NSU: BKA-Chef Ziercke als Lügner entlarvt? Uwe Mundlos hatte keine Rußpartikel in der Lunge


Was stimmt eigentlich alles nicht bei der sog. NSU-Terrorbande? War es wirklich Uwe Mundlos, der zuerst Böhnhardt erschoss, bevor er sich dann selbst richtete? Warum aber fand man dann Rußpartikel nur in der Lunge Böhnhardts, aber nicht bei Mundlos, da letzterer doch länger lebte und damit ebenfalls Rußartikel hätte einatmen müssen? Wer erschoss die beiden NSU-Mitglieder? Je länger der Prozess um NSU geht, desto mysteriöser wird das Ganze … (MM)

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02. April 2014

NSU: BKA-Chef Ziercke als Lügner entlarvt?

von Henning Lindhoff

Uwe Mundlos hatte keine Rußpartikel in der Lunge

Am 21. November 2011, gute zwei Wochen nach dem angeblichen Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, trat der Innenausschuss des Bundestages in einer nichtöffentlichen Sitzung zum Thema „Ermittlungsstand in Sachen Rechtsterrorismus“ zusammen. Zwecks Unterrichtung der Parlamentarier waren unter anderem der Generalbundesanwalt Harald Range, der Präsident des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke, der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz Heinz Fromm sowie Vertreter der Landesverfassungsschutzämter aus Hessen, Thüringen und Niedersachsen geladen.

BKA-Chef Jörg Ziercke wurde bezüglich des Obduktionsberichtes zum vermeintlichen Doppelselbstmord in Eisenach befragt. Im Sitzungsprotokoll, das eigentümlich frei in komplettem Umfang vorliegt, liest sich die Befragung folgendermaßen:


„Wolfgang Wieland (Bündnis 90/Die Grünen): Wer hat als Letzter gelebt?

Jörg Ziercke: Es war mir klar, dass Sie das so fragen. Ich kann das mit absoluter Sicherheit nicht sagen; denn das sagt auch der Obduktionsbericht in der Form nicht. Es kann letztlich nur eine Rekonstruktion sein.

Vorsitzender Wolfgang Bosbach: Aber einer hat doch Rußpartikel in den Lungen gehabt.

Zuruf: Wer hatte denn Rußpartikel? – Dr. Konstantin von Notz (Bündnis 90/Die Grünen): Dann muss ich das im Spiegel lesen, Herr Ziercke!

Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes: Entschuldigen Sie bitte; ich habe doch eben ausführlich dargestellt, wie das Obduktionsergebnis im Kern aussieht. Wenn ich den Namen nicht sage, dann möchte ich hier keinen falschen Eindruck erwecken, als wenn das eine Erkenntnis des Bundeskriminalamtes sei. Ich weiß auch nicht, welche Relevanz das für Sie hat, dass Sie sich jetzt so echauffieren.

Dr. Konstantin von Notz (Bündnis 90/Die Grünen): Dann sagen Sie es halt, wenn es keine Relevanz hat!

Jörg Ziercke: Ich verstehe nicht ganz, was Sie jetzt von mir wollen.

Dr. Konstantin von Notz (Bündnis 90/Die Grünen): Den Namen, Herr Ziercke!

Jörg Ziercke: Ich kann Ihnen den im Moment nicht sagen. Das habe ich doch gerade gesagt. Also wo ist da das Problem?

Vorsitzender Wolfgang Bosbach: Bevor wir jetzt herumraten – das dauert zehn Minuten –, Herr Range.

Harald Range, Generalbundesanwalt: Ich denke, das kann man sagen. Nach dem bisherigen Ergebnis der Obduktion ist es so, dass Herr Mundlos Herrn Böhnhardt erschossen hat und dann sich selbst gerichtet hat.

Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes: Nach dem bisherigen Ergebnis.

Harald Range, Generalbundesanwalt: So wie es dargestellt ist. Gut; das kann man ja schlussfolgern. Warum nicht?

Vorsitzender Wolfgang Bosbach: Herr Ziercke, Sie sind dran.

Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes: Ich weiß nicht, was das jetzt für eine Erkenntnis bringt. Aber das mag ja dahingestellt sein. Es ist okay.“

Eine klare Auskunft sieht anders aus. Was machte es dem BKA-Chef im November 2011 so schwierig, auf die klar formulierte und inhaltlich simple Frage, welcher der beiden Uwes laut offiziellem Obduktionsbericht Rußpartikel in der Lunge gehabt hatte, mit einer kurzen, präzisen und klaren Aussage zu antworten? Diese Tatsache müsste ohne weiteres im medizinischen Gutachten zu finden sein.

Warum diese Frage nach den Rußpartikeln so wichtig erscheint? Der Uwe mit Brandruß in der Lunge müsste definitiv als Ausführender des Doppelselbstmordes bezeichnet werden. Er lebte noch, als, nach offizieller Lesart, zwischen dem ersten und dem zweiten Schuss der Brand im Wohnmobil gelegt wurde. Nur er kommt als Brandstifter in Frage – es sei denn, ein dritter Akteur war am Tatort anwesend und griff entscheidend, weil zumindest Feuer legend, ein.

Viele lange Monate war der Obduktionsbericht unter Verschluss gehalten worden und Ziercke weigerte sich, klare Aussagen zu tätigen. In der vergangenen Woche jedoch erhielt der Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss nun endlich den mehr als zwei Jahre alten Bericht der Rechtsmediziner. Und die Ausschussvorsitzende Dorothea Marx (SPD) wartete mit einer kleinen Sensation auf.

In dem Obduktionsbericht sei zu lesen, dass sich weder in der Lunge von Uwe Böhnhardt noch in der Lunge von Uwe Mundlos Rußpartikel befunden hatten. „Damit ist es sehr zweifelhaft, dass Mundlos erst das Wohnmobil angezündet und sich dann erschossen hat“, sagte Marx der „Südthüringer Zeitung“.

Eine der wichtigsten aller Fragen rund um den NSU-Komplex bleibt damit ungeklärt. Nach Ansicht der SPD-Politikerin erscheint eine Fortsetzung des Thüringer Untersuchungen in der nächsten Wahlperiode dringend notwendig. Und auch die Vertreterin der Linken Katharina König sprach sich für eine Fortsetzung des Ausschusses aus.

Überhaupt scheint Dorothea Marx eine ganz heiße Spur zu wittern – oder eigentümlich frei zu lesen. Gegenüber der „Südthüringer Zeitung“ echauffierte sie sich weiter: „Die hören den Polizeifunk ab, die Ringfahndung war aufgehoben. Die hätten doch locker wegfahren können – es sei denn, sie waren schon tot.“

Hingegen hat NSU-Zeuge Michael Menzel, Leitender Polizeidirektor aus Gotha, wie so viele seiner Kollegen, nur wenig mehr als ein Achselzucken für die mehr als fragwürdigen Umstände des Doppelselbstmordes übrig: „Ungewöhnlich ist das schon.“ Er will dennoch weiterhin keine Hinweise auf einen dritten Täter erkennen können.

Diese häufen sich mittlerweile zu einem ansehnlichen Puzzle-Berg. Genauso wie die nun zu stellenden Fragen nach dem wirklichen Tathergang der Brandstiftung sind zum Beispiel auch die Fragen rund um die zweite aus der Pumpgun geworfene Patronenhülse weiterhin ungeklärt. Es bleibt also zu hoffen, dass wenigstens im Thüringer Landtag alsbald das Puzzle-Fieber ausbrechen wird.

Quelle:
http://www.ef-magazin.de/2014/04/02/5148-nsu-bka-chef-ziercke-als-luegner-entlarvt

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