“Brutal ausgegrenzt und an den Rand gedrängt”: Jungen Muslimen in Österreich bleibt angeblich nichts anderes übrig, als Jihadist zu werden. Oder?


Die schizophrene Wahrheit: Zuerst grenzen sich Moslems auf Befehl ihrer Religion aus nichtislamischen Gesellschaften aus – um sich dann zu beschweren, dass sie sich ausgegrenzt fühlen:

O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden.
Sie sind untereinander Freunde.
(Sure 5:51)

Klar doch. Wer sich ausgegrenzt fühlt – wohlgemerkt: also nicht unbedingt ausgegrenzt sein muss – und “keine Perspektive” im Leben hat (Perspektive für die Herrschaft des Islam?) hat keine andere Wahl, als Dschihadist zu werden.  Diese Mär aus 1001 Nacht wird von fast allen (na ja, ich gebe zu: allen) Islamfunktionären seit Jahren (ich gebe auch hier zu: eigentlich schon immer) verbreitet und findet bei unseren Linksmedien und linken Gutmenschen stets auf ein offenes Ohr. Denn so war es ja schon immer: Ausgegrenzte oder sich ausgegrenzt fühlende Chinesen, Japaner, perspektivlose Peruaner und Chilenen, Eskimos und Aborigines – und früher selbst arbeits- und perspektivlose Kelten, Wikinger und Goten ziehen bzw. zogen daher schon immer in den Dschihad der Religion ….,  ähhh…wie heißt sie noch? ach ja… des “Islamismus”. “Islamismus” klingt zwar ähnlich wie “Islam”, er hat auch einen namensgleichen  Gott und Propheten, und auch das heilige Buch heißt gleich, selbst den Dschihad haben beide…aber das ist ein ganz, ganz perfider Trick dieser “Islamisten”, ja, ein ganz, ganz übler Missbrauch des total friedlichen Islam – der, wir wissen es doch alle, mit dem Islamismus nichts!, gar nichst!, nullkommanull!, niente!, nada!, midagi!waxba!, rien!, ništa, intet!, lutho! zu tun hat. Nun ja, wir wollen nicht ungerecht gegenüber Islamfunktionären sein. Sie lügen schließlich nicht allein, sondern singen in einem bestens einstudierten Concerto Grosso zusammen mit unseren Medien und Politikern das Lied vom sog. Islamismus, der – ich wiederhole hier bewusst – nichts mit dem dem Islam zu tun haben soll. Oder will? Oder muss? Ich weiß nun auch nicht mehr so recht..hab irgendwie den Überblick verloren vor lauter Islam-Islamismus-Debatten, die ich mir jeden Tag anhören muss… Aber meine Leser, dessen bin ich gewiss, werden schon wissen, was ich meine…oder? MM

***

, 19.09.2014

Was hat der Islam eigentlich mit dem Islam zu tun?

Was, fragt sich das Land seit Wochen eher ratlos, bringt eigentlich junge österreichische Muslime aus Favoriten dazu, nach Syrien zu reisen, um dort Krieg gegen Ungläubige zu führen? Carla Amina Baghajati, Sprecherin der Islamischen Glaubensgemeinschaft (übrigens selbst eine Konvertitin) hat darauf eine nicht unoriginelle Antwort: „Nicht die Religion“ Islam sei Ursache dieser Entwicklung, sondern „das Ausgrenzen dieser jungen Menschen, die keine Perspektiven für ihre Leben haben und an den Rand gedrängt werden“ („Im Zentrum“, 14.9.).

Wer aber grenzt diese jungen Menschen eigentlich aus, wer sorgt dafür, dass sie keine Perspektiven haben und an den Rand gedrängt werden? Offenbar kann nur die mit mangelnder interkultureller Empathie ausgerüstete nicht islamische Mehrheitsgesellschaft die Ursache für all das schreckliche Leid sein, das jungen Muslimen hierzulande offenbar angetan wird und das ihnen keine andere Wahl lässt, als in den Schlachtfeldern Syriens endlich Perspektiven zu finden und sich nicht mehr ausgegrenzt zu fühlen. Eine kleine Enthauptung hier, eine kleine Kreuzigung da, und schon fühlt man sich wertgeschätzt und angenommen.


Mit einem Wort: Nicht die Religion und nicht ein mittelalterlicher Wertekanon in Teilen des migrantischen Milieus ist die Geschäftsgrundlage des modernen europäischen Jihadismus, sondern die hiesige Leitkultur westlicher Prägung. Wir sind schuld, wer sonst.

Dass die Täter in Wahrheit Opfer sind, ist eine Theorie, die unter westlichen linken Intellektuellen weit verbreitet ist (außer natürlich, wenn die Täter Rechtsextreme sind). Der bekannte deutsche Islamwissenschaftler Reinhard Schulze hat uns jüngst erklärt, einer der vier muslimischen Attentäter, die 2005 ein Massaker in der Londoner U-Bahn angerichtet haben, sei vorher in einer Diskothek von einer weißen Britin abgewiesen worden, was Grundlage seines „Ressentiments“ gegen „den Westen“ geworden sei und zu dem Terroranschlag geführt habe. Die Gewaltaffinität junger Muslime, so eine einschlägige Studie, gehe „auf eigene Erfahrungen von Gewalt und emotionaler Vernachlässigung in der Kindheit zurück“. Und jene ultrabrutalen Gewaltvideos, mit denen sich manche jungen Muslime gerne aufgeilen, sind „ […] die ultimative Form von Protest, Rebellion und Aggression gegenüber der Welt, mit der sie unzufrieden sind“, wie jüngst Jochen Müller, ein anderer deutscher Islamexperte, erläuterte.

https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSxyIaRHMFx7ntEgSchYhypo-alfFNRTUJd3-TIm41ufG9nJg1D

Wir verstehen: Wenn islamophobe Schlampen in der Disco jungen Muslimen einen Korb geben oder wenn muslimische Eltern ihre Kinder nicht ausreichend antiautoritär erziehen, bleibt den dermaßen traumatisierten Männern einfach nichts anderes übrig, als den ehrbaren Beruf des Jihadisten zu ergreifen. Schon allein deswegen, weil man dann vor Ort Frauen, mit denen man sexuell zu verkehren wünscht, nicht mehr so blöd anlabern muss, sondern sie vergewaltigen kann, ohne schief angeschaut zu werden.

Dieser therapeutische Ansatz der zahlreichen europäischen Jihad-Versteher gebiert natürlich entsprechende Lösungsansätze. „Soziale Präventionsarbeit“ mahnt Frau Baghajati ein, „Lehrerfortbildung“ und all die anderen Placebos, die gerne verschrieben werden, wenn unangenehme Fakten vernebelt werden sollen.

Und einer dieser Fakten ist: Menschen zelebrieren Blutorgien und Terrorhochämter wie eben jetzt im Islamischen Staat, weil sie es können, weil sie es wollen und weil es ihnen Lust bereitet. Und dass eine „Kriegsreligion“ – wie Elias Canetti in „Masse und Macht“ den Islam charakterisierte – diese destruktive Neigung des Menschen, die von der Kultur nur mühsam eingehegt werden kann, nicht gerade entschärft, ist naheliegend.

https://i2.wp.com/www.crethiplethi.com/wp-content/uploads/20111104_RadicalModerate.jpg?resize=338%2C263

Ein anderes Faktum ist: „Nach dem linken Faschismus der Sowjets, nach dem rechten Faschismus der Nazis ist der Islamismus der Faschismus des 21. Jahrhunderts“, so der niederländische Autor Leon de Winter. Diesem Faschismus wird man nicht mit den Methoden der Lehrerfortbildung, des runden Tisches und der interreligiösen Dialoge Herr werden können.

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/3872400/Was-hat-der-Islam-eigentlich-mit-dem-Islam-zu-tun?_vl_backlink=/home/index.do


 

SPENDEN AN MICHAEL MANNHEIMER

Überweisung an:

OTP direkt Ungarn
 Kontoinhaber: Michael Merkle/Mannheimer
 IBAN: HU61117753795517788700000000
 BIC (SWIFT): OTPVHUHB
 Verwendungszweck: Spende Michael Mannheimer
 Gebühren: Überweisungen innerhalb der EU nach Ungarn sind kostenfrei
Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
45 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments