte” funktionierte nicht mehr, so Jürgen Osterhammel, nun konnten Machtpolitiker ihre Chance nutzen, um große Nationalstaaten (Italien und Deutschland) zu errichten, auch unter dem Risiko internationaler Spannungen oder gar von Kriegen.[20]

Laut N. C. F. van Sas hatte der Krimkrieg den Zeitgenossen bewiesen, dass man einen Krieg zwischen Großmächten „begrenzt“ führen könne: Er griff nicht auf Westeuropa über, da Frankreich sich zurückgehalten hatte und der Deutsche Bund nicht beteiligt war. Es änderte sich auch der Charakter der internationalen Diplomatie, so van Sas. Diese hatte, allgemein gesagt, die Bewahrung des Friedens zum Ziel, und Bündnisse waren eher defensiven Charakters: Revolutionen und Hegemonien sollten verhindert werden. Nach dem Krieg hingegen wurden die Bündnisse offensiv und die Diplomatie diente der Kriegsvorbereitung. Allerdings sollte man die Zeit vor dem Krimkrieg auch nicht zu positiv darstellen, und mit demBerliner Kongress (1878) kehrte das Konzert der Mächte wieder, wenn auch abgeschwächt.

Russland[Bearbeiten]

Der Krimkrieg beendete die starke Rolle, die Russland nach dem Ende der napoleonischen Kriege in Europa gespielt hatte. Russlands Niederlage legte offen, wie rückständig das Land in der Technik und allgemeiner in seiner ganzen Struktur war. Beispielsweise hatte es viel in der Industrialisierung aufzuholen, etwa wegen der fortdauernden Leibeigenschaft der Kleinbauern, die bewirkte, dass Arbeitskräfte fehlten. So nahm Zar Alexander II. weitreichende Reformen in Verwaltung, Bildung und in der zaristischen Armee in Angriff. Wesentlichste Bestandteile waren seit 1861 die Aufhebung der Leibeigenschaft und die Erneuerung der Militärorganisation. Alexander setzte diese Reformen gegen große Widerstände der russischen Aristokratie durch. Die vom Zaren eingeleiteten Reformen betrafen auch das durch Personalunion mit Russland verbundene Königreich Polen (sogenanntesKongresspolen). Der polnischen Bevölkerung wurden weitergehende Rechte auf konservativer Grundlage (Adelsprivilegien) eingeräumt.

Der Krimkrieg und die darauf folgenden Reformen waren für Russland sehr teuer. Hinzu kam ein neues Gefühl, verwundbar zu sein. Das trug zu der Entscheidung bei, 1867 den USA das bislang russische Alaska zu verkaufen.

Osmanisches Reich

Im Frieden von Paris wurde die territoriale Unabhängigkeit und Unverletzlichkeit des Osmanischen Reichs garantiert. Im Friedensvertrag wurde formuliert, jeden Akt und jedes Ereignis, das die Integrität des Osmanischen Reiches in Frage stellt, als Frage europäischen Interesses zu sehen. Die gemachten Eroberungen wurden gegenseitig herausgegeben, doch musste Russland unter der Bezeichnung „Grenzberichtigung“ zugestehen, dass ein Teil Bessarabiens mit der Festung Ismail mit dem Fürstentum Moldau wiedervereinigt wurde. Den Donaufürstentümern Moldau und Walachei wurde die Aufrechterhaltung ihrer alten Privilegien und Immunitäten zugesichert und diese unter der Garantie der Vertragsmächte gestellt.

Frankreich

Seit dem Wiener Kongress 1815 galt Frankreich als das besiegte Land, das von den übrigen Großmächten bewacht werden müsste, damit nicht ein neuer Napoleon Europa mit Krieg überziehen würde. Schon bald allerdings gehörte Frankreich wieder den Großmächten an und spielte eine Rolle in der Pentarchie. Dennoch kam es zu diplomatischen Rückschritten, und im Laufe der Revolution 1848 geriet Frankreich in eine gewisse Isolation. Auch Napoleon III. stieß auf Misstrauen, vor allem nachdem er sich 1852 zum Kaiser machte.

Der Krimkrieg wertete jedoch das Frankreich von Napoleon III. erheblich auf. Es zeigte sich einer großen Auseinandersetzung gewachsen, kämpfte an der Seite Großbritanniens, und die Friedensverhandlungen fanden in Paris statt, unter Napoleons Leitung. Davon abgesehen blieb der Status quo bestehen, während Frankreich in der Vergangenheit versucht hatte, sich auf Konstantinopels Kosten zu profilieren.

Großbritannien

Der Krimkrieg zeigte, dass es erhebliche Missstände im britischen Militär gab. Dadurch verlor die Regierung Aberdeen erheblich an Ansehen. Im Februar 1855 wurde sie zum Rücktritt gezwungen, und Palmerston übernahm die Bildung eines neuen Kabinetts. Der spätere britische Premierminister Disraeli erklärte den Krieg aus einer von Südasien eingenommenen Perspektive zu einem „indischen Krieg“, da es zuvor (irreale) Befürchtungen gegeben hatte, dass Russland durch eine Expansion nach Süden das britische Indien in Gefahr bringen könnte. Das Verhältnis zwischen Großbritannien und Russland blieb bis ins 20. Jahrhundert aus ideologischen und weltmachtpolitischen Gründen angespannt.

Der Krieg führte in Großbritannien zum modernen nationalen Mythos des gemeinen Soldaten, der die Ehre der Nation verteidigt, anstelle des Aristokraten früherer Kriege. In der Mittelklasse kam es zu einem neuen Gefühl des Selbstbewusstseins im Zusammenhang von Ideen wie professioneller Fähigkeit und dem Leistungsprinzip. Die Mittelklasse sah sich auch wieder in einer Florence Nightingale, die zur Nationalheldin aufstieg. Die Königin stiftete 1857 das Victoria-Kreuz, mit dem auch Nichtoffiziere ausgezeichnet werden konnten.

Italien

Auch das Königreich Sardinien sah sich durch seine Beteiligung am Krimkrieg aufgewertet. Es konnte die italienische Frage auf die politische Agenda Frankreichs setzen, mit der Absicht, Italien zu vereinigen. Neben der Annäherung an Frankreich war es für Sardinien wichtig, dass Österreich diplomatisch geschwächt worden war. Im Juli 1858 schloss es mit Napoléon III. in Plombières-les-Bains einen Geheimvertrag. Im Bündnis mit Frankreich konnte schließlich die Einigung Italiens unter Führung Sardiniens gegen Österreich nach demSardinischen Krieg bis 1861 durchgesetzt und der italienische Nationalstaat als konstitutionelle Monarchie gegründet werden (siehe Königreich Italien).

Deutschland

Österreich war seit 1815 die Vormacht im Deutschen Bund gewesen, doch diese Stellung geriet nun allmählich ins Wanken. Russland war von Österreich erheblich enttäuscht, aber ebenso die Westmächte, die sich unzureichend unterstützt fanden. Diese außenpolitisch schwächere Position sollte sich später im Sardinischen Krieg (1859) und dann im Deutschen Krieg (1866) als verhängsnisvoll erweisen. Preußens Beziehung zu Russland hingegen verbesserte sich.

Der Aufwand für die Mobilisierung der Truppen, die zur Machtdemonstration gegenüber Russland entsandt wurden, brachte Österreich an den Rand des finanziellen Ruins. Dies führte zu nachhaltigen Einsparungen in der Armee. Den Krieg von 1866 verlor Österreich nicht zuletzt wegen der zuvor gemachten Einsparungen. Der Deutsche Bund wurde aufgelöst, und Preußen vergrößerte sein Gebiet und seine Macht entscheidend.

Militärisch

Organisation und Kosten

Insgesamt führte der Krimkrieg zu erhöhten Militärausgaben bei allen Staaten. Russland beschaffte erstmals Kanonen mit gezogenen Läufen sowie gezogene Hinterlader-Gewehre, auch aus den USA (Remington-Gewehr von 1867). Österreich verschuldete sich durch die Rüstungen infolge des Krimkrieges derart, dass Sparprogramme zur Auflösung ganzer Einheiten führten, was letztlich auch zu Niederlagen in späteren Kriegen beitragen sollte.

Publizistisch

Zeitgenössische Zeitungsillustration
der Schlacht von Inkerman, 1855

Verwundete warten auf ihren Abtransport
in Balaklava,Lithografie von William Simpson

Erstmals konnten Kriegsberichterstatter, unter ihnen der Brite William Howard Russell, der für seine Reportagen von der Krim berühmt wurde, mittels der Telegrafie ohne Zeitverlust Berichte an Zeitungen senden, etwa über die berühmt-verklärte Attacke der Leichten Brigade. Die Zeitung The Times berichtete bereits am selben Abend über die militärisch sinnlose Attacke. Die Berichterstattung Russells war teilweise so genau, dass der Zar meinte, er brauche keine Spione, er habe die Times.[26] Eine spätere Konsequenz seiner Artikel war die Einführung der Militärzensur durch den Oberbefehlshaber Codrington am 25. Februar 1856.

Unter den Verteidigern von Sewastopol war der junge Leo Tolstoj. Er brachte in den Jahren 1855/56 drei Erzählungen über den Krimkrieg heraus, die – in der Folge unter dem Titel Sewastopoler Erzählungen  sehr schnell seine Popularität in Russland begründeten.Kriegsopfer[Bearbeiten]

Zu den Verlusten im Krimkrieg gibt es sehr unterschiedliche Aussagen. Der Historiker German Werth sagte dazu: „Nach dem Krieg hatten die Historiker und die Statistiker das Wort. Wie immer wurden die Zahlen der Opfer maßlos übertrieben. Von 100.000, 500.000, ja sogar 600.000 Toten war die Rede. Es blieb bei 165.000 Opfern, davon waren 104.000 nicht an der Front, sondern an Seuchen und Krankheiten gestorben: 50.000 Franzosen (von 70.000 Toten), 17.000 Briten (von 22.000 Toten), 37.500 Russen (von 73.000 Toten).“

Armeelager bei Balaklawa, Fotografie
von James Robertsonund Felice Beato

Russische Historiker haben im Laufe der Zeit die Verluste deutlich nach unten korrigiert. Orlando Figes hält eine Schätzung des Kriegsministeriums für am genauesten, derzufolge in der Zeit des Krieges 450.015 russische Soldaten umgekommen sind.[28] Einig sind sich die Historiker bei aller Unterschiedlichkeit der Zahlen in zwei Punkten: Die Russen erlitten von allen Kriegsteilnehmern die schwersten Verluste. Die Mehrzahl der Opfer starb nicht bei Kampfhandlungen, sondern durch mangelnde Versorgung im Allgemeinen (Hunger, Erfrieren) und Mängel bei der medizinischen Versorgung im Besonderen (Epidemien, Verwundungen).

Verwundetenfürsorge

Florence Nightingale

Nennenswert ist unter anderem die Betreuung der Verwundeten durch Florence Nightingale. Die in Deutschland ausgebildete Krankenschwester war in Großbritannien auf die erbärmliche Lage im Kriegsgebiet aufmerksam geworden. Mit 38 Krankenschwestern, medizinischen Gerätschaften und Medikamenten reiste sie ins Lazarett von Scutari. Die Zustände, die Florence Nightingale dort vorfand, waren katastrophal. Die Verwundeten und Kranken lagen in schlecht belüfteten, rattenverseuchten Räumen nahezu ohne hygienische Einrichtungen. Bedingt durch diese Zustände engagierte sie sich für die Reform des Versorgungs- und Lazarettwesens, für die sie schließlich auch von der britischen Regierung beauftragt wurde. Schon mit der Einführung einfacher Hygienemaßnahmen konnte sie die Sterblichkeitsrate in den britischen Lazaretten deutlich senken. Wenige Jahre nach dem Krieg gründete Florence Nightingale eine eigene Schwesternschule in London, wo sie die Krankenpflege zum Lehrberuf machte.

Quelle: WIKIPEDIA

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