Broder über den verlogenen Palästinesianismus der linken Gutmenschen


Auf kaum einem Gebiet sind die Linken verlogener als bei ihrer blinden Unterstützung der Palästinenser. Diese werden angeblich von den Israelis unterdrückt. Linke blenden dabei systematisch Ursache und Wirkung aus. Weder wird der Judenhass des Islam (der hauptverantwortlich ist für den Hass der Palästinenser auf die Israelis) thematisiert, noch die Pogrome der Palästinenser gegen die Juden. Und der islamische Terror gegen Christen spielt bei Linken überhaupt keine keine Rolle

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Von Henryk M. Broder   15.07.2013

Gaza-Gabi: In Freiburg weltberühmt. Und auch noch gemeinnützig

Die Palästinenser können einem wirklich leidtun. Nicht nur, dass sie aus ihrer Heimat vertrieben wurden (z.B. aus Ramle nach Ramallah), nicht nur, dass sie seit 65 Jahren darauf warten, dorthin zurückkehren zu dürfen, wo ihre Ahnen als Fellachen für die in Beirut und Amman residierenden Großgrundbesitzer schuften durften, nicht nur, dass sie der Willkür einer eigens für sie etablierten UN-Agentur ausgeliefert sind, der UNRWA, sie haben auch noch Freunde, die man seinem ärgsten Feind nicht wünschen würde.

Lässt man die Reihen der hauptamtlichen „Palästina-Freunde“ Revue passieren, wird einem ganz blümerant ums Gemüt. Lauter verkrachte Existenzen, Bruchpiloten, gescheiterte Lyriker bzw. Lyrikerinnen, Hypertoniker, Hochstapler, Titelbetrüger, Kleinverleger ohne Fortüne, Großkotze mit kleinen Karos, Psychologen, die selber einen brauchen, Töchter, die an ihren toten Vätern hängen, verbeamtete Hobby-Orientalisten, die ihrer Verrentung entgegen dämmern, legasthenische Rentner mit dem Drang zum Höheren, verzweifelte Hausfrauen und andere Zombies aus dem Fegefeuer unerfüllter Eitelkeiten.

Nein, das haben die Palästinenser nicht verdient. Viele haben inzwischen begriffen, dass ihre „Freunde“ sie nicht wirklich mögen und nur dazu missbrauchen, ihrer Abneigung gegen die Juden – ich vermeide an dieser Stelle absichtlich da A-Wort – einen sachlichen Anstrich zu verleihen. Nur so ist es zu erklären, dass dieselben Knalltüten, denen zu Syrien nichts einfällt, die dem Massenmord in Homs, Hama und Aleppo so ungerührt zuschauen, als wäre es ein Fußballspiel der Regionalliga, sich maßlos darüber aufregen, dass die israelische Armee einen fünfjährigen Palästinenser vorübergehend festgesetzt hat. Was für eine Sauerei!

Ein Fünfjähriger in den Klauen der zionistischen Besatzer!


Nun, der nette Kleine hatte Steine geworfen. Es sind grad Schulferien und dazu Ramadan, die Zeit der Einkehr und der Besinnung, da kann es so einem Kind schon mal langweilig werden. Aber wenn Sie von einem fliegenden Stein am Kopf erwischt werden, ist es Ihnen egal, ob er von einem Fünfjährigen oder einem Verwandten von Arafat geworfen wurde, der an Parkinson leidet.

Solche Sorgen müssen Sie sich nicht machen, wenn Sie in Freiburg unterwegs sind. Die Stadt liegt zwar im Süden und hat überproportional viele Sonnenstunden, aber doch recht weit weg von Gaza und Bethlehem.

Andererseits: Freiburg ist eines der Zentren der deutschen Palästina-Solidarität, was auch damit zu tun haben könnte, dass aufgrund der geographischen Lage der Fernsehempfang lange Jahre ziemlich schlecht war. Also war man zum einen auf andere Quellen angewiesen und hatte zum anderen viel Zeit, um sich mit wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen.

Vor kurzem gab es zum Beispiel einen Vortrag über das Thema „Die Araber und der Holocaust” von und mit Professor Gilbert Achcar, wobei allein aufgrund der Ankündigung nicht erkennbar war, ob die Besucher über den letzten Holocaust aufgeklärt oder auf den nächsten eingestimmt werden sollten. Hilfreich war, was Matthias Küntzel zuvor über den Referenten geschrieben hatte, dem am Antisemitismus der Araber vor allem missfällt, dass „dieser den Kampf gegen Israel erschwere“. Er weiche, sagt Küntzel, „der Hässlichkeit des arabischen Antisemitismus nicht aus, sondern schiebt sie Israel in die Schuhe“, mit Sätzen wie diesen: “Die antisemitischen Äußerungen, die heutzutage aus der arabischen Welt kommen, (sind) meist kultureller Rückständigkeit geschuldete Phantastereien, in denen sich die tiefe Frustration einer unterdrückten Nation äußert. Die Verantwortung dafür ist in der Tat der Mehrheit ,der Juden‘ Palästinas und später dem ,jüdischen Staat‘ Israel zuzuschreiben.”

Das klassische Argumentationsmuster also, am Antisemitismus sind nicht die Antisemiten, sondern die Juden schuld. Das ist lupenreiner Antisemitismus. Oder auch Judenhass.

Der Vortrag von und mit Gilbert Achcar fand nicht im Rahmen der Richard-Williamson-und- David-Irving-Tage statt, sondern im Cafe Palestine, einem „politisch- kulturellen Forum, das über die Situation im Nahen Osten berichten, persönliche Schicksale vorstellen und namhafte Referenten zum Thema einladen möchte“.

Gründerin und Chefin des Cafe Palestine ist eine Dr. Gabi Weber, von der ich bis vor kurzem nichts gehört habe. In Freiburg scheint sie aber weltberühmt zu sein.

Wie Gabi Weder dazu gekommen ist, sich für „Palästina“ zu engagieren, das erklärt von ihrem Stammplatz hinter der Theke:

“Ich selbst bin keine Politikerin, keine Historikerin, keine Diplomatin und keine Spezialistin für den Nahost-konflikt. Ich bin Ärztin aus Leidenschaft, aber in allererster Linie Mutter von drei deutsch-palästinensischen Kindern, denen der Nahostkonflikt einen großen Teil ihrer Identität raubt. Die gesamte Familie meines Mannes lebt in Gaza, er – als ältester Sohn – ist der einzige, der nicht im größten Freiluftgefängnis der Welt eingesperrt ist, sich aber oft wünscht, es doch zu sein, um bei seiner Familie sein zu können.”

Das mit dem „größten Freiluftgefängnis der Welt“ ist ja inzwischen ziemlich abgegriffen. Wären die Lebensbedingungen der Palästinenser besser, wenn das „Gefängnis“ überdacht wäre? Falls Frau Gabi damit sagen möchte, dass die Bewegungsfreiheit der Einwohner von Gaza sehr eingeschränkt ist, dann müsste sie der Höflichkeit und Wahrheit halber erwähnen, wer dafür verantwortlich ist: Nicht die Israelis, nicht die Ägypter, nicht die Aliens und auch nicht die Radfahrer. Es ist die Hamas, die Gaza besetzt hält und die Einwohner terrorisiert.

Und was die drei Kinder der „Ärztin aus Leidenschaft“ angeht, die immerhin zugibt, keine Ahnung von nix zu haben, so wird ihnen nicht ein großer Teil ihrer Identität geraubt,  es wird ihnen eine Identität aufoktroyiert – von der eigenen Mutter, die ihre Unbedarftheit mit einem pädagogischen Auftrag überspielt. Kaum anzunehmen, dass die Kinder darunter leiden, nicht in einem Sommerlager der Hamas die Befreiung Palästinas üben zu dürfen.

Wovon Frau Gabi sonst noch keine Ahnung hat, können Sie in einem Interview vom Januar 2012 nachlesen, das sie dem muslim markt gegeben hat.
http://www.muslim-markt.de/interview/2012/weber.htm

Darin behauptet sie u.a., ihr „Cafe Palestine“ sei „seit einigen Monaten ein eingetragener, gemeinnütziger Verein“. Auf der Homepage des Cafes werden gleich fünf Möglichkeiten angeboten, Geld zu spenden. Unter der Rubrik „Spenden“, die seit dem 19.6.2010 nicht mehr aktualisiert wurde, heißt es: „Wir freuen uns über Ihre Spenden. Sobald die Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Freiburg anerkannt wurde können wir auch Spendenbescheinigungen ausstellen.“

Was gilt denn nun? Sind Veranstaltungen wie die mit dem Psychopathen Gilad Atzmon, der den Zionismus zum Vorläufer des Nazismus erklärt (http://www.youtube.com/watch?v=Ka6HGnXfWdE, http://www.youtube.com/watch?v=63D4PEZCFIY) gemeinnützig und förderungswürdig?

Wir werden es bald wissen. Gaza-Gabi auch.

Quelle:

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gaza_gabi_in_freiburg_weltberuehmt._und_auch_noch_gemeinnuetzig

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