Europawahl 2014: AfD 7,1 Prozent. CDU stärkste Partei. CSU schwächer als AfD (5,1 Prozent)

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Hochrechnung vom 25. 05, 2014, 21:43 Uhr

Deutschland: 47,7 Prozent Wahlbeteiligung. Insgesamt waren in Deutschland gut 64 Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Wahlbeteiligung lag bei 47,7 Prozent. Die Wähler entschieden über die Vergabe von 96 Sitzen im künftigen Europaparlament – womit Deutschland die meisten Abgeordneten aller EU-Mitgliedsländer stellt.

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Letzte Meldung (23:36 MEZ): Der Front National ist mit 25% die Spitzenpartei in Frankreich. In Dänemark wurde die Dänische Volkspartei stärkste Kraft, in Finnland holte die Partei “Wahre Finnen” laut Prognosen 12,8 Prozent, in Österreich steigerte sich die FPÖ in den Hochrechnungen auf 19,5 Prozent. In Großbritannien kommt die UKIP auf 36,2 Prozent und gewann unter Nigel Farage mehr Sitze als die Konservative Partei von Premierminister David Cameron.

AfD der klare Sieger. CSU verliert. Durchbruch der konservativen Parteien in Europa

Zwei Parteien haben bekommen, was sie verdient haben: Die CSU erhielt ihr Fett von ihren konservativen Wählern, die sie ganz offensichtlich für ihre proislamische und unkritisch proeuropäische Politik abstraften. Womit die AfD die einzige alternative Partei in Deutschland wurde, die auf beachtliche 7,1 Prozent kam und damit auf Anhieb die FDP und CSU überholte, was insofern umso erstaunlicher ist, als es sich bei den beiden letztgenannten um gestandene und während der Nachkriegszeit erprobte Parteien handelt. Erstaunlich auch, dass die AfD auf Anhieb in etwa auf die Stimmenzahl der SED-Nachfolgepartei Die Linke erreichte. Man bedenke deren Gewicht in der ehemaligen DDR sowie an deren Überrepäsentanz in den Medien.

Bis zu zwölf deutsche Parteien im EU-Parlament

Vertreter aus zwölf Parteien könnten künftig für Deutschland ins Europaparlament einziehen: Die Union bleibt stärkste Kraft und kommt laut Hochrechnung von Infratest dimap für die ARD auf 35,5 Prozent. Allerdings büßt die Union 2,4 Prozentpunkte ein. Diese Verluste gehen fast vollständig auf das Konto der CSU, die 2,1 Prozentpunkte verlor (CDU: minus 0,3).

Die SPD gewinnt erstmals bei Europawahlen kräftig hinzu und kommt auf 27,2 Prozent – 6,4 Prozentpunkte mehr als bei der Wahl 2009. Drittstärkste Kraft werden die Grünen mit 10,7 Prozent (minus 1,4). Ebenfalls im Parlament vertreten ist die Linkspartei mit unverändert 7,5 Prozent. Die FDP büßte erneut massiv ein – minus 7,7 Prozentpunkte – und kommt nur noch auf 3,3 Prozent. (Quelle)

Geringe bis sehr geringe Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung war sehr unterschiedlich: während sie in Deutschland höher war als vor 5 Jahren, erreichte sie in Italien einen Negativrekord. Frappierend schlecht ist die Beteiligung offenbar in Lettland und in der Slowakei: Die Slowaken wählten bereits am Samstag, dort sollen nur knapp 13 Prozent der Stimmberechtigten an der EU-Wahl teilgenommen haben (2009: 19,6 Prozent). Das wäre ein neuer Negativrekord. Auch die lettischen Stimmberechtigten sind wahlmüde: Offiziellen Angaben zufolge gingen bis Samstagmittag nur zehn Prozent zur Wahl. Auch die Polen bestätigen ihren Ruf als EU-Wahlmuffel: Bis mittags hatten nach Angaben der Staatlichen Wahlkommission lediglich 7,3 Prozent der gut 30 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. In den Niederlanden erlitt der Rechtspopulist Geert Wilders am Donnerstag überraschend eine klare Schlappe. Dort setzten sich Prognosen zufolge die europafreundlichen Kräfte der linksliberalen D66 und der Konservativen durch. Die Wahlbeteiligung war allerdings sehr gering, nur etwa jeder dritte Niederländer beteiligte sich an der Europawahl.(Quelle)

 


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