Putin: “Der Sowjet-Pakt mit Hitler war keine schlechte Sache”


Der Hitler-Stalin-Pakt war ein Pakt zwischen den beiden mörderischsten Diktatoren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er diente vor allem der ungestörten Einverleibung weiterer Länder in den jeweiligen Machtbereich der beiden Supermächte (Polen, Baltikum, Finnland)

Nie war ein russischer Staatsführer populärer als der heutige Putin, der jedoch alles andere ist als “ein lupenreiner” Demokrat”, wie sein Duzfreund Gerhard Schröder die Welt wissen ließ. Putins Stärke ist nicht etwa das Resultat einer modernen Wirtschafts- und Sozialpolitik, sondern das einer ungehemmten Aggression gegenüber den ehemaligen Satellitenstaaten der UdSSR und seine Drohgebärden gegenüber dem Westen (“Wenn wir wollen, sind wir in wenigen Stunden in Paris”). Russland ist immer noch meilenweit von einer Demokratie entfernt und zählt zu den korruptesten Ländern dieser Welt – nur noch übertroffen von einigen islamischen Ländern. Putin hat de facto dieselbe uneingeschränkte Macht, wie sie die Zaren zuvor (ob feudal oder sowjetisch) hatten. Wer hier meint, in Russland die Lösung für unsere Probleme mit dem Islam und der deutschfeindlichen Politik zu finden, täuscht sich. Keine andere nichtisamlische Stadt Europas (vmtl. der Welt) hat mehr islamische Einwohner als Moskau. Putin hat gegenüber dem Islam genausowenig eine Lösung parat wie wie Europäer. Und mit Putin wird es nicht mehr, sondern weniger Menschenrechte geben. Nun sagte er gegenüber Studenten, der Hitler-Stalin-Pakt sei “kleine schlechte Sache” gewesen. Welcher Teufel reitet den zweitmächtigsten Mann der Welt, solcherlei von sich zu geben? (MM)

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Freitag, 07.11.2014

Ist Putin eine Bedrohung für den Weltfrieden?

Der russische Präsident Wladimir Putin ist immer wieder für Überraschungen gut. Der neueste Streich: Eine bizarre Äußerung über den Pakt der Sowjets mit Nazi-Deutschland. Der sei doch gar nicht so schlecht gewesen, meint Putin.

Wer an den Ukraine-Konflikt, die russische Annektierung der Krim und die Separations-Bestrebungen der Region Donezk und Lugansk denkt, versteht, warum die Ausführungen Putins nicht nur eine geschichtskittende Wirkung haben, sondern auch ein Signal an Europa senden sollen.

Der Ton in Europa wird schärfer

Seit Monaten verschärft der russische Präsident den Ton gegenüber den westeuropäischen Staaten und den USA. Truppenballungen an der Westgrenze des Groß-Staates wecken ebenso Bedenken wie Lufteinheiten, die regelmäßig die Abwehrreaktion des europäischen Luftraums testen.


Natürlich müssen die militärischen Bewegungen immer auch im Kontext der nicht minder forschen Außenpolitik der USA und großangelegter Nato-Übungen gesehen werden. Gleichzeitig ist die Angst vor einer neorussischen Expansionspolitik in den baltischen Staaten groß. Das zeigt nicht zuletzt die Bekräftigung des US-Präsidenten Barack Obama, der im September sagte: „Die Verteidigung von Tallinn, Riga und Vilnius ist genauso wichtig wie die von Berlin, Paris und London.“

Putin gefährdet Europas Stabilität

In Diplomatenkreisen wachsen die Zweifel, dass Putin die Eckpunkte der europäischen Sicherheitspolitik noch anerkennt, berichtet die „Financial Times“. Das Sicherheitsprotokoll habe die Territorien einer Handvoll Nachbarstaaten entlang der sowjetischen und deutschen Einflusssphären definiert. Putin scheine nun zu sagen: Was vor rund 70 Jahren ok war, könne doch auch heute passen.

In der Vergangenheit sorgte der Deutsch-sowjetische-Nichtangriffspakt zwar für eine vorübergehende Sicherheit – zumindest bis Nazi-Deutschland den Pakt am 22. Juni 1941 brach und in die Sowjet-Union einmarschierte. Wenn Putin im Jahr 2014 in einem sehr angespannten Klima aber derartige historische Vergleiche bringt, gefährdet er die ohnehin sehr labile Stabilität in Europa.

Quelle:
http://www.focus.de/politik/ausland/bizarre-aeusserung-putins-neue-irrsinns-these-der-sowjet-pakt-mit-hitler-war-keine-schlechte-sache_id_4258852.html


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