Die Lüge vom barmherzigen Propheten: Mohammed schwört Rache und grausame Verstümmelung seiner Feinde

Bild oben: Kinana ibn al Rabi wurde vor seiner Ermordung durch Mohammed  persönlich sowie weitere Moslem brutal gefoltert. Der Gefolterte sollte die Schätze des jüdischen Stammes Bani Nadir verraten, auf die es Mohammed abgesehen hatte. Damit zeigt sich, dass es sich sich bei den Beteuerungen, Mohammed habe niemals Gewalt ausgeübt - außer im Falle der Selbstverteidigung - um eine weitere und besonders dreiste Geschichtslüge des Islam handelt.

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Die meisten Moslems haben keine Ahnung, wie ihr Prophet wirklich war

Moslems verteidigen ihren Propheten - angesprochen darauf, dass dieser blutrünstige Kriege führte - stets damit, dass diese Kriege "Selbstverteidigung" gewesen seien. Was eine glatte Lüge ist. Denn der Prophet ("Allahs Friede und Segen sei auf ihm") entfachte auf dem Weg des Siegeszugs der von ihm erfundenen Religion Dutzende von Überfällen auf Karawanen und ebenfalls Dutzende von Angriffen gegen diverse arabische Stämme.

Wichtigstes Ziel war stets, reiche Beute zu machen, mit der er seine zukünftigen Kriegs- und Beutezüge finanzieren konnte. Als Nebenfeffekt winkten ihm und seinen Kriegern die Frauen und Kinder der geschlagenen und enthaupteten Gegner, die als persönliche Sexsklaven oder Sklaven, die er auf den Sklavenmärten der arabischen Halbinsel gewwinnbringend verkaufen konnte, an seine Krieger verteilt wurden. Die hübschesten Frauen und Kinder beanspruchte der "Prophet" stets für sich und seinen persönliches Lustgewinn.

Dabei ging er grausam, unnachsichtig und rachelüstern gegen seine Feinde vor. Der islamische Prophet hatte also keinerlei Eigenschaften, die man bei christlichen Propheten erwartet: Nachsicht, Milde, Vergebung. Umso verlogener ist daher, dass Moslems ihren Propheten als "besten aller Menschen" preisen, als "Inbegriff von Liebe und Barmherzigkeit". (MM)

Lesen Sie in der Folge, wie es in Wirklichkeit um Mohammeds Barmherzigkeit bestellt war.

 

Quelle: http://derprophet.info/inhalt/das-leben-mohammeds3.htm/

625  Schlacht am Berge Uhud

Oben: Bild des Berges Uhud, vor dem die zweite Schlacht des Islam im Jahre 625 n.Chr. (islamische Zeitrechnung: 3 AH.) stattfand. Von diesem Berg sagte Mohammed: Dieser Berg liebt uns und wir lieben ihn." [Muslim]

Nach der Niederlage von Badr¹ legte Abu Sofian, der Führer der Quraisch ein Gelübde ab, “daß kein Wasser zur Reinigung seinen Kopf berühren sollte, bis er gegen Mohammed in den Krieg gezogen sein würde.” (Weil, 2. Band, Seite 3) Im Vorfeld der Schlacht machte er sich mit 40 Reitern auf, er wollte die Gegend um Medina auskundschaften. Dort konnte er nachts auch mit einigen Vertretern der Banu Nadir Verbindung aufnehmen.

¹ Die Schlacht von Badr fand am 17. März 624 (17. Ramadan 2 AH) im Hedschas im Westen der arabischen Halbinsel statt. Die Schlacht wird als ein Schlüsselereignis in der Frühgeschichte des Islam betrachtet. Sie stellt einen Wendepunkt im Kampf Mohammeds gegen die Quraisch, den herrschenden Stamm in seiner Heimatstadt Mekka dar. Badr ist eine der wenigen Schlachten, die im Koran Erwähnung finden. Des Weiteren wird die Schlacht in der islamischen Geschichtsschreibung als ein entscheidender Sieg entweder göttlicher Intervention oder der Führung Mohammeds zugeschrieben. Die Beschreibungen dieser Schlacht stammen aus traditionellen islamischen Quellen, namentlich der Sira- und Maghaziliteratur sowie der Hadithsammlungen.

Vor der Schlacht waren die Muslime und Mekkaner bereits in mehreren kleineren Zusammenstößen aufeinandergetroffen. In den Jahren 623 und 624 hatten die Muslime auch einige Beutezüge gegen die Quraisch unternommen. Badr war der erste größere Zusammenstoß der beiden rivalisierenden Gruppen. Mohammed führte einen Beutezug gegen eine Karawane der Mekkaner an, als er von einer größeren Streitmacht überrascht wurde. Er konnte die Schlacht jedoch für sich entscheiden. Ebenso wurden mehrere wichtige Anführer der Quraisch in der Schlacht getötet, darunter Mohammeds Hauptgegner Amr ibn Hish?m. Für die frühen Muslime war Badr das erste Zeichen für einen möglichen Sieg gegen ihre Verfolger aus Mekka, vor denen sie in der Hidschra nach Medina geflohen waren. Mekka, die Heimatstadt Mohammeds, war zur Zeit die reichste und mächtigste Stadt in Arabien und aufgrund der Kaaba als Wallfahrtsort von herausragender Bedeutung.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Badr)

Es gelang den Mekkanern, den benachbarten Beduinenstamm der Kinana, ihre nächsten Verwandten, zur Teilnahme an der geplanten Strafexpedition zu bewegen. So zogen sie mit einem Heer von 3000 Mann, 200 Pferden und 3000 Kamelen los, begleitet von ihren Frauen, welche mit Trauerliedern über die Gefallenen bei Badr die Stimmung anzuheizen wußten.

“Mohammed wollte ihnen nicht entgegenrücken, sondern abwarten, daß sie die Stadt angriffen. In diesem Falle hätte er alle Vorteile des Verteidigers für sich: eine feste Stellung und die Unterstützung aller Medinenser, auch der Ungläubigen, deren Ehre und Vorteil es nicht litt, daß ihre Stadt von den Fremden eingenommen würde. Bei der Verteidigung konnten selbst Weiber und Kinder tätig sein.”
Nöldeke, Seite 94

Selbst der große Widersacher Mohammeds in Medina, Abd Allah Ibn Ubei hatte sich zur Verteidigung bereit erklärt und ihm geraten, den Feind in der Stadt zu empfangen.

Mohammed und Abd Allah Ibn Ubei

Die Kampfeslust der Gläubigen, die obendrein nicht mit ansehen wollten, daß ihre Felder von den herannahenden Mekkanern zertreten wurden war aber stärker. So zog Mohammed seinem Feinde mit ungefähr 1000 Männern entgegen. Die Idee seiner medinensischen Helfer, die beiden verbliebenen jüdischen Stämme in Medina um Beistand anzugehen wies Mohammed ab, weil er zwischenzeitlich wußte, daß als Folge seiner fortdauernden Feindseligkeiten die vertraglichen Bande zu den Juden zerrissen waren.

Die „Heuchler“ setzen sich ab
In der folgenden Nacht lagerten die beiden Heere unweit voneinander beim Berg Uhud, nur durch einen Hügel getrennt. Am Morgen bezog Mohammed Stellung, es scheint aber, daß seine strategische Position ungünstig war. Das wird auch der Grund gewesen sein, weshalb ihm, zu seiner großen Bestürzung, Abd Allah Ibn Ubei eröffnete, daß er keine Lust hätte, in dieser gefährlichen Situation gegen eine Übermacht zu kämpfen, die ihm überdies nichts zu Leide getan habe. Mit Abd Allah Ibn Ubei zogen sich weitere 300 Medinenser zurück, so daß nur 700 Gläubige übrigblieben. Der Kommentar Allahs zu diesem Rückzug der “Heuchler” kam in folgenden Versen nach der Schlacht:

Sure 3, Vers 166:
"Und was euch betraf am Tage des Zusammenstosses der beiden Haufen, das geschah mit Allahs Erlaubnis, und damit Er die Gläubigen erkenne und auch erkennte die Heuchler. Und gesprochen ward zu ihnen: “Heran! Kämpft in Allahs Weg!” oder “Wehrt ab!” Sie aber sprachen: “Wenn wir wüßten zu kämpfen, wahrlich, wir wären euch gefolgt!” Einige von ihnen waren an jenem Tage dem Unglauben näher als dem Glauben."

Sure 3, Vers 167:
"Sie sprachen mit ihrem Munde, was nicht in ihrem Herzen war; und Allah weiß sehr wohl, was sie verbergen;"

Sure 3, Vers 168:
"Sie, die da von ihren Brüdern sprachen, während sie daheim geblieben: “Hätten sie uns gehorcht, wären sie nicht erschlagen.” Sprich: “So wehret von euch den Tod ab, so ihr wahrhaft seid.”

Die Heuchler

Mohammed feuert seine Krieger an
Mohammed mußte seine Getreuen in dieser ungünstigen Situation zum Kampf anspornen und sagte: “Wer will dieses Schwert um seinen Preis?” Es erhoben sich mehrere Leute, aber Mohammed gab es keinem, bis Abu Dudjaneh hervortrat, und fragte: “Um welchen Preis?” Mohammed antwortete: “Du mußt auf den Feind damit einhauen, bis es sich biegt.” “So gib mir es”, sagte Abu Dudjaneh, und Mohammed gab es ihm.” (Weil, 2. Band, Seite 14)

Eine andere Begebenheit dazu: “Amr Ibn Djamuh war ein Mann, der stark hinkte, und vier Söhne hatte, welche wie Löwen an der Seite Mohammeds fochten. Am Tage von Uhud wollten sie ihren Vater zurückhalten, und sie sagten ihm, Allah werde ihn entschuldigen. Er ging zu Mohammed und sagte ihm: “Meine Söhne wollen mich zurückhalten und mir nicht gestatten, in diesem Feldzug mit dir zu ziehen, aber bei Allah, ich hoffe in dieser Lahmheit das Paradies zu betreten. Mohammed erwiderte: “Gewiß wird dir Allah verzeihen, du bist nicht verpflichtet, in den Krieg zu ziehen. Seinen Söhnen sagte er aber: “Warum wollt ihr ihn zurückhalten? Vielleicht schenkt ihm Allah die Gnade, als Märtyrer zu sterben.” Amr zog dann mit und wurde am Tage von Uhud erschlagen.” (ebenda, Seite 29)

Die Gegner bezogen Stellung und der Kampf begann. Die Muslime hielten sich tapfer; sie konnten sogar die Reihen der Quraisch durchbrechen und ins gegnerische Lager vordringen. Die zur Verteidigung gegen die mekkanischen Reiter aufgestellten Bogenschützen sahen das und eilten ihnen beutegierig nach. “Augenblicklich fiel die Reiterei den ungedeckten Muslimen in den Rücken, Tod und Verderben verbreitend. Ein panischer Schrecken ergriff die Gläubigen. Alles floh.” (Nöldeke, Seite 99) Dazu die Offenbarung, welche die voreilige Beutegier der Gläubigen zwar tadelt aber auch schon vergibt:

Sure 3, Vers 152:
"Und wahrlich, schon hatte Allah euch Sein Versprechen gehalten, als ihr sie mit Seiner Erlaubnis vernichtetet, bis daß ihr verzagtet und über den Befehl strittet und rebelliertet, nachdem Er euch hatte sehen lassen, was ihr wünschtet. Einige von euch verlangten nach dieser Welt und andere verlangten nach dem Jenseits. Alsdann kehrte Er euch von ihnen ab zur Flucht, um euch zu prüfen; und wahrlich, jetzt hat Er euch vergeben, denn Allah ist voll Huld wider die Gläubigen."

Mohammed wird verletzt, kann seinen Angreifer aber töten
Im entstandenen Durcheinander geriet Mohammed selbst in Gefahr.

“Lebhaft wurde um ihn gekämpft. Er selbst wurde von einem Stein ins Gesicht getroffen, so daß ihm ein Zahn ausfiel, nach ein paar weiteren Würfen ins Gesicht verließ ihn die Kraft und er sank um. Der Ruf “Mohammed ist tot!” nahm den Muslimen alle Besinnung. Alles floh den Berg hinan um nach der Stadt zu eilen.”
Nöldeke, Seite 100

Gemäß einem Bericht aus der sunnah gelang es dem Propheten immerhin, bevor er ohnmächtig wurde, diesen Feind zu töten:

Muslim B19 N4420:
"Hammam Ibn Munabbih bezeugte, daß Abu Huraira berichtete, der Prophet Allahs habe unter anderem folgendes gesagt: “Groß ist der Zorn Allahs über denjenigen, welcher dies verübt hat.” (Der Prophet Allahs zeigte dabei auf seine Schneidezähne). Er sagte weiter:” Groß ist der Zorn Allahs über die Person, welche von mir getötet wurde in Allahs Weg, dem Erhabenen und Glorreichen.”

Einige Getreue ergriffen nicht die Flucht, sondern standen Mohammed bei und trugen ihn höher nach einer geschützten Stelle in der Schlucht und versorgen seine Verwundung: “Malik Ibn Sinan sog das Blut aus seinem Gesichte und verschlang es, und Mohamed sagte: “Wer mein Blut mit dem seinigen vermischt, bleibt von der Hölle unberührt.” (Weil, 2. Band, Seite 22 f) Im folgenden Vers wird darauf hingewiesen, daß der Kummer um den Zustand des Propheten die kleinmütige Gier über verloren gegangene Beute zerstreut hat:

Sure 3, Vers 153:
"Als ihr hinaufstieget und auf niemanden sahet, während der Prophet hinter euch her rief, da belohnte Er euch mit Kummer über Kummer damit ihr nicht über die euch verloren gegangene Beute bekümmert und über das, was euch befiel. Und Allah kennt euer Tun."

Bei den Gläubigen fielen in dieser Schlacht 70 Mann, die Quraisch hatten 20 Tote zu beklagen. Überzeugt, Mohammed getötet zu haben untersuchten sie die Leichen, konnten den Propheten aber nirgends finden. Abu Sofian trat an den Fuß des Berges und rief den Muslimen die Frage zu, ob Mohammed noch lebe. Dies wurde bejaht und man kam überein sich in einem Jahr bei Badr für einen neuerlichen Schlagabtausch wieder zu treffen.

Die Offenbarung betreffend Rache und Verstümmelung des Feindes
Unter den von den Mekkanern getöteten Muslimen befand sich auch ein Onkel Mohammeds, Hamza. Der Verlust dieses geliebten Mannes bewirkte, daß äußerst heftige Racheimpulse vom Propheten Besitz ergriffen:

„Mohammed ging selbst, um Hamza aufzusuchen, und er fand ihn im Inneren des Tales, die Leber aus dem Leibe geschnitten, er war ganz verstümmelt, mit abgeschnittenen Ohren und Nase. Als Mohammed dies sah, sagte er ‚Verleiht mir Gott irgendwo Sieg über die Quraisch, werde ich dreißig der ihrigen verstümmeln.’ Als die Gläubigen Mohammeds Schmerz und Grimm über die Mißhandlung seines Oheims sahen, sagten sie: ‚Wenn uns Gott dereinst Sieg verleiht, wollen wir sie in einer Weise verstümmeln, wie es noch nie unter Arabern vorgekommen ist.’ Als Mohammed so vor Hamza stand, sagte er: ‚Bei Gott, es ist mir nie ein ähnliches Unglück widerfahren, ich war nie in einer schmerzlicheren Lage als diese.’ Dann fuhr er fort: ‚Gabriel ist zu mir gekommen und hat mir mitgeteilt, Hamza sei unter den Bewohnern der sieben Himmel, dort stehe geschrieben: Hamza, Sohn des Abd Almuttalib, der Löwe Gottes und Seines Gesandten.’“ ebenda, Seite 32

Mohammed hatte betreffend der arabischen Usanz der Verstümmelung von getöteten Feinden noch keine Anweisung Allahs erhalten. Der Allmächtige hielt es für angebracht, dem Propheten und den Gläubigen eine diesbezügliche Belehrung hernieder zu senden. Darin verbot Er zwar die Verstümmelung von getöteten Feinden nicht direkt, sondern riet, in diesem Zusammenhang von Rache abzusehen. So vervollkommnete Allah die Rechtleitung Seines Propheten:

Sure 16, Vers 126:
"Und so ihr euch rächen wollt, so rächt euch in gleichem Maße, als euch Böses zugefügt ward. Und so ihr duldet, so ist dies besser für die Duldenden."

Tafsir al-Jalalayn 16, 126:
"
Nachdem Hamza b.’Abd al-Muttalib getötet und seine Leiche verstümmelt worden war, schaute sich der Prophet das Ganze an und sagte: „Wahrlich, ich werde 70 für dich verstümmeln.“ Daraufhin wurde folgendes offenbart: Falls du dich rächst, so tue dies im selben Maße wie dir Schaden zugefügt worden ist. Wenn du jedoch ausharrst und von Rache absiehst, wahrlich, ausharren ist besser für den Geduldigen. Also hielt sich der Prophet vor Rache zurück und erbrachte Sühne für seinen Schwur, wie von al-Bazzar berichtet wird."

Eine Niederlage im Krieg ist die Folge von Unglauben, Mangel an Gehorsam und den Einflüsterungen Satans

“Die am Berge Uhud erlittene Niederlage vernichtete auf einmal Mohammeds kühne Hoffnungen, indem sie den moralischen Eindruck des Sieges bei Badr fast ganz aufhob. Jetzt konnten die Feinde, die Zweifler und die Spötter mit offenem Jubel oder versteckter Schadenfreude sagen, daß die Hilfe Gottes dem Propheten doch nicht ganz so sicher wäre, da er ihn im Stich gelassen habe … Die eigenen Anhänger, denen Mohammed doch gewiß den Sieg verkündet hatte, mußten irre werden, und dieser hatte viel zu tun, das gesunkene Vertrauen wieder zu heben. Er schob die Schuld an der Niederlage alleine auf den Unglauben und den Mangel an Gehorsam.”
(Nöldeke, Seite 105

Dies tat Mohammed entsprechend der von Allah empfangenen Offenbarung:

Sure 3, Vers 165:
"Und da euch ein Unglück betraf, nachdem ihr das Doppelte erlangtet, sprecht ihr etwa: “Woher dies?” Sprich: “Es kommt von euch selber.” Siehe, Allah hat Macht über alle Dinge."

Der Sinn des Satzes “nachdem ihr das Doppelte erlangtet” ist, daß der Sieg bei Badr die Niederlage am Uhud ums Doppelte aufwog.

Der erlebte Schock des möglichen Verlustes des Propheten wird in einer weiteren Offenbarung dahingehend relativiert, daß auch schon vor Mohammed Propheten für den Glauben gestorben seien, und daß der wahre Gläubige deshalb seinen Kampf nicht aufgibt:

Sure 3, Vers 144:
"Und Mohammed ist nur ein Gesandter; schon vor ihm gingen die Gesandten dahin. Und so, ob er stirbt oder fällt, werdet ihr umkehren auf euren Fersen? Und wer umkehrt auf seinen Fersen, nimmer schadet er Allah etwas; aber Allah wird wahrlich die Dankbaren belohnen."

In diesem Sinne werden die Gläubigen durch weitere nach der Schlacht erfolgte Offenbarungen über die genaueren Zusammenhänge des Ereignisses belehrt. So war es Satans Werk, das sie die Flucht ergreifen ließ. Die daraufhin durch Allah in Umlauf gebrachte Kunde, daß der Prophet doch nicht gefallen sei sondern sich in Sicherheit befinde, milderte den Kummer seiner Getreuen erheblich. Trotzdem hatten einige Muslime, die nicht bereit waren, den totalen Einsatz zu leisten “heidnische” Gedanken. Sie haderten mit der Situation anstatt sie als willkommene und wunderbare Prüfung ihres Herrn zu empfinden. Alle, die am Kampfe teilnahmen hatten ja die Gelegenheit, als Märtyrer zu sterben:

Sure 3, Vers 154:
"Alsdann sandte Er auf euch nach dem Kummer Sicherheit nieder. Müdigkeit überkam einen Teil von euch; ein anderer Teil aber – ihre Seelen regten sie auf, ungerecht von Allah zu denken in heidnischem Denken. Sie sprachen: “Haben wir irgend etwas von der Sache?” Sprich: “Siehe, die ganze Sache ist Allahs.” Sie verbargen in ihren Seelen, was sie dir nicht kundtaten, indem sie sprachen: “Hätten wir etwas von der Sache gehabt, wären sie hier nicht erschlagen!” Sprich: “Wäret ihr auch in euren Häusern gewesen, wahrlich, hinaus wären jene gezogen, denen der Tod verzeichnet war, zu ihren Ruhestätten – und damit Allah prüfte, was in euren Brüsten ist, und, was in eurem Herzen, erforschte.” Und Allah kennt das Innerste der Brüste."

Sure 3, Vers 155:
"Siehe, diejenigen von euch, welche am Tage des Zusammenstosses der beiden Scharen den Rücken kehrten, der Satan nur machte sie straucheln für etwas von ihrem Tun. Und wahrlich, nunmehr hat Allah ihnen vergeben; siehe, Allah ist verzeihend und milde."

? Androhung von Strafe bei der Verweigerung der Loyalität

Jeder Kampf gegen die Ungläubigen ist eine Prüfung der Glaubensfestigkeit
Die oben zitierten Offenbarungen weisen darauf hin, daß Allah auch in dieser Schlacht die Taten der Gläubigen geplant und gelenkt hat. Wie erwähnt, muß man Abfolge und Niederlage dieser Schlacht als Prüfung über die Glaubensfestigkeit der Muslime verstehen. “Allah kennt das Innerste der Brüste“ und weiß, welche Gläubigen ergeben genug sind, ein von Ihm so vorherbestimmtes negatives Resultat hinzunehmen.

Prädestination und freier Wille

Gestorben wird ohnehin gemäß dem Termin, der im himmlischen Buch festgeschrieben ist. Allah tröstet Seinen Gesandten bei dieser Gelegenheit mit dem Hinweis, daß auch seine Prophetenvorgänger gegen viele tausend Feinde (Myriaden) unterlegen sind:

“Aber nicht verzagten sie bei dem, was sie in Allahs Weg betraf, und nicht wurden sie schwach und nicht demütigten sie sich.“ 

Wir vernehmen hier, daß nicht nur islamische mujahidun direkt ins Paradies eingehen, wenn sie für die Sache Allahs sterben sondern daß dieses Glück schon den Mitstreitern früherer Propheten zuteil wurde: ”Und Allah gab ihnen den Lohn der Welt und den schönsten Lohn im Jenseits.”

Sure 3, Vers 145;
"Und niemand stirbt ohne Allahs Erlaubnis gemäß dem Termine setzenden Buch. Und wer den Lohn des Jenseits begehrt, dem geben Wir von ihm; wahrlich wir belohnen die Dankbaren."

Sure 3, Vers 146:
"Und wie viele Propheten kämpften wider einen Feind bei dem viele Myriaden waren! Aber nicht verzagten sie bei dem, was sie in Allahs Weg betraf, und nicht wurden sie schwach und nicht demütigten sie sich. Und Allah liebt die Standhaften."

Sure 3, Vers 147:
"Und nicht war ihr Wort ein anderes, als daß sie sprachen: „Unser Herr, verzeihe uns unsre Sünden und unsre Vergehen in unserer Sache; und festige unsere Füße und hilf uns wider das ungläubige Volk“.

Sure 3, Vers 148:
"Und Allah gab ihnen den Lohn der Welt und den schönsten Lohn im Jenseits. Und Allah liebt die Gutes Tuenden."

Und das alles ist schon vorherbestimmt:

Das Buch des Schicksals
Einführung in die islamische Prädestinationslehre 

Die praktische Lehre aus der Schlacht am Uhud sind klar: Falls ein Einsatz für die Sache des Islam nicht erfolgreich ausfällt, liegt dies am mangelnden Einsatz der Gläubigen. Der Allmächtige zögert nicht, dafür Strafe in Form einer Niederlage herabzusenden.

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