Nachruf auf den Publizisten und Islamkritiker Ralph Giordano


“Wie ist Ihnen zumute mit Ihrer Behauptung, die Türkei sei heute schon ein Beispiel für die Vereinbarkeit von Islam und Demokratie, wenn die iranische Theologin Hamideh Mohagheghi warnt, dass “die innerislamischen Klärungen auf dem Wege zu einem Euro-Islam noch 20 bis 30 Jahre in Anspruch nehmen werden und es auch dann immer noch fraglich ist, ob der sich hier durchsetzen oder dem traditionellen Islam unterliegen wird”? Gefolgt von Dr. Ezhar Cezairli, Mitglied der Deutschen Islamkonferenz: “Es ist eine Gefahr für die Zukunft Deutschlands, dass manche Politiker durch ihre Ignoranz gegenüber islamischen Organisationen dabei sind, die Grundlagen unserer aufgeklärten Gesellschaft aufzugeben.” Deutlicher geht’s nimmer. “

Ralph Giordano an Bundespräsident Wulff (Quelle)

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Von Conny A. Meier, Bürgerbewegung Pax Europa

Nachruf auf Ralph Giordano

Wir trauern um Ralph Giordano, der heute Nacht im Alter von 91 Jahren in einem Kölner Krankenhaus an den Folgen eines Sturzes verstarb. Ohne Ralph Giordano ist die Welt um einen kritischen Geist, ein mahnendes Gewissen, ein leuchtendes Vorbild und um einen unermüdlichen Kämpfer für das Gute ärmer.

Ralph Giordano ließ sich den Mund nicht verbieten, ungeachtet aller Anfeindungen. Als Holcaust-Überlebender entwickelte er früh ein Gespür für die Gefahr durch totalitäre Ideologien und engagierte sich gegen den Nationalsozialismus, später dann gegen den Stalinismus und zuletzt gegen den politischen Islam.


Unvergessen seine Eröffnungsrede bei der „Kritischen Islamkonferenz“ in Köln am 31. Mai 2008:

Wie lange sollen wir noch strammstehen vor Traditionen, Sitten und Gebräuchen, die jede Kritik in Beleidigungen umfälschen, selbst aber höchst verschwenderisch mit Verbalinjurien gegen Andersdenkende zur Hand sind? …… Ich wehre mich gegen ein Erpresserpotential, das uns unter Beobachtung halten will und mit dem Motto „Wer nicht kuscht, der lebt gefährlich!“ seine Tentakel bis in die Mitte Europas ausgeworfen hat. Ich werde mir auch weiterhin von der Seele schreiben und reden, was dabei ist, mich auf meine alten Tage das Fürchten zu lehren: der politische, der militante Islam, seine rührigen Aktivisten unter uns, die professionellen Taqiyya-Rhetoriker und –praktiker – und, noch einmal, die deutschen Umarmer, xenophilen Einäugigen, Multikulti-Illusionisten, Sozialromantiker und Beschwichtigungssouffleure. Sie haben wahrlich genug Unheil angerichtet.

Ralph Giordano ist tot. Er starb ausgerechnet am „Internationalen Tag der Menschenrechte“, für die er sich zeitlebens eingesetzt hat. Sein Vermächtnis bleibt uns erhalten. Möge sein Erbe uns anspornen, es ihm gleich zu tun und in seinem Geiste vor der Gefahr, die uns täglich aufs Neue bedroht, zu warnen.

R.I.P. Ralph Giordano. Du warst uns ein wahrer Freund!


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