Der Emir von Katar: Herrscher über ISIS, Boko Haram & Co


Das winzige Wüstenemirat Katar (250.000 Einwohner) ist dank der sprudelnden Ölquellen ein ökonomischer Riese. Und dank dieses sagenhaften Reichtums auch einer der führenden Islamstaaten, was die finanzielle und logistische Unterstützung der diversen islamischen Terrorbanden dieser Welt anbelangt. Nicht nur unterstützt Katar die verbrecherische – doch von unseren linken heißgeliebte – Hamas. Auch gilt als sicher, dass Katargelder in die Kriegskassen von Boko Haram (Nigeria), ISIS (Irak, Syrien)und andere Mördertruppen Allahs fließen. Wer Politik mit Katar macht, macht Politik mit einem der Kriegstreiber dieser Welt. Das gilt für Staaten der EU genauso wie für den ehemaligen Alleinherrscher Münchens, den linken Islamfreund Ex-OB  Ude. Wärned er sichals angebliche Humanist aufspielte, indem er jede Islamkritik als rechtsextremistischen Sündenfall bezeichnete und verfolgte, stand er   mit Katarfunktionären gleichzeitig auf Du und Du. Sein Lieblingsprojekt – der Bau einer Megamoschee im Herzen Münchens, gegen das der Islamkritiker Stürzenberger aufbegehrt – wird von Katar bezahlt. Wir wissen nicht, wohin sonst noch Gelder des Terrorunterstützer-Staats fließen. Profitiert die “Süddeutsche Zeitung” davon, dass sie sich so auffällig, unkritisch und einseitig auf die Seite Katars geschlagen hat? Verkehrte Welt: Während jene, die gegen Kriegstreiber wie Katar und mörderische Ideologien wie den Islam aufbegehren, als rechtsextremistische Volksverhetzer denunziert und vor Gericht gezerrt werden, genießen,jene, die mit beiden kollaborieren, die Gunst der Medien und kommen unbescholten davon.
Das hatten wir schon einmal …

(MM)

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Von Daniel Gerlach

Der Emir, der die Hamas beschützt, hat ein Problem

Tamim Al Thani, 34, ist Herrscher eines erstaunlichen Staates: Katar hat nur 250.000 Bürger, beste Beziehungen zu diversen Terror-Gruppen und Anteile an VW. Doch er könnte sich verkalkuliert haben.

Katar ist kleiner als Schleswig-Holstein und hat weniger Staatsbürger als Bochum Einwohner. Aber das Emirat ist eine Supermacht im globalen Erdgas-Markt und ein Großinvestor in europäische Unternehmen. Es ist ein Ausrichter internationaler Sportereignisse und ein viel gefragter Vermittler im Nahen Osten. Und es ist eben auch Beschützer einer Reihe fragwürdiger Männer und Organisationen. Andernorts könnte sich Maschal nur im Untergrund bewegen.

Hier hat der Hamas-Chef Chalid Maschal, Chef des Politbüros der islamistischen Palästinenser-Miliz Hamas, Zugang zum Palast. Die afghanischen Taliban mögen ihre Einnahmen aus Drogenhandel und Schutzgeldern diskret in Dubai investieren. In Katar aber unterhalten sie eine diplomatische Vertretung. Die Spitzenriege der islamistischen Heilsfront FIS aus Algerien genießt die Gastfreundschaft des Emirs ebenso wie die ehemalige Entourage des gestürzten irakischen Diktators Saddam Hussein, bis hin zu dessen Privatpilot und Schwiegersohn Arshad Yassin.


Emir Tamim hat mit seinem Amtsantritt im Juni 2013 auch diese Gäste übernommen – an den internationalen Beziehungen und Verflechtungen seines Landes war er allerdings auch zuvor beteiligt: als Kronprinz, Geheimdienstchef und Mann für heikle Missionen.

Wo immer auf der Welt dschihadistische Bewegungen ihr Unwesen treiben, heißt es, Katar habe die Hand im Spiel: als 2012 im Norden Malis ein Aufstand unter Beteiligung der dschihadistischen Bewegung MUJAO losbrach oder in Libyen, wo die dschihadistische Ansar al-Scharia ein Emirat ausgerufen hat.

Im Juni zitierte das US-Magazin “Atlantic Monthly” einen katarischen Beamten mit einer Art Geständnis: Die Verbindungen zum Al-Qaida-Ableger Nusra-Front in Syrien seien so eng, dass man jeden einzelnen Kommandeur persönlich kenne. In Libyen, Tunesien, Ägypten unterstützte Katar den Arabischen Frühling mit klarer Neigung zu den Muslimbrüdern. Und durch den Krieg in Gaza steht nun auch Katar im Rampenlicht. Seit sich die Hamas gegen den syrischen Diktator Assad stellte und die Führung nach Katar floh, gilt das Emirat als letzter verbliebener Sponsor der Miliz im Gazastreifen. Israels rechtsgerichteter Wirtschaftsminister Naftali Bennett schimpfte, man solle Katar die Fußball-WM 2022 entziehen.

Nur Ministerpräsident Benjamin Netanjahu – sonst nicht gerade ein Leisetreter – hält sich mit Kritik an Katar allerdings zurück, ganz zu schweigen von den USA. Und beide haben dafür gute Gründe.

Die Kontakte des Emirs nützen auch den USA

Vor wenigen Tagen wurde für Israels Armeeführung ein Albtraum wahr: Ein israelischer Soldat, der nach Angaben des britischen “Guardian” mit Israels Verteidigungsminister verwandt sein soll, geriet angeblich in Gaza in Gefangenschaft. US-Außenminister John Kerry rief in Doha an und bat die Katarer eigenen Angaben zufolge “flehentlich”, sich für das Leben des Soldaten zu verwenden. Der Emir ist vielleicht der Einzige, der auf die Hamas einwirken kann. Erst später wurde bekannt, dass Hadar Goldin zu diesem Zeitpunkt schon tot war, gefallen im Kampf.

Tamim hat in den vergangenen Monaten gezeigt, dass seine Beziehungen zu radikalen Kräften auch nützlich sein können: beim Auslösen eines amerikanischen Soldaten aus den Händen der Taliban ebenso wie bei der Freilassung von Geiseln in Syrien. Genau das, so stellen es Katarer dar, sind die Früchte ihrer “Unvoreingenommenheit” – mit jedem zu reden, mit jedem im Geschäft zu bleiben.

Seit 2004 hat sich Katar mit eifriger Diplomatie und Koffern voller Dollar-Scheine als Mediator aufgestellt: in Mauretanien, im Jemen, in Somalia und im Libanon. 2006 gehörte Katar zu den Fürsprechern der gewählten palästinensischen Hamas-Regierung, eröffnete zugleich ein israelisches Exportbüro und empfing unter Protesten aus den arabischen “Frontstaaten” Israels Außenministerin Zipi Livni. Schon als Kronprinz traf sich der damals 26-jährige Tamim mit Vertretern der Bush-Administration und verlangte, der Hamas eine Chance zu geben: “Sie sind jetzt keine Gruppe mehr, sondern eine Regierung”, so wird er in den von Wikileaks veröffentlichten Drahtberichten des US-Außenministeriums zitiert.

Die Dokumente zeigen auch, wie Katar in eine Position der Hybris geriet und welche Rolle das Emirat trotz seiner außenpolitischen Eskapaden in der amerikanischen Strategie spielt. Dieser Mechanismus entstand im zweiten Irakkrieg ab 2003. In Katar befindet sich das Feldhauptquartier des CENTCOM, des wichtigsten Regionalkommandos der US-Streitkräfte. Die Folge war ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis zwischen dem kleinen Fürstentum und der Supermacht.

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Daniel Gerlach ist Chefredakteur des Orient-Magazins “Zenith”.

Quelle:
http://www.welt.de/politik/ausland/article130843502/Der-Emir-der-die-Hamas-beschuetzt-hat-ein-Problem.html

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