Gemeinsam in den Sozialismus! Die CDU und der Zeitgeist – eine Mahnung

Ein hervorragender Aufsatz des bekennenden Konservativen Peter Helmes, in welchem er die Ursache für Anpassung der ehemals konservativen CDU analysiert und die sozialistischen Wurzeln der fortschreitenden und präzise geplanten Zerstörung der Familie – der Keimzelle jeder Gesellschft – beschreibt. Dieser Artikel ist ein großer Wurf, der das Zeug hat, zu einem konservativen Gegen-Manifest gegen die subversive und staats- wie familienzerstörende Politik der LinksGrünen zu werden. Ein absolutes Lese-Muss für jeden, der aktiv gegen die weitere Abschaffung unserer Gesellschaft durch die totalitären Linken arbeitet (MM)

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Von Peter Helmes, 23.3.14

Gemeinsam in den Sozialismus! Die Union und der Zeitgeist – eine Mahnung

In der CDU gibt’s kaum noch gestandene Konservative

Heute noch Mitglied in der CDU oder CSU zu sein, zeigt schon – je nach persönlichem Empfinden – eine leichte oder (eher wohl) schwere masochistische Prägung. In den letzten Jahren kamen ständig neue Schmerzen hinzu, die Konservative an der Union verzweifeln lassen. In den oberen Etagen der Unions-Parteien sind keine gestandenen Konservativen mehr auszumachen, in den unteren Rängen spielen sie allenfalls die Rolle des Pausenclowns, der zwar auftreten darf, dem aber niemand zuzuhören scheint. Viele sind mittlerweile aus- und zur AfD übergetreten. Die paar, die noch bleiben – bleiben sie, weil es so schön ist, Schmerz zu empfinden? Was ist los?

“Deutschland wird von zwei sozialdemokratischen Parteien beherrscht”! CDU betreibt längst linke Politik

Halten wir fest: Selbst noch unter Helmut Kohl, dem Wegbereiter der „Wende“ – einer Wende zu einem libertären, zeitgeistigen Denken wohlgemerkt – wurde mit dem Brustton der Überzeugung behauptet, die Union habe „drei starke Wurzeln“: eine konservative, eine soziale und eine liberale. Zumindest seit jenem Helmut Kohl war dies allenfalls noch Geschwätz, um die Parteiflügel stillzuhalten. Heute sieht man sich leider an den allzu früh verstorbenen Publizisten Johannes Gross erinnert, der einmal geschrieben hatte, Deutschland werde von zwei sozialdemokratischen Parteien beherrscht.

Der Unterschied sei lediglich, daß die eine Partei etwas katholischer sei. Das ist aber heute in der Union kein Thema, weil die CDU (mit der CSU) als „Krisenbewältigungs-Partei“ daherkommt. Ein gütiger Gott sandte ihr die Krim-Krise, die von Merkels Versagen als Parteichefin ablenkt. Sie gilt als die Managerin der Krise, und es scheint ihr völlig wurscht, wie das Innenleben ihrer Partei derweil aussieht. Was wäre die Union ohne die Krim-Krise?

Schon die Koalitionsverhandlungen und der daraus resultierende Koalitionsvertrag zeigten, daß CDU und CSU bereit sind, zentrale Unionsversprechen aufzugeben und damit die letzten Reste konservativ-liberaler Unionspositionen zu beseitigen. Neben noch mehr Zugeständnissen an Brüssel und bei der Euro-Rettung steht die Beförderung vieler linker Projekte (Energiewende, Masseneinwanderung, doppelte Staatsbürgerschaft, Quotenwahn etc.) im Mittelpunkt der Politik.

Der eh nur kleine Widerstandsgeist hat sich marginalisiert, da sich niemand die Parteikarriere versauen lassen will. Eine höchst betrübliche Rolle spielt dabei die „Junge Gruppe“ von Unionsabgeordneten der jüngeren Jahrgänge. Gerade von ihnen hätte man ein heftiges Sperrfeuer gegen die in immer abenteuerlichere Höhen wachsenden Belastungen der kommenden Generationen erwarten dürfen.

Der sozialistische Ungeist lebt – er nennt sich nur anders bzw. benutzt andere Begriffe – und feiert fröhliche Urständ´. Wer geglaubt hat, die klassische marxistische Ideologie sei mit dem Zusammengehen der beiden „Deutschlands“ zu Ende gewesen, sieht sich jäh eines Schlimmeren belehrt. Sie ist nicht mehr nur Teil alter sozialistischer Parteien, sondern hat auch in den Reihen bürgerlicher Vertreter Platz genommen.

Die neue Stratagie der Sozialisten: Sie implantieren ihre Wahn-Ideologie den Kindern bereits im Kleinstkind-Alter

Die alten sozialistischen Klassenkampfparolen hatten sich zwar als unwirksam erwiesen. Aber eine neue Strategie verhilft ihr zu neuem Einfluß: Sozialismus schafft man (dauerhaft) nicht von oben, sondern er muß von unten in die Gesellschaft hineinwachsen.

Kern und Keimzelle der Gesellschaft ist die Familie, also mußte man da ansetzen und eine Frontstellung gegen Ehe und Familie aufbauen, da deren traditionelle Formen dabei im Weg stehen, vor allem die autonom funktionierende Eltern-Kind-Beziehungen oder das was man gemeinhin als Familienbande beschreibt. Karl Marx hat hierzu die Vorlage geliefert:

„…Werft ihr uns vor, daß wir die Ausbeutung der Kinder durch ihre Eltern aufheben wollen? Wir gestehen dieses Verbrechen ein. Aber, sagt ihr, wir heben die trautesten Verhältnisse auf, indem wir an die Stelle der häuslichen Erziehung die gesellschaftliche setzen…“
(Karl Marx, Kapital I, MEW 23, 514, Marx-Lexikon)

Widerspruch wird nicht geduldet. „Toleranz“ gibt es nur innerhalb der eigenen Klientel und keinesfalls gegenüber Andersdenkenden. Wer dem Zeitgeist widerspricht, wird – oft mit Medienunterstützung – gnadenlos niedergemacht und letztlich mit der Faschismuskeule erschlagen. Neueste Beispiele findet man derzeit zuhauf im Internet, wenn es um die AfD geht. Haß statt Argumente!

„Das Trommelfeuer der Agitation prasselt auch hier in konzentrierter Form besonders auf eine ratlose junge Generation nieder. Zur Aufhetzung gegen die staatliche kommt jene gegen die familiäre Ordnung. Ein Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kindern ist den Veränderern, die Manipulations- und Manövriermasse brauchen, ein Dorn im Auge. …

In Bundesgesetzen und -entwürfen sozialistischer Provenienz werden im Bereich der Familie die Kinder als Prozeßpartei gegen die Eltern konstituiert, tritt der Staat in Gestalt des Vormundschaftsgerichts und des Sozialfürsorgers zwischen Eltern und Kinder. Da soll nicht mehr in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz die Familie geschützt werden, sondern es sollen die Kinder von den Eltern ‚geschützt‘ werden, weil das Elternrecht aus einem ‚Gewaltunterworfensein der Kinder‘ hergeleitet wird, die Kinder als ‚Objekte elterlicher Fremdbestimmung‘ definiert werden.

Nicht mehr Achtung, Zuneigung und Liebe, sondern kühle und konfliktträchtige und zum Konflikt verführende Rechtsbeziehungen bestimmen nach dieser sozialistischen Auffassung Handlungen, Bindungen  und Verhaltensweisen in der Familie zwischen Eltern und Kindern.“

Entgegen allen Vorurteilen, die gegen den Mann herrschten und noch immer umlaufen: Diese Mahnung stammt von Franz-Josef Strauß (in seinem Buch „Gebote der Freiheit“, 1979)

In der APO-Zeit – das Sammelbecken von (harmlosen) Flower-Power-Hippies, von nicht mehr harmlosen Terroristen wie der Bader-Meinhof-Bande und ihren Sympathisanten bis hin zu den aus der linksradikalen 68er Bewegung resultierenden Grünen – versuchten einige der „Führer“ dieser Gruppen, mit ihren linksintellektuellen Vorstellungen, gepaart mit „Pseudo-Umweltschutzgedanken“, durch eine „Mobilisierung der Massen“ die Gesellschaft zu verändern. Die „Massen“, die Bürger, aber waren überhaupt nicht daran interessiert, auch nur eine Sekunde lang diesen Chaoten zu folgen, im Gegenteil: Sie verabscheuten deren Ziele und Methoden zutiefst!

Linkes Hauptziel: Die vollständige Demontierung abendändischer und christlicher Werte

Deshalb gingen die links-grünen Ideologen sozusagen noch eine Stufe höher: Sie versuchten die „globale Werte-Umorientierung“. Man wollte vor allem die altbewährten, der abendländischen Philosophie und dem Christentum entspringenden Werte uminterpretieren in „neue Werte“ – in pseudoreligiöse und rein weltliche Werte.

Jürgen Habermas, einer der Paten der ´68er und Mitbegründer der „Frankfurter Schule“, stellt sechs Wirkungen der ´68er „Kulturrevolution“ heraus, in denen sich übrigens der zerstörerische und alles negierende Geist der Frankfurter Schule beweist. Nach 1980 hat Habermas in verschiedenen Beiträgen diese sechs „Veränderungen“ genannt, die von der Kritischen Theorie ausgegangen sind und das geistige Klima an vielen Universitäten Deutschlands zwischen 1960 und 1980 revolutionär verändert hat, aber auch heute noch tiefe Einwirkungen auf die Gesellschaft zeitigen. Habermas verbucht diese Veränderungen als Erfolge, als Siege über die bürgerliche Gesellschaft, die er selbst in polemischer Absicht als „spätkapitalistische“ bezeichnet:

Die 6 erfolgreich vollzogenen Gesellschafts-Änderungen durch die 68er nach Habermas

1.) Die Ent-Christlichung der Öffentlichkeit,

2.) Die Ent-Institutionalisierung der Gesellschaft,

3.) Die Ent-Ethisierung des Rechts,

4.) Die Ent-Kriminalisierung des Verbrechens,

5.) Die Ent-Pathologisierung der Krankheit,

6.) Die Ent-Ästhetisierung der Kunst.

Die alten ´68er Politrevoluzzer und deren Jünger sitzen nun nicht nur in unseren Parlamenten in Schlüsselpositionen, sie befinden sich schon längst auch in kirchlichen Gremien, Jugendverbänden, als Lehrer an unseren Schulen, als Richter an den Gerichten bis hin zu den höchsten Gerichtshöfen, als angebliche Verfassungsschützer, in Ministerien, auf Ämtern und in den Massenmedien, vor allem im Fernsehen – sowohl bei den öffentlich-rechtlichen Sendern als auch bei den Privaten. Diese zu Beginn der siebziger Jahre aus der APO heraus gestartete Unterwanderungsstrategie hat bestens geklappt!

Die „68er“ in aller Welt hatten früh die ökologisch-feministischen Bewegungen sowie verschiedene Gruppen und Akademiker post-moderner Ausrichtung, allesamt geprägt durch den Glaubensabfall des Westens, unterwandert und Schlüsselpositionen in Politik und Gesellschaft besetzt. In CDU und CSU werden deren neue Begriffsprägungen ganz selbstverständlich verwendet; man will ja schließlich die Anpassung an den Zeitgeist nicht verpassen. Die neuen Begriffe sind überall auf dem Siegeszug. Wir haben den Einfluß der „Grün-Alternativen“ erheblich unterschätzt. Die neuen Sprachregelungen haben Eingang gefunden in nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche.

„Wer die Begriffe beherrscht, beherrscht die Politik“

– eine alte politische Weisheit. Und so gelang es den „Kulturrevolutionären“, neue Begriffe in der Gesellschaft zu verankern. Zu solchen Begriffen gehören z. B. „Globalisierung mit menschlichem Antlitz“, „nachhaltige Entwicklung“, „good governance“, globale Ethik, Lebensqualität, Friedenserziehung, „gender (mainstreaming)“, Gleichberechtigung, neue Lebensstile, „Abtreibung ohne Risiko“, sexuelle und reproduktive Rechte, Partnerschaft (statt Ehe), Transparenz, Basisbeteiligung, transnationale Vernetzung, fairer Handel usw.

Begriffe, die einzeln für sich akzeptabel sind,  jedoch in ihrer Fülle und mit ihrem ethischen Hintergrund die Gesellschaft unterhöhlen. Begriffe wie Wahrheit, Moral, Gewissen, Vernunft, Eltern, Eheleute, Jungfräulichkeit, Keuschheit, Autorität, Hierarchie, Gerechtigkeit, Gehorsam, Gesetz, Gebot, Dogma, Glauben, Liebe, Hoffnung, repräsentative Demokratie z. B. gehören offenbar nicht (mehr) dazu, werden als „von gestern“ apostrophiert oder uminterpretiert. (Der Zyniker Oskar Lafontaine würde sie als Begriffe bezeichnen, die man auch im KZ verwenden könnte.)

So wird z. B. aus Regierung Governance; aus der repräsentativen Demokratie wird partizipative Demokratie. Das Gedankengut der Gutmenschen führt dann weiter von Hierarchien zu Gleichheit; von Eheleuten zu Partnern; vom Glück zu Lebensqualität; von der Vater-Mutter-Kind-Familie zur „Familie in allen ihren verschiedenen Formen“; von Wissen zu Fähigkeiten; von der Caritas (Liebe) zu Unterstützungsansprüchen an den Staat; vom Leiden in Würde zum „Recht auf Sterben“ oder – umgekehrt – zu angeblich ethisch vertretbarer Abtreibung; von kultureller Identität zu kultureller Verschiedenheit; von Mehrheitsvoten zu Konsensbildung und so weiter.

Kein CDU-Politiker ohne „liebe Parteifreunde und –freundinnen“

Auch wenn´s viele wissen, sei der Vollständigkeit halber hier an den Ursprung dieser neuen Ideologie erinnert: „Gender Mainstream“ bezieht sich „nur“ auf die Geschlechterrolle (Mann/Frau) und beruft sich auf einen Satz von Simone de Beauvoir (Sartre-Freundin und ´68erin): Mann und Frau seien völlig gleich. Sie würden „nur“ zu unterschiedlichen „Geschlechterrollen hinmanipuliert“, sie würden später durch die Gesellschaft zu „unterschiedlichen Wesen“ gemacht!

Konsequent wird der grammatische „Gattungsbegriff“ durch Zerlegung in „geschlechtsgerechte“ Begriffe ersetzt. Es heißt fortan nicht mehr „die Genossen“ – womit früher immer alle gemeint waren – sondern „Genossinnen und Genossen“, „die Christinnen und Christen“ etc., wobei oft nicht mehr lesbare Textungeheuer zustande kommen. Diesen Unfug muß die Union natürlich mitmachen, glaubt sie.

Gender ist offensichtlich zum Zentral- und Lieblingsthema des „neuen, modernen Menschen“ geworden. Die damit einhergehende Zerstörung der Familie müssen wir nicht kommentieren, sie ist überall gegenwärtig. Deutschland ist auf dem Weg zu einer elternlosen Gesellschaft, in der der Staat die Elternrolle übernommen hat. Die Linken kamen auf den Einfall, daß die Institution Elternhaus bzw. Familie „von gestern“ sei und der Staat das zu übernehmen hat, was die Aufgabe von Vater und Mutter gewesen ist.

Mit dieser Ideologie des Irrsinns wird die Natur des Menschen auf den Kopf gestellt. Unsere Regierungen der jüngsten Jahrzehnte – egal ob grün/rot, schwarz/rot oder schwarz/gelb – haben sich darüber hinweg gesetzt, daß siebzig Prozent der Eltern ihre Kinder in den ersten Lebensjahren selbst betreuen wollen und das Geld bewußt in die falschen Kanäle geleitet, was sich insbesondere an der Bildungspolitik festmachen läßt. Wenn ein Staat die elterliche Betreuung als gesellschaftlichen Rückschritt einstuft, hat er den gesunden Menschenverstand verloren. Wenn die Familie nicht mehr der Kern aller Ordnungen im Staat ist und zugrunde geht, geht auch der Staat zugrunde.

Die totalitären Züge im Sozialstaat

Unter den kalten Augen dieses Staates wird ein neues Menschenbild getestet, das die bürgerliche Familie durch eine sozialistische ersetzen will, ohne Bindung und ohne Liebe. Frau von der Leyen sprach es aus, ohne Hemmung und ohne Scham, als sie noch Familienministerin war:

„Eine staatliche Kinderbetreuung bringt dem Staat mittel- und langfristig mehr ein. Wenn alle Mütter mit Kleinkindern wieder Einkünfte beziehen, würden bis zu sechs Milliarden Euro Einkommensteuer mehr hereinkommen.“

So spricht eine Funktionärin, für die ein Kind zum Objekt geworden ist. Aber es ist noch nicht entschieden, ob unser Volk sich selbst aufgeben will. Ob Frau von der Leyen in der Christlich-Demokratischen Union (CDU) wirklich das richtige Zuhause hat, darf jedoch füglich bezweifelt werden.

Einen verheerenden Einfluß hat diese Gender-Ideologie auf die Schulpolitik. Da unterscheiden sich die Bundesländer kaum noch. Der Staat hat den Zugriff auf die staatlichen Schulsysteme und „verordnet“ den Kindern – auch gegen deren und den Willen vieler Eltern – wie jüngst in Baden-Württemberg geschehen –mit neuen Gesinnungslehrplänen ein völlig anderes Bild von Ehe von Familie. Mit der Gleichsetzung aller möglichen Formen menschlichen Zusammenlebens wird das Ideal „Familie“ zerstört oder zumindest relativiert.

Verheerend, was durch Fremdbetreuung in den Kindertagesstätten vom Kleinkindalter an angerichtet wird! Es sind die ersten Jahre eines Kindes, die für das Leben entscheidend sind. Ihm wird ein schwerer Schaden zugefügt, wenn sich innere Beziehungen nicht mehr entwickeln können. Wir sehen, wo junge Menschen landen, wenn sie kein Zuhause mehr haben und keine Zuflucht vor den Angriffen des alltäglichen Lebens.

Der Heranwachsende steht im Nichts. Er hat auch nie etwas von einer religiösen Sinngebung des Lebens erfahren. Das Geld, das in den Familien dringend gebraucht wurde, hat man in staatliche Institutionen geschleust und in zugewanderte fremdländische Familien, die auch noch ihren üppigen Nachwuchs nach Deutschland transferieren durften, um von unserem Geld leben zu können. Der Schaden ist so schwer, weil mit dem staatlichen Eingriff in die private Sphäre auch der Versuch unternommen wurde, den Menschen selbst zu verändern und ihm unter dem Vorwand der Modernität falsche Lebensbilder und falsche Inhalte aufzudrängen.

Diese Politik, von den Kinderkrippen bis zu den Ganztags-Kinderstätten und -schulen, bedeutet ein sozialistisches System, das die Fürsorge der Eltern durch eine allgemeine Staatsfürsorge ersetzt und das Elternhaus gewaltsam zerreißen will. Sozialstaatliche Interessen haben totalitäre Züge angenommen. Schul- und Bildungswesen sind auf unterster Stufe angekommen, Sozial- und Gesundheitswesen zu Bruch gegangen. Dem Staat ist offenbar Migrantenpolitik wichtiger.

So ist es auch nur eine logische Folge dieses Denkens, daß der Mensch auf die gleiche Ebene gestellt wird wie jedes Animal. Im Mittelpunkt des „neuen Menschen“ steht der Sex – in allen Varianten und jede(r) mit jeder/jedem. Und damit das ja in die Köpfe geht, wird schon frühzeitig, ab Kindergarten – und bei zunehmenden Alter mit zunehmender Intensität – den Kleinen und Kleinsten beigebracht, wie Sex richtig funktioniert. Daß dabei der Begriff Liebe unters Bett fällt, ist wohl ein Kollateralschaden. Sigmund Freud erkannte seinerzeit:

„Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig, die Zerstörung der Scham bewirkt die Enthemmung auf allen anderen Gebieten…“

Herzlos formulierte Hans-Jochen Gamm, Sozialist und Erziehungswissenschaftler, bereits 1970 seine Forderung für eine „moderne“ Pädagogik:

„Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft durchzuführen und den Autoritätsgehorsam einschließlich der Kinderliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen.“

Eine abstruse Denke, die aber kaum auf Widerstand gestoßen ist. Auch hier zeigt sich die Feigheit (Unsicherheit?) der Kirchen und bürgerlichen Parteien gegenüber solchen (geistigen) Kinderverführern. Statt zu protestieren und die eigene Position zu verteidigen, versteckt man sich im eigenen Nest und gibt Zug um Zug alte Positionen auf.

Echte Konservative und Traditionalisten schauten früher leicht neidisch zur „Schwester-Partei“ CSU, bei der die Welt noch in Ordnung zu sein schien. Doch bei genauerem Hinsehen mußte man konstatieren, daß auch dort der Schein das Sein überlagert. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Bernd Fabritius scheint einer der Epigonen des „neuen Menschen“ zu sein. Auf den Kommentar Birgit Kelles – bekennende Katholikin, viel beachtete Publizistin und vierfache Mutter – im CSU-Blatt Bayern-Kurier entrüstet sich Fabritius über die Autorin in einer Art, wie ich sie eher von ganz Linksgestrickten erwartet hätte:

„Birgit Kelle im Bayernkurier: einfach daneben. Unter dem Titel ‚Familienbild im medialen Abseits‘ beschreibt die sonst für ‚Die Freie Welt‘ und ‚Kath-Net‘ schreibende Autorin ihre bekannten Vorbehalte gegen Gleichberechtigung (‚Gleichheitswahn‘) und ‚Akzeptanz‘.

Nicht das ‚Familienbild‘ ist im medialen Abseits, sondern Vorurteile wie die von Kelle. Das Bild der klassischen, traditionellen Ehe wird nicht gefährdet, wenn auch anderen Lebenspartnerschaften, in denen vergleichbare traditionelle Werte gelebt werden, mit dem Respekt begegnet wird, den Gleichheit und Menschenwürde gebieten.

Es besteht keinerlei Konkurrenzsituation, die Kelles Position erforderlich oder zumindest verständlich machen könnte. Auch wenn der Artikel im Bayernkurier im Vergleich mit anderen Kelle-Artikeln ausgesprochen weichgespült präsentiert wird, so verdeutlicht er doch unverhohlen deren Ideologie:

Die Bildungspläne in Baden-Württemberg, die eine Vorbereitung der Schüler auf Akzeptanz und Respekt für Andere bewirken wollen, bezeichnet sie als ‚Irrsinn‘, wettert gegen ‚Umerziehung‘ und fordert damit sinngemäß ein ‚Recht auf Vermittlung von Vorurteilen und Vorbehalten‘ durch elterliche Erziehung. Das war einmal. Heute sind wir aufgeschlossener – auch im Leserkreis des Bayernkurier.“

Ist das die neue Politik der Unionsparteien, die sich unverdrossen „christlich-demokratisch“ und „christlich-sozial“ nennen? Mit solchem Führungspersonal rauscht die Union mit Volldampf ins Abseits. Denn die Wähler –Verzeihung: und Wählerinnen – können durchaus das Original von der (schlechten) Kopie unterscheiden. Der Union ist unübersehbar der Kompaß abhanden gekommen. CDU und CSU wollen alles sein – traditionsbewußt, offen, modern, zukunftsfähig etc. Eines sind sie schon länger nicht mehr: christlich und konservativ.

Es bleiben noch viel mehr Fragen. Zum Beispiel: Wer hat das Sagen in unserer Republik? Wer bestimmt das moralisch-sittliche Niveau unseres Staates? Wer definiert die „Deutsche Nation“? Wer bestimmt, was dem Wohle des Kindes nützt? usw. Wenn die Antwort auf solche Fragen lautet: „der Zeitgeist!“, dann können wir nur sagen: „Gute Nacht, Deutschland!“

www.conservo.wordpress.com

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11 Kommentare

  1. Literaturhinweis auf Neuauflage:
    „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. neue, erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

  2. mit einer kommunistin an der spitze ex stasi spitzel im erika, und fdj spitze ist es eine reinste kommunistische infiltration was betrieben wurde. eine kommunistin fdj funktionärin und stasi spitzel im erika an der spitze eines sogenannten demokratischen land? diese frau hatt eine menge deutscher soldaten auf dem gewissen die sie nach afgahnistan usw geschickt hatt als söldner des us imperialisten regimes, diese frau hatt eine menge menschen auf dem gewissen inklusive der deutschen hartz 4 suizid und polizei opfer und deren familien.

    es läuft eine kommunistische agenda welt weit und diese erz kommunistin hatt deutschland auf den weg getrimmt, die agenda der kommunistisch globalen nwo würde sogar spd linke oder reps npd gehorchen müssen wenn sie den kanzler brief der alierten unterschreiben müssten, und durch freimaurer in den parteien auf kurs gehalten werden. diese agenda ist der sargnagel deutschlands und dadurch europas, deutschland als trojanisches pferd der usa den zionistischen banken und england dient die brd als gehilfe zur instalierung der nwo eu hunta und dem zionistischen kommunismus in europa. deutschland ist unmündig und egal wer oben ist dient der nwo eu und usa england zion banken, und lenkt dadurch europa als führungs nation mittel europas. deutschland wurde infiltriert und ist handlanger zionistischen kapitals das die eu in die kommunistische hunta drängt.

    egal wer regiert deutschland ist fremd gelenkt und gesteurt und dient anderen mächten als den interessen deutscher bürger, deutschland ist sozialistisch getrimmt und wird in ein kommunistisches land hin regiert und dadurch gesammt europa in den kommunismus der zionistischen banken getrieben, totale ausbeutung im namen einer lüge namens demokratie die der sozialistische bügelhalter der kommunistischen nwo ist.

    mit diesen volksverrätern hatt deutschland abgedankt im namen des kapitals das uns ins elend hin steuert um gewinne zu erwirtschaften die leute zwangs zu verarmen und ihren lebens willen und mut zum wiederstand zu brechen brauchen sie die gewollt erschaffene armut, um dekadenz und kriminalität zu fördern und zionistische bonzen das lebens blut der gesellschaft das erarbeitete geld durch kriminelle ausbeuter gesetze zu komen zu lassen.

    wir sind auf den weg in den totalitären kommunismus mit oder ohne merkel, aber sie als kommunistin hatt deutschland kommunistisch den weg geebnet zum sozialismus. gelernt ist gelernt, einmal kommunist immer kommunist.
    ihre stasi akte kriegen wir wohl wie kohls auch nicht zu sehen?

    cdu spd fdp grüne linke csu piraten afd sind system parteien und müssen sich allierten besatzungs gesetzen unterwerfen und sind somit nur fremd gelenkte marionetten des kapitals der allierten, und dienen der kommunistischen nwo agenda, das durch sie im auftrag der alierten europa aufgezwungen wird, die brd und ihre regierung hatt nichts zu melden ausser der us zionistischen finanz kommunistische nwo interessen der globalen agenda.

    die cdu spd regierung arbeitet wie alle andere regierungen europas die kommunistische nwo agenda ab. die fremdgelenkte brd ist ein trojaner in europa um europa in den abgrund der kommunistischen nwo eu diktatur zu verwandeln.

    NEIN ZUR EU; NEIN ZUR NWO; NEIN ZU BRÜSSEL; NEIN ZU KOMMUNISTISCHEN VOLKSVERRÄTERN!

  3. Der Bundestag in Berlin hat zur das Blockparteiensystem der DDR CDUSDPGrüneLinke. Es fehlt noch der Name Volkskammer der DDR mit der Staatsratsvorsitzenden Angelika Merkel.

  4. Diese ganzen Koalitionen, sind meiner Meinung nach, eines der größten Übels in „unserer Demokratie“, weil sie die jeweiligen Parteien „verwässern“ und dadurch überhaupt kein Politisches Profil, der einen oder der anderen, mehr erkennbar ist, sondern alles nur noch zu einem, mehr oder weniger, Einheitsbrei verkommt!

    Was für eine Koalition haben wir eigentlich? Genau! CDU/CSU-SPD/Grüne…Wie soll das denn überhaupt funktionieren? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein durchschnittlicher „Grünen“ Wähler, jemals die CSU wählen würde und umgekehrt, denn die traditionellen Wähler der jeweiligen Parteien, wählen diese, weil sie von dem überzeugt sind, wofür diese Parteien selbst traditionell einstehen, oder inzwischen besser gesagt, früher einmal eingestanden haben!

    Solch eine Konstellation wäre noch vor 20 Jahren völlig undenkbar, weil die jeweiligen Parteien, damals jedenfalls noch, in ihren Programmen und Charakter, viel zu weit auseinander gelegen haben, als das sie überhaupt zusammen hätten regieren können!

    Aber ein heutiger, durchschnittlicher Politiker der CSU z.B. Hätte in der CSU eines Franz Josef Strauss, nicht mal einen Job all Pförtner bekommen und der damalige Ausspruch des F.J.S. Mitte der 80er Jahre, „es dürfe keine Partei rechts neben der CSU geben“, hatte noch eine ganz andere Substanz, als wenn dieser von den heutigen, inzwischen nach Links gerückten CSU Politiker, zitiert wird!

    Somit sind die „Rechten“ Parteien im Bundestag, alle nach links gerutscht und die Linken alle nach Rechts“ gesprungen, anders kann es gar nicht sein, denn sonst würde man sich beim regieren nie einigen können und das dieses Faktum nicht nur eine These von mir ist, kann man jeden Tage beobachten, wenn man sich nur anschaut, was diese Koalition da von sich gibt und auch durchsetzt!

    Aus den früher noch vielen verschiedenen Parteien und Programmen, sind heute eigentlich nur noch zwei übriggeblieben, der Einheitsbrei der Koalition, bei der man die einzelnen Politischen Ausrichtungen überhaupt nicht mehr unterscheiden kann und man diese wirklich getrost als nur noch eine Partei bezeichnen kann, nämlich die „GrKo“ und die Opposition, der einzig noch oppositionell im Bundestag verbliebene Flügel „Die Linke“!

    Diese Realität ist aber nicht nur in Deutschland an der Tagesordnung, sondern in ganz Europa zu beobachten, weil es ja anders auch gar nicht gehen kann, jedenfalls wenn man an dem EU Diktat aus Brüssel festhalten will, dann kann es nämlich nur eine Marschrichtung geben, nämlich die in die EUDSSR!

    PS. Eines verstehe ich aber überhaupt nicht und zwar, wie heute ein traditioneller Wähler der SPD, diese immer noch wählen kann, anstatt sein Kreuz bei der Linken zu machen!?

    Aber vielleicht ist es auch völlig unwichtig welche Partei an der Macht ist und vielleicht war das auch schon immer so…

  5. Guter Beitrag, darum habe ich die Christlich DhimmiUnion zuletzt vor 40 jahren gewählt…C-Parteien sind das Verlogenste und Partieen müll hoch 4. Schon wegen diese Sraarearvorsitzenden die nur links ist und nicht dumm, dafür ihre Parteigenossen umso mehr. Müll einfach Müll.

  6. Hey Leute hier hört mal zu!

    Dieser Artikel hier ist so ziemlich das beste an Selbstkritik und möglicher Strategie, was ich seit sehr langem gelesen habe:

    http://www.pi-news.net/2014/04/geschmacksmacht-i-warum-akif-pirincci-so-wichtig-wie-sarrazin-ist/

    Vielleicht gibt es hier ja doch den einen oder anderen, der solch einen Text verstehen kann und sogar – wer weiß, wer weiß – eine fruchtbare Diskussion darüber führen kann.

    Ich würde mich auch freuen, wenn Michael Mannheimer etwas dazu sagen würde.

  7. Die Identitäre Bewegung (neben Pirincci) scheint mir übrigens der Teil des Counterdschihads zu sein, der noch am ehesten verstanden hat, was der Artikel sagen will und das auch versucht umzusetzen.

  8. Sie wollen alles dagewesene ausrotten.

    Und dafür ist ihnen jedes Mittel recht.

    Es soll die Familie zerstört werden.

    Ein Zusammenleben von Mann und Frau ist ebenfalls

    unerwünscht.

    Sexualverkehr findert statt. Jedoch nur zum eigenen

    Vergnügen.

    Das zeugen von Kindern überlässt man Zuwanderern.

    Kinder werden frühzeitig in staatliche Heime unter

    Aufsicht von speziell geschulten Personal gebracht.

    So beginnt die frühkindliche Erziehung und die

    Einschwörung auf die neue Gesellschaft.

    Autorität gibt es nicht mehr.

    Glauben ist Nebensache.

    Kriminalität ist ein Kavaliersdelikt.

    +++++

    Na dann komm mal du schöne neue Welt.

    Du wirst seelische Krüppel gebären.

  9. Dabei waren Kindergärten mal was Gutes. Kinder lernten dort soziales Verhalten. Erste Fähigkeiten, z.B. eine Schleife zu binden. Lang ist’s her…

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