Linke Spießer: “Sie protestieren gegen Chlorhühnchen, aber nicht gegen Putin.”


“Gleichzeitig ist der linke Spießer durchaus zu pragmatischem Handeln fähig, wenn es um die ureigenen Interessen geht. So wunderbar er die multikulturelle Gesellschaft findet – wenn die eigenen Kinder in die Schule müssen, an der bis zu 90 Prozent der Schüler aus Migrantenfamilien stammen, meldet man sie doch lieber in ruhigen bürgerlichen Stadtteilen an…”

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Reinhard Mohr über die linken Heuchler, 4. August 2014

Eine bessere Analyse über die linken Mainstream-Heinis gibt es nicht. Reinhard Mohr schreibt in der “FAZ”:

“Sie protestieren gegen Chlorhühnchen, aber nicht gegen Putin. Während sie ihre eigene Verbürgerlichung leugnen, halten sie sich für eine kritische Minderheit. Dieser spießige linke Mainstream in unserem Land verachtet die Demokratie. Ein Debattenbeitrag…

…Was daran links sein soll, ist schwer zu sagen. Radikal im Sinne eines politischen Engagements, das etwa auf den Sturz des „herrschenden Systems“ zielte, ist der Kaffeehaus-Stratege weiß Gott nicht. Im Gegenteil: Er ist Teil einer globalen Konsum-Elite, der es so gut geht wie keiner Menschheitsgeneration zuvor und die sich nun den salonhaften Luxus leistet, die Probleme der sexuellen Selbstbestimmung von Neugeborenen anzugehen. Motto: Mit der Dekonstruktion stereotyper Geschlechtszuweisungen kann gar nicht früh genug begonnen werden. Doch manche der vorgeblich progressiven Haltungen sind durchaus mit rechten Positionen zu verwechseln, etwa die prinzipielle, oft antisemitisch grundierte Abneigung gegen Amerika und Israel, „Wallstreet“ und „Hollywood“. Gegenüber Putins Russland, das auf bestem Wege zur Diktatur ist, wird dagegen „mehr Sensibilität“ gefordert…

…Einschlägige Gewissheiten äußern die Wächter des neuen Mainstreams gern abends bei der selbstgemachten Lachslasagne in der Vier-Zimmer-Altbauwohnung im Prenzlauer Berg, zum Beispiel zur „Gentrifizierung“. Ähnliche Schlüsselbegriffe der politischen Selbsthypnose, mit denen das selbständige Denken auf ein ökologisch verträgliches Maß reduziert werden soll, sind „Ausgrenzung“, „Diskriminierung“, „Dialog“ und „Konsens“. Nicht zu vergessen die klassischen Nebelgranaten „Rassismus“, „Chauvinismus“, „Sexismus“, „Faschismus“ und „Neoliberalismus“.

Die inflationäre Verwendung etwa des „Rassismus“-Vorwurfs hat inzwischen dazu geführt, dass schon das Benennen von Sachverhalten, die politisch unpassend erscheinen, einschlägige Verdammungsurteile hervorruft. Gleichzeitig ist der linke Spießer durchaus zu pragmatischem Handeln fähig, wenn es um die ureigenen Interessen geht. So wunderbar er die multikulturelle Gesellschaft findet – wenn die eigenen Kinder in die Schule müssen, an der bis zu 90 Prozent der Schüler aus Migrantenfamilien stammen, meldet man sie doch lieber in ruhigen bürgerlichen Stadtteilen an…”

 

Köstlich, köstlich, köstlich, unbedingt lesen!

Quelle:
http://journalistenwatch.com/cms/2014/08/04/reinhard-mohr-ueber-die-linken-heuchler/

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