Nahost-Experte Küntzel über die zunehmende Judenfeindschaft in islamischen Gesellschaften




„Um des Weltfriedens willen muss Israel zerstört werden“

Genozid-Forderung als Bedingung für den „Weltfrieden“. (Quelle)
Der Hass auf die Juden ist der Hauptgrund des Nahostkonflikts. Die Forderung der Ermordung aller Juden ist weit älter als der Staat Israel und geht auf den Koran und Mohammed zurück. Unsere Medien schweigen dies tot.

Matthias Küntzel (* 1955 in Osnabrück) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Publizist. Er ist assoziiertes Mitglied („research associate“) des Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism (SICSA) der Hebräischen Universität Jerusalem und Mitglied im „Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands“, in der „Association for the Study of the Middle East and Africa“ sowie der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und einer der ausgewiesensten Kenner des Nahostkonflikts. Im Gegensatz zu den meisten Journalisten kennt Küntzel die entscheidende Rolle des Islam und analysiert dessen  ausschlaggebende, von westlichen Medien jedoch vollständig totgeschwiegene Rolle für einen Konflikt, der als ethischer dargestellt wird, der jedoch in Wirklichkeit ein ur-religiöser Konflikt ist und auf den Hass Mohammeds und des Koran gegenüber den Juden zurückgeht. Der Artikel von Küntzel bestätigt alles, was auf diesem Blog über den islamischen und linken Antisemitismus bereits veröffentlicht wurde (MM)

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Von Matthias Küntzel

Vom Vorurteil zur Wahnvorstellung

Über die zunehmende Judenfeindschaft in islamischen Gesellschaften · Von Matthias Küntzel

Die gegenwärtige Judenfeindschaft in islamischen Gesellschaften werde ich unter drei Fragestellungen beleuchten. Erstens: Wo kommt sie her? Zweitens: Wie stellt sie sich momentan dar? Drittens: Worauf zielt sie ab? Beginnen wir also mit der historischen Genese.

Die Wurzeln der Judenfeindschaft in islamischen Gesellschaften liegen beim Frühislam

Die Wurzeln der Judenfeindschaft in islamischen Gesellschaften liegen beim Frühislam. Gewiss: Der Koran enthält durchaus auch Verse, die „die Kinder Israels“ loben, ja sogar Verse, die als Legitimation des Staates Israels gelesen werden können. So heißt es in Sure 7 Vers 137 über die Kinder Israel: „Und zum Erbe gaben wir dem Volk, das für schwach erachtet war, den Osten und Westen der Erde, die Wir gesegnet hatten, und erfüllt war das schöne Wort deines Herrn an den Kindern Israel, darum dass sie standhaft geblieben.“ „Oh Volk“, heißt es in Sure 5, Vers 21, „betritt das heilige Land, das Allah euch bestimmte.“

Doch die Anzahl der judenfeindlichen Aussagen überwiegt. „Wegen der Sünde der Juden und weil sie Wucher nahmen, wiewohl er ihnen verboten war, haben wir ihnen gute Dinge verwehrt, die ihnen erlaubt waren,“, heißt es beispielsweise in Sure 4, Vers160. „Und sie betreiben auf Erden Verderben“, heißt es in 5/64. „Und verwandelt hat er einige von ihnen zu Affen und Schweinen“, heißt es in 5/60, während es in dem berühmtesten jener Verse, dem Vers 5/82 heißt: „Wahrlich, du wirst finden, dass unter allen Menschen die Juden … den Gläubigen am meisten Feind sind.“[2]

Der tunesische Philosoph Mezri Haddad, selbst ein Moslem, bezeichnet diese Verse als „antisemitischen Müll“ und fordert, da man den Koran hiervon nicht befreien kann, die islamischen Denker dazu auf, jene Verse mit „intellektueller Kühnheit“ und „hermeneutischer Vernunft“ neu zu interpretieren.[3]

Mohammed befahl den ersten islamischen Genozid an Juden

Die Widersprüchlichkeit des Judenbildes im Koran – mal pro-jüdisch, mal anti-jüdisch – hat mit den überlieferten Lebenserfahrungen Mohammeds zu tun. Während Mohammed die Juden am Anfang seiner Laufbahn noch für die Kronzeugen Gottes hielt, galten diese ihm später, nachdem sie sich seinen Vereinnahmungsversuchen entzogen hatten, als die schlimmsten Feinde: Zwei jüdische Stämme wurden auf sein Geheiß aus Medina vertrieben, an dem dritten und letzten Stamm aber wurde ein blutiges Exempel statuiert: Mohammed ließe an einem einzigen Tag des Jahres 627 alle Männer dieses Stammes – es sollen zwischen 600 und 900 gewesen sein – köpfen und deren Frauen und Kinder in die Sklaverei verkaufen.

Doch das eigentliche intellektuelle Verhängnis fand eine Generation später statt: Jetzt wurde lange nach Mohammeds Tod der koranische Bericht, der extrem raumgebunden wie auch zeitgebunden ist, aus seinem historischen Kontext gelöst und zur einzig wahren und überzeitlich gültigen Offenbarung über die Feinde Gottes erklärt. Damit wurde der Antijudaismus ein fester Bestandteil der neuen Religion.[4]

Yusuf-al-Qaradawi1

Yousuff al Quaradawi, einer der bekanntesten arabischen
Islamgelehrten, ruft zur Ermordung aller Juden auf, wo
immer das Thema darauf kommt: „Ich flehe Allah an,
jüdische Zionisten zu töten, jeden
einzelen von ihnen!

Mohammed hatte mit den Juden von Medina leichtes Spiel. Deshalb war das Judenbild im mittelalterlichen Islam nicht von Furcht vor Juden oder von Neid bestimmt, sondern hauptsächlich von Verachtung: Sie standen nicht über, sondern unter den Muslimen und mussten als Dhimmis ihren niederen Rang akzeptieren.

Christlicher Antisemitismus vom islamischen grundverschieden

Der europäische Antisemitismus baute hingegen auf dem Christentum auf. Hier hat nicht der Prophet die Juden getötet, sondern die Juden den Propheten. Aufgrund dieser Legende – „sie“ sollen in der Lage gewesen sein, Gottes einzigen Sohn zu töten! – wurden sie im Christentum nicht als „Looser-Gruppe“ verachtet, sondern als dunkle und übermächtige Instanz gefürchtet. Deshalb waren es gerade sie, die man im Mittelalter für die Pest – Stichwort: Brunnenvergifter – und in der Neuzeit für den „Kasino-Kapitalismus“ und das spekulative Kapital, für Münteferings „Heuschrecken“ also, verantwortlich gemacht hat. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dieser europäische Antisemitismus durch christliche Missionare, Kaufleute oder Botschaftsangehörige auch in den Orient gebracht. Dort fand er unter den Muslimen jedoch so gut wie keine Resonanz. Ja, er stieß manchmal, zum Beispiel im osmanischen Parlament, sogar auf Widerstand.

Es dauerte einige Jahrzehnte, bis es den daran Interessierten gelang, den religiösen Antijudaismus des Frühislam mit dem europäischen Antisemitismus der Moderne zu kombinieren und somit den „islamischen Antisemitismus“ als spezifische Form der Judenfeindschaft hervorzubringen.

Nazis belebten und radikalisierten den islamischen Antisemitismus

Der entscheidende Zeitabschnitt, der diese Fusion besiegelte und die Ideologie des islamischen Antisemitismus in islamischen Gesellschaften verbreitete, lag zwischen 1939 und 1945. Das wichtigste Instrument dieser Fusion war die nationalsozialistische Propaganda in der islamischen Welt. Ebenso wie die Nazis den in Europa verbreiteten christlichen Antijudaismus radikalisiert hatten, taten sie im Rahmen ihrer Islampolitik alles, um auch den latenten altislamischen Antijudaismus zu radikalisieren.

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Hitler wird in den arabischen Ländern den Ruf als
Fast-Vernichter der Juden. verehrt. Dass er nicht alle
getötet hat, wird ihm bis heute als Versagen angelastet
(MM)

Den Auftakt machte das 31-seitige Pamphlet „Islam-Judentum. Aufruf des Großmufti an die islamische Welt im Jahre 1937.“ Es wurde mit deutscher Hilfe erstellt, 1937 erstmals auf der Konferenz von Bludan verbreitet und anschließend in der ganzen arabischen Welt wie auch unter den bosnischen Teilnehmern der muslimischen SS-Division verteilt. Ich stelle Ihnen eine kurze Passage darauf vor:

„Der Kampf zwischen Juden und Islam begann, als Mohammed von Mekka nach Medina floh. … damals waren die jüdischen Methoden schon die gleichen wie heute. Ihre Waffe war wie immer die Verleumdung. … Wenn die Juden Mohammed so verraten konnten, wie werden sie die Muslime dann heute verraten. … Die Verse aus dem Koran und Hadith beweisen euch, dass die Juden die bittersten Gegner des Islams gewesen sind und noch weiter versuchen, denselben zu vernichten.“

Zwischen 1939 und 1945 strahlte darüber hinaus der Nazi-Kurzwellensender Radio Zeesen allabendlich seine Programme auf arabisch, türkisch und persisch aus – ein Medium, dass auch die analphabetischen Massen in den Teehäusern, Basaren und auf öffentlichen Plätzen erreichte. Auch hier wurde in erster Linie auf die Religion abgestellt: Die Sendungen begannen mit der Rezitation von Koransuren und der Antijudaismus des Frühislam wurde in die Sprache des Antisemitismus übersetzt.

Vor einigen Tagen erschien in den USA ein Buch des Historikers Jeffrey Herf, das die Gehirnwäsche von Radio Zeesen anhand umfangreicher neuer Quellenfunde eindrücklicher als je zuvor belegt. So forderte Radio Zeesen, als Rommel im Sommer 1942 kurz davor war, in Ägypten einzurücken, die Ägypter zum antijüdischen Massenmord auf.

„Jetzt habe ihr die beste Gelegenheit, euch von dieser schmutzigen Rasse zu befreien, die eure Rechte ursupiert und nichts als Unglück und Zerstörung über eure Länder gebracht hat“, verkündete das arabisch-sprachige Radio am 7. Juli um 20.15 Uhr. „Tötet die Juden, verbrennt ihren Besitz, zerstört ihre Geschäfte, vernichtet diese Stützen des britischen Imperialismus. Eure einzige Hoffnung auf Befreiung liegt darin, die Juden zu vernichten, bevor sie euch vernichten.“[5]

Je näher die Niederlage des Nationalsozialismus rückte, desto leidenschaftlicher wurde dieser islamische Antisemitismus entfacht – Josef Goebbels zufolge waren 1943 etwa 70-80 Prozent der orientalischen Wortbeiträge von Radio Zeesen antijüdisch orientiert.[6] Zu den allabendlichen eifrigen Zuhörern dieses Senders gehörte damals übrigens ein Mann, der später eine bemerkenswerte Karriere machen sollte: Ruhollah Khomeini.

Schmachvolle Niederlage der Araber im 6-Tage-Krieg führte zu erneutem Hass gegen Juden

Im April 1945 wurde Radio Zeesen stillgelegt – doch der Antisemitismus wirkte im Nahen und Mittleren Osten weiter nach. Vorübergehend veränderte er seine Gestalt: Gambal Abdel Nasser, der zwischen 1954 und 1967 die Muslimbruderschaft blutig unterdrückte und den Nationalismus predigte, propagierte einen Antisemitismus der europäischen Art: Er verbreitete die Protokolle der Weisen von Zion ohne religiösen Pomp. Nach der Niederlage im 6-Tagekrieg von 1967 wurde der Antisemitismus jedoch erneut in einen religiösen Kontext gestellt. Jetzt wurde die islamische Welt mit dem wichtigsten Pamphlet des islamischen Antisemitismus, Sayyid Qutbs „Unser Kampf gegen die Juden“ geradezu überschwemmt. Dieser Text ist in erster Linie ein religiöses Traktat, das die Juden beschuldigt, die Muslime „von Allahs Weg abbringen zu wollen“. 1979 wurde mit der iranischen Revolution gleichzeitig der Al-Quds-Tag als eine Art Jahresfeier des islamischen Antisemitismus eingeführt und zehn Jahre später mit der Charta der Hamas das bis heute wohl wichtigste Manifest des Islamismus kreiert.

In dieser Charta werden Juden – quasi im selben Atemzug als armselige Feiglinge, die sich hinter Steinen und Bäumen verstecken u n d als heimliche Herrscher der Welt portraitiert. Die Juden, lesen wir einerseits in Artikel 22,

„standen hinter der Französischen Revolution und der kommunistischen Revolution … sie standen hinter dem Ersten Weltkrieg … und sie standen hinter dem Zweiten Weltkrieg … Es gibt keinen Krieg in der Welt, bei dem sie nicht ihre Finger mit im Spiel haben.“

Dies entspricht fast wörtlich dem Sendeprotokoll einer arabischen Radio-Zeesen-Übertragung vom 28. Januar 1944, in dem die Juden nicht nur beschuldigt werden, den I. Weltkrieg gestartet zu haben.

„Die Juden begannen (auch) den gegenwärtigen [Zweiten Welt-] Krieg um zu erreichen, was sie im vorherigen Krieg nicht erreicht hatten.“[7]

Gleichzeitig zitiert die Charta der Hamas zustimmend den wohl niederträchtigsten aller antijüdischen Hadithe aus der Frühzeit des Islam:

„Der jüngste Tag wird nicht kommen“ heißt es hier, „bevor nicht die Muslime gegen die Juden kämpfen und sie töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken. Und jeder Baum und Stein wird sagen: ,Oh Muslim, oh Diener Gottes, da ist ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn.“

Die Juden verhalten sich in dieser Geschichte menschlich. Sie verstecken sich und zittern vielleicht vor Angst. Die Muslime aber sollen kein Mitleid verspüren. Die hier vor Angst um ihr Leben zittern, sollen einer nach dem anderen verraten werden, damit man sie ebenfalls töten kann. Doch nicht nur die Muslime, sondern das ganze Universum – die Steine und die Bäume, sprich: die tote Natur und die lebendige Natur – ist den Juden feindlich gesonnen und will ihren Tod. Selbst der Himmel schließt sich an: Nur ihr Tod führt zur Auferstehung und zum Paradies. Diese grauenvolle Anweisung ist – so die Überlieferung – aber nicht von irgendjemandem, sondern vom Propheten Mohammed persönlich ergangen.

Vor 1937 war dieser Hadith seit Generationen in Vergessenheit geraten. Wie mir einer der bedeutendsten israelischen Arabisten, Yehoshua Porath erklärte, tauchte er im 19. und anfänglichen 20. Jahrhundert im arabischen Schrifttum nicht auf. Erst in dem Pamphlet des Mufti von 1937 – Islam und Judentum – wird er in einem neuzeitlichen Kontext erstmals wieder zitiert. Die Hamas pickte sich 1988 aus dem Gesamtangebot islamischer antijüdischer Texte gerade diese Passage heraus. Heute gehört dieser genozidale Vers zu den bekanntesten Hadithen überhaupt.

Der Hass der Araber/Palästinenser auf die Juden ist weit älter als der Staat Israel und im Islam begründet

Was hat unser historischer Rückblick erbracht? Wir sehen erstens, dass nicht die islamische Überlieferung als solche, sondern eine bestimmte Auslegung jener Schriften und das gezielte Herauspicken der darin enthaltenen Hetze gegen die Juden für die Entwicklung des islamischen Antisemitismus entscheidend waren. Wir sehen zweitens, dass dieser Antisemitismus mit Israel in keinem ursächlichen Verhältnis steht. Ob es sich um den Hadith vom Stein und Baum handelt, oder um die Beteuerung, Juden seien an den beiden Weltkriegen schuld: In beiden Fällen begründete die Hamas ihre Judenfeindschaft mit Quellen, die älter sind, als Israel.

kill jews for peace

„Tötel die Juden um des Friedens willen“ Dieser Satz,
emporgehoben von einer Palästinenserin, zeigt,
was der Islam unter Frieden versteht:  Erst die
Liquidierung aller Nichtmuslime führt zum „Dar-Al-Islam“:

Dem „ewigen Frieden“ unter dem Islam. MM

Allerdings wird dieser alte und ältere Judenhass auf eine höchst moderne Weise kommuniziert. Damit bin ich bei meinem zweiten Punkt: Der gegenwärtigen Erscheinungsform von Judenfeindschaft in islamischen Gesellschaften. Ich möchte Ihnen anhand von drei Beispielen vermitteln, wie heute Judenhass in islamischen Gesellschaften verbreitet wird.

Gehirnwäsche wie unter Goebbels: Arabische Länder nutzen moderne Medien zum Transport ihres Judenhasses

Mein erstes Beispiel ist der Satelliten-Sender Al Manar, den die Hisbollah mit Unterstützung der iranischen Staatsführung betreibt. Ähnlich wie bei dem Musiksender MTV dürfen sich hier Alt und Jung an Videoclips erfreuen, die mit inspirierender Grafik und mitreißender Musik unterlegt sind; Videoclips, die allerdings nur für das Eine werben: antijüdische Selbstmordattentate.

Wir sehen Kinder mit Sprengstoffgürteln und dazu die Bilder von sterbenden israelischen Soldaten, die mit triumphierenden Gesängen unterlegt werden. Ein Trickfilm demonstriert, wie sich ein Kind in der Nähe israelischer Soldaten in die Luft sprengt, während der TV-Cartoon einen Jungen präsentiert, der lächelnd auf einer Rakete Richtung Israel fliegt. Gleichzeitig aber – und das ist wirklich ein neues Kapitel in der Geschichte des Antisemitismus – ließ Al-Manar zur besten Sendezeit im Fastenmonat Ramadan die „Protokolle der Weisen von Zion“ – die wirkungsmächtigste antisemitische Schrift aller Zeiten, die einem Adolf Hitler als das Handbuch zum Holocaust diente, ausstrahlen – diesmal aber in eine massenfreundliche 30-teilige Spielfilmserie verpackt. Diese antisemitische Soap Opera wurde in Syrien produziert.

„Höre!“, sagt der Rabbi in einer Szene dieser Serie zu einem jüngeren Juden. „Wir haben von oben einen Auftrag erhalten. Wir brauchen für das ungesäuerte Brot am Passahfest das Blut eines Christenkindes.“ In der nächsten Szene wird ein verängstigter Junge aus der Nachbarschaft herbeigezerrt. Dann fährt die Kamera auf das Kind zu, und in Großaufnahme sieht man, wie ihm die Kehle durchschnitten wird. Das Blut spritzt aus der Wunde und strömt in ein Metallbecken.

Schon von kleinauf werden muslimische Kinder
auf den Krieg gegen Israel und alle
„Ungläubigen“ trainiert.  MM (Quelle)

Es gibt kaum ein anderes Medium, dass den Antisemitismus mit vergleichbarer Wirksamkeit in den Seelen und Köpfen von Menschen verankert wie das Medium Film. Die Nazis hatten dies gewusst und deshalb davon Gebrauch gemacht. Von der Möglichkeit der permanenten Gehirnwäsche durch das Satellitenfernsehen ahnten sie noch nichts. Blutrünstige Szenen dieser Art wurden in 2003 von Al-Manar und in 2004 von zwei iranischen Sendern sowie in 2005 von einer jordanischen Fernsehstation jeweils während der besten Sendezeiten im Fastenmonat Ramadan ausgestrahlt. Im Ramadan 2009 wurde die Serie im zweiten staatlichen Fernsehen Irans ausgestrahlt.[8]

Derzeit unternimmt das iranische Regime große Anstrengungen, um diesen genozidalen Hass auf Juden und Zionisten zu globalisieren. So bereitet man die Entsendung eigener Satelliten in den Weltraum vor. Seit 2008 wird Al-Manar in Indonesien ausgestrahlt; eine spanischsprachige Ausgabe von „Al-Manar“ ist für Süd- und Lateinamerika in Vorbereitung.[9] In den USA wurde dieser Sender 2004 verboten. Frankreich und die EU zogen nach. Letztes Jahre wurde dieser Sender auch in Deutschland verboten. Bisher ließ sich dieses Verbot technisch jedoch nicht umsetzen. Über den staatlichen ägyptischen Satelliten Nilesat reicht der mediale Arme der Hisbollah auch heute noch bis in die Wohnzimmer in Deutschland.

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Solidaritätsbezeugung libanesischer Moslesm mit Palästina und mit Hitlergruß.
„Wir hassen die Juden mehr als wir unsere Kinder leiben“
Wo und wann haben wir dies zuvor schon einmal vernommen…?  Quelle

Als zweites Beispiel möchte ich sie mit den Kinderprogrammen eines weiteren beliebten Sender vertraut machen; ich meine den Sender „al-Aksa TV“ der Hamas, dessen Zielgruppe in besonderer Weise die Kinder sind. Es begann mit Fafur, einer Fernsehmaus, die Walt Disneys Mickeymaus wie aus dem Gesicht geschnitten; eine Mickeymaus, die lustig und unterhaltsam den Mord an Juden propagiert.

Sanabel“, fragt Farfur im Kinderprogramm der Hamas-eigenen Fernsehstation Al-Aqsa, „was wollt ihr zum Wohl der Al-Aqsa-Moschee tun?“ „Wir wollen kämpfen.“ – „Und was noch?“ – „Die Juden auslöschen.“ Jetzt ist Fafur, die Comicfigur im Fernsehprogramm der Hamas, zufrieden.[10]

Internationale Proteste zwangen die Hamas, den Disney-Klon aus dem Verkehr zu ziehen. Der Sender Al-Aqsa tat dies auf eigene Art: Farfur wurde im Kinderprogramm von einem israelischen Beamten verprügelt und getötet. Anschließend wandte sich das durch die Sendung führende Mädchen an sein Publikum:

„Ihr habt gesehen, dass die Juden Farfur als Märtyrer töteten. Was wollt ihr den Juden sagen?“ Eine dreijähige Shaima meldete sich am Telefon: „Wir mögen keine Juden, weil sie Hunde sind! Wir werden sie bekämpfen!“ – „Oh Shaima, du hast recht“, erwiderte das Mädchen im Studio. Die Juden sind Verbrecher und Feinde.“[11]

Heute ist es der Plüschteddy Nassur, der den Judenmord kindgerecht propagiert. Ich zitiere aus einer Sendung vom 22. September 2009:

Nassur: „So Allah es will, wird es keine Juden oder Zionisten mehr geben. Sie werden ausgelöscht sein.“
Saraa, die junge Gastgeberin der Sendung: „Sie werden abgeschlachtet sein.“
Nun erzählt ein siebenjähriges Kind, wie sein Vater als Mitglied der Al-Qassam-Brigaden der Hamas „als ein Märtyrer starb.“
Nassur zu dem Kind am Telefon: „Was möchtest du mit den Juden tun, die deinen Vater erschossen haben?“
Kind am Telefon: „Ich möchte sie töten.“
Saraa: „Wir wollen ihnen nichts antun. Wir wollen sie nur von unserem Land vertreiben.“ Nassur: “Wir wollen sie umbringen, sodass sie von unserem Land vertrieben werden, richtig?“
Saraa: Ja. Das stimmt. Wie werden sie mit allen Mitteln von unserem Land vertreiben.“
Nassur: Und wenn sie sich nicht friedlich entfernen wollen, durch Worte oder Gespräche, werden wir blutige Gewalt anwenden müssen.“[12]

In dieser kurzen Filmszene werden drei unterschiedliche arabische Begriffe mit der Sinnbedeutung „abschlachten“ benutzt. Der Antisemitismus artikuliert sich hier mit einer Brutalität und einer Rhetorik, wie sie beispielsweise im osteuropäischen antisemitischen Diskurs undenkbar ist.



Die Tatsache aber, dass solch eine Gehirnwäsche 64 Jahre nach Auschwitz ausgerechnet in Kindersendungen vonstatten geht, ist so unfassbar, dass die Welt darauf reagiert, wie man im zweiten Weltkrieg auf die Berichte von den Gaskammern reagierte: Es ist offenkundig zu unvorstellbar, um ernst genommen zu werden; es wird verdrängt. Dabei wissen wir doch, dass am Anfang der Vergasung der Juden nicht die Backsteine standen, mit denen die Gaskammern erbaut wurden – am Anfang der Vernichtung standen Worte – Worte, die man heute selbst Kindern tagtäglich wie eine Droge verabreicht.

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Ägyptische Mosems deuten bei ihrem Hass
gegen Israel auf entsprechende Suren im Islam
Quelle

Im Unterschied zu Al-Manar ist der Betrieb von Al-Aksa bis heute in Europa legal. Über den französischen Satelliten Eutelsat werden auch dessen Kindersendungen in ganz Europa ausgestrahlt.[13]

Islamischer Antisemitismus bereits in Deutschland angekommen

Auch in Deutschland schlägt sich dieser aus Beirut und Gaza importierter Hass inzwischen nieder. Manchmal wenden muslimisch erzogene Knirpse das neue Schimpfwort „Du Jude!“ schon in Kindergärten und auf Spielplätzen an, Schüler beschimpfen ihre Lehrer als Judenhunde, weil sie keinen Scharia-kompatiblen Unterricht anbieten, jüdische Schüler wurden überfallen und sahen sich gezwungen, auf die Berliner Jüdische Oberschule zu wechseln und die Insignien ihres Judentums – Kippa und Davidstern – in der Öffentlichkeit zu verhüllen.

Die bislang umfangreichste Studie zur Weltanschauung der „Muslime in Deutschland“, die das Bundesinnenministerium im Dezember 2007 veröffentlichte, bestätigt diese unheilvolle Entwicklung.

„Bei den jungen Muslimen“, heißt es hier, „waren erheblich häufiger antisemitische Haltungen festzustellen als unter nichtmuslimischen Migranten oder einheimischen Nichtmuslimen.“

Dass dieser Antisemitismus nicht als Underdog-Attitüde einer sozial deklassierten Szene abgetan werden kann, sondern eine ideologische Denkform repräsentiert, hat die Studie am Beispiel muslimischer Studenten gezeigt:

„Auffallend“, heißt es hier, „war die Verbreitung pauschaler, antisemitischer Vorurteile auch unter den muslimischen Studierenden. Solche Vorurteile, die von knapp einem Drittel in der Tendenz und von etwa zehn Prozent in extremer Form geäußert werden, finden sich deutlich häufiger als antichristliche Vorurteile.“[14]

Natürlich facht jede militärische Eskalation im Nahostkonflikt diesen Antisemitismus weiter an. Wenn Israels Armee in Einsatz tritt, ist das Resultat für keine Seite schön. Entscheidend ist dann immer wieder, in welchen Kontext man die neuen Fernsehbilder stellt. Wenn bei Zuschauern die emotionale Infrastruktur des Antisemitismus mittels jahrelanger Berieselung bereits fest verankert ist, versteht sich die „Deutung“ jener Fernsehbilder von selbst: Dann kann massenweise ein eliminatorischer Hass auf Israel abgerufen und mobilisiert werden.

Holocaust-Leugnung der arabischen Welt ist Gipfel des Antisemitismus

Auf mein drittes Beispiel für gegenwärtige Erscheinungsformen des Antisemitismus gehe ich nur sehr kursorisch ein. Ich meine die Leugung des Holocaust, wie sie besonders in der arabischen Welt und in Iran nicht als Ausnahme, sondern als Regelfall betrieben wird. Jede Holocaust-Leugnung ist ein auf die Spitze getriebener Antisemitismus. Wer Auschwitz zum „Mythos“ erklärt, zeichnet die Juden als einen universellen Feind, der die Menschheit um des schnöden Mammons willen seit 60 Jahren fortlaufend betrügt. Mehr noch: Er unterstellt, dass Juden mindestens 90 Prozent aller Lehrstühle und aller Medien kontrollieren, um sie hermetisch gegen die „eigentliche“ Wahrheit abzuschotten. Die Holocaustleugnung schürt auf diese Weise erneut jenen genozidalen Hass, der die Shoah vorbereiten half. Mit anderen Worten: In jeder Holocaust-Leugnung ist der Anreiz, ihn zu wiederholen, bereits enthalten.

Die gegenwärtige Form der Holocaustleugnung hat mit der Art und Weise, wie man dies vor zehn Jahren betrieb, nur noch wenig zu tun. Bis 2005 brachte man die Leugnung des Holocaust mit der Schrulligkeit einzelner „Experten“ in diesem oder jenem Land in Verbindung und ordnete sie dem versprengten Häuflein der neuen Nazis zu. Holocaust-Leugner mussten als von der Gesellschaft zu Recht geächtete Obskuranten um jeden Millimeter Respektabilität kämpfen. Ahmadinejad leitete hier ein Wende ein. Er war der erste, der das moralische und intellektuelle Verbrechen der Holocaust-Leugnung in der Pose eines Menschenrechtlers und Freiheitshelden zelebriert.

Seit 2006 hat der iranische Präsident die Holocaust-Leugnung in das Zentrum der iranischen Außenpolitik gerückt. Mit dem Karikaturen-Wettbewerb zur Judenvernichtung, den die iranische Zeitung Hamschahri im Februar 2006 unter dem Titel „Holocaust International Cartoon Contest“ ausschrieb, wurde der Welt der neue Stil der Holocaust-Leugnung – kreativ, modern, freiheitlich und selbstbestimmt – vorgeführt. Von den über 1000 eingereichten Karikaturen aus 62 Ländern stellte man im Herbst 2006 200 Exemplare im Teheraner Palästina-Museum aus. Es dürfte sich um die erste, international beachtete Ausstellung antisemitischer Kunst seit 1945 gehandelt haben.

Der mit 12.000 Dollar dotierte erste Preis wurde für das Bild eines Marokkaners vergeben, das den Bau der umstrittenen israelischen Trennmauer mit Auschwitz parallelisiert. Den zweiten und dritten Preis erhielten Zeichnungen, die den Holocaust als primitive Erfindung darstellen. Das eine Bild zeigt eine umgestürzte Holzkulisse, die eine Gaskammer und einen Verbrennungsofen darstellen soll. „Wer hat das umgeschmissen?“, fragt ein Jude. „Faurisson“, antwortet ein zweiter. Das andere zeigt zwei feixende Soldaten neben einem frisch ausgehobenen Massengrab, in das sie keine echten Toten, sondern lediglich Papiernachbildungen versenken.[15] Wirklich Getötete scheint es demnach nicht gegeben zu haben. Nach den Worten des Ausstellungsleiters soll dieser „Wettbewerb“ künftig alljährlich wiederholt werden: „Wir werden solange weitermachen, bis Israel zerstört ist.“[16]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich derzeit die Verbreitung von antisemitischer Hetze in den islamischen Gesellschaften in Quantensprüngen und unter Zuhilfenahme modernster Techniken vollzieht. Hassschriften, wie die „Protokolle der Waisen von Zion“, die bei uns verboten sind, werden massengerecht als Spielfilme präsentiert, aus Kinder werden systematisch Hassmaschinen gemacht, während die Opfer des letzten großen Judenmords ein zweites Mal getötet werden, indem man leugnet, dass es sie je gab.

Welche Ziele werden mit dieser aufwendigen Propaganda verfolgt? Zunächst einmal geht das, was hier vermittelt wird, über einfache Vorurteile weit hinaus. Ich möchte dies mit einem Exkurs in die Nazizeit verdeutlichen. Sie alle kennen das berühmte Foto von 1933, das SA-Schergen vor einer Schaufensterscheibe zeigt, auf dem das Plakat „Kauft nicht bei Juden!“ befestigt wurde. Diese Aufforderung hat durchaus mit Vorurteilen zu tun, zum Beispiel mit dem Vorurteil, dass angeblich Juden mit besonderen Gerissenheit ihre Kunden betrügen würden. Auf dem selben Plakat sehen wir eine zusätzliche, viel größer gedruckte Zeile, um die man sich gleichwohl kaum Gedanken macht: „DEUTSCHE! WEHRT EUCH!“

Das komplexe Weltbild, dass sich hinter diesen drei Worten verbirgt, ist kein Vorurteil, sondern eine paranoide Wahnvorstellung. Die Nazis waren überzeugt, dass die winzige Minderheit der Juden für die „Deutschen“ eine immense Bedrohung darstellte. Sie glaubten, dass Juden die Angreifer seien, gegen die man sich „wehren“ müsse, um nicht unterzugehen. Das Wahnsystem „Wehrt Euch!“ galt als vernünftige Norm und die Abweichung davon als Lüge.

„Die Juden haben Schuld!“, erklärte zum Beispiel Goebbels im Frühjahr 1939 nach dem Einmarsch in Prag. „Sie wollen Krieg und sie tun alles in ihrer Macht stehende, um die Völker da rein zu treiben.“ Deutschland nehme es auf sich, dieser Gefahr entgegenzutreten, halluzinierte Hitler im Februar 1942. Und freudig verkündete eine NSDAP-Direktive von Mai 1943: „Dieser Krieg wird mit einer antisemitischen Weltrevolution und mit der Auslöschung der Juden überall in der Welt enden. Beides wird die Voraussetzung für immerwährenden Frieden sein.“[17] Saul Friedländer hat für dieses Ideologiegebäude den treffenden Begriff „redemptive antisemitism“ – Erlösungsantisemitismus – geprägt.

Die Judenfeindschaft der Hamas und Hisbollah

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Die Judenfeindschaft, die wir derzeit am massivsten bei der Hamas, der Hisbollah und bei deren iranischen Finanziers erleben, zeichnet sich durch ein erschreckend ähnliches Denkkonstrukt aus. „Das zionistische Regime wird wegradiert und die Menschheit befreit werden“, lautet die „Erlösungsformel“, die der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad im Dezember 2006 geprägt und seither in vielen Varianten wiederholt hat.[18] Er benutzt die Vokabel „Zionist“ genau so, wie einst Hitler die Vokabel „Jude“ benutzte: Als Inkarnation alles Bösen auf dieser Welt. Daraus folgt seine Strategie, durch Vernichtung zu erlösen.

Wir hatten oben gesehen, wie ein frühislamischer Hadith den Zusammenhang von Vernichtung und Erlösung erklärt: Am Tage der muslimischen Erlösung werden die Juden ausgelöscht werden, heißt es da. Heute wird diese Grundidee mit Verweis auf die angeblich von „Zionisten“ beherrschte Welt aktualisiert. Jetzt wird die Erlösung der Menschheit mit der Zerstörung Israels in Verbindung gebracht.

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Doch damit nicht genug. Ahmadinejad und seine Freunde sind davon überzeugt, dass die Beseitigung des jüdischen Staates tatsächlich realisiert werden kann. Die Ernsthaftigkeit dieser Zielsetzung wird durch einen rhetorischen Wandel unterstrichen. Während man Israel vor 2005 als einen übermächtigen Einflussträger beschrieb, der angeblich die Welt kontrolliert, hat sich der Charakter der Stellungnahmen seit 2005 ins Gegenteil verkehrt: Seitdem wird Israel nicht länger als übermächtig dargestellt, sondern so, als wäre es bereits geschlagen und vernichtet.

Einige Beispiele aus Ahmadinejads rhetorischem Repertoire: Israel sei ein „toter Fisch“, eine „stinkende Leiche“, „ein verrotteter und verdorrter Baum, den ein einziger Sturm umhauen wird“. „Der Countdown“ sei bereits „in Gang gesetzt“, „In nächster Zukunft werden wir die Zerstörung dieser Mikrobe erleben“. Hier wird die Auslöschung eines Landes mit einer Eindeutigkeit und einem Vokabular angekündigt, wie man es seit Adolf Hitler von keinem Regierungschef mehr vernommen hat. Im März dieses Jahres sprach Ahmadinejad den „Zionisten“ selbst die Verbindung zum Mensch-Sein ab. „Zionismus“ sei eine „Tendenz, die satanische Ziele verfolgt. Die Zionisten … verfügen weder über Kultur nur über irgendwelche menschliche Eigenschaften.“[19]

Diese Sprache will nicht allein den Israelis Angst einjagen und sie zermürben. Sie will auch die Länder des Westens beeindrucken und von der Aussichtslosigkeit der Verteidigung Israels überzeugen. Irans Regime bedrängt den Westen, Israel fallen zu lassen und bietet nur für diesen Fall die Reduzierung seiner Feindseligkeiten an. Es nutzt alle Register der Einschüchterung, des Spotts und der Beleidigung, um aus dem jüdischen Staat das zu machen, was 1939 der sudentendeutsche Teil der Tschechoslowakei für Frankreich und Großbritannien gewesen war: Der Opferpreis für „den Frieden in unserer Zeit.“

Ich fasse zusammen: Natürlich weist auch die Judenfeindschaft in islamischen Gesellschaften unterschiedliche Formen aus: In der Türkei ist sie zum Beispiel stärker vom nationalen Reinheitsgedanken geprägt. Für den islamischen Antisemitismus, auf den mein Vortrag sich heute konzentriert, gilt festzuhalten, dass seine Intention nicht auf Diskriminierung oder Vertreibung zielt, sondern auf Vernichtung: Er ist genozidal. Seine Dynamik resultiert aus einer Erlösungsutopie, der er nur durch die Zerstörung Israels und/oder die Ermordung der Juden verwirklichen zu können glaubt.

Dieser Antisemitismus wird sich nicht zurückdrängen lassen, wenn wir innerhalb der riesengroßen islamischen Glaubensgruppe – jeder vierte Mensch dieser Erde gilt als Muslim – nicht differenzieren. Dann schon immer haben die Islamisten, deren Judenfeindschaft das Bild heute prägt, ihre Politik in muslimischen Gesellschaften mit Terror und Gewalt durchzusetzen gesucht.

„Alle Araber, die mit den Juden kollaborieren, müssen vernichtet werden, bevor sie den Juden helfen, uns zu vernichten“, bellte am 30. April 1943 der arabisch-sprachige Nazi-Sender aus Zeesen.[20] Also muss es sie gegeben haben, jene Araber, die den Juden helfen – und zwar in einer solch großen Zahl, dass dieser Naziaufruf notwendig schien.

Eine Generation später das selbe Bild: „Die gesamte islamische Nation möge wissen, dass ein Abweichler von dem, worauf wir hingewiesen haben, [nämlich Israel zu isolieren,] als Feind wider den Islam und die Muslime betrachtet wird“ erklärte am 8. Juli 1967 Ruhollah Khomeini.[21]

Eine weitere Generation später knüpfte Ahmadinejad an diese Politik der Einschüchterung an: „Wenn jemand … dazu kommt, das zionistische Regime anzuerkennen, sollte er wissen, dass er im Feuer der islamischen Gemeinschaft verbrennen wird“, postulierte er am 25. Oktober 2005.[22] …

Vortrag von Matthias Küntzel aus Anlass der Tagung “Gottesmörder und Kriegstreiber” – Antisemitismus in den Religionen, die die Evangelische Akademie Bad Boll vom 27. bis 29. November 2009 in ihren Räumen veranstaltete.

Alle Grafiken, Texte zu den Grafiken, Zwischenüberschriften und sonstige Hervorhebungen nachträglich eingefügt von Michael Mannheimer

———————————————————-

[2] Der Koran in der Übersetzung von Max Henning, Stuttgart 1991.

[3] Matthias Küntzel, Islamischer Antisemitismus und deutsche Politik, Münster 2007, S. 172.

[4] Johan Bouman, Der Koran und die Juden, Darmstadt 1990, S. 100.

[5] Jeffrey Herf, Nazi Propaganda for the Arab World, Ann Arbor 2009, S. 126.

[6] Jeffrey Herf, The Jewish Enemy, Cambridge (MA), 2006, S. 212.

[7] Herf, Nazi-Propaganda, a.a.O., S. 198.

[8] Syrian-Produced ,Al-Shatat’ Series on Iranian TV For Ramadan, in: MEMRI Special Dispatch No. 2517, September 3, 2009.

[9] Hezbollah’s Al Manar TV began broadcasts in Indonesia, in: http://yalibnan.com, 9 April, 2008.

[10] Jörg Bremer, „Die Juden auslöschen“. Im Hamas-Fernsehen schürt Mickymaus den Hass, in: FAZ, 11. Mai 2007.

[11] So Al-Aqsa, am 27. Juni 2007, zit. nach Itamar Marcus und Barbara Crook, Hamas TV Mickey Mouse beaten to death by Israeli, Palestinian Media Watch (PMW), 1. Juli, 2007.

[12] Itamar Marcus and Nan Jacques Zilberdik, Hamas TV teaches kids to kill Jews, in: Palestinian Media Watch, Bulletin Sept. 23, 2009. Die Autoren weisen darauf hin, dass in dem kurzen Filmausschnitt drei verschiedene arabische Begriffe benutzt werden, um das “Abschlachten” von Juden zu beschreiben: “Manhurin naher”, “Nidbah-hom” und “Shaht”.

[13] Alexander Ritzmann, Die Hamas sendet über das TV Hass nach Europa, in: Welt-Online, 15. Februar 2009.

[14] Katrin Brettfeld und Peter Wetzels, Muslime in Deutschland – Integration, Integrationsbarrieren, Religion sowie Einstellungen zu Demokratie, Rechtsstaat und politisch-religiös motivierte Gewalt – Ergebnisse von Befragungen im Rahmen einer multizentrischen Studie in städtischen Lebensräumen, Hamburg 2007, S. 496f.

[15] Siehe unter: www.irancartoon.com/120/holocaust .

[16] Iran: Maroccan Wins Holocaust Cartoon Contest, in: New York Times, November 2, 2006.

[17] Jeffrey Herf, The Jewish Enemy, a.a.O., S. 55, S. 145 und S. 209.

[18] Yigal Carmon, The Role of Holocaust Denial in the Ideology and Strategy of The Iranian Regime, in: The Middle East Media Research Institute (MEMRI), Inquiry and Analysis Series, No. 307, December 15, 2006.

[19] Speeches by Iran Supreme Leader Khamenei and President Ahmadinejad at the International Conference in Tehran for Support of Palestine, in: MEMRI Special Dispatch No. 2274, March 6, 2009.

[20] Herf, Nazi-Propaganda, a.a.O., S. 171.

[21] Karl-Heinrich Göbel, Moderne Schiitische Politik und Staatsidee, Opladen 1984, S. 202.

[22] Iranian President at Tehran Conference, in: MEMRI Special Dispatch Series No. 1013, October 28, 2005.

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Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.

24 Kommentare

  1. Meiner Meinung nach ist das erstarken des ISSLAM

    die Triebfeder für den weltweiter Terror der Moslems

    an ihren Mitmenschen.

    Die Moslems haben sich wie ein Krebs an unsere

    Zivilisation angedockt und leben quasi als Parasit

    von unseren Errungenschaften.

    Ohne das Öl und das viele Geld der ÖL – Scheichs

    würde man die garnicht wahr nehmen.

    Schädlich für uns ist noch die Explosion der

    Geburtenzahlen.

    Und dank der Fortschirtte in der Medizin ist dem

    Geburtenüberschuss Tor und Tür geöffnet.

    Das sind Probleme die wir ganz schnell ändern

    müssen.

    Wir haben das Monopol auf Medizin.

    Wir haben das Monopol auf die Merrwasserentsalzung.

    Wir haben das Monopol auf Technik.

    +++++

    Wir müssen unsere Monopole stärker ins Spiel

    bringen.

    Und vor allem ist wichtig, dass die nicht mehr

    ihren Bevölkerungsabfall uns vor die Tür kippen.

    Schengen muss weg.

    Befestigte Grenzen.

    Lampedusa muss befesigt werden.

    Ghadaffi war der Garant dafür, dass wir nicht mit

    wilden Horden geflutet worden sind.

  2. In Paris ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen, trotz Demonstrationsverbotes.
    Welche Illusionen hat sich die französiche Regierung eigentlich über Jahre hinweg über die „Friedensbotschaft des Korans“ gemacht?
    In Frankreich sind mittlerweile mehr als 10% der Bevölkerung Muslime. Die Welt des Islams war und ist allen Politikern in Europa bekannt. Man baue Kaninchenställe und sorge für Sozialhilfe und die Angelegenheit ist gelöst? Auffällig ist, dass besonders Juristen und Pädagogen im Politikgeschäft die eiserne Disziplin der Islamisierungsarbeit in Bezug auf ihre Heimatländer durchhalten. Diese „Fachkräfte“ wollen doch irgendwann mal den Lohne ihrer Islamisierungsbemühungen erhalten, ansonsten würde sie es unterlassen. Was kann der Lohn für dieser verräterische Tätigkeit aussehen?
    Tausende deutsche Tote? Kindesmissbrauch? Tierquälalltag in Deutschland unvorstellbaren Ausmaßes?
    Der Vortrag Matthias Künzels gibt ebenfalls eine gute Erklärung wider, warum Islam und Demokratie weder mit- noch nebeneinander jemals funktionieren wird.
    Die Hasshaltung, die die Koranhörigen gegenüber ihren jüdischen Mitbürgern auch in dem Land, dass ihnen Aufenthalt gewährt hat, zur Schau stellen, ist der bittere Erfolg der jahrelangen ungehindert geförderten Islamisierung, völlig über die Köpfe der autochthonen Bevölkerung hinweg und absolut diktatorisch in der Gegenwart von der EU weiter befehligt.
    Man fragt sich, warum der Islam Anerkennung durch uneingeschränkte Zuwanderungspolitik der europäischen Staaten bekommt?
    Was will ein Moslem in Deutschland? Einem Land, dass keinerlei Beziehung zur Koranlehre herstellen kann, die aber dringend notwendig wäre, um Kindesmissbrauch, Tierquälerei, Scharia, Diskriminierung Andersgläubiger verstehen zu lernen.
    UND JETZT NEHMEN SIE SICH, DIE „RECHTGELEITETEN“ DAS RECHT HERAUS DIE JUDEN IN DEUTSCHLAND ZU DIFFAMIEREN, OBWOHL SIE GENAU WISSEN, DASS DIE PALÄSTINENSER ISRAEL SEIT JAHREN ATTACKIEREN.
    Der Gaza-Streifen sollte israelisches Gebiet, die Terroristen müssen unter Kontrolle gebracht werden, dann wird für die palästinensische Zivilbevölkerung Ruhe einkehren. Die Angriffe auf Israel müssen beendet werden.

  3. Der Zentralrat der Juden in Deutschland darf sich heute nicht wundern das die Moslems Juden angreifen ,da sie sich mit dem Zentralrat der Muslimen in Deutschland zusammen getan haben und alle gegen unser Deutsches Volk gehetzt haben !
    Ich werde das niemals vergessen ,diese Hetze vom Zentralrat der Juden .
    Die Israelis pfeifen auf diesen Zentralrat ,richtig so ?
    Israel sollte diese Hamas endlich loswerden ,damit endlich Ruhe einkehrt . Die Palästinenser sind doch reich haben sie doch genug Gelder von Europa und Usa erhalten . Ich habe kein Mitleid mit ihnen ,wenn man bedenkt das erwachsende Palastinenser sich mit Zehnjährige verheiraten . Die Hamas die Heil Islam ruft und die Arme hebt wie der Hitler – Römer Gruß . Israel sollte jetzt endlich durchgreifen und den Islam in die Wüste jagen . Islamverbot muss her ! Der Islam bringt nicht Gutes !

    Ich vermisse Kammerjäger ?
    Macht er Pause ?
    Oder ist er krank ?

  4. Die Botschaft lautet: alle Feinde töten, dann ist Frieden. Das ist so ziemlich das perverseste, was ein Menschenhirn hervorbringen kann, denn dieser Gedanke sorgt für immerwährenden Krieg. So einfach ist das.

    Ich beobachte mit zunehmender Sorge die täglichen Nachrichten. Die antisemitischen, nichts anderes ist es, Formulierungen, mal derb, mal subtil, nehmen bei der Berichterstattung in erschreckender Weise zu. So gut wie immer werden Palästinenser interviewt, die sich beklagen, und sei es auch nur über zeitweise ausfallende Stromversorgung. Wäre es ein „richtiger“ Krieg, hätten sie überhaupt keinen Strom mehr und auch sonst nicht mehr viel. Noch nie hat ein Araber im Fernsehen die Hamas zum Waffenstillstand aufgefordert.

    Offen gestanden, mir tun die Israelis leid. Sie könnten sich den Frieden sichern, aber sie dürfen nicht. Überflüssig zu sagen, was bei umgekehrten Machtverhältnissen geschehen würde. Es käme zu einem Genozid und die Welt würde mit Dutzenden Konferenzen dagegenhalten.

    Und wüßte ich auch nichts über den Konflikt, so wüßte ich schon, auf welcher Seite ich stünde, wenn 1000 Straftäter gegen ein paar Gebeine ausgetauscht werden. Oder ein Gefangener gegen 2000.

  5. Unsere Vorfahren haben sich in langen Kämpfen gegen

    den Islam und die Unterdrückung gewehrt.

    Heute wird die Zwangsislmisierung unter Mithilfe der

    Politik und der Kirchen betrieben.

    +++++

    Ich für mich kann keinerlei Sympathie für den

    Islam aufbringen.

    Er wird mir höchstens den Tod bringen.

    Wir müssen uns bewaffnen.

    Irgendwann geht der Tanz los.

  6. Erdogan nennt Israel „barbarischer als Hiltler“!!!
    http://www.welt.de/politik/ausland/articel30351366/
    Wenn es nach vielen Deutschen gegangen wäre, denn wäre jetzt die Türkei nicht nur Natomitglied, sondern auch schon in der EU.
    Millionen Koranhörige, die ihre Zelte weiter in Deutschland aufschlagen würden. Man fühlt sich jetzt schon bedroht, aber was da gekommen wäre, einfach unvorstellbar – und weil dieses für jeden vernünftigen Menschen unvorstellbar ist, glaube viele, dass nicht eintreffen wird, was die Koranlehre ihren Anhängern lehrt.

  7. Hier wissen wir Alle, was um des Weltfriedens willen geschehen muss. Den Islam dorthin schicken, wo er hergekommen ist. Und damit meine ich nicht die Wüste.

  8. OT

    Christen über Lautsprecher der Moscheen aufgefordert worden, Mossul zu verlassen!!!
    Wozu Minarette doch gut sind, gell!!!

    Christen im Irak werden vertrieben
    “Ethnische Säuberung in Mossul”
    Stand: 19.07.2014 18:31 Uhr

    Aus der irakischen Stadt Mossul sind Tausende Christen vor den ISIS-Kämpfern geflohen. Die Extremisten hatten zuvor ein Ultimatum gestellt und die Christen bedroht. Wer die Stadt nicht verlasse, müsse mit dem Tod rechnen, hatten die Islamisten angekündigt. Wahlweise hätten die Christen auch zum Islam konvertieren und eine besondere Steuer zahlen können. In Mossul lebten zuletzt etwa 5000 Christen.

    Augenzeugen berichteten, die Christen seien über die Lautsprecher der Moscheen aufgefordert worden, die Stadt bis zum Mittag zu verlassen. Einwohner berichteten, Flüchtlingen seien an Kontrollposten all ihr Geld und ihr Schmuck abgenommen worden.

    Flüchtlingscamp in Khazir bei Erbil (Bildquelle: dpa)galerieHierhin fliehen die Christen aus Mossul: In Flüchtlingslager wie dieses bei Erbil, …Flüchtlingscamp in Khazir bei Erbil (Bildquelle: dpa)galerie… wo sie in Zelten untergerbracht sind. In Mossul lebten zuletzt nur noch 5000 Christen.
    Flucht ins Kurdengebiet

    Viele Flüchtlinge suchten im kurdischen Autonomiegebiet Schutz. “Christliche Familien sind auf dem Weg nach Dohuk und Erbil”, sagte der Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche. Er warnte vor einer menschlichen, kulturellen und historischen Katastrophe. In den vergangenen Tagen seien bereits Häuser von Christen in Mossul von außen gekennzeichnet worden, zitierte ihn ein Nachrichtenportal. Irakische Medien hatten in den vergangenen Tagen berichtet, dass ISIS-Kämpfer von den Kirchen der Stadt die Kreuze entfernt hätten. Auch Häuser der Christen und deren Besitz hätten die Islamisten in Beschlag genommen.

    “Dies ist ethnische Säuberung, aber niemand spricht darüber”, sagte der christliche Politiker Jonadam Kanna. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch warnte, ISIS scheine entschlossen, “alle Spuren von Minderheitsgruppen in den Gebieten unter seiner Kontrolle im Irak zu tilgen”.

    Statt 1,5 Millionen nur noch 300.000 Christen im Irak

    Seit Anfang Juni halten die ISIS-Kämpfer Mossul unter ihrer Kontrolle. Seitdem haben Tausende Christen und andere religiöse Minderheiten die Stadt verlassen.

    Im Jahr 2000 lebten noch eineinhalb Millionen Christen im Irak. Im Dezember 2013 waren es nur noch 300.000. Die christliche Minderheit, die seit der Frühzeit des Christentums im Irak lebt, war in den vergangenen Jahren immer wieder Bedrohungen und Angriffen ausgesetzt.
    Quelle: http://www.tagesschau.de

  9. Wiedet ein erstklassiger Artikel Mannheimers. Ein Augenöffner, der sich wohltuend von den antiisraelischen Berichten der MSM abhebt.

    Vor Tagen kam im ZDF eine Umfrage zum Thema, wer die Schuld am erneuten Nahostkrieg trägt. Etwa 20 sagten Isreal % (das entspricht der Wählerschaft von Linkspartei und Grünen), 10 % meinten die Palästinenser, 70 % hatten keine Meinung dazu.

    Kein Wunder. In den MSM-Berichten wird die Rolke des Islam als eigentlicher Grund dieses Dauerkonflikts ausgeblendet

  10. “Um des Weltfriedens willen muss Israel zerstört werden”
    —————————————————

    Und wen das „geschafft“ ist, dann werden sie mit neuen „Forderungen“ kommen und zwar:

    “Um des Weltfriedens willen muss Griechenland zerstört werden”

    “Um des Weltfriedens willen muss Italien zerstört werden”

    “Um des Weltfriedens willen muss Deutschland zerstört werden”

    usw…..

    Mit dieser Ideologie kann es keinen „Dialog“ geben, denn sie sind weder dazu fähig, noch Willens…!!!

    Welche andere „Religion“ stellt solche Forderungen, WELCHE!!!???

  11. Einen Frieden erpresst man nicht, man gibt ihn von sich aus!

    Es gibt nur 2 Möglichkeiten, entweder der Islam vernichtet alles andere, oder wir kommen ihm zuvor, dass wird aber nur gehen, wenn wir ihn……….Na was wohl?

    Ist unsere Entscheidung!

  12. Gegen Dummheit der ungläubigen Eliten die den Msulimen Arsch und Füße küssen ist kein Kraut gewachsen. Ban und andere ungläubige Idioten der Welteliten müssen den Koran und Islam so verdammen wie sie die Deutschen und den NS und Adolf H. verdammt haben samt Klae mir Wiederbetätigungsverbot weltweit. Dann gibts nochmals Weltkried mi4 Mrd. Toten aber dann ist Ruhe. Det Flüchtlingsimport muß sofort eingestellt werden.

  13. „“Der europäische Antisemitismus baute hingegen auf dem Christentum auf. Hier hat nicht der Prophet die Juden getötet, sondern die Juden den Propheten. Aufgrund dieser Legende…““ (Matthias Küntzel)

    LEGENDE??? JESUS-CHRISTUS HAT GELEBT!!!

    +++Ich bin sehr wohl für das Existenzrecht Israels und bin auch nicht pauschal gegen Juden, wie viele Linke und Rechte.+++

    Doch man muß IMMER bei der GANZEN Wahrheit bleiben:
    ES GAB GRÜNDE, WESHALB CHRISTEN JUDENFEINDLICH WAREN!!!

    + JESUS selbst war JUDE, weil er eine jüdische Mutter hatte. So vererbt sich das Judentum. Der Islam stets über den Vater

    + JUDAS, der Verräter, war Jude – kungelte mit der römischen Besatzung, somit hat er nicht nur die Christen verraten, sondern auch die Juden

    + „Vermutungen, Pilatus sei durch den judenfeindlichen Seianus gezielt eingesetzt worden, um gegen die aufständischen Juden mit Gewalt vorzugehen, sind nicht belegbar.

    Oft wird ungeschicktes Verhalten des Pilatus während seiner Amtszeit von Historikern als Beleg für seine anti-jüdische Haltung angesehen.

    Es sind daher vor allem auch jüdische Quellen (vor allem Flavius Josephus), von denen die harte Amtsführung des Pilatus betont wird.

    Unabhängig von dieser Diskussion ist es bemerkenswert, dass Pilatus die Provinz Judäa immerhin zehn Jahre lang verwalten konnte, was für ein großes Durchsetzungsvermögen in einer der unruhigsten Provinzen des Reiches spricht.““ (wikipedia)

    + Juden verfolgten anfänglich die Christen, die sie als Ketzer betrachteten, blutig!!!

    Paulus von Tarsus, war unter seinem Namen Saulus erst ein Christenverfolger und steinigte persönlich Christen!!!

    „“Als griechisch gebildeter Jude und gesetzestreuer Pharisäer mit römischem Bürgerrecht verfolgte Paulus zunächst die Anhänger Jesu von Nazareth, dem er in der Zeit seines Wirkens nie begegnet war…

    Den Korinthern berichtet er, dass er die Gemeinde Gottes verfolgt habe (1 Kor 15,9 EU). Er erwähnt in aller Offenheit, dass er christliche Gemeinden verfolgt habe, um sie zu zerstören (Gal 1,13 EU).

    Er trat mit Eifer für das jüdische Gesetz ein (Phil 3,5-6 EU) und wandte sich mit Feindschaft gegen den Glauben und die Lebensweise der ersten Christenheit.[10]

    Er hatte den Versuch unternommen, den christlichen Gemeinden die Möglichkeiten zu nehmen, sich zu bilden und zusammenzufinden.[10]…

    Laut Lukas bezeugte Paulus im Auftrag des Sanhedrin die vorschriftsmäßige STEINIGUNG des ersten christlichen Märtyrers Stephanus (Apg 7,58 ff. EU)…““
    http://de.wikipedia.org/wiki/Paulus_von_Tarsus#Christenverfolger

    + Maria und Josef wurden zunächst von der jüdischen Gemeinde verfolgt, da Maria vor der Ehe schwanger geworden war. Sie mußten einen Becher verseuchtes Wasser trinken…

    „“Sie war aber im sechsten Monat, und siehe, da kam Joseph (Anm.: Der Zimmermann) von seinen Bauten wieder zurück. Und als er in sein Haus eintrat, musste er bei ihrem Anblick feststellen, dass sie in anderen Umständen war. Und er schlug sich(!) voller Unmut ins Gesicht und warf sich zu Boden auf die Decke und weinte bitterlich…

    Und Joseph sagte bei sich: »Wenn ich ihre Sünde verberge, dann stehe ich da als einer, der gegen das Gesetz des Herrn streitet, und andererseits, wenn ich sie, Maria, den Kindern Israel anzeige, dann muss ich befürchten, dass das, was in ihr ist, vielleicht von Engeln stammt und ich als einer dastehen werde, der unschuldig Blut der Verurteilung zum Tod(Anm.: z.B. durch Steinigung) ausliefert. Was soll ich also mit ihr anfangen? Ich werde sie in aller Stille fortschicken von mir.«…

    Das Verhör vor dem (jüdischen) Hohenpriester

    Es besuchte ihn aber der Schriftgelehrte Hannas und sagte zu ihm: »Weswegen hast du dich nicht in unserer Versammlung gezeigt?« Und es sagte Joseph zu ihm: »Weil ich müde war von der Reise und den ersten Tag habe ausruhen müssen.«

    Und Hannas drehte sich um und sah Maria in anderen Umständen, und er ging geschwind hin zum Priester und sagte zu ihm: »Joseph, den du als Zeuge kennst, hat schwer gegen das Gesetz verstoßen.«

    Und der Priester sagte: »Inwiefern denn?« Und er sagte: »Die Jungfrau, die er aus dem Tempel zur Obhut übernommen hat, die hat er befleckt. Er hat die Hochzeit mit ihr erstohlen und es den Kindern Israel nicht vorher zur Anzeige gebracht.«…

    …hast dein Haupt nicht vorher unter die gewaltige Hand Gottes gebeugt, damit dein Same gesegnet wäre.« Und Joseph schwieg dazu. Und der Priester sprach:

    »Gib die Jungfrau wieder her, die du aus dem Tempel des Herrn empfangen hast!« Und Joseph brach in heftige Tränen aus. Darauf antwortete der Priester: »Ich werde euch das Prüfungswasser des Herrn zu trinken geben, und er, der Herr, wird eure Sünden in euren Augen offenbaren.«

    und der Priester nahm’s und gab’s dem Joseph zu trinken und schickte ihn ins Gebirge, und er kam später unversehrt wieder zurück. Er gab’s aber auch der Maria zu trinken und schickte sie ins Gebirge, und sie kam später unversehrt wieder zurück.

    Und es wunderte sich das ganze Volk, dass keine Sünde an ihnen zum Vorschein gekommen war. und es sagte der Priester: »Wenn der Herr Gott eure Sünde nicht offenbart hat, dann richte auch ich euch nicht.« Und entließ sie…““
    (Jakobusevangelium, ein Protevangelium, d.h. es wurde nicht in die Bibel aufgenommen.)
    http://www.jakobus-weg.de/aJakw/3Spiritua/Jkevangel.htm

    + Juden machten gemeinsame Sache, GEGEN die Christen, mit den maurischen Besatzern Iberiens:

    DIE JÜDISCHEN KOLLABORATEURE

    Für die katholische Geistlichkeit, der alle Privilegien und Besitzungen weggenommen worden waren, bedeutete die neue Herrschaft einen schmerzhaften Machtverlust…

    Nun fiel das Recht, die Bischöfe der christlichen Geinden zu ernennen den Emiren zu und dieser Umstand gab Anlaß zu vielen Ärgernissen und Demütigungen der Kirche, da der Emir die Bischofswürde in der Regel versteigern ließ und der Meistbietende auch JUDE oder Moslem sein konnte…

    Die von den Westgoten unterdrückten Juden, die Sepharadim, begrüßten die Moslems als glaubensverwandte Befreier und halfen ihnen bei der Eroberung der Städte und der Umorientierung der städtischen Gesellschaft.

    Als Dank für ihre Dienste erhielten sie die Freiheit von Person und Gewerbe…

    …dank der ökonomischen Überlegenheit mancher (jüdischen) Familienclans spielten sie auch bald auch in der Politik eine wichtige Rolle. Da sie fest verwurzelt in ihrer Religion waren übernahmen sie kaum etwas von der maurischen Kultur; trugen ihrerseits aber in Wissenschaft und Philosophie viel dazu bei.

    Ihre neue Freiheit in Spanien wurde in späteren Jahrhunderten von der jüdischen Geschichtsschreibung als die „Goldene Diaspora“ bezeichent…““

    (Hier werden zwar die Mauren teilweise verklärt und ihnen positive Leistungen zugeschrieben, die nicht von ihnen sind…; aber wie Juden mit Moslems kollaborierten ist eine Sauerei gewesen, die kaum einer kennt!

    Und hier muß ich leider auch nochmal daran erinnern, daß bezüglich der Knabenverstümmelung, Beschneidung genannt, sich Juden und Moslems in der BRD zusammentaten. Judenführer holten begeistert die Kohlen für Moslems aus dem Feuer. Juden tragen also immerwieder selbst zu ihrem Ruf, habgierig und berechnend zu sein, bei.

    Natürlich sind deshalb weder Judenhaß noch Judenverfolgung gerechtfertigt. Es gibt hier keine Kollektivschuld!
    Daß die Reconquistatoren die Juden vertrieben, erklärt sich also, s.o.)
    http://www.students.uni-marburg.de/~Schmeer/mauren.html

  14. Vor allem die USA brauchen endlich einen Krieg in Ihrem eigenen Land, das wäre doch mal was und so schön, als immer andere aufzuhetzen sich anderswo einzumischen.

  15. Meckerer
    Sonntag, 20. Juli 2014 18:06
    16

    Vor allem die USA brauchen endlich einen Krieg in Ihrem eigenen Land, das wäre doch mal was und so schön, als immer andere aufzuhetzen sich anderswo einzumischen.

    ………….

    Haben die mehr oder weniger schon: brachliegende zerstörte Städte, dank US-Multi-Kulti. Siehe zB. Ditroit. Aber auch tausende Kleinstädte sind nicht weniger Drogenhölle und Abfallhaufen. Die meißten Weißen leben in Enklaven. Besonders in Texas und Umgebung. Tja, und weil so kein hohes Brutto-Inland-Produkt entstehen kann, müssen Kriege her. Am aktuellsten wird den Russen ans Leder gegangen, schöne in die Enge drängen, keine Nato-Osterweiterung? Achwas, die Ukraine ist dran. Cash and Money Honey. Vom Islamsumpf mal ganz zu schweigen.

  16. Bernhard von Klärwo
    Sonntag, 20. Juli 2014 18:04

    Kann man diesen Wüsten-religionskäse nicht komprimieren? Wer liest den Quatsch?

    Gott ist eine Erfindung von Menschen.

    Der Gehirn-Krebs Islam muss weg, und auch dessen Helfershelfer.

    Und, …. bin nicht das Spaltpilzgefasel wieder. Nur mal drüber nachdenken.

  17. @ 14 Meckerer
    Die klare Aussage der Islamisierer aufgeklärter Staaten zum Koraninhalt und seinen Folgen fehlt. Daher ist die Einschleusung dieser Gesinnungsdiktatur eine bewusst herbeigeführte Aktion, deren Grundlage auf Illusionen basiert, dass die unterwürfige Gottesverehrung eine Friedensgarantie bringt.
    Und wir leben mittlerweile in der Hölle, die uns ganz klar weltweit vor Augen geführt wird, und die zu Massen in unsere Heimat geschleust wird.
    Die Autorin Patricia Highsmith sagte einmal: „Die wirkliche Hölle, zum Teufel noch mal, beginnt doch erst dort, wo einem der Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit so bitter klar wird, dass man ihn nicht mehr mit Illusionen zudecken kann“.
    Wer in Deutschland macht sich noch Illusionen über die Realität koranbefohlenen Lebens und ihre Auswirkungen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, deren Existenz man sich niemals gewünscht hat?
    Man erlebt die barbarischen Auswirkungen der faschistischen Lehrerfolge des Korans seit Jahren und die Politik lebt immer noch von Illusionen, die dem Islam eine Position zukommen lässt, die völlig grundgesetzfeindlich der Bildung einer 2.Staatsform Islam-Koran zuschaut.

  18. MAINZ

    Strafanzeige wegen Volksverhetzung nach Anti-Israel-Demonstration

    „“Der frühere Bundestagsabgeordnete und ehemalige Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Johannes Gerster (CDU, kl. Bild), hat wegen Volksverhetzung eine Strafanzeige gegen den Veranstalter der pro-palästinensischen Demonstration am Freitagabend in Mainz, Fatih Bayram, gestellt…““
    http://www.pi-news.net/2014/07/mainz-strafanzeige-wegen-volksverhetzung-nach-anti-israel-demonstration/

    Die Antifa, die nützlichen Idioten der Moslems, fallen aus allen Wolken:

    “”Antifa-Leute seien von Teilnehmern der Hauptdemo als „Scheiß Juden“ beschimpft worden.””

    Ey, Ihr doofen Antifa, die Front verläuft nicht zwischen Arm und Reich, sondern zwischen Zivilisation und Islam!!!

  19. Lethe
    Montag, 21. Juli 2014 7:29
    20

    Wo ist der Kommentarschreiber Kammerjäger?
    -………………..

    Der genießt wohl das Wetter.

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