Aus Angst vor der SPD: Plasberg verbietet Broder Erwähnung der Selbstbereicherungs-Affäre des SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz


Kasperle-Theater Talkshow:

Sie meinen, wir leben in einer Demokratie? Sie sind der Ansicht, die Medien seien frei in ihrer Berichterstattung? Sie glauben, Talkshows sprechen die ungeschminkte Wahrheit aus über politische Zustände? Dann leben Sie irgendwo, aber nicht in Deutschland. Denn hier haben sich Medien längst von der Wahrheit verabschiedet. Berichtet wird nur das, was ins politische Konzept passt. Anstelle der Zurverfügungstellung wichtiger Informationen steht längst eine geplante kollektive Erziehung des Volks nach den Prinzipien des Sozialismus. Die letzte Talkshow “Hart aber fair” des Rotfunks WDR bewies, wie skandalös diese politischen Theaterveranstaltungen mittlerweile geworden sind. Dort wurde dem Talkgast Broder von Plasberg Minuten vor der Sendung verboten, den Skandal des SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz zu erwähnen, der sich zu Unrecht mit steuerfreien Sitzungs-Tagegeldern bereicherte. Schulz ließ sich für 365 Tage bezahlen, obwohl das Parlament an nur wenigen Tagen im Jahr tagt. Über 100.000 Euro kamen so zusammen, steuerfrei natürlich, zusätzlich zu seinem Spitzengehalt. Thema der Talkshow war übrigens die zunehmende EU-Feindlichkeit in Europa, gegen die Schulz argumentativ vorging, indem er die Vorzüge der EU pries … (MM)

***

 

Plasberg, Broder und die Affäre Schulz

Gesellschaft News — 17 Mai 2014

 

Moderator der WDR-Polittalkshow „hart aber fair”, Frank Plasberg, verstößt gegen alle Regeln des politischen Anstands, indem er aus Angst vor der SPD einen Gast seiner Talk-Sendung bittet, über einen brisanten Politskandal zu schweigen, statt das Thema in seinem „Politik-Talk“ zur Sprache zu bringen. Plasberg meint nun, Broder hätte ja alle Freiheiten gehabt, darüber zu sprechen.

Der unbequeme Journalist Henryk M. Broder deckte auf, dass der Spitzenkandidat der SPD, Martin Schulz, zu Unrecht Tagegelder kassierte. Schulz lies sich demnach als Präsident des Europaparlaments 304 Euro Sitzungsgeld pro Tag für das gesamte Jahr auszahlen, obwohl diese Geldleistung als Aufwandsentschädigung für jene Tage gedacht sind, an denen das Parlament tagt und Abgeordnete auch tatsächlich daran teilnehmen. Schulz rechnete ebenfalls Sonn- und Feiertagen, Zeiten während seines Urlaubs und jene Tage ab, in denen er als SPD Politiker in eigener Sache auf Wahlkampftour war.

Pro Jahr kommt der Sozialisten auf diese Art auf einen steuerfreien Betrag von gut 110.000 Euro. Zusätzlich zu seinen sonstigen Einkünften. Martin Schulz hatte dem Magazin Report Mainz gegenüber am 22. April 2014 am Rande einer Wahlkampfveranstaltung bestritten, die 365 Tagessätze zu erhalten. Erst auf schriftliche Nachfrage hin erklärte sein Sprecher, dass er dieses Geld seit Amtsantritt 2012 bekomme habe – bis zum 18. April 2014.

Negation aller journalistischer Gepflogenheiten aus Angst?

Henryk M. Broder war nur einen Tag nach Bekanntwerden dieser „Abrechungsunregelmäßigkeiten“ des Präsidenten des Europäischen Parlaments bei Plasberg in die Sendung „hart aber fair” eingeladen. Das Thema: „Stehen die Euro-Gegner vor dem Triumph?” Man möge nun annehmen, dass die Thematisierung des Skandals um Schulz für einen Journalisten zum Pflichtprogramm erhoben werden sollte. Es mag eventuell an Frank Plasbergs dünner journalistischer Ausbildung liegen, aber der ehemalige Student der Pädagogik lud kurz vor der Sendung Herrn Broder in seine Garderobe ein und bat ihn dort, die Affäre Schulz nicht zu erwähnen. Als Grund für diese Bitte gab er laut Henry M. Broder an, dass es schon Ärger mit der SPD gegeben habe, weil diese in der anstehenden Diskussionsrunde nicht vertreten sei.


Broder willigte ein. Nach der Sendung erst sei ihm laut einem von ihm verfassten Kommentar auf WeltOnline aufgegangen, „was da in einem bunkerartigen Raum des WDR passiert war. Aus Angst, Ärger mit einer politischen Partei zu riskieren, die offenbar der Ansicht ist, einen Abo-Platz in einer Talk-Runde zu haben, sollte ein Skandal beschwiegen werden.”

Henryk Broder fasst es in seinem Kommentar so zusammen: „Nun weiß ich immerhin, was ich schon lange vermutet habe. Die Talk-Runden werden nach einem Proporzschlüssel besetzt. Deswegen sieht man auch immer wieder dieselben Gesichter und hört die gleichen Sätze von Leuten, die in ihrer Meinungsbildung so frei sind wie die Moderatoren und Moderatorinnen, die einen Knopf im Ohr haben, über den sie aus der Regie ferngesteuert werden.”

Plasbergs sagt, er habe gar keine Angst vor der SPD

Auf der Achse des Guten berichtet Henry M. Broder, dass Frank Plasberg in seiner Stellungnahme nicht bestreite, ihn um einen „kleinen Gefallen“ gebeten zu haben – dazu habe sich Plasberg „juristisch und journalistisch” verpflichtet gefühlt, da die Redaktion „so kurz vor der Sendung und nach Büroschluss der betroffenen Institutionen” nicht in der Lage gewesen sei, Broders „Behauptungen” zu überprüfen. Diese „Behauptung“ über die unversteuerte Nebeneinkünfte der zu Unrecht in Anspruch genommenen Sitzungsgeldern in Höhe von 111.000 Euro pro Jahr durch Herrn Schulz seinen nach der Report Mainz-Sendung bereit unwidersprochen 12 Tage im Raum gestanden, so Broder. Plasberg bemerkt in seiner Stellungnahme, dass Broder „natürlich in der Live-Sendung jede Gelegenheit gehabt habe, die Geschichte trotzdem anzusprechen”. So funktioniert staatlicher „Polit-Talk”!

 

Quelle:
http://www.blu-news.org/2014/05/17/plasberg-broder-und-die-affaere-schulz/

SPENDEN AN MICHAEL MANNHEIMER

Überweisung an:

OTP direkt Ungarn
 Kontoinhaber: Michael Merkle/Mannheimer
 IBAN: HU61117753795517788700000000
 BIC (SWIFT): OTPVHUHB
 Verwendungszweck: Spende Michael Mannheimer
 Gebühren: Überweisungen innerhalb der EU nach Ungarn sind kostenfrei
Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
28 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments