Der Krieg des Islam gegenüber dem Rest der Welt ist längst im Gang: Philippinische “Abu Sayyaf” wollen nun deutsche Geiseln ermorden

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Terroristen von Abu Sayyaf haben über Twitter Bilder der zwei deutschen Geiseln veröffentlicht. Das Auswärtige Amt hat einen Krisenstab eingerichtet

Der Dritte Weltkrieg ist längst im Gang. Noch weigern sich unsere Medien und Politiker, ihn wahrzunehmen

Die wenigsten dürften schon von Abu Sayaf vernommen haben, jener islamischen Terrormiliz im Süden der Philippinen, die vor Jahren die Familie Wallert als Geisel gefangenhielt und mit ihrer Ermordung drohte, sollte das Lösegeld nicht bezahlt werden. Nun haben sie erneut deutsche Geiseln genommen: Sie fordern Lösegled in Höhe von 4,37 Millionen Euro (250 Mio philippinische Pesos) und den Rückzugs Deutschlands aus der Anti-IS-Koalition unter Führung der USA. Die Abu Sayaf treibt seit Jahrzehnten ihr Unwesen in überwiegend christlichen Inselstaat der Philippinen, besonders im Bereich der Inseln Jolo, Basilan und Mindanao operiert. Ziel der Abu Sayaf ist die Errichtung eines islamischen Gottesstaates auf den Südinseln der Philippinen. Die Organisation steht auf der US-amerikanischen Liste der Terrororganisationen. Abu Sayaf verübt auch immer wieder Bombenanschläge, so zu Silvester 2000 auf 2001 in Manila. Dabei wurden mindestens 22 Menschen getötet, 100 zum Teil schwer verletzt. 5. März 2003. Bombenanschlag auf den Davao City Airport mit 21 Toten und 148 Verletzen. Kurz darauf bekennt sich die Abu Sayaf zu dem Anschlag. Am 27. Februar 2004 versenkt die Abu Sayaf durch einen Bombenanschlag in der Bucht von Manila die Fähre SuperFerry 14 mit 900 Passagieren an Bord durch einen Bombenanschlag, wobei 116 Menschen getötet werden. Anführer Khadaffy Janjalani fiel im September 2006 einem Schusswechsel zum Opfer. Am 20. Januar 2007 wurde sein Tod bestätigt, nachdem eine im Dezember gefundene Leiche durch DNA-Vergleich mit seinem Bruder identifiziert worden war. Im April 2007 sind sieben Christen im Süden der Philippinen von der Gruppe enthauptet worden. Zuerst hatte die Organisation vergeblich knapp 80.000 Euro Lösegeld gefordert, danach zwangen sie Zivilisten, die abgetrennten Köpfe in zwei Kasernen abzugeben. 2010 enthaupteten Abu Sajaf-Mitglieder drei christliche Holzfäller. Im April 2014 entführte die Terrorgruppe zwei deutsche Segler, über deren Aufenthalt nichts bekannt ist (Stand August 2014). In den letzten 50 Jahren sollen 100.000 christlich-philippinesische Opfer auf das Konto dieser islam-fundamentslistischen Gruppe gegangen sein, die eng mit anderen Terrorgruppen des Islam zusammenarbeitet (Al Kaida, ISIS etc). Unsere Medien sparen sowohl diesen als auch den nicht minder wütenden Terror der südthailändischen Moslems gegenüber den buddhistischen Thais aus ihren Berichterstattungen weitestgehend aus. Dabei werden dort mehr “Ungläubige” ermordet als im Irak und in Syrien. Doch immer noch weigern sich unsere Medien und Politiker zu begreifen, dass der Islam längst den Dritten Weltkrieg eröffnet hat. MM

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24.09.2014

Philippinische Abu Sayyaf: IS-Helfer wollen deutsche Geiseln ermorden

Die Terror-Organisation Abu Sayyaf droht mit der Hinrichtung von zwei deutschen Geiseln. In jüngst auf Twitter veröffentlichten Bildern sind die im April Entführten zu sehen. Besonders dramatisch: Die philippinischen Abu Sayyaf-Mitglieder haben sich offenbar dem Islamischen Staat angeschlossen. Sie fordern 4,37 Millionen Euro Lösegeld und den Rückzug Deutschlands aus der Koalition der Gegner des Islamischen Staats (IS).


Die beiden Deutschen, ein Mann und eine Frau, sind nach Presseberichten im April mit Waffengewalt von ihrer Jacht zwischen der Insel Borneo und den Philippinen verschleppt worden.

Oben: Terroristen der Abu-Sayyaf

Deutschland habe nun 15 Tage Zeit, um auf die Forderung der Terroristen einzugehen, vermeldete der vermeintlich mit der IS verbundene Twitter-Account “IslamicStateMaldives”. Andernfalls würden die beiden Geiseln geköpft. Die Erklärung dazu findet sich auch auf “Just Paste It”. Hier stellt Abu Sayyaf der Bundesregierung ein Ultimatum bis zum 10. Oktober. Im Wortlaut wird gefordert, dass Deutschland damit aufhört “unsere Brüder zu töten.” Die Authentizität der Botschaften konnte zunächst nicht verifiziert werden.

Versteck im Süden der Philippinen vermutet

Auf verschiedenen bei Twitter veröffentlichten Aufnahmen sind die beiden Gefangenen zu sehen. Sie halten eine Deutschland-Flagge vor sich, im Hintergrund stehen schwer bewaffnete Kämpfer, hinter denen die Abu Sayyaf-Fahne weht.

Wie die malaysische Nachrichtenseite “The Star Online” vermeldete, hat sich Abu Sayyaf den IS-Terroristen angeschlossen. Ein entsprechendes Video, das bereits im Juni veröffentlicht wurde, verbreitete sich in den vergangenen Tagen im Internet. Darin sichert Abu-Sayyaf-Anführer Isnilon Hapilon dem IS seine Unterstützung zu.

 

Abu Sayyaf als Trittbrettfahrer

Nach Ansicht des Terror-Experten Rolf Tophoven versucht die Abu Sayyaf mit dieser Entführung, auf die sehr professionelle “Propaganda des IS aufzuspringen”, um wieder mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. “Sie dürfen nicht vergessen, dass die Abu Sayyaf nach der Entführung der deutschen Familie Wallert im Jahr 2000 relativ bedeutungslos geworden sind“, gibt Tophoven zu bedenken. Sie seien “auf keinen Fall mit dem Islamischen Staat zu vergleichen”.

Aber die Terroristen wollen jetzt “das deutliche Signal” senden, “wir schließen uns der terroristischen Qualitätsmarke IS” an, “wir gehören zu dieser weltweiten Brudergemeinschaft” mit ihren “operativen Erfolgen und propagandistischen Effizienz und Strahlkraft”.

Tophoven will nicht darüber spekulieren, ob die Abu Sayyaf wirklich ernst machen, und die beiden Geiseln im Stil des IS enthaupten. “Aber allein die Drohung hat eine ungeheuer schockierende mediale Wirkung”, sagte er. Es kann auch schlicht der Versuch sein, der deutschen Regierung Druck zu machen und Lösegeld zu erpressen.

In Kreisen des philippinischen Militärgeheimdienstes wurden Zweifel geäußert, dass die Abu Sayyaf ihre Drohung wahr mache. Die Gruppe habe in letzter Zeit eher Lösegeld erpressen wollen und sei in andere kriminelle Machenschaften verwickelt. Es sei eher wahrscheinlich, dass sie über die Höhe des Lösegeldes verhandeln würden. “Wir nehmen alle Drohungen ernst”, sagte ein Mitarbeiter. “Ausgehend von unseren Erfahrungen mit der Gruppe sind das einfache Kriminelle, die nur daran interessiert sind, Geld zu bekommen.

Weltweiter Aufruf zum Mord

Die IS-Terrormiliz ruft weltweit zum Mord an US-Amerikanern und Europäern auf. Sie haben bereits zwei US-Journalisten und einen britischen Entwicklungshelfer ermordet. Von den Enthauptungen stellten die Terroristen Videos ins Internet.

Außerdem drohten sie damit, einen weiteren Briten, Alan Henning, ebenfalls zu töten. Dieser flehte in einer an seine Familie gerichtete Tonbandaufnahme um sein Leben. Seine Ehefrau appellierte daraufhin an die Entführer, ihren Mann freizulassen. Ein islamisches Gericht habe ihn der Spionage für unschuldig befunden, heißt es darin. “Ich appelliere an den Islamischen Staat, sich an sein eigenes Rechtssystem zu halten”, heißt es in dem Statement. Henning hatte sich an einem Hilfskonvoi für notleidende Syrer beteiligt.

Aktuell befindet sich außerdem ein in Algerien entführter französischer Tourist in den Händen einer Splittergruppe der IS.

Tophoven wertet die Entführungen als alarmierende Zeichen für eine “sich konkretisierende Gefährdungslage in Europa”. “Schauen Sie sich die Terroristen des IS an: Welches Gesicht erkennen Sie? Keines. Die Maskenmänner haben keine Identität – auch nicht kulturell – sie können überall zuschlagen.” Das Gefühl, was sie vermitteln wollen, ist dann auch: Man kann sich nirgends mehr sicher sein.

Quelle:
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_71137704/abu-sayyaf-is-helfer-drohen-mit-ermordung-von-deutschen-geiseln-.html


 

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