Der neue Sozialismus – oder Deutschlands verlorene Freiheit

Rosseau

Prinzipiell gibt es zwei grundlegend verschiedene Gesellschaftsmodelle: Das sozialistische oder das freiheitliche. Bei ersterem bevormundet ein übermächtiger Staat den Bürger und macht ihn mit einer umfassenden Rundumversorgung von sich abhängig. Das Freiheitliche setzt auf die Eigenverantwortung des Menschen und ermutigt ihn, selbständig für sich zu denken, zu handeln und zu sorgen. Dies entpricht auch der evolutionären Entwicklung, die aus der Spezies homo sapiens das erfolgreichste Wesen auf dem Planeten machte. Durch sozialistisches Denken läuft der Mensch hingegen Gefahr, sich im überbordenden Sozialsystem bequem zu machen und immer mehr zu degenerieren.

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Von Michael Stürzenberger

Sozialismus oder Freiheit

Dies betrifft in Deutschland zig-hunderttausende, die gar nicht mehr die Notwendigkeit sehen, sich für den eigenen Lebensunterhalt anzustrengen. Das Geld kommt schließlich vom Amt. Der kluge Spruch “Linke bestreiten alles, außer ihren Lebensunterhalt” beschreibt ein Programm. Sozialisten verteilen das Geld anderer, und zwar jenes von fleißigen Bürgern, die in unserem linksverdrehten Vollversorgungs-Staat immer weniger werden.

Durch die sozialistisch gestaltete EU wird dem Bürger immer mehr vorgeschrieben. FDP-Querdenker Frank Schäffler hat sich in seinem Artikel “Liberalismus: Für eine neue Freiheitsagenda!” bei eigentümlich frei seine Gedanken gemacht. Schäffler sieht bei allen etablierten Parteien und auch bei der AfD grundsätzliche Übereinstimmungen:

Es sind aktuell drei Grundlinien, die die Politik in Deutschland bestimmen: Es ist erstens die Furcht vor Veränderung gegenüber der Zuversicht auf Neues und Unbekanntes.

Es ist zweitens der Vorrang der „richtigen“ Autoritäten gegenüber klaren Ordnungsprinzipien. Dabei unterscheiden sich die konservativen Vorstellungen von Union bis AfD nur insofern von der Linken, als dass die Konservativen eine andere Art der Bevormundung des Einzelnen anstreben.

Und es ist drittens der starke und mächtige Staat, den Linke – heißen sie Gabriel, Gysi oder Hofreiter – und Konservative – heißen sie Schäuble oder Lucke – gemeinsam anstreben. Dies auch um den Preis, dass der Zweck die Mittel heiligt. Sie wollen das Gleiche – den fürsorgenden Sozialstaat. Nur die Handelnden sind andere.

Dem stellt Schäffler vier Thesen entgegen:

Die Freiheitsidee des 19. Jahrhunderts war eine andere. Die klassischen Liberalen wollten die Macht vom König auf das Parlament und den Einzelnen übertragen. Sie waren für Freihandel und gegen den Schutz der Industrie und Landwirtschaft durch Zölle und Subventionen. Sie waren gegen den aufkommenden Wohlfahrtsstaat und für Hilfe zur Selbsthilfe. Das von ihnen mitbegründete Genossenschaftswesen hat seither alle Staatsformen, Regierungen und selbst Weltkriege überstanden und ist heute noch als Idee im Bankwesen, im Mittelstand und in der Landwirtschaft aktuell. Diese damals als Linksliberale bezeichneten Vorreiter waren gegen die Kolonialpolitik mit ihrem Militarismus – und für ein Selbstbestimmungsrecht aller Völker.

Auf die heutige Zeit übertragen müsste sich eine neue freiheitliche Agenda an festen und unerschütterlichen Grundsätzen orientieren.

Erstens: Machtteilung durch Gegenmacht in Parlament und Gesellschaft. Zweitens: Ein Primat von Recht und Freiheit statt eines Primats der Politik. Drittens: Marktwirtschaft und Freihandel statt einer Willkür und Abschottung durch den Staat. Und viertens: Einen Non-Zentralismus als Wettbewerb der Ideen.

Hier geht es weiter mit Schäfflers Leitsätzen gegen die Allmacht des Staates, die eine wichtige Diskussionsgrundlage über einen notwendigen Wandel in unserer Gesellschaft darstellen.

PERIKLES Freiheit

Oben: "Gefallenenrede des Perikles", Gemälde von Philipp von Foltz 

Perikles (* vor bzw. um 490 v. Chr.; † September 429 v. Chr.) gehörte zu den führenden Staatsmännern Athens und der griechischen Antike im 5. Jahrhundert v. Chr. Mit seinem Wirken gingen der Ausbau der Attischen Demokratie, die Sicherung der Vormachtstellung Athens im Attischen Seebund und die Durchführung eines glanzvollen Bauprogramms auf der Athener Akropolis einher.

Wir leben in einer Zeit der Lüge seitens Medien und Politik

Wir leben in einer Zeit, in der in Deutschland die regierenden Parteien im Zusammenspiel mit den von ihnen gesteuerten öffentlich-rechtlichen Medien das Volk ganz bewusst anlügen, beispielsweise über den “friedlichen” Islam und die “Bereicherung” durch weitgehend ungesteuerte Einwanderung sowie unkontrollierte Asylmissbraucherflut. Daher ist es jetzt mehr als notwendig, über grundlegende Änderungen des Systems nachzudenken.

 Grundsätzlich ist es wichtig, eine stärkere Kontrolle derjenigen anzustreben, die in unserem Staat Macht haben und diese in vieler Hinsicht eigennützig missbrauchen. Das Schweizer Modell der direkten Demokratie, bei dem das Volk viel mehr Einflußmöglichkeiten hat, ist hierbei zielführend.

Die typischen Gegner der Freiheit sind linke Kollektivisten, die anderen das Recht auf eine anderslautende Meinung absprechen und sie massiv bekämpfen. Wenn jene Meinungsfaschisten an die Macht kommen, ist der Weg zu Konzentrationslagern, Folterungen, Bespitzelungen und Diktaturen vorgezeichnet. Sozialisten sind das Grundübel in unserer heutigen Zeit, was wir jetzt hautnah auch drei Jahre lang in München bei den Kundgebungen zu einem völlig legitimen und überaus berechtigten Bürgerbegehren erleben mussten:

Freiheit-stoppen

Nur mit eisernem Willen und Beharrlichkeit werden wir unsere verlorene Freiheit zurückgewinnen

Dass sich der Anti-Freiheit-Kampagne der Linksfaschisten alle etablierten Parteien , Medien, Kirchenvertreter und Gewerkschaften anschlossen, wirft ein bezeichnendes Licht auf den linksverdrehten Zustand unseres Landes. Dem müssen wir Unbeugsamkeit, Beharrlichkeit, Mut, Energie, Einsatz, eisernen Willen, gesunden Menschenverstand und konsequentes Handeln entgegenstellen. Hierzu ist es wichtig, dass sich jetzt alle konservativ-bürgerlich-freiheitlich-rechten Kräfte in Deutschland vereinigen.

Benjamin Franklin

Hinweis: Der Spruch von Jean-Jacques Rousseau im Titelbild ist passend zum Thema, was aber nicht bedeutet, dass sich der Autor dieses Artikels mit all seinen Vorstellungen und Ansichten gemein macht.

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5 Kommentare

  1. 1

    Ich nehme mir die Freiheit zu sagen, dass ich nicht

    mehr mit Moslems und Neger zusammen leben will.

    Ich habe nämlich, auf gut deutsch, die Schnauze sehr

    voll.

  2. 2

    @ 1 Klabauermann
    Uns fragt keiner mehr was wir wollen und was wir nicht wollen.
    Auf http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/
    hat Markus Gärtner einen aussagekräftigen Artikel geschrieben ( Der Nachrichtenfluss offenbart eine Welt auf dem Zahnfleisch ). Dass dieses ganze EU-Konstrukt den Bürger schon längst nicht mehr souverän sehen will, ist seit der ESM-Unterzeichnung durch deren Volksvertreter schon besiegelt.
    Diese ganze EU-Machtpolitik - Sanktionen für Russland - man stelle sich nur mal vor, was diese zerstörerischen Sanktionen nach dem 1.Weltkrieg für die Deutschen bedeutete und letztendlich auch deswegen zum 2.Weltkrieg führte!!! Und heute erleben wir wieder die gleichen Deutschen, Mitläufer einer Politik ohne Sinn und Verstand, nur, um die Ukraine zur EU zu pressen.
    Die EU schließt mit Länder Assoziierungsabkommen, von denen sie weiß, dass die volle Last der Finanzierung dieser maroden Länder auf dem Rücken der Geberverpflichteten Länder, zusätzlich noch zur Bankenrettungsbelastung auf dem Rücken der dort Steuer zahlenden Menschen ausgetragen wird.

    Und nicht genug, 28 Mitgliedstaaten 500 Mio. Bürger verschiedener Prägung, darunter 50 Mio muslimischer Ideologie anghörig und somit ein Bevölkerungsanteil von ca.10% in der EU.
    Nicht genug, hier werden schon u.a. Albanien 57% Muslime, Kosovo 100% Muslime, zum Eintritt schon vorbereitet. Und letztendlich wurde mit der Türkei schon 1963 ein Assoziierungsabkommen unterzeichnet.
    Sollte der EU-Beitritt der Türkei durchgesetzt werden, kommen 74 Mio Türken ( 99% Muslime )als EU-Bürger mit allen Niederlassungsrechten in jedem EU-Land hinzu. Das heißt dann ca. 574 Mio. Bürger in der EU, von denen dann 124 Mio. Muslime sind, also der prozentuale Anteil von 10% auf ca. 22% Muslime in der EU anwächst.
    Auch Albanien mit ca. 2,8 Mio Einwohnern steht schon auf der Warteliste, 57% Muslime.
    Kosovo, ebenfalls schon ins Auge zum EU-Beitritt gefasst, dass völlig unter muslimischer Kontrolle ist, mit 1,78 Mio Einwohnern, fast 100% Muslime.

    Allein der EU-Beitritt der Türkei würde aus Deutschland ein Land machen, dass nicht mehr wiederzuerkennen wäre. Ich befürchte, dass sich die meisten Deutschen überhaupt keine Vorstellung machen, was da auf sie zukommt. Millionen Türken werden nach dem EU-Beitritt zu ihren Verwandten und Bekannten nach Deutschland ziehen und mit der gleichen korangeprägten Brutalität hier schächten, widerrechtlich die Koranlehre an Kinder vermitteln und ihre Einstellung dem Ungläubigen gegenüber betonieren.
    Von der Türkei sind in der Vergangenheit viele Muslime nach Griechenland geschleust worden. Was nach einem EU-Beitritt der Türkei den Griechen blüht, möchte ich mir gar nicht mehr vorstellen.

    Viele Deutsche sind heute noch arglos, sie glauben, dass in der sich bildenden Größe der EU ihre Sicherheit liegt, aber dass sie ihre Freiheit verlieren, bedenken die Deutschen nicht.
    Der Überwachungsstaat ist geboren.

  3. 3

    Wenn man sich Merkels ("Multi-Kulti ist gescheitert!") jüngste Äußerungen zur Integration ansieht (zum Beispiel hier: http://www.pi-news.net/2014/12/wann-integration-fuer-angela-merkel-geschafft-ist/ ) dann bemerkt der kluge Leser, dass das Sozialismus ist!

    Es ist wohl offenkundig, dass sie die Verhältnisse in der (implodierten) DDR gut fand und findet und aus Deutschland erneut einen sozialistischen Staat macht.
    Man kann auch gut beobachten, wen sie mitregieren lässt, und wen sie wegbeißt!

    Weil wir alle so fleißig arbeiten hat die aktuelle Regierung leider auch die Mittel dazu: Jedes Jahr Rekordsteuereinnahmen. :-\ Und selbst das reicht ihnen immer noch nicht (-> PKW-Maut)!
    Jeder kleine Versuch, die Steuerlast zu senken (kalte Progression, Soli etc.) wird sofort bekämpft.

  4. 4

    Das Problem ist die Demokratie, auf jeden Fall die Demokratie in ihrer aktuellen, realen Form. Denn diese sorgt unausweichlich für die Selbstverstärkung des - eben gewählten - Sozialismus.

  5. 5

    euer stürzbecher, ist dies nicht der "vordenker", der israel in die nato nehmen will. dann fehlt nur noch die ukraine und wir haben tolle stimmung in der welt!