Türkei: Anstelle IS-Truppen bombardieren türkische Kampfjäger Stellungen der Kurden


Oben: Die Türkei empfindet Kurden als Todfeinde

 Ankara ist militärisch aktiv geworden – doch nicht gegen den IS

Die passive Haltung der türkischen Armee bei der Verteidigung für Kurdenstadt Kobane in Syrien war für Eingeweihte von Anfang an durchschaubar. Der sunnitischen Türkei geht es nicht in erster Linie um die Bekämpfung der ebenfalls sunnitischen IS-Killertruppe, sondern um ihr seit Jahrzehnten wichtigstes innenpolitisches Problem: Die Zerschlagung des kurdischen Widerstands und des alten kurdischen Traums nach einem eigenen Kurdenstaat. Mehrfach ist die Türkei gegenüber den Kurden wortbrüchig geworden, was das Versprechen auf einen eigenen Staat der Kurden anbelangt. Nun scheint es so, dass die Türkei die Angriffe der IS-Truppen auf die Kurdenmetropole Kobane und die Zerstörung des nordsyrischen Kurdengebiets stillschweigend begrüßt MM

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Das teuflische Spiel der Türkei: Anstatt gegen die IS-Truppen vorzugehen, bomardiert die Türkei kurdische PKK-Stellungen

Erstmals seit Beginn des Friedensprozesses greift das Militär die kurdische Arbeiterpartei PKK wieder an. Auslöser ist der Streit um ein Eingreifen der Türkei inKobani.


Türkische Kampfflugzeuge haben einem Medienbericht zufolge Stellungen von Kurden-Rebellen im Südosten des Landes bombardiert. Es sei der erste größere Einsatz dieser Art gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK seit Beginn des Friedensprozesses vor zwei Jahren gewesen, berichtet die Zeitung Hürriyet auf ihrer Internetseite. ..Das türkische Militär äußerte sich zunächst nicht zu dem Bericht.

Die Beziehungen zwischen der PKK und der türkischen Regierung hatten sich in den vergangenen Wochen stark verschlechtert. Grund ist die Belagerung der von Kurden bewohnten Stadt Kobani im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei durch die radikale Miliz “Islamischer Staat” (IS). Die Kurden werfen der Türkei unter anderem vor, trotz eines drohenden Massakers nicht einzugreifen, weil die Kämpfer in Kobani Verbindungen zur PKK haben sollen.

Öcalan droht mit Ende des Friedensprozesses

Der inhaftierte PKK-Führer Abdullah Öcalan hatte unlängst mit einem Abbruch des Friedensprozesses gedroht, sollte Kobani vom IS erobert werden. In den vergangenen Tagen gab es in der Türkei teils gewaltsame Demonstrationen von Kurden, die ein Eingreifen des türkischen Militärs gegen den IS in Kobani verlangen.

Was ist die Rolle der Türkei?

Kein Land steht mehr unter Druck als die Türkei, gegen den IS zu handeln. Einige westliche Kritiker gehen angesichts der abwartenden Haltung Ankaras so weit, die Bündnisfähigkeit des Nato-Partners infrage zu stellen. Die Fernsehbilder mit türkischen Panzern an der Grenze, deren Besatzungen tatenlos dem Kampf um Kobane zusehen, tragen zusätzlich zum schlechten Image der Türkei bei.

Was könnte die Türkei tun?

Sie könnte die Forderung der Kurden nach einem Korridor für die Volksschutzeinheiten aus Enklaven östlich und westlich Kobanes erfüllen – zeigt dazu aber bislang keine Bereitschaft. Die Türkei könnte dem Anti-IS-Bündnis Stützpunkte wie die Luftwaffenbasis Incirlik für Angriffe in Syrien zur Verfügung stellen, worüber verhandelt wird.


 

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