Frankreich: Marine Le Pen erkennt Krim-Referendum an


Marine Le Pen

Marine Le Pen hat gute Aussichten, die zukünftige Präsidentin Frankreichs zu werden. In allen Umfragen führt die Nationalliberale vor den Kandidaten der anderen Parteien, besonders den linken. Die Franzosen haben offenbar die Nase voll von sozialistischer Zwangsbeglückung und Volkserziehung: Gender, Zwangsislamisierung, EU-Mitgliedschaft: All dies wird von Le Pen in Frage gestellt werden, wenn sie an der Macht ist. Von ihr, von Frankreich aus, kann die lang ersehnte Requoncista Europas gegen den Islam beginnen. Die Franzosen sind völlig anders strukturiert als die obrigkeitshörigen Deutschen, denen die vereinten sozialistischen Kräfte – Medien, Gewerkschaften, Linkspartei, Grüne, SPD – in den vergangenen Jahrzehnten  jeden verbliebenen Mumm aus den Knochen gesaugt haben. (MM)

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Frankreich: Marine Le Pen erkennt Krim-Referendum an

PARIS, 17. März (RIA Novosti)

Die französische rechte Politikerin Marine Le Pen hat das Sonntagsreferendum auf der Krim, bei dem knapp 97 Prozent der Teilnehmer für eine Abspaltung von der Ukraine und eine Wiedervereinigung mit Russland gestimmt haben, als legitim bezeichnet.

„Das Ergebnis des Referendums ist aus meiner Sicht alles andere als umstritten“,

sagte Le Pen, Vorsitzende der rechtsradikalen Partei Front National, am Montag nach Angaben der Agentur AFP.

„Es war abzusehen, dass das Volk der Krim, das in Angst lebte, sich in die Arme seines Herkunftslandes wirft. Die Krim ist doch erst seit 60 Jahren Teil der Ukraine.“

Die 45-Jährige rief die Europäische Union auf,  in der Krim-Frage konsequent zu sein und die Wahl zu treffen:


„Entweder ist die EU für die Einheit der Ukraine und deren Verfassung. Dann ist Viktor Janukowitsch weiter Präsident“, so Le Pen. „Oder es gibt weder Verfassung noch das Verfassungsgericht mehr. Die neue Regierung ist eine Revolutionsregierung. Dann lässt sich nicht bestreiten, dass die Krim genauso vorgehen darf, wie ein Teil der Ukraine  auf dem Maidan vorgegangen war.“

Die Situation auf der Krim war eskaliert, nachdem das ukrainische Parlament (Oberste Rada) am 22. Februar die Verfassung geändert, Staatspräsident Viktor Janukowitsch für abgesetzt erklärt und den Oppositionspolitiker Alexander Turtschinow zum Übergangspräsidenten ernannt hatte. Janukowitsch flüchtete nach Russland und wies die Entscheidung als Staatsstreich zurück.

Oppositionsparteien, darunter auch die nationalistische Swoboda-Partei, bildeten eine neue Regierung. Russisch geprägte Gebiete im Osten und Süden der Ukraine haben den Machtwechsel in Kiew nicht anerkannt und stellten Bürgerwehren auf.

Auf der Krim haben mehr als 96,7 Prozent der Teilnehmer des Referendums am Sonntag nach amtlichen Angaben für eine Abspaltung von der Ukraine und einen Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt. An dem Referendum hatten 83,1 Prozent der wahlberechtigten Einwohner der Krim teilgenommen. Westliche Staaten haben das Referendum nicht anerkannt. Unterdessen haben Tausende Demonstranten in mehreren Großstädten der Süd- und Ostukraine ein Referendum nach dem Vorbild der Krim gefordert.

Die ursprünglich russische Halbinsel war in der Regierungszeit von Nikita Chruschtschow 1954 symbolisch an die Ukraine übergeben worden. Die größte Stadt, Sewastopol, war vor mehr als 220 Jahren als russischer Marinestützpunkt gegründet worden und ist immer noch die Hauptbasis der russischen Schwarzmeerflotte.

 17/03/2014; http://de.ria.ru/politics/20140317/268054980.html

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