Journalistenlegende Peter Scholl-Latour tot. Er starb mit 90 Jahren


Das Bild zeigt den Scholl-Latour auf dem berühmt-berüchtigten Flug von Paris nach Teheran im Jahre 1979. Scholl-Latour war einer der wenigen westlichen Journalisten, die Khomeini auf diesem historischen Flug mitnahm. Er begriff genau, mit wem er da im Flieger saß und was dieser Flug für die Welt bedeuten würde: Die Ablösung des Zeitalters der Vernunft durch die Wiederkehr des Zeitalters des Glaubens.  Und er hat recht behalten.

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Ein Nachruf von Michael Mannheimer

Peter Scholl-Latour ist tot. Er starb mit 90 Jahren

Der deutsche Journalist und Autor Peter Scholl-Latour ist am 16. August 2014  im Alter von 90 Jahren gestorben. Scholl-Latour wurde mit Reportagen über ferne Länder weltbekannt und schrieb Bestseller wie «Der Tod im Reisfeld».

Der Nahost-Experte starb im Alter von 90 Jahren nach schwerer Krankheit in Rhöndorf am Rhein, wie der Ullstein-Verlag in Berlin heute mitteilte. Viele seiner mehr als 30 Bücher erzählen von Krisen, Konflikten und Kriegen. Scholl-Latour prägte wie kaum ein anderer das Bild der Deutschen von der arabischen Welt, von Asien und von Afrika.

Im Dritten Reich verfolgt

Scholl-Latours Mutter war getaufte Christin, stammte aber aus einer jüdischen Familie. Fast Ihr gesamtes Leben lang waren nur enge Freunde und Bekannte darüber informiert, dass Sie und Ihre Familie im 3. Reich Verfolgungen ausgesetzt waren, über die er aber nicht gerne sprach. Er wollte sich nicht nach dem Ende der Naziherrschaft wie so viele als Widerstandskämpfer präsentieren.

Scholl-Latour war sicherlich ein Experte für islamische Länder, wenngleich ich überzeugt bin, dass er den Islam nie richtig verstanden hatte. Ob er den Koran gelesen und dessen Botschaft begriffen hat, darüber gibt es keine eindeutigen Aussagen. In gewisser Weise sympathisierte Scholl-Latour sogar mit dem wilden und nach Macht strebenden Wesen der Muslime, die sich von der Gesättigtheit des Westens in seinen Augen so wohltuend abhoben.


Jedenfalls pflegte Scholl-Latour enge Freundschaften zu diversen Moslemführern in aller Welt sowie zu einigen Warlords wie etwa dem afghanischen Hekmatyar, einem der fundamentalsten „Islamisten“ der Region, der schon als junger Mann Säureattentate gegen nicht verhüllte Frauen und Mädchen in Kabul durchführte. Ohne solch oft fragwürdige Freundschaften hätte die Journalisten-Legende Scholl-Latour nie an die Geschichten herangekonnt, über die der dann berichtet hatte.

Harte Kritik am heruntergekommenen Niveau des deutschen Journalismus

Am Ende seines Lebens kritisierte er vor allem das miserable Niveau der deutschen Medien.

“ Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung…Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.“ (Quelle)

Diese Entwicklung hält Scholl-Latour für extrem gefährlich – besonders für Europa:

„Ich frage mich, was sich die EU von einer Annäherung der Ukraine erhofft. In Brüssel sollte man sich besser auf eine Konzentration und Konsolidierung ausrichten, statt die Ausweitung nach Osten voranzutreiben. Schon mit der Aufnahme Rumäniens und Bulgariens haben sich die Kommissare in Brüssel übernommen. Käme nun noch die Republik von Kiew hinzu, wo von den Tataren die Wurzeln des heutigen Russlands gelegt wurden und die Bekehrung zum Christentum stattfand, dann würde das aufgeblähte Territorium der fragilen Europäischen Union bis rund dreihundert Kilometer an jenes Schlachtfeld heranrücken, das unter dem Namen Stalingrad berühmt wurde. Haben die Deutschen jedes Gespür für die Tragik der eigenen Geschichte verloren?…” Quelle

Mit Peter Scholl-Latour hat Deutschland eine Reporter-Legende und einen der letzten Weltenerklärer verloren.

 

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17 Kommentare

  1. Scholl-Latour war sicherlich ein Experte für islamische Länder, wenngleich ich überzeugt bin, dass er den Islam nie richtig verstanden hatte. Ob er den Koran gelesen und dessen Botschaft begriffen hat…
    Davon bin auch ich überzeugt!

  2. In der Tat: sein Verständnis vom Islam irritiert mich auch. Eigentlich wäre es doch seine Aufgabe gewesen, die deutsche Öffentlichkeit über den Islam aufzuklären und vor ihm zu warnen.
    Noch etwas, was auf Wikipedia falsch berichtet wird:
    Sein Vater hieß „Scholl“, seine Mutter war eine geborene „Latour“ und stammte aus dem Elsaß. Als Peter Scholl in den 50igern in die Fremdenlegion eintrat, französierte er seinen Namen und nannte sich „Scholl-Latour“.

  3. Hallo zusammen in die Runde!

    Zunächst auch mein Beileid wg. des Tods von PSL! Insb. an die Hinterbliebenen!

    Aber ich habe eine Frage: Ich bin zu jung, um das selbst beantworten zu können: Ist er wirklich ein guter (im Sinne von „objektiver“) Journalist gewesen? Ich will nichts Schlechtes über einen Toten reden (bin ja Rechtspopulist, und kein Moslem), aber mich macht diese Nähe zu den deutschen (ähh, amerikanischen) Staatsmedien ARD+ZDF stutzig… Außerdem war er mit Radikalislamisten auf Du+Du. Und auch noch in den letzten Jahren stetig Stammgast in den System-MSM.

    Mal ’ne ehrliche Meinung (ähh nee, bloß nicht, keine Meinung, sondern Wissen bitte!) von allen, die klüger sind als ich: Ist hier ein Systemling gestorben, oder wirklich ein honoriger Mensch?

  4. WO WIRD PETER SCHOLL-LATOUR BEGRABEN???

    SEIN GRAB HATTEN ER UND SEINE FRAU LÄNGST GEKAUFT:

    16.08.2014 – 20:45 Uhr
    “”Nur ein einziges Mal wurde er verwundet, doch dies geschah nicht während der vielen Kriege, die er er- und überlebt hat, sondern während der 1968er-Unruhen in Paris. Dort traf ihn ein Granatsplitter.

    Auf die Frage, ob er an Schutzengel glaube, antwortete Scholl-Latour in einem BILD-Interview zu seinem runden Geburtstag: „Ja, ich wundere mich selbst, dass ich 90 Jahre alt geworden bin.“

    Das Geheimnis seines hohen Alters sei die Arbeit: „ Ich arbeite jeden Tag. Wäre ich mit 65 pensioniert worden, wäre ich schon lange tot, und wenn nicht tot, dann doof.“

    (…)

    Ein Grab für sich und seine Frau habe er, so sagte Scholl-Latour damals, bereits gekauft. „Ich möchte auf dem Waldfriedhof in Rhöndorf begraben werden, wo auch Konrad Adenauer liegt. Von dort aus hat man einen tollen Blick auf den Rhein.“…””
    http://www.bild.de/politik/inland/peter-scholl-latour/scholl-latour-verstorben-37275512.bild.html

    03.07.2014
    Peter Scholl-Latour warntISIS-Terroristen wollen
    Mekka und Medina
    Saudi-Arabien schickt 30 000 Soldaten an seine Irak-Grenze. Nahost-Experte Scholl-Latour erklärt in BILD den Hintergrund. Droht eine Schlacht um die Heiligtümer des Islam?

    (…)

    “Die Dschihadisten interessieren sich nicht für das Öl. Geld haben die schon genug“, sagt der profunde Kenner der islamischen Welt zu BILD.

    „Sie wollen nach Mekka und Medina. Sie wollen die heiligen Stätten des Islam aus der Kontrolle der Saudis befreien, die in ihren Augen Heuchler sind.“

    (…)

    Der Nahost-Experte kann nicht verstehen, wie wenig Beachtung die Welt der aktuellen Zuspitzung des Konfliktes schenkt. Jüngstes Beispiel: Die Umbenennung von ISIS (Islamischer Staat im Irak und Syrien) in „Islamischer Staat“, sowie die Ausrufung eines Kalifats unter Terrorfürst Abu Bakr al-Baghdadi am 29. Juni. Scholl-Latour sieht darin „ein epochales Ereignis“.

    Ausgeschlossen sei in naher Zukunft eine Art Schlacht zwischen ISIS und Saudi-Arabien. Die Strategie von ISIS sei vielmehr Infiltration.

    (…)

    Experten haben aufgrund von Stimmen auf den ISIS-Propaganda-Videos etliche der brutalsten Kämpfer als Saudis identifiziert. Sie schlossen sich dem Heiligen Krieg an, obwohl ihnen regierungsgestützte Fatwas (Mufti-Rechtssprüche, die für Gläubige bindend sein sollen) genau dies strengstens untersagten.

    Nahost-Kenner fürchten: Der blutige Feldzug in Syrien und im Nordirak hat sie so radikalisiert, dass sie ohne Wimpernzucken auch gegen ihr eigenes Volk kämpfen würden…””
    http://www.bild.de/politik/ausland/isis/scholl-latour-warnt-neu-36659610.bild.html

    +++

    Gerade lief noch auf Phönix ein Interview zu seinem 90. Geburtstag

    Er ist relativ islamophil, sagt aber zurecht, daß 9/11 die Saudis waren, wie Osma bin Laden ja ein Saudi war. Iranfreundlich ist er sowieso.

    WAS MANCHEN NICHT SCHMECKEN WIRD, ER SAGTE, DASS DIE KATH. kIRCHE DEN EINZIGEN WIDERSTAND GEGEN DIE NAZIS GEHALTEN HÄTTEN

    Er ist putinfreundlich und betont mehrfach, daß Rußland als größte Gefahr den Islam von Kasachstan her hat, die Chinesen die Uiguren.

    Er sieht eine große Gefahr in den Rückkehrern von Syrien…
    Europa müsse erst mal wieder sich verteidigen lernen… Europa sei nicht Verteidigungsfähig…

    Er sehe militärisch ein Bündnis Frankreich, Deutschland, Polen; England orientiere sich ja an den USA…

    Der Islam bedrohe Europa, Mittelmeer

    Wir hätten heutzutage eine Zwangsvorstellung vom Glücklichsein

    Er nuschelt ja so, deshalb keine Gewähr. Video des INTERVIEWS siehe Link, evtl. um wenige Minuten gekürzt:
    http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/alfred_schier_mit_peter_scholl_latour/815496?datum=2014-08-16

  5. @ MartinP #3

    Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und schauen/hören Sie sich das Phönix-Interview an, siehe Link in meinem letzten Kommentar. Meiner Meinung nach ist er nicht irankritisch genug.

    Nein, er redet den Mainstreammedien nicht nach dem Mund…

  6. @ Lisje Türelüre aus der Klappergasse. #2

    Scholl-Latour hatte vor allem viel Verständnis für den Iran.

    Aber er warnte auch vor dem Islam. Ihnen empfehle ich auch das Phönix-Interview…

    Mir gefallen ca. 75% von dem was er sagte, vor allem zur Ukraine-Krise.

    Scholl-Latour war ein Mensch, er ist nicht der Liebe Gott, der alles weiß und kann.

  7. Zu „ist lahm“ (Nr. 5):

    Danke für die Antwort!
    Aber genau da hatte ich auch _vor_ dem Posten meines Beitrags hier (# 3) ALLE Beiträge gelesen. Leider war kein hilfreicher dabei, denn dass PSL ein Großer war, wusste ich schon vorher!
    Mir geht (und ging) es um die richtige Einschätzung seines Lebenswerks! Und da gibt es (wie ich erwähnte habe) so ein paar dunkle Flecken… Wie der große Dieter Hildebrandt war PSL dem Alkohol, sagen wir, zugeneigt… 😉 Das ist bekannt.

    Aber mir geht es mehr um die Richtigkeit/Objektivität seiner Aussagen, Bücher und Beiträge!
    Irgendetwas Erhellendes anyone?

  8. Auf dem Flug nach Teheran steckte Khomeini Scholl-Latour das Manuskript der Verfassung für den zu gründenden Gottesstaat zu, der es unter seiner Jacke verbarg. Ist also Scholl-Latour ein williger Helfer der brutalsten Diktatur gewesen, die der Iran je kannte?

  9. Am Ende seines Lebens kritisierte er vor allem das miserable Niveau der deutschen Medien.
    Peter Scholl-Latour sprach sogar von Desinformationszentralen. Die zwei in dem von MM gestalteten Nachruf genannten Quellenangaben, auf die sich die Aussagen Scholl-Latours beziehen, sind sehr genau analysiert und entsprechen der Wahrheit.
    P.Scholl-Latours Selbsteinschätzung, die Qualität seiner Arbeit betreffend, so habe ich ihn verstanden, war Berichterstattung durch und durch. Er wollte sich dem Vorgang der Belehrung nicht widmen, er sollte nur das Geschehen begutachten. Er entzog sich für seine Recherchen keinem gewalttätigen Meinungsträger der islamischen Welt, analysierte die Vorgehensweise des Westens ebenfalls kritisch.
    Und wenn ich ihn richtig verstanden habe, so hat er sehr wohl die Meinung vertreten, dass der Islam dort gelebt werden sollte, wo er beheimatet ist. Pazifismus, so glaube ich erkennen zu können, war nicht seine Überzeugung. Da er im 3.Reich menschliche Willkür erfuhr, war für ihn die Verteidigungshaltung von Menschen, die um ihr Leben und ihre Freiheit fürchten mussten und weiterhin vermehrt fürchten müssen, eine Selbstverständlichkeit.
    Für Traumtänzer, die glauben in islamischen Ländern Demokratie einführen zu können, hatte er ein müdes Lächeln. Die Gegenwart beweist, dass er recht hatte und dass sämtliches westliche Volksvermögen, das in diese Kriege geflossen ist, eine verantwortungslose Verschwendung waren, wenn sie den einzigen Erfolg nun vorweisen können, dass der Westen islamisiert worden ist und weiterhin dem Islam preisgegeben wird – und das unter der Prämisse, dass uns mit der Masseneinschleusung Korangeprägter die Friedensbotschaft allen Juden, Christen und Ungläubigen zukommt, auf die der Westen nicht verzichten darf.
    P.Scholl-Latour kannte die Koranlehre, die unauslöschliche Verbundenheit der Anhänger dieser Botschaft, daher hat er die Islamisierung des Westens sowie die westlichen Bestrebungen in islamischen Ländern kritisch beurteilt. Jeder, der den Koran und seine Aussage kennt, kann nur zu diesem Ergebnis kommen.
    Ein Journalist, der auch das Gespräch mit einem Säureattentäter führte, der völlig angstfrei einer Bestie gegenüberstand und dessen Gedankenwelt dem Wohnzimmer westlicher Behaglichkeit näherbringen wollte.
    Nein, seit seinem Aufenthalt vor der Erschießungsmauer der Schergen des 3.Reiches hatte er Angst abgelegt, und einem Schutzengel vertraut – und der Tod war für ihn selbstverständlich.
    These und Antithese, die Arbeit eines Journalisten ist Wahrheitsfindung. Er hat sich stets bemüht dieser Forderung Rechnung zu tragen. Die Welt, das wusste er und das wissen wir alle, wird nur das sein, was Kinder von ihren Eltern und ihrem sozialen Umfeld übernehmen. Und hier ist der Islam im Westen angesiedelt, nicht anders in seiner Botschaft, als in den Herkunftsländern dieser „Friedensbotschaft“!
    Nein, ich vermute, es war keine Anerkennung der Koranlehre, die P.Scholl-Latour den Kontakt zu islamischen Koranfanatikern hat suchen lassen, sondern der Versuch eine Welt verstehen zu lernen, die von einer Gewaltlehre beherrscht wird und sich aus diesem Kreislauf von Gewalt nicht mehr befeien kann.
    Der Westen ist bis jetzt kläglich gescheitert, das betonte er immer wieder. Der Koran sagt völlig klar und deutlich aus, was Menschen zu tun und zu lassen haben, und was Menschen erwartet, die sich diesen Anordnungen nicht beugen.
    P.Scholl-Latours Kampf ist zu Ende. Ich stelle mir vor, in seinem letzten Interview, dass ich mit ihm im TV gesehen habe, wollte er noch eine große Reise in den Tschad planen, dass er auch angstfrei diese jetzt allerletzte Reise angetreten – völlig realitätsbezogen akzeptiert hat.
    WIR EMPFANGEN DIE WAHRHEIT NICHT,
    WIR MÜSSEN SIE UNS SELBST ENTDECKEN
    NACH EINER REISE DURCH DIE WILDNIS,
    DIE NIEMAND AN UNSERER STATT ANTRETEN,
    DIE NIEMAND UNS ERSPAREN KANN.
    (Marcel Proust)

  10. Er war überall zuhause!

    War er auch bei sich zuhause? Rastlos streifte er

    ddurch die Krisengebiete der Welt.

    Hätte er hinterfrgt wodurch die Kriege entstanden

    sind, hätte er nicht soviel reisen müssen.

    +++++

    Mich störte immer seine Nähe zu Frankreich. Wie

    ist es zu erklären, dass er als Fallschirmjäger

    bei den Franzosen kämpfte.

    Warum hat Frankreich nach dem Ende des WK II

    eine Expeditionscorps nach Vietnam gesandt.

    Es hätte wissen müssen, dass die Vietnamesen

    die Franzosen bis aufs Messer bekämpfen werdne.

    Ho Tschi Minh war doch Mitbegründer der Komm.

    Partei von Frankreich. Er lebte lange in Paris.

    Genauso wie Khomeni.

    Warum hat Frankreich dieses Natterngezücht in

    Paris leben lassen??

    +++++

    Mich störte aber auch seine Nähe zum Nahen Osten.

    Er war sicherlich ein großer Mann.

    RIP

  11. @ 9 Abu Sheitan
    Der Westen hat jahrelang mit diesen brutalen Diktaturen Geschäfte gemacht, versucht, deren Abkömmlinge nach Europa einzuschleusen und zu integrieren.
    Welche Rolle Frankreich, mit fast 10% eingeschleuster islamischer Bevölkerungsstruktur im Land überhaupt gespielt hat, wer weiß das?
    Deutschland, wieviel islamisches Geld steckt hier in welchen Institutionen?
    München, wieviel Verbindungen bestehen zu Katar? Wer hat hier wen schon aufgekauft? Wer weiß das?
    Im Iran, dessen Verfassung Scholl-Latour in Unkenntnis über den Inhalt des Umschlags in Händen gehalten und dann Kohomeini zurückgegeben hat, sind die Menschen reihenweise dann aufgehängt worden, der Gottesstaat hat korangerecht im „göttlichen Auftrag“ gehandelt.
    Ist doch klar für westliche Politiker, dass man sich für solche Gesinnungsträger und ihre Unterbringung in Deutschland nicht rechtfertigen muss, es ist eine christliche Handlung, deren Folgen nur die tragen müssen, die immer wehrloser gegenüber der Zudringlichkeit des korangeprägten Durchsetzungsvermögens völlig geistig und seelisch abhängig gemachter Mitläufer werden.
    Die Moschee in der Nachbarschaft, man weiß nicht was sie predigen? Kann kein arabisch, deswegen Einschleusung des Korans und seiner unabänderlich lebensfeindlichen Überzeugungen?

    Scholl-Latour hat den Iran als das angesehen, was er war eine politisch-religiöse Dikatur, die für westliche Lebensweise keinerlei Toleranz aufbrachte und kulturelle Identität durch die Mehrheit der Bevölkerung auch weiter wünscht. Heute wissen junge Iraner, dies wird sich auch so schnell nicht ändern, und schon gar nicht, wenn es der Westen wünscht.

    Die Zerstörungsarbeit der kulturellen Identität durch die EU, die Multikulturalisierung und Einführung von unlösbaren Problemen, das ersparen sich islamische Länder. Dort gilt der Koran und sonst nichts. So wie in Deutschland nur das Grundgesetz gelten sollte – aber dessen Bestand mittlerweile islamische Fressspuren aufweist, die beschämend für ein Land und seine aufgeklärten Bürger sind.
    Und für den Koran und seine Geistesgestörten galt und gilt auch in Zukunft:
    IM FRIEDLICHSTEN WALD WIRD DU KEINEN FRIEDEN FINDEN, WENN DU IHN NICHT SELBST MITGEBRACHT HAST.
    Dort wo der Koran und seine Hörigen sich etablieren dürfen, wird es keinen Frieden mehr geben. Das dies die Absicht der für die Islamisierung Deutschlands Verantwortlichen war und ist, steht für mich einwandfrei fest.

  12. @ MartinP #8

    Objektivitität ist kaum zu erreichen. Datum, Ort, Anzahl der Leute/Autos bei einem Unfall, der Rest ist fast immer gefärbt, ob Sie davon berichten oder ich oder sonstwer.

    Suchen Sie ein zu 100% islamkritisches Idol, einen 100%ig guten Reporter, einen 100%igen Menschen? Dann werden Sie im Leben enttäuscht werden; auch von Ihrer Frau, Ihrem besten Freund und Ihren Kindern!!!

    @ Abu Sheitan #9

    Das hat Scholl-Latour vorher nicht gewußt, was in dem Umschlag war, siehe Video-Interview bei Phönix. Ab Minute 37; man sollte ruhig auch auf Nebensätze, Stimme, Räuspern, Ironie und seine Körpersprache achten.

    Besonders wenn er den Mund verzieht, womit er sooo viel sagt… Da wird durchaus auch mal Verachtung, die er sich verbal in der Öffentlichkeit verkneift, sichtbar…
    phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/alfred_schier_mit_peter_scholl_latour/815496?datum=2014-08-16

    MAN SOLLTE SICH DAS INTERVIEW MINDESTENS ZWEIMAL ANSEHEN UND NICHT NUR ANHÖREN UND NEBENBEI WAS ANDERES MACHEN: KÖRPERSPRACHE IST WIRKLICH SEHR WICHTIG. Körpersprache ist auch von Selbstbeherrschten oder guten Schauspielern nie völlig zu kontrollieren.

    MICH STÖRT Z.B. SCHOLL-LATOURS BEWUNDERUNG FÜR KRIEGER, REBELLEN UND KRIEGSKUNST, AUCH DIE DES VIETKONG, MÄNNERBÜNDELEI UND MÄNNERFREUNDSCHAFTEN. Da frage ich mich schon, wäre er Hitler und Stalin persönlich begegnet und sie hätten ihn fair behandelt, hätte er auch diese bewundert.

    Scholl-Latour betrachtet sich als Amerika-Freund und begründet es im Interview.

    Ab Minute 26:30 spricht Scholl-Latour von ZENSUR, wie der damalige Außenminister Gerhard Schröder beim TV anrief, der Intendant Klaus von Bismarck(1960 wurde er als parteipolitisch neutraler, evangelischer Kandidat zum Intendanten des inzwischen gegründeten WDR gewählt. Während seiner Amtszeit von 1961 bis 1976 versuchte Bismarck, sich aus den Auseinandersetzungen der Parteien um Einfluss auf den Sender herauszuhalten und sich auf die Qualität des Programms zu konzentrieren. Wikipedia) solle ihn zurückhalten.
    [Außenminister Gerhard Schröder: http://www.zeit.de/1961/47/aussenminister-gerhard-schroeder/komplettansicht%5D

  13. Und was er nicht mehr miterleben wird.

    Einen Kurden – Staat im Irak, in Syrien und auch

    in der Türkei.

    Warum sind die Kurden so scharf auf Waffen ?????

    +++++

    Warum hört man nichts mehr über Syrien?

    Ist die karawane schon weiter gezogen ???

  14. Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt.“

    Zitat SLP

  15. @ Lethe #10

    Bin gespannt ob Scholl-Latours Buch Ende September herauskommt:

    „“Der Fluch der bösen Tat: Das Scheitern des Westens im Orient““

    Gebundene Ausgabe – 30. September 2014
    von Peter Scholl-Latour

    „“Alle reden vom NSA-Skandal, doch nicht minder skandalös ist die von westlichen Geheimdiensten gesteuerte Desinformation zur Lage in Syrien und anderen Ländern des Vorderen Orients. Wie keine zweite ist diese Region gebeutelt durch jahrzehntelange politische und militärische Interventionen des Westens, die allesamt mehr Fluch als Segen waren. Eindringlich schildert Peter Scholl-Latour, dem diese Länder seit sechzig Jahren vertraut sind und die er erst jüngst wieder bereist hat, das Durcheinander ethnischer, religiöser und ideologischer Konflikte, die die Völker zwischen Levante und Golf nicht zur Ruhe kommen lassen. Es gärt und brodelt überall: Syrien versinkt im blutigen Bürgerkrieg aller gegen alle, in der Türkei ringen islamistische und säkulare Kräfte um die Vormacht. Der Atomkonflikt zwischen Iran und Israel schwelt weiter, die Einmischung iranischer Schiiten wie saudischer Wahabiten in die Konflikte der Region nimmt zu. Ägypten ist in Daueraufruhr, und auch am Nordrand dieser unruhigen Weltgegend, im Kaukasus und in der Ukraine, ist die Lage explosiv. Mit der ihm eigenen Unbestechlichkeit beleuchtet Peter Scholl- Latour diese unselige Weltregion, über der ein Fluch zu liegen scheint.““ (AMAZON)
    (Habe keines seiner Bücher gelesen.)

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