Deutschland. Das Land der Weicheier.

Was macht einen Helden aus?

„Courage. Außerdem: Leidensfähigkeit. Treue. Opferbereitschaft. Ein Ziel. Wobei der Held der einen schnell der Terrorist der anderen ist. Halten wir uns an den französischen Schriftsteller François de La Rochefoucauld: „Ob gut oder böse, Held bleibt Held.” Es ist ein letztlich wertfreier Begriff. Verbrechen gegen Wehrlose werden allerdings naturgemäß nicht von Helden begangen…“

Michael Klonovsky

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Das Land der Weicheier

Michael Klonovsky gehört zu den bekanntesten konservativen Publizisten. Seine Aphorismen sind spitzzüngig, stilsicher und messerscharf. Blaue?Narzisse?.de hat mit ihm über sein Buch „Der Held“ gesprochen:

Blaue?Narzisse?.de: Wie wollen Sie das deutsche Durchschnitts-?Weichei wieder zum Mann machen? Ist da nicht spätestens nach der Abschaffung der Wehrpflicht und der Vollkasko-?Gesellschaft der Zug endgültig abgefahren?

Ja, deshalb habe ich doch einen Nachruf geschrieben.

Gibt es in Deutschland denn gar keine Helden mehr?

In Bertolt Brechts Leben des Galilei findet der bekannte Dialog zwischen Galilei und seinem Schüler Andrea statt, auf dessen Vorwurf „Unglücklich das Land, das keine Helden hat” der Astronom mit dem Bonmot antwortet: „Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.” Deutschland ist derzeit überwiegend glücklich. Helden entstehen gemeinhin in Krisen, Großkonflikten, Kriegen. Es dürfte aber hier wie überall die zahllosen kleinen, stillen Helden geben, die täglich den Buckel für andere krumm machen oder im Alltag mehr Courage zeigen als andere.

Können Sie konkrete Beispiele nennen?

Ich bewundere beispielsweise jeden, der – oder meist wohl: die – für kaum mehr als 1000 Euro netto im Monat in der Pflegestufe III arbeitet. Das ist ein Viertel bis Achtel von dem, was der Journalist bekommt, der über die Zustände dort Klage führt. Ich bewundere auch diese Kerle, die in Problemgebieten Boxvereine für Problemjugendliche gründen, auf dass sie Selbstachtung, Achtung vor anderen und Eigenverantwortung lernen. Ich lauschte einmal in der U-?Bahn nolens volens drei jungen Türken bei der lautstarken Unterhaltung in ihrem „Kiezdeutsch” geheißenen Idiom, das uns von wohlwollenden Linguisten als Bereicherung der deutschen Sprache verkauft wird. Einer von ihnen rief plötzlich aus: „Höma, isch hab wenigstens einen anständigen Job, isch bin Altenpfleger!” Der war für diesen Tag mein Held.

Oder, wenn wir gerade bei Türken sind, Akif Pirinçci, der die amerikanische Tea Party-?Bewegung hierzulande fast im Alleingang in der Öffentlichkeit installiert hat, insofern wir darunter die radikallibertäre Gegnerschaft gegen den Bevormundungs– und Steuerstaat verstehen wollen, auch wenn das viele Rezensenten bewusst missverstanden haben. Pirinçci fungierte sozusagen als ein Fensteröffner. Dass er’s eingetreten hat, steht auf einem anderen Blatt.

Wie sieht es bei Fußballern aus? Ist für Sie Nationalspieler Thomas Müller auch ein Held?

Fußballer taugen für meine Begriffe nicht als Helden, weil sie in ihrem Sport zu wenig leiden müssen. Sie fallen eher in die Kategorien der Künstler und Entertainer, wo sie das Bedürfnis nach Idolen vor allem jüngerer Menschen bedienen. Da die besten von ihnen eine ästhetisch ansprechende Sache unheimlich gut beherrschen, ist eine gewisse Idolisierung vielleicht sogar angebracht. Aber Helden sind es nicht – wenngleich das Wolfsrudel von Atlético Madrid während der ersten 70 Minuten des Champions-?League-?Finales gegen Real Ende Mai nahezu heroisch agiert hat.

Was macht dann einen Helden aus?

Das Wort fiel gerade: Courage. Außerdem: Leidensfähigkeit. Treue. Opferbereitschaft. Ein Ziel. Wobei der Held der einen schnell der Terrorist der anderen ist. Halten wir uns an den französischen Schriftsteller François de La Rochefoucauld: „Ob gut oder böse, Held bleibt Held.” Es ist ein letztlich wertfreier Begriff. Verbrechen gegen Wehrlose werden allerdings naturgemäß nicht von Helden begangen.

Also ist der Hisbollah-?Terrorist, der sich mit israelischen Soldaten in die Luft sprengt, auch ein Held?

Leute, die sich selber in die Luft sprengen, kann man zumindest nicht als Feiglinge bezeichnen. Aber wo es Leute gibt, die als Selbstmordattentäter agieren, braucht es naturgemäß auch heroische Männer, die ihnen entgegentreten.

Die Deutschen haben panische Angst vor explodierenden Atomkraftwerken in Japan, Postleitzahlen und ihrer eigenen Vergangenheit. Weshalb sollte dieses „harmloseste Volk der Erde”, so Sie im Buch, überhaupt noch Helden hervorbringen?

Um zu überleben. Nicht unbedingt als Kulturnation, daran glaube ich nicht mehr, das ist wohl passé, aber als Zivilisation. Dafür wird das Land vielleicht früher oder später wieder Helden, also Verteidiger brauchen. Man sollte übrigens eine gewisse Nachsicht mit diesem Volk haben, nach dem, was es im letzten Jahrhundert nicht nur ausgeteilt, sondern eingesteckt hat.

Verteidiger gegen wen oder was brauchen wir?

Gegen den politischen Islam. Gegen linken und rechten Extremismus, auch Gesinnungsextremismus. Gegen die Anmaßung von Zentralregierungen und eingebildeten Großmächten. Gegen die Durchsetzung von, ich nenne es mal: Rap-?Idealen als gesellschaftliche Wertmaßstäbe. Gegen die Tribalisierung des Landes durch die Einwanderung von Menschen, die hier keine Zukunft haben und nur Probleme machen. Gegen unersättliche Banker und Hedgefonds-?Manager auf der einen und nicht minder unersättliche sozialistische Umverteiler auf der anderen Seite. Gegen die globale Gleichmacherei.

Was meinen Sie mit „globaler Gleichmacherei”? Nur das Verschwinden starker, entschiedener Männer?

Nein, ich meine die mich etwas gruselnde Welttendenz zur Einheitskultur, zur Emanzipation von allem und jedem, zur Abschleifung aller Kultur– und Standesschranken. Jene Welt, in der Nietzsches letzte Menschen mit Konsumentenidealen und einem kleinen Repertoire normierter Meinungen ihr berechenbares Einheitsleben führen. Also das, was der linke Fortschrittler und der planetarisch agierende Großunternehmer in merkwürdigem Gleichklang „one world“ nennen, der eine verklärten, der andere kalten Blicks. Wobei ich nicht glaube, dass sich dieser Zustand jemals global durchsetzen wird, sondern nur inselartig. Er wird umgeben oder unterbrochen von bösen archaischen Stämmen, die in einer anderen Zeit leben.

Während Männlichkeitsideale im Westen entsorgt werden, scheinen die islamischen Länder vor jungen Männern, die Helden sein wollen, förmlich zu platzen. Könnte uns das zum Verhängnis werden?

Natürlich kann es das. Die Deutschen bei ihrem Altersdurchschnitt und ihrer demografischen Erschöpfung sollten beten, dass künftig Kriege und vor allem Bürgerkriege ausbleiben, weil sie sie nicht führen könnten. Die Ukraine und Nordafrika sind ja nicht so fern. Die unterschiedliche Heftigkeit der Kämpfe dort erklärt Gunnar Heinsohn übrigens sehr plausibel mit dem Altersdurchschnitt der männlichen Bevölkerung.

In Russland und der Ukraine, vor allem aber in westlichen Ländern mit ihren auf dem Kopf stehenden Bevölkerungspyramiden sind bereits vierstellige Opferzahlen unter Soldaten der Bevölkerung nicht mehr vermittelbar. Deswegen kaufen wir ja Drohnen. Ein Land, das kaum mehr Männer hat, braucht solche Dinger. Aber auch im alltäglichen Konfliktfall bestehen bereits meist unfaire Situationen.

Was meinen Sie mit „unfairen Situationen”?

Konkret heißt das, dass sich brave, als Einzelkinder aufgewachsene einheimische Jungs auf dem Schulhof oder abends auf der Straße mit virilen Brüderclans aus dem Morgenland messen müssen. Dabei hat man ihnen zuvor eingeredet, dass sie halbe Mädchen seien und sämtliche Meinungsverschiedenheiten mit Worten gelöst werden müssten.

Wie sieht es bei den Zuwanderern in Deutschland aus?

Man sollte nicht unterschlagen, dass viele Zuwanderer westliche Errungenschaften sehr zu schätzen wissen. Dazu zählen Dinge wie Rechtssicherheit, Eigentumssicherheit, Mitbestimmung, Trennung von Staat und Religion, eine gewisse Meinungsfreiheit, der ganze im Westen erfundene technische Schnickschnack und vor allem Frauen ohne Lappen vorm Gesicht.

Das heißt, sie werden sich im Ernstfall womöglich nicht entlang ethnisch-?kultureller Grenzlinien gruppieren, sondern in großer Zahl auf die Seite der Verteidiger sogenannter westlicher Werte stellen. Damit gäbe es glücklichenfalls so etwas wie Importhelden.

Herr Klonovsky, vielen Dank für das Gespräch!

***

Quelle:
http://www.blauenarzisse.de/index.php/gesichtet/item/4755-land-der-weicheier

Michael Klonovsky: Der Held. Ein Nachruf. Diederichs Verlag 2011. 144 Seiten. 14,99 Euro.

Kurzbeschreibung

Mann, Du hast es nicht leicht. Von Natur aus Jäger, Sammler und Verführer bist Du seit 68ff., Feminismus und Patchmurks völlig ortlos. Du bevölkerst Spielplätze, liest Ratgeber und gehst in Elternzeit. Soziologen bezeichnen Dein Befinden als „postheroisch“. Anders gesagt: Du bist ein Weichei, ein Selbsterfahrungskrüppel.

Was ist aus dem guten, alten Helden geworden? Dem Vater Courage, der nicht zuallererst an sich und sein Wohlbefinden denkt? Rückgrat, Mut, Leidenschaft – Werte wie diese sind zäher als vermutet. Und sogar wieder en vogue. Darf/soll Mann also wieder männlich sein?

Der Journalist und Publizist Michael Klonovsky geht in seinem Essay diesem Thema auf den Grund. Sein Credo lautet: Der Held ist tot. Es lebe der Held.

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17 Kommentare

  1. Für das Modell Israel im Kampf gegen radikale Moslem ist selbst die Alternative für Deutschland zu liberal. Das traue ich nur Pro-NRW zu

  2. Pro-Deutschland hat den Mut gehabt das wahre Gesicht des Islams in Deutschland aufzudecken.
    Wenn es nach der Verantwortung unserer Politiker gehen würde, dann hieße es, sie haben Öl ins Feuer gegossen. Das ist ja die dümmste Aussage, die so manche dieser Islamisierungsbefürworter noch rauswürgen konnten. Und wenn es nach diesen Schwachmaten gegangen wäre, dann wäre heute Deutschland komplett für die Türkei und ihre Islambetreiber freigegeben.
    Das Volk fragt doch schon lange niemand mehr. Ist auch gar nicht mehr nötig – die Geschäfte übernimmt die EU und ihre Schergen.
    Die subtilen zwischenmenschlichen Begebenheiten des bundesdeutschen Alltags spiegeln doch schon sehr genau wider, was abläuft. Die Verunsicherung der Besatzungsländer steigt, eine Regierung schweigt. Ein Film bringt Psychopathen auf die Barrikaden und schon war es das mit der Meinungsfreiheit demokratischer Länder?
    Schwach, äußerst schwach, wenn nicht sogar der Anfang von dem seit Jahren eingeleiteten Ende.
    Wenn Politikern die Islamisierung Deutschlands so wichtig war und ist, dann hat das doch einen Grund. Nur, wo liegt der? Ich kann ihn nicht finden. Sie haben alle gewusst, was im Koran steht, aber fleißig die Grundsteine für Moscheen gelegt. Da kann doch irgenwas im Gehirn dieser Deutschen nicht mehr richtig ablaufen!
    Mittlerweile ist Politik, Wirtschaft usw. so von islamischen Interessen unterwandert, dass wahrscheinlich deutsche Interessen gar keine Rolle mehr spielen. Die MSM sprechen eine absolut deutliche Sprache – ihr bekommt nur noch zu hören und zu sehen, was den Islamisierungsprozess nicht behindert.

  3. Es ist ja leider nicht nur in Deutschland so ,sondern in ganz Europa haben wir Weicheier . England spriesst nur noch von Weicheiern sogar die engliche Armee ist davon betroffen .
    Ob Frankreich ,Belgien ,Holland ,Italien ,Spanien ,Schweden ,Norwegen ,Finnland …..

    Warum tuen sich die europäischen Widerständer nicht endlich zusammen und bilden eine Einheit . Wie ich in einem anderen Artikel hier gefragt habe .Es gibt doch EX-Soldaten ,EX-Scharfschützen ,EX-Politiker die das in die Hand nehmen könnten . Leider darf man nicht offen schreiben wie man diese ganzen Verräter an unseren Völkern entmachten können und die Islamanhängern in die Flucht schlagen könnte . Aber man könnte .
    Die europäischen Armeen sind den Politiker hörig und scheinbar ist ihnen der Verrat am eigenen Volk lieber als ihren Mann zustehen und für ihr Volk zukämpfen . Lieber ist es ihnen , in fremde Gebiete einzudringen und den Islamanhängern ihren Islamischen Gottesstaat zu errichten ,als ihre Völker vor dem Missbrauch von den Politiker zubefreien . Dumm und Naiv kann ich mir die europäischen Generäle nicht vorstellen ,sie wissen was sie tun .
    Schaut wie diese europäischen Armeen den Amis in den After krieschen und sich verheizen lassen und damit ihre eigenen Völker in höchster Gefahr bringen !
    http://www.wahrheitsbewegung.net
    http://www.krisenfrei.wordpress.com
    Auch die amerikanische Armee macht sich schuldig am eigenen Volk ,wenn sie weiter Obama und seiner NWO folgeleisten .

  4. Wenn Europa fällt ,dann fällt auch Amerika ,Australien ,Kanada .Die ganze Welt wird Islamisch und bestialisch ! Russland und China wehren sich ,die werden nicht zulassen das ihre Ländern von dem grausamen Islam beherrscht wird und deshalb will Obama und seine Genossen diese Völker angreifen mit Hilfe den europäischen Armeen . Der Arabische Frühling hat uns gezeigt was die US-Regierung vorhat .

  5. Lethe

    der Grund liegt darin, das die Deutschen, Bio-Deutschen alle Nazis sind und per ideologie islam nicht nun umerzogen werden sollen sonder bestraft werden sollen mit Koran und Scharia. Jeder idiot weiß inzwischen das Islam Tod und Vernichgtung für Ungläubige bedueten. Nur Deutschen- und DeutschlandHasser der Politik aller etabliertren Farben tragen das im Sinn. Volksvernichter nenntn man das. Besser hat es auch Adolf nicht gekonnt.

  6. Es wird wieder Helden geben, glaubt es mir, sie werden allerdinges, erst aus der Asche auferstehen, genau so wie der Phönix! Deutschland wird nicht untergehen, dass weiß ich!

    MM: Exakt so sehe ich es auch. Die kommenden Helden Deutschlands sind vmtl. jetzt schon geboren

  7. Der Grund liegt NICHT darin, dass die „Männer“ abgeschafft wuwrden, sondern darin, dass jede Person, die was gegen Muslime unternimmt, sofort geächtet wird. Es gibt auch starke Frauen, die ihre Heinmat schützen wollen.

  8. Also ganz klar ist die Frau Inge Hannemann eine Heldin unserer Zeit!! Sie hat Ihren Job verloren um für eine Gerechte Gesellschaft zu sein!

    Hut ab!!

  9. Lieber Herr Mannheimer .Mir macht es nichts aus unter morderation zustehen . Sie können ja nichts dafür . Aber einen ganzen Tag ist schon komisch .
    Liebe Grüsse

    MM: Ich war den ganzen Tag nicht zu Hause…hatte auswärts einen Vortrag. Daher

  10. Helden?
    Die Personen, die Herr Klonovsky erwähnt, sind keine Helden. Wer für 1000 Euronen malochen geht, ist ein Dummkopf und Michelknecht.

    Jeder, der arbeiten geht und Steuern zahlt, ist ein Dummkopf und Michelknecht. Denn jeder, der das tut, unterstützt das System.

    So. Und nun könnt ihr mal überlegen, wo es noch Helden gibt, deutsche Helden. Da müsst ihr wahrscheinlich lange nachdenken.

    Das ist sowieso sinnlos. Die Dinge laufen, wie sie laufen sollen, geplant wurden, in Richtung NWO, Einheitsvolk, möglichst blöd, Vollversklavung, chippung, alles einheitlich, wer aus der Reihe tanzt, wird entsorgt.

    Die Tatsache, dass diese überall im Internet und mittlerweile auch in vielen gedruckten Büchern verfügbare Wahrheit keinen bzw. nur eine marginale Minderheit (keine Million Menschen, schätze ich, auf jeden FAll zuwenig, um die sogenannte „kritische Masse“ zu erreichen) interessiert, zeigt, wohin der Weg führt.

    Helden braucht wirklich keiner mehr. Sie wären sinnlos. Die Masse Michel, die Masse der braven Steuerzahlerm, will sie auch gar nicht, ist diese Masse Michel doch längst perfekt versklavt.

  11. Na ,dann können im besondern wir Alte ruhig sein .Wenn alles doch keinen Sinn hat .

    Gute Nacht Deutschland

  12. P.s Ja ehrlich warum geht der dumme Michl noch für seine Familie arbeiten ,kann er doch seine Kinder verhungern lassen und dem Herrgott überlassen ,gel ?Warum setzt der dumme Michl noch Kinder in die Welt ,ist äh für die Katz .

    Warum sollen wir noch weiter machen………

  13. Du denkst ein bisschen kurz, Anita. Wie alle hier.

    Es war immer mein Bestreben, mich erkenntnistechnisch der Wahrheit zumindest anzunähern; finden werde ich sie wohl nicht, da mache ich mir nichts vor.
    Aber: In diesem meinem Bestreben habe ich eines nie gemacht:
    Anderer Leute Meinungen nachgeplappert. Blogartikel einfach nur geteilt, kritiklos. Bin nie irgendwelchen Gurus hinter her gelaufen. Habe immer weiter gesucht und nie was geglaubt, einfach nur, weil glauben so schön einfach ist.
    Und siehe da, mit der Zeit wird das Bild, was wahr sein könnte, dichter, ähnlich eines Puzzle-Spiels. Die Stücke fügen sich teilweise zusammen. Von einem Bild kann noch keine Rede sein, wird es auch nie werden, aber es wird ein Weg werden.

    Dazu muss man aber vernetzt denken können. Das vermisse ich bei den meisten Menschen. Ist alles ein wenig eingleisig hier. Vernetzt denken heißt, mehr als das Wissen eines Dutzend Blogs irgendwie teilweise zusammen zu fügen und immer wieder gegeneinander zu überprüfen.

    Ja ich weiß , das ist Arbeit. Schade, dass sich kaum jemand die Mühe macht. Vielleicht solltest du mal drüber nachdenken, warum das so ist, und warum dann deshalb von mir Sätze kommen wie „es ist alles sinnlos mit dem dummen deutschen Steuerzahlersklavenmichel“.

    Dann macht doch so weiter! MIr doch egal, wenn ihr unisono abkratzt! Ihr seid schon zu faul, zum denken, ihr habt keinerlei Lebensberechtigung mehr auf diesem Planeten.

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