Auch in Schweden eine immer schnellere Islamisierung. Auch in Schweden streiten Linke dies energisch ab

Oben: Moslems beim Verbrennen der Schwedenflagge

Der folgende Artikel des berühmten skandinavischen Autors FJORDMAN erschien 2006 – also vor 9 Jahren. Was Fjordman damals über Schwedens Islamisierung schrieb, ist längst Wirklichkeit geworden. Mehr noch: Schweden ist mittlerweile eines der am weitest islamisierten Länder der westlichen Welt. Mit allen Schattenseiten, die man von Islam her kennt: Einst das mit Abstand sicherste Land, herrscht nun in Schweden die zweithöchste Vergewaltigungsrate der Welt – nach Südafrika. Die Vergewaltiger sind meist islamische Zuwanderer. Die sie hereingehlolt haben, ist die schwedische Linke. Und schwedische Linke streiten - wei deutsche Linke - ebenfalls jede Islamisierung und Abschaffung Schwedens ab. Linke Verbrechen werden von Linken niemals zugegeben. Das hat durchaus Tradition, wie der folgende Artikel beweist.

Michael Mannheimer, 28.12.2014

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Von Fjordman

Die New York Times und Schweden: Die dunkle Seite des Paradieses

Robert Spencer und Hugh Fitzgerald von Jihad Watch haben einen Spitznamen für die Zeitung New York Times, die sie gern “the New Duranty Times” nennen, wegen dem, was sie als ihre schwache Berichterstattung über den globalen Dschihad wahrnehmen. Der Name kommt natürlich von Walter Duranty, dem ehemaligen Pulitzerpreisträger und Moskau-Korrespondenten der New York Times in den 1930ern. Duranty leugnete wiederholt die Existenz einer ukrainischen Hungersnot zwischen 1932 und 1933. In einem Artikel in der NYT vom 24. August 1933 behauptete er:

„Jeder Bericht über eine Hungersnot ist heute eine Übertreibung oder böswillige Propaganda”,

während Millionen Menschen starben. Laut Spencer und Fitzgerald scheint dieser Geist des Verleugnens 70 Jahre später in der NYT recht lebendig zu sein.


Einschub Mannheimer:
Jahrzehnte später leugnete ein anderer bedeutender US-Linker, der berühmte Noam Chomsky, dass in Kambodscha ein Genozid stattfände und tat Augenzeugen-Berichte darüber als "gekaufte CIA-Lügen" ab. Pol Pot verübte, wie wir heute wissen, zwischen 1975-79 den größten Auto-Genozid der neueren Geschichte und ließ fast 40 Prozent der kambodschanischen Bevölkerung in den berüchtigten Killing Fields umbringen. Bis heute hat sich Chomsky von seinen Einschätzungen nicht distanziert.


Walter Duranty

Walter Duranty (oben) leugnete die von Stalin verordente Hungersnot in der Ukraine, die Millionen Menschen das Leben kostete

In der New York Times vom 10. Mai 2006 schrieb Alan Cowell einen Artikel aus Schweden mit dem Titel „An Economy With Safety Features, Sort of Like a Volvo[„Eine Wirtschaft mit Sicherheitsmerkmalen, in der Art eines Volvo”].

„Bis vor 10 Jahren war es als Land sehr homogen. Alles war ziemlich gleich. Bis dahin sahen alle Schweden gleich aus, dachten fast dasselbe. Weil wir alle so gleich sind, können wir den Schmerz der Probleme gemeinsam spüren.“

Jedoch deutet Cowell gleichzeitig an, dass Skandinavien vielleicht noch mehr Einwanderung brauchen könnte, um seinen Wohlfahrtsstaat zu finanzieren, und zitiert einen Bericht des European Policy Center, eines Forschungsinstituts in Brüssel, in dem es heißt, dass Skandinaviens „negative Haltung gegenüber der Einwanderung die größte Bedrohung für das langfristige Überleben des nordischen Modells darstellen“ könnte, nachdem skandinavische Volkswirtschaften „einen ständigen Zustrom ausländischer Talente und Arbeiter im Allgemeinen“ brauchen.

Linke haben Schwedens Demokratie bereits faktisch abgeschafft

Dies ist schlampiger Journalismus. Wenn Cowell nur etwas mehr getan hätte, als an der Oberfläche zu kratzen, hätte er herausgefunden, dass Europa sich inmitten massiver Wellen moslemischer Einwanderung befindet, die dabei sind, den Kontinent in ein post-westliches Gebilde zu verwandeln, das manche „Eurabia“ nennen.

Schweden ist eines der führenden Länder in diesem Prozess, wahrscheinlich das schlimmste von allen, und doch ist die Redefreiheit bei der Debattierung dieser Themen in der Öffentlichkeit de facto so beschnitten worden, dass man in Frage stellen könnte, ob Schweden im Jahr 2006 immer noch eine funktionierende Demokratie ist.

Riesige Arbeitslosigkeit – von der linken Regierung vertuscht

Cowell erklärt: „Schwedens offizielle Arbeitslosenrate von 4,8 Prozent, sagen viele Ökonomen, wird durch das Weglassen von Menschen in von der Regierung finanzierten Umschulungsprogrammen verzerrt.

Die Gewerkschaften berechnen die wahre Zahl näher an 8 Prozent.” Tatsächlich glauben manche Schweden, dass die wahre Arbeitslosenrate vielleicht dreimal so hoch wie selbst diese höhere Schätzung sein könnte. Hans Karlsson, ein linkes Schwergewicht, schlussfolgerte, dass die wahre Arbeitslosigkeit mehr im Schätzungsbereich von 20 – 25% sei, nicht 5 %, wie die Regierung behauptete.

Wie auch die schwedische Linke das Lügen-Lied von der “Notwendigkeit von mehr Einwanderung” singt

Mehr Einwanderer sollten nach Schweden gelassen werden, um das Wohlfahrtssystem abzusichern. Das ist die Ansicht von Pär Nuder, Schwedens Finanzminister.

In Wirklichkeit zeigen jedoch Schätzungen, dass die Einwanderung Schweden jedes Jahr mindestens 40 bis 50 Milliarden Kronen kostet, wahrscheinlich mehrere hundert Milliarden, und sehr dazu beigetragen hat, den schwedischen Wohlfahrtsstaat an den Rand des Bankrotts zu bringen. Geschätzte Kosten der Einwanderung von 225 Milliarden schwedischen Kronen im Jahr 2004, was nicht unwahrscheinlich ist, würden 17,5 % von Schwedens Steuereinnahmen in diesem Jahr gleichkommen, eine schwere Last in einem Land, wo die allgemeine Steuerbelastung zwischen 1990 und 2005 im Durchschnitt 61 % betrug, fast das Eineinhalbfache des OECD-Durchschnitts.

In wenigen Generationen werden Skandinavier die Minderheit in ihren eigenen Ländern sein

Im benachbarten Dänemark diskutieren rechte Politiker bereits über die Drohung eines Überschwappens eingewanderter “Wohlfahrtstouristen”, sollte das schwedische System zusammenbrechen. Zur selben Zeit zeigen Statistiken, dass eingeborene Skandinavier in ein paar Generationen zu einer Minderheit in ihren eigenen Ländern werden, falls die gegenwärtigen Einwanderungstrends fortbestehen. Vor tausend Jahren waren die Skandinavier die Barbaren Europas, die Furcht verbreiteten und „Danegeld” von ihren zivilisierteren Nachbarn eintrieben.

Im 21. Jahrhundert sind die Skandinavier friedlich und reden leise, und Rollen scheinen gegenüber gewissen frisch angekommenen Einwanderern umgekehrt worden zu sein. Während ihre politische Elite darauf besteht, dass Einwanderung „gut für die Wirtschaft” ist, finanzieren die Skandinavier in Wirklichkeit ihre eigene Kolonisierung.

Obwohl die Kosten der Wohlfahrt bedeutend sind, verblassen sie im Vergleich mit dem Preis, der durch die von der moslemischen Einwanderung verursachte schnell abnehmende gesellschaftliche Harmonie und zunehmende Unsicherheit bezahlt wird. Etwas von der Zunahme der Unsicherheit liegt am Aufstieg von Mafiagruppen und organisierter Kriminalität, aber das meiste liegt an Terrordrohungen und der Einschüchterung von Kritikern des Islam und der moslemischen Einwanderung.

Die schwedische Linke behandelt ihr Volk wie Kinder

Kinder in der schwedischen Stadt Göteborg sollen die ersten der Welt werden, die eine Stimme in einem Referendum erhalten. Zwei offizielle Volksabstimmungen werden abgehalten, bei denen nur Kinder zwischen 5 und 12 Jahren stimmberechtigt sein werden. Die Ergebnisse der Abstimmungen werden zwei örtliche Fragen entscheiden – das Erscheinen einer neuen Straßenbahn und die Gestaltung einer neuen Bibliothekskarte. Ein Land, das sogar 5-jährigen Kindern ein Stimmrecht gibt, muss ein Vorbild an Demokratie sein, richtig? Nun, nicht notwendigerweise, wenn die politischen Eliten den Rest der Bevölkerung ebenfalls wie Kinder behandeln.

Schweden ist längst ein halb-totalitäres Land mit massiver Medienzensur

Schweden ist ein halb-totalitäres Land.  Es geht nur um die Fassade. An der Oberfläche ist Schweden eine tolerante Nation und eine friedliche Demokratie.

In Wirklichkeit gibt es massive Medienzensur durch eine geschlossene Elite, die Angst vor einer Debatte um die Einwanderung hat. Meinungsumfragen haben enthüllt, dass zwei von drei Schweden bezweifeln, dass der Islam mit der schwedischen Gesellschaft kombiniert werden kann, und ein sehr bedeutender Anteil der Bevölkerung hat seit Jahren mehr Einwanderungsbeschränkungen gewünscht.

Aber nicht eine der im schwedischen Parlament vertretenen Parteien ist echt kritisch gegenüber der multikulturellen Gesellschaft oder der gegenwärtigen Einwanderungspolitik. Die schwedische Elite gratuliert sich selbst dazu, das es ihnen gelungen ist, “xenophobe” Parteien am Fußfassen zu hindern, während das Land unter ihren Füßen untergeht.

***

Von Fjordman.
Original: The New York Times and Sweden: The Dark Side of Paradise

Erschienen am 22. Mai 2006 auf “Gates of Vienna”.
Übersetzung: Lucifex,
Quelle: http://morgenwacht.wordpress.com/2013/04/17/die-new-york-times-und-schweden-die-dunkle-seite-des-paradieses/#more-413

ZWISCHENÜBERSCHRIFTEN VON MICHAEL MANNHEIMER

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13 Kommentare

  1. Ab mit denen.sollen sich doch in ihrer Heimat austoben.Dessen Brot ich esse dabei undankbar sein ,sogar Feindschaft.Für mich sind diese Leute keine Moslems.Eher Küchenschaben..

  2. Aber wenn die Bevölkerung so verblödet ist und dies nicht erkennt, was kann man dann tun? Die Aufklärung erfolgt ja nur über einige wenige und die werden dann als Nazis abgestempelt. Die Europäer kommen mir vor wie die Lemminge. Die stürzen sich auch alle gemeinsam in die Schlucht. So klug die Europäer auch sonst sind, so verttottelt sind sie beim Thema Zuwanderung und Islam. Für die ganz Dummen noch einmal: DIE JETZIGEN ZUWANDERER WOLLEN SICH NICHT INTEGRIEREN SONDERN DIE AUTOCHTHONE BEVÖLKERUNG ASSIMILIEREN UND DAS MIT HILFE DER POLITIK.

  3. Wir waren in den letzten beiden Sommerferien in Schweden - im Prinzip ein wunderschönes Land. Und wenn man über's Land fährt, was der typische Schwedenurlauber ja macht, fällt einem zunächst einmal nichts auf. Aber sobald die Vorräte aufgebraucht sind, und man dringend in das nächste Kaff muss, wird man unweigerlich Zeuge dessen, was hier im Artikel beschrieben wird. Ich würde es nicht glauben, hätte ich es mit eigenen Augen nicht gesehen. Es treibt mir Tränen in die Augen, wenn ich sehe, wie man es geschafft hat, dieses einst blühende Land zu zerstören. Der schwedische Mann ist mittlerweile zur besseren Frau mutiert, also auch wieder keine Gegenwehr zu erwarten für die Eroberer.

  4. Ein guter Kommentar zur Pegida auf dem Handelsblatt

    Zitat:
    Nur Diktaturen haben Angst vor Demonstrationen, Demokratien sehen sie als Wesensmerkmal ihrer selbst an. Und zwar unabhängig davon wie berechtigt, umstritten oder absurd die Forderungen der Demonstranten auch sein mögen. Wenn also ausgerechnet der Justiz- und Verfassungsminister Demonstrationen so scharf attackiert, dann lässt er eine eigenartige Auffassung von Demokratie erkennen – denn Demonstrationen, die nur die Staatsräson abbilden, wird es kaum geben.

    Und, oh Wunder die Migration ist wohl doch ein Verlustgeschäft. Heute in der FAZ:
    Zitat:
    „So wie die Migration derzeit läuft, läuft sie falsch“, schreibt Sinn in einem Gastbeitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Der Sozialstaat wirke wie ein Magnet auf unqualifizierte Migranten, kritisierte er. Deutschland sei nach den Vereinigten Staaten das zweitgrößte Ziel von Einwanderern, doch liege es in Hinblick auf die Qualifikation auf einem der letzten Plätze der Statistik.

    Das führe dazu, dass die bisherige Migration eine große Belastung der Staats- und Sozialkassen sei. In der Nettobilanz verursache sie dem deutschen Staat mehr Kosten durch Sozialleistungen und andere Ausgaben als sie Einnahmen durch Steuern und Sozialbeiträge bringe.

    Nach einer neuen Berechnung des Ifo-Instituts kommt Sinn auf eine „fiskalische Nettobilanz je Migrant von minus 1800 Euro im Jahr“. So viel koste ein Migrant im Durchschnitt mehr, als er einbringe.

    Tja, gestern war es angeblich noch ein Gewinn für diese Gesellschaft.

    Dieses Schwedenabkommen läuft bis 2022!!! Ob das der Wille des Volkes war?
    Wir werden die gleichen politischen Verhältnisse in Deutschland auch bekommen. Spätestens nach der nächsten Wahl werden wir in Deutschland eine Einheitspartei haben.Die CDUCSUSPDGRÜNELINKS Partei.
    Mal sehen wann hier die polische Gleichschaltung erfolgt.

  5. #2 Meier

    Die CDUCSUSPDGRÜNELINKS Parte, der neue Namen für alle wäre dann SED.2.0 mit der Zonenwachtel vorne dran...
    Wann erwachen die Europäer wie Le Pen es sagte in der Ansprache..

  6. Klartext
    Donnerstag, 14. Februar 2013 20:41
    15
    Warum stehen wir heute an diesem Punkt – warum dieser Irrsinn?

    Doch, es gibt eine Erklärung für den Irrsinn – wenn man folgendes liest, muß man sehen, daß der Irrsinn das Programm ist.

    Wer den Grünen den üblen Trick mit stets abverlangenden Toleranz, für alles und warum, beigebracht hat, war kein anderer, als ihr Idol und Vordenker Marcuse. So berichtet es der Psychologe, Dr. Stefan Etzel, 2007, in seiner Arbeit: “Westliche Toleranz und islamischer Herrschaftsanspruch”:
    http://www.gkpn.de/Etzel_Toleranz.pdf

    … „Wohin treibt die Bundesrepublik, wenn Richtung und Dynamik ihrer soziokulturellen
    Entwicklung zunehmend durch das Zusammenspiel von institutionalisierter „Toleranz“ einerseits und zuwanderndem Islam andererseits bestimmt wird, zwei Kräften, deren Verhältnis zur Eigen- resp. Fremdgruppe gegensätzlicher nicht seien könnte?

    Während die westliche Toleranz dazu neigt, das Fremde auf Kosten des Eigenen zu fördern, ist es beim Islam genau umgekehrt. Die latente „Fremdorientierung“ unserer Eliten aus Politik, Wissenschaft, Medien, Klerus und Hochfinanz als den eigentlichen Protagonisten der postmodernen Toleranz birgt Risiken für die Zukunft unserer offenen Gesellschaft.

    Es fehlt nicht an warnenden Stimmen vor der islamischen Herausforderung als einer totalen Gefährdung der westlichen Ordnungsvorstellungen, zumal sich diese Herausforderung in weiten Teilen Europas „unter weit geschlossenen Augen“ vollzieht.” …

    * * *
    Lesenswert ist da auch, ab Seite 9, der “Exkurs über Apperzeptionsverweigerung”; von dem wohl die fanatischsten Protagonisten befallen werden.

    … „Voegelin diagnostiziert darin die Wahrnehmungsverweigerung als untrügliches Symptom jener „Krankheit des Geistes“ (Pneumopathologie), die vorzüglich Intellektuelle (aber auch ganze Kollektive) befällt, deren Verstand von einer Ideologie infiziert wurde. Es bilde sich dann nämlich eine Art intelligenter und daher „höherer“ Dummheit heraus, indem sich auf Basis der Realitätsverleugnung eine „zweite Realität“ manifestiert. (…)

    Die Realitätsverweigerung ist dabei keine thumbe Ignoranz, sondern entspringt dem vorsätzlichen Wunsch, nicht zu verstehen, um die Phantasiewelt nicht zu stören. Konsequenz des Konfliktes zwischen erster und zweiter Realität ist dann die Lüge.” …
    * * *

    Aber nun zu Marcuse: “Toleranz als Intoleranz gegenüber dem Bestehenden – Die subversive Toleranz-Konzeption Herbert Marcuses”, ab Seite 10:

    … „Die postmoderne tolerantia absoluta für das Fremde auf Kosten des Eigenen läßt sich auf die subversive Toleranz-Konzeption zurückführen, die Herbert Marcuse als subtilen Selbstzerstörungsmechanismus in das Wertefundament der spätbürgerlichen Gesellschaft zu installieren gelang.

    Ziel war die Entmachtung der Mehrheit durch Förderung von Minderheiten, die dem „System“ potentiell antagonistisch gegenüberstehen, was später in den größeren Strom des Multikulturalismus einfloß und die ihn flankierende sanfte Diktatur der politischen „Korrektheit“.

    Daß der Islam zum großen Profiteur dieses Konzepts zur Gesellschaftsveränderung werden sollte, war ursprünglich nicht abzusehen. Nicht ohne einen Schuß Genialität hatte Herbert Marcuse (1898-1979) Toleranz als den archimedischen Punkt erkannt, von dem aus sich die bürgerliche Ordnung mit ihren eigenen Mitteln aushebeln ließe: Durch Umfunktionieren einer liberalen Tugend in eine Waffe der Revolution!

    Der Kunstkniff des deutschstämmigen Berkley-Philosophen lag darin, den aufklärerisch-
    bürgerlichen Toleranzbegriff (Erlaubnis-Toleranz) von seiner funktionalen Übereinstimmung mit der auf Erhalt eines Systems zielenden technisch-naturwissenschaftlichen Definition von Toleranz abzukoppeln und auf Zerstörung des Systems umzuschalten. Marcuse setzte den Hebel bei der Ausweitung der Toleranzgrenzen an, um das Objekt – hier: die spätbürgerliche Gesellschaft – zu zerstören.
    (…)
    Auf die allgemeine Toleranz-Definition bezogen, ließe sich zerstörerische „Toleranz“ beschreiben als: „Aufhebung der systemerhaltenden Grenzen von Toleranz, um so viele fremde, irrige, anstößige oder gefährliche Elemente in die Gesellschaft aufzunehmen, daß diese zerstört wird. Also: Duldung von so viel Schädigung oder Fremdheit, daß die bestehende Ordnung zusammenbricht.“

    Genau auf dieser Linie lag denn auch Marcuses berühmter Essay über „Repressive Toleranz“ aus dem Jahre 1965 (dt. 1966), mit dem der bis dahin eher unbekannte Philosoph pünktlich zum Auftakt der Jugendrevolte in der westlichen Welt dieser einen Schlüsseltext lieferte, dessen Auswirkungen auf das Denken der studentischen Avantgarde jener Revolte kaum überschätzt werden kann, deren Langer Marsch durch die Institutionen 1998 mit der Erringung der Macht im Staate gekrönt wurde.
    (…)
    Diese subversive Toleranz war die funktionale Ergänzung zu Marcuses Randgruppentheorie,
    jener Lehre vom „neuen revolutionären Subjekt“, die in Abkehr vom klassischen Marxismus den Träger des angestrebten Umsturzes nicht mehr in den als fahnenflüchtig erlebte proletarischen „Massen“ sah, die von der Wohlstandsgesellschaft glänzend ins kapitalistische System integriert worden waren, sondern in den randständigen Minderheiten der nicht oder noch nicht ins Gesellschaftssystem Integrierten, insbesondere Studenten, Arbeitslose, Straffällige und Zuwanderer.

    Diese Minderheiten sollten in Marcuses Subversionsmodell größtmögliche Toleranz erfahren – bei gleichzeitiger Intoleranz gegenüber dem Willen und den Überzeugungen der Mehrheit, deren relative Zufriedenheit mit dem System als Beweis für ihr „falsches Bewußtsein“ denunziert wurde, das sie de facto für die Teilnahme an der neulinken Minderheiten-„Demokratie“ disqualifizierte.” …

    So ist es also “zum Heute” gekommen und so betrachtet, wird all das unverständliche, was sich um uns herum abspielt, langsam verständlich.

  7. @ Roger # 6

    Die Auswirkungen sind aber auch biblisch.

    War nicht in der Bibel von einer Sprachverwirrung

    oder Verwirrung die Rede.

    Der Turmbau zu Babel war das Gegengewicht zu dem

    Marcuse.

    Und sowas lässt man auf die Menschheit los.

    Da wird mir langsam verständlich, dass an der

    Universität Tübingen "Empörungsdynamik erforscht

    wird.

  8. Linke lügen immer, man denke nur : "Niemand will eine Mauer errichten...". Es gibt sogar Linke, die bestreiten dass Stalin Millionen Russen hat erschießen lassen oder in sog. Gulags verhungern hat lassen. Warum Linke so ticken ? Weil sie glauben, wenn sie heute einer linken Bewegung angehören, dann werden ihnen nach einer "Revolution", von der sie träumen, Posten oder Pöstchen für ihre "Verdienste" für diese linke Bewegung angeboten, etwa als Propagandist, Blockwart, Spitzel usw. usw.
    Die Linken in Schweden werden schon noch bemerken, wenn sie mit zerbrochenen Knochen unten liegen, dass sie sich den Ast, auf dem sie sitzen, selbst abgesägt haben. Es ist der Irrtum auch unserer "Eliten" zu glauben, dass sie immer und ewig zur "Elite" gehören werden, egal wie mächtig der Islam hier wird. Das sollten sich Leute wie Frau Prof. Süsmuth, Käsmann, Kraft usw. usw. merken.

  9. @ Ostberliner

    Ich kenne aus der 68 - Zeit einen Abiturienten,

    der gegen alles war.

    Während dem Studium lernte er die Tochter eines

    Bus - Unternehmers kennen.

    Heute geht das Charakter - Schwein zum Tennis

    spielen.

    Ist ein Lehrer und hat ein Eigenheim.

    Alle Schreier wollen nur eines.

    Später mal einen guten Posten.

    So sind sie alle.

    Bei der SPD. Bei den Gewerkschaften.

  10. Schon der "Große Vorsitzende" Mao Tsetung ließ sich beim "Langen Marsch" in einer Sänfte tragen oder ritt auf einem Pferd. Der Rest durfte zu Fuß gehen. Die sind mit Stoffschuhen(!) durchs Gebirge! Viele haben sich die Gesundheit ruiniert. Aber es gab immer welche, die gleicher als andere waren.

  11. OT

    EU-ALLTAGSDIKTATUR

    1) BIER IN SCHNAPSGLÄSERN
    http://www.vz-nrw.de/link1125983A.html#eichgesetzbierim015literglas
    (Übrigens, ich selbst trinke absolut null Bier, nicht mal Berliner Weiße)

    2a) EU rügt Feuerwerk-Vorschriften in Deutschland

    Deutschland droht wegen seiner Bestimmungen für pyrotechnische Waren eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.

    Die EU kritisiert, dass ausländischen Herstellern Steine in den Weg gelegt würden...
    http://www.welt.de/wirtschaft/article124157258/EU-ruegt-Feuerwerk-Vorschriften-in-Deutschland.html

    2b) ""Kaufen Sie nur Ware, die von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) geprüft worden ist. Geprüftes Feuerwerk erkennen Sie an der Registriernummer und dem CE-Zeichen in Verbindung mit der Kennnummer der Prüfstelle.

    Die BAM-Identifikationsnummer, die im vergangenen Jahr noch verpflichtend in der Gebrauchsanweisung angegeben werden musste, muss seit diesem Jahr wegen neuer EU-Regeln NICHT mehr zwingend auf den Knaller gedruckt werden...""
    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/raketen-boeller-und-co-was-man-beim-feuerwerk-beachten-sollte/11163212.html

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