Giftgaseinsatz in Syrien: US-Top-Journalist erhebt schwerste Vorwürfe gegen Ankara

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Sollte sich die Nachricht bewahrheiten, müsste sie zum Ende Erdogans führen. Und zum Rausschmiss der Türkei aus der NATO. Laut Angaben des US-Top-Journalisten Seymour Hersh organisierte die Türkei den Giftgasangriff mit mehr als tausend Toten in Syrien (s.Foto oben), um ein Eingreifen der USA zu provozieren. Daraus folgt u.a auch zwangsläufig: Wer keine Skrupel davor hat, Giftgas in Syrien einzusetzen, hat auch keine Skrupel davor, eines Tages seine 5. Kolonne der Millionen in Deutschland lebenden Türken gegen Deutschland in Marsch zu setzen.

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Von Michael Mannheimer

Giftgas in Syrien US-Top-Journalist erhebt schwerste Vorwürfe gegen Ankara

Obama war dumm genaug, die genauen Bedingungen für das Eingreifen des US-Militäts gegen das Assad-Regime zu definieren: “Ein Giftgaseinsatz” würde die “rote Linie” markieren, ab der die Amerikaner militärisch aktiv würden. Jeder Schachspieler auf Anfangsniveau weiß, dass man mit einem solchen Zug einen Gegenzug geradezu provoziert. Wenn Assad schon zu clever war, angesichts dieses Drohungsszenarios Giftgas einzusetzen – Warum sollte er? Dies hätte sein Ende garantiert! – dann würde sich schon jemand finden, der dies in einer false flag action erledigen würde. Und genau dies geschah auch…

Dass dieser böse Bube nun ausgerechnet Erdogan sein soll, der die Rebellen heimlich mit Giftgasgranaten und militärischer Logistik zum Einsatz eben dieses Giftgases unterstützte und bewegte, ist mehr als nur ein politischer Skandal. Die Beweise gegen Erdogan wiegen schwer. Vor Verärgerung über das Ausbleiben einer US-Intervention in Syrien vergaß Recep Tayyip Erdogan glatt die Etikette des Weißen Hauses von Washington:

“Die „rote Linie“ für einen US-Angriff in Syrien ist überschritten”,

rief Erdogan bei dem Abendessen in den USA mit Obama  entrüstet aus”.

Obama blieb cool und zeigte seinerseits auf den ebenfalls am Tisch sitzenden türkischen Geheimdienstchef und Erdogan-Vertrauten Hakan Fidan: „Wir wissen, was Sie mit den Radikalen in Syrien treiben.“ Damit spielte er auf die türkische Unterstützung für sunnitische Milizen an, die in Syrien gegen Präsident Bashar al-Assad kämpfen.


Der Westen lastete den Angriff vom August anfangs tatsächlich der syrischen Regierung an. Obama ließ damals konkrete Angriffspläne ausarbeiten. Doch dann sagte er den Angriff plötzlich ab – um den US-Kongress einzubinden, wie es offiziell hieß.

In Wirklichkeit wurde die Attacke laut Hersh aus einem anderen Grund abgeblasen.

„Wir wissen heute, dass es eine verdeckte Aktion war, geplant von Erdogans Leuten, um Obama über die rote Linie zu drücken“,

wurde ein ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter von Hersh zitiert.Wie nicht anders zu erwarten, dementierte die Erdogan-Administration diesen ungeheuerlichen Vorwurf.

Doch Erdogan steht nun – nach seinem militanten Vorgehen gegen demonstierende türkischen Zivilisten, nach dem Korruptionsskandal seines Sohnes, nach den YouTube- und Twitter-Skandal in jüngster Vergangenheit, politisch mit dem Rücken zur Wand. Es zeigt sich immer deutlicher, dass Erdogan eben doch ein ganz normaler islamischer Despot ist. Vielleicht noch nicht so schlimm wie Sadam Hussein und Gadaffi. Doch die waren zur Anfangszeit ihres autokratischen Terror-Regimes auch noch “gemäßigt” und wurden vom Westen als politische Hoffnungsträger in einer aufgewühlten arabischen Welt gesehen.

Sollte sich der Vorwurf gegen Erdogan in punkto seiner Verantwortung beim Giftgaseinsatz bestätigen, dann müsste dies – falls der Westen noch einen Rest von Anstand und moralischem Rückgrat besitzt – zum sofortigen NATO-Rausschmiss der Türkei führen. Und aus Brüssel müssten klare Signale kommen, dass das Thema einer EU-Mitgliedschaft der Türkei ein für allemal erledigt ist.

Doch es wird vermutlich nichts dergleichen geschehen. Politik hat nun einmal wenig mit Anstand, aber viel mit politisch Machbarem zu tun. Strategisches Kalkül obsiegt in aller Regel gegen moralische Bedenken. Das mag im Fall der Türkei während des Kalten Krieges ja noch nachvollziehbar gewesen sein. Aber nun, nach dessen Ende und angesichts global reichender Waffensytem, frägt man sich, warum USA und EU immer noch an der Türkei als strategisch günstig gelegenen Partner festhält.

Nachtrag:

Wie soeben auf PI berichtet wird, gibt ein deutscher Experte dem US-Journalisten Hersh Recht und bestätigt meine oben genannte Analyse:

Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt an der Universität Mainz, hat der These des US-Journalisten Seymour Hersh, wonach die türkische Regierung für den Gifgas-Einsatz in Syrien verantwortlich ist (PI berichtete), Recht gegeben. Meyer bezweifelt schon lange öffentlich, dass die syrische Regierung für den Giftgaseinsatz verantwortlich ist.

[…] “Das Assad-Regime habe zu diesem Zeitpunkt mit seinen überlegenen konventionellen Waffen große Geländegewinne erzielte, sagt er FOCUS Online, und „konnte nicht das geringste Interesse an einem Giftgaseinsatz haben, der die stärkste Militärmacht der Welt zu einem Angriff auf Syrien provozieren würde“, so Meyer. „Das Überschreiten von Obamas „roter Linie” durch den Einsatz von chemischen Kampfstoffen konnte nur den Regimegegnern nützen.“

Hershs These bezeichnet Meyer gegenüber FOCUS Online als „durchaus überzeugend“: „Ein abgehörtes Telefonat, wonach in höchsten Regierungskreisen ein Angriff ‘unter falscher Flagge’ auf ein türkisches Ehrenmal in Syrien geplant war, um so einen türkischen Militäreinsatz zu provozieren, entspricht genau der Eskalationsstrategie, die auch mit dem Giftgaseinsatz verfolgt wurde“, so der Nahost-Experte.”

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