Schäuble beschimpft AfD als “Schande für Deutschland”. Findet er die SED-Nachfolgerin “Linkspartei” gut?


Ich gebe zu, einer Fehleinschätzung aufgesessen zu sein. Bislang war ich stets der Meinung, dass alternative Parteien wie die Republikaner, die Freiheit oder die AfD stets von linker Seite in die rechtsradikale und “rechtspopulistische” Ecke gedrängt wurden – und zwar systematisch und so lange, bis allein deren Namensnennung zur kollektiven Assoziation “rechtsradikal” führte. Doch was Finanzminister Schäuble unlängst über die AfP abließ, hätte so auch beim linksradikalen Ströbele-Blatt “TAZ” oder in der linksversifften “Süddeutschen Zeitung” stehen können und beweist mir, dass die subversive Propaganda gegen Parteien, die sich von den Systemparteien abheben wollten, auch von konservativer Seite aus betrieben wird und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch schon immer wurde. Was berechtigt Schäuble eigentlich, über eine Partei, die ganz klar in der Mitte der Gesellschaft verortet ist, zu äußern, diese sei eine “Schande für Deutschland”. Und weiter, die AfD nutze alle Ressentiments, propagiere Fremdenfeindlichkeit und sei gegen Minderheiten? Und umgekehrt: Was verhindert beim selben Schäuble, solche Aussagen etwa und mit weitaus mehr Berechtigung über die Linkspartei (die als politische UND juristische SED-Nachfolgerin) über die Grünen mit ihren bekannten deutschenfeindlichen Äußerungen und pädophilen Wurzeln zu äußern? (Darüber wurde auf diesem Blog zur Genüge aufgeklärt). MM

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Schäuble kritisiert die AfD – warum aber nicht die in der Tradition der SED stehende Linkspartei oder die deutschhassenden Grünen?

“Ich mag sie nicht, und sie mögen mich nicht”, konstatierte Schäuble. Nun, es ist Schäuble unbenommen, das zu sagen. So wie sagen dürfen, dass wir ihn, Schäuble, nicht mögen, nicht die schroffe Art, wie er mit seinen Mitarbeitern umgeht, und – neben vielen anderen Großherrlichkeiten – besonders nicht die Art, wie er ein ganzes Volk – die Zyprioten – in einer Nacht-und-Nebel-Aktion enteignet hatte. Viele haben dies bereits vergessen.

Dass er aber der AfD im Nachschlag vorwarf, in politischen Debatten Ressentiments auch gegen behinderte Menschen zu schüren. (Wo? Wann?) und damit seine eigene Behinderung in schamloser Weise politisch instrumentalisiert,   lässt an der Zurechnungsfähigkeit des Kohl-Intimus grundsätzliche Zweifel aufkommen. AfD-Chef Bernd Lucke sagte zu Schäubles Äußerungen: “Wir bedauern, dass der Finanzminister im Alter seine Contenance nicht mehr wahren kann.”

Niemand soll sagen, dass ich AfD-Fan bin. Ich berichte mit aller gebotenen Sachlichkeit über Gutes und weniger Gutes über diese Partei.

Aber als Gegenpol zu den versifften Systemparteien, die Deutschland mit immer größerer Geschwindigkeit in den Abgrund reißen, hat die AfD ihre absolute politische Berechtigung. Auch dann, wenn sie sich – wie im Fall der Ablehnung des von Stürzenberger Bürgerentscheid – an der falschen Stelle und völlig ohne Not als anpasserisch, feige und systemkonform zeigte.

Den Unmut über diesen Münchner Kotau der AfD bringt der nachfolgende offene Brief eines tapferen deutschen Bürgers zum Ausdruck, den er an Schäuble richtete. Ob er je eine Antwort darauf erhalten wird, ist zweitrangig. Doch erstrangig ist, dass, wenn es nicht nur einen, sondern hunderttausende solcher Briefe an unsere Politiker geben würde, diese sich nicht mehr alles erlauben würden.


Michael Mannheimer


 

Offener Brief an Finanzminister Schäuble zu dessen Aussage,
die AfD sei eine “Schande für Deutschland”

 

Sehr geehrter Herr Dr. Schäuble,

spontan war ich dankbar für Ihre obige Aussage. Assoziierte ich sie doch spontan mit dem höchst schändlichen Abstimmungsverhalten der beiden AfD-Stadträte Wächter und Schmude am 1.10.2014 in München. OB Reiter, SPD, hatte im Stil eines Diktators jegliche Diskussion über das von 65 000 Münchnern eingebrachte Bürgerbegehren.zur Frage des Baus eines europäischen Moscheezentrums mitten in München einfach unterbunden.

Statt sich alternativ zu den offensichtlich antidemokratischen Parteien der Stadtregierung zu verhalten, stimmten die beiden AfDler nicht nur der dreisten Ablehnung des Bürgerbegehrens zu, sondern obendrein  auch noch der eher heuchlerischen Solidaritätserklärung der Stadtverwaltung mit den Moslems. Größer hätte der Kotau des Stadtrats mitsamt den AfDlern vor dem bekannten Lügenimam Idriz und seinen Hintermännern, z.B. dem Terrorfinanzierer Thani von Katar, und der Verrat am Bürger nicht sein können.

Erst beim zweiten Blick merkte ich, daß Sie nicht diesen Verrat der AfD als Schande für Deutschland sahen, sondern vielmehr deren kritische Haltung zur ungebremsten Zuwanderung. Der extensive Mißbrauch in den Asylantenaufnahmestellen und die Flut der unzulässigen Duldungen schreien nach Abhilfe, nicht nach falschen Schandzuweisungen.

Ich bitte Sie um eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

M.W.


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