Nürnberg: Türken tanzen am 99. Jahrestags des Jahrestags ihres Genozids an Armeniern

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In der Nacht zum 24. April 1915 begann in der osmanischen Hauptstadt Konstantinopel der Genozid an der armenischen intellektuellen und politischen Elite. Es war der Auftakt zu einem unglaublichen Massaker mit systematischen Vergewaltigungen armenischer Kindern und Frauen und sogenannten Todesmärschen. In den Jahren 1915 und 1916 fielen diesen Grausamkeiten der Osmanen, je nach Schätzung bis zu 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Bis heute leugnen die Türken den Völkermord an den Armeniern, bewiesene Todesfälle werden als „Einzelfälle“ während „kriegsbedingter Sicherheitsmaßnahmen“ bezeichnet.

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Von L.S.Gabriel (PI)
Fotos eingefügt von MM

Nürnberg: Türkentanz zum Armeniergenozid

Nürnberg feiert zweimal im Jahr ein Volksfest, das „Nürnberger Frühlingsfest“ und das „Nürnberger Herbstfest. Volksfeste gibt es in der Stadt seit 1826 und sind auch für die Wirtschaft kein unerheblicher Faktor. Beim diesjährigen Frühlingsfest vom 19. April bis 11. Mai gibt es einen Nostalgiepark, einen Volksmusikumzug, ein Riesenrad, Feuerwerk und viele kleinere und größere Attraktionen. Außerdem wird es am 24. April einen „Türkischen Themenabend“ unter dem Motto „Franken trifft Antalya“ geben. Das heißt, am Gedenktag zum Völkermord an den Armeniern durch die Osmanen werden die Türken in Nürnberg fröhlich singen und tanzen, dazu wird Türkischer Mokka gereicht.


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In der Nacht zum 24. April 1915 begann in der osmanischen Hauptstadt Konstantinopel der Genozid an der armenischen intellektuellen und politischen Elite. Es war der Auftakt zu einem unglaublichen Massaker mit systematischen Vergewaltigungen armenischer Kindern und Frauen und sogenannten Todesmärschen. In den Jahren 1915 und 1916 fielen diesen Grausamkeiten der Osmanen, je nach Schätzung bis zu 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Bis heute leugnen die Türken den Völkermord an den Armeniern, bewiesene Todesfälle werden als „Einzelfälle“ während „kriegsbedingter Sicherheitsmaßnahmen“ bezeichnet. In Armenien ist der 24. April ein offizieller Trauertag und weltweit wird an diesem Tag dieses Völkermordes gedacht.

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Lebend abgetrennte Köpef von Armeniern beim Genozid 1915/16

2015 jährt sich diese systematische Tötung und Vertreibung von Christen in der Türkei zum hundertsten Mal, bis dahin solle endlich ein Prozess der Versöhnung zwischen Armeniern und Türken eingeleitet werden, wünscht sich der Zentralrat der Armenier in Deutschland (PI berichtete). So aber wird das bestimmt nichts werden.


Christen waren schon immer im Visier der Türken. Obiges Bild zeigt das Massaker an Armeniern am 30. september 1895 in Istanbul.

In der Zeit von 19. April bis 11. Mai hätte es noch 22 andere Tage für diese Veranstaltung gegeben, es hätte nicht dieses, für die Armenier so dramatisch besetzte Datum sein müssen. Fröhliches Herumtanzen auf den Gefühlen eines ganzen Volkes. Seitens der Türken ist das einfach nur dreist-provokant und aus dieser Richtung auch nicht anders zu erwarten. Aber was die Veranstalter und Verantwortlichen der Stadt Nürnberg betrifft ist diese Planung unsensibel, dumm und an politischer Unfähigkeit kaum noch zu überbieten.

Kontakt:

Veranstalter: Süddeutscher Verband Reisender Schausteller und Handelsleute e.V. – Sitz Nürnberg

Bayernstrasse 100
90471 Nürnberg
Tel. +49 911 / 46 86 00
Fax +49 911 / 46 57 67
E-Mail: info@sueddeutscher-schaustellerverband.de


Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (SPD)

Rathausplatz 2
90403 Nürnberg
Telefon: 0911 / 2 31-50 90
Telefax: 0911 / 2 31-36 78
E-Mail: Kontaktformular

| , 22. Apr 2014 |

Was sonst noch geschah an einem 24. April:

24. APRIL

1877: Russland übermittelt seine Kriegserklärung an das Osmanische Reich. Es beginnt ein neuerlicher Russisch-Osmanischer Krieg.

1915: Mit der Verhaftung der ersten 200-400 aus der armenischen Oberschicht in Konstantinopel auf Anordnung von Innenminister Talat Pascha beginnt im Osmanischen Reich der Völkermord an den Armeniern, die Verfolgung der Pontosgriechen und der Völkermord an den Aramäern.

2004: Die Wiedervereinigung des im Zypernkonflikt geteilten Zyperns nach dem Annan-Plan scheitert nach getrennten Volksabstimmungen trotz einer Mehrheit im türkischen Teil am „Nein“ der Mehrheit im griechischen Teil.

Dass die Türken in Nürnberg ausgerechnet an einem 24. April einen Jubeltag abhalten, deutet auf Absicht hin.

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