Holländisches Fernsehen über Pegida: “Die Arroganz der Macht ist genau das, was die Demonstranten ärgert. “


pegidanos

Wie in der Zeit der Nazis trennen immer weniger deutsche Zeitungen (meistens die linken) den Berichts- vom Kommentarteil – obwohl diese Trennung den Medien durch die Alliierten nach 1945 als Pflicht auferlegt wurde. Das hatte seinen guten Grund: Nur durch eine klare Trennung kann ein Leser sich eine eigene Vorstellung von Vorkommnissen bilden. Genau das aber scheint nicht länger erwünscht zu sein. Im Deutschland des Jahrs 2015, das viel eher den Charakter einer linken Gesinnungsdiktatur – angeführt von Medien und Parteien – denn einer Demokratie hat, wo also eine kleine Clique linksgesinnter Genossen den über 80 Millionen Deutschen vorschreibt, was diese zu denken und zu sagen haben, ist eigenständiges Denken nicht mehr erwünscht. Deutschland befindet sich de facto in der Hand weniger links bis extrem links gesinnterGenossen, die ihr grundgesetzwidrige Allmacht bereits öfters bewiesen: Sie können jeden, selbst Bundespräsidenten ,stürzen. Es wird Zeit, dass diese sog. vierte Gewalt zurechtgestutzt und genauso kontrolliert wird, wie es unter den übrigen drei Gewalten (zumindest theoretisch) üblich ist. Kein Wunder, dass sich die deutschen Medien so gegen Pegida und Hogesa wenden: Sehen sie in diesen doch eine akute Gefahr für die Zukunft ihrer Allmacht in einem Land, das sich, wie bereits erwähnt, längst in ihrer Hand befindet. Vielleicht werden Pegida ud Hogeas sowie die zahlreichen Absprengsel dieser Bewegungen denn auch tatsächlich zum Stalingrad für die von 68ern beherrschten Medien und Altparteien. Deutschland ist im Aufbruch. Alles ist ab sofort möglich.

Michael Mannheimer, 11.01.2015

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Niederländisches Fernsehen kritisiert Pegida-Berichterstattung deutscher Medien

Es geht also auch anders: Sachlich, unaufgeregt und verständnisvoll berichtet heute die niederländische Tagesschau von NOS an erster Stelle über die gestrigen PEGIDA-Demonstrationen, u.a. in Dresden. Der genannte Titel der NOS-Meldung ist allerdings nicht nur eine sachliche Beschreibung der Lage. Vielmehr wird aus dem Text deutlich, dass man es nicht als Aufgabe von Zeitungen versteht, in der hierzulande üblichen Form als Presse Standpunkte einzunehmen oder Bericht und Meinung nicht (mehr) zu trennen. Entsprechend wird Verständnis für die Demonstranten deutlich in einem fairen Artikel.

NOS schreibt:

Die deutschen Zeitungen stehen heute Morgen voll mit Nachrichten über die Pegida-Demonstrationen. Tausende „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ gingen gestern Abend unter anderem in Dresden, Köln, Berlin und Hamburg auf die Straße.

„Dies ist ein Tag für die Zeitungen, Stellung zu nehmen gegen Pegida“, sagt Korrespondent Jeroen Wollaars aus Dresden.

„Nimm Bild, die größte Zeitung Deutschlands. Diese hat 80 Prominente gefunden, die nein sagen zu Pegida. Die Altkanzler Helmut Schmidt und Gerhard Schröder und verschiedene Minister, darunter Außenminister Steinmeier, aber auch Toppsportler, Schauspieler und Künstler wie Kultsänger Udo Lindenberg.“

Die Zeitungen schreiben auch darüber, welche Parteien sich mit der Bewegung beschäftigen. Wollaars:

„Pegida ist sozusagen auf der Suche nach politischem Obdach. Zwei Parteien streiten um die Gunst dieser Leute, das sind die liberale FDP und die antieuropäische Partei Alternative für Deutschland.“

Insgesamt wird schmähend gesprochen über den Protest in Dresden von gestern Abend. „Das Abendland stand im Regen“, schreibt eine Zeitung.

Die Arroganz der Macht aber ist genau das, was die Demonstranten ärgert.

„Wenn man da ist, wird man oft dargestellt als „Lügenpresse“,

sagt Wollaars.

„Ich muss sagen, dass ich diese Empfindung einigermaßen verstehe, da die Zeitungen wirklich Stellung nehmen und wenig Mühe darauf verwenden, diese Menschen zu fragen, was sie bewegt zu demonstrieren.“

Laut Wollaars verlief die Demonstration in Dresden gestern Abend überhaupt nicht aggressiv.

„Ehrlich gesagt hat man das Gefühl, als ob man bei einer Demonstration in einem beliebigen Arbeiterviertel läuft. Das bedeutet, dass dort in der Tat auch verärgerte Menschen laufen, aber doch auch sehr freundliche Männer und Frauen, die sehr gerne erklären möchten, was sie ärgert.“

„Es ist eine sehr gemischte Gruppe und es geht auch überhaupt nicht alleine um den Islam. Es geht über alle Dinge, über die die Menschen in den Niederlanden auch schon einmal ärgerlich sind, wie etwa Europa und die Politik im Allgemeinen.“

(Übersetzung: Andreas F.)



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