Pegida hat das Zeug zu einer mächtigen neokonservativen Volkspartei


Ohne Partei gibt es keine Umsetzung des politischen Willens

Wöchentlich wächst die Zahl der Pegida-Demonstranten, und dies, obwohl selbst die Bundeskanzlerin vor ihr gewarnt hat. Anders als damals bei der AfD ist der Name Pegida bereits in aller Munde, und zwar sowohl in deutschsprachigen Ländern als auch – man darf dies ohne Übertreibung behaupten – im Rest der Welt. Über Pegida berichten Sender von Japan bis Kanada, von Norwegen bis Australien, und es gibt bereits die ersten Pegida-Absprengsel in europäischen Ländern. Pegida hat damit das Zeug, auf Anhieb zur bedeutendsten konservativen Partei Deutschlands zu werden, weit vor Pro-NRW, “Die Freiheit”, den “Republikanern” – und selbst noch weit vor der AfD. Zusammen mit der AfD wäre dann in Deutschland keine Politik mehr gegen das Volk zu machen.

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Von Michael Mannheimer, 15. Januar 2015

Eine Pegida-Partei könnte, zusammen mit der AfD, zum Stalingrad der linken Deutschland-Abschaffer werden

Was unterscheidet Deutschland von Frankreich, Finnland, Schweden, Dänemark und den Niederlanden? Richtig. Wir haben keine Partei, die sich klar gegen die Islamisierung positioniert und – jetzt kommt’s – der Rede wert ist. Klar, wir haben “Die Freiheit”, “Pro-NRW”, diverse andere “Pro’s”, wir haben die Republikaner.

All den zuvor genannten Parteien ist eines gemeinsam: Sie sind klein bis winzig, untereinander oft zerstritten und haben mittel- bis langfristig kaum Aussicht, über die 5-Prozent-Hürde zu kommen. Ihnen ist auch gemeinsam, dass sie – kaum gegründet – von der Übermacht der linken Ssystempresse sofort (und wahrheitswidrig) in die rechte bis rechtsextreme Ecke gestellt wurden. Das hat System und hat mit Wahrheit nichts zu tun. Das System der Linken funktioniert wie folgt:

Wie die Linken Neuparteien regelmäßig und (bislang) erfolgreich vernichten

Tut sich eine neue Partei auf, die ein erkennbar konservatives, islamkritsches und links-kritisches Profil hat, wird sie unter Vereinigung sämtlicher Medien, sowohl der “freien” wie auch der Staatsmedien um ARD&ZDF, so lange als rechtsradikal beschossen und stigmatisiert, bis die Konnotation “Neu-Partei = Rechtsradikal” in den Hirnen fast aller Deutschen und damit das Ziel (frei nach dem Pawlow’aschen Reflex) erreicht ist: Sie gilt als unwählbar.


Die einzige Neu-Partei, die dieser medialen Todes-Garotte seit 1945 entronnen ist, ist die AfD. Das ist ihr eigentliches Verdienst, weit vor ihrem Programm, welches aus konservativer Sicht und aus Sicht der lebensnotwendigen Abwehr gegen die Abwicklung unseres Landes als ethnisch geschlossener Nationalstaat erkennbare Lücken enthält.  Nun, diese Lücken mögen der politischen Vernunft und dem Überleben der AfD geschuldet sein. Allein, dass die AfD aus dem Stand zu einer 10-Prozent-Partei geworden ist, ist in der deutschen Nachkriegsgeschichte ohne Beispiel und hat die politische Landschaft Deutschlands bereits verändert, obwohl AfD bislang noch nirgendwo eine Regierungsverantwortung besitzt.

Das erinnert an den Aufstieg der Grünen: Lange, bevor sie an der Macht waren, hat allein die Dynamik ihrer Entwicklung und das massive Ansteigen in der damaligen Wählergunst das Verhalten der Altparteien verändert. Es sei an Bayern erinnert, das als eines der ersten konservativen Bundesländer die grüne Ökopolitik in seiner Verfassung verankerte und – dank Strauß – so die Grünen über Jahrzehnte aus der Staatskanzlei fernhalten konnte.

Wie die AfD wird sich auch eine Pegida-Partei gegen die linke Mediendiktatur behaupten können

Doch es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen dem Aufstieg der Grünen und dem der AfD: Während sich erstere von Beginn an einer unumschränkten Sympathie der Medien gewiss sein konnten und von denen promotet wurden, als wären sie mit Millionengeldern dafür bezahlt worden, ist es bei der AfD gerade umgekehrt:

Sie wurde wie die anfangs genannten Parteien ins rechte, ja rechtsextreme Lager geschrieben und war über weite Strecken der Lieblingsfeind der Linksmedien. Hätte die AfD dieselbe Mediengunst hinter sich wie damals die Grünen, wäre ihr Stimmenanteil bei den Wahlen deutlich höher als die momentanen 10 Prozent.

 “Pegida” ist bereits weltweit bekannt. Diese Bewegung kann zu einer konservativen Volkspartei großen Gewichts werden

Dieses Problem würde eine “Pegida-Partei” vermutlich nicht haben. Trotz ihrer Dämonisierung, ja teilweise Kriminalisierung seitens einer geschlossenen, pegidafeindlichen und fast ausnahmslos verlogenen linken Berichterstattung – sowohl, was die politische Ausrichtung der daran teilnehmenden Bürger als auch, was das Programm der Pegida anbelangt – ist deren Zuspruch unter der Bevölkerung ungebrochen.

Wöchentlich wächst die Zahl der Pegida-Demonstranten, und dies, obwohl selbst die Bundeskanzlerin vor ihr gewarnt hat. Anders als damals bei der AfD ist der Name Pegida bereits in aller Munde, und zwar sowohl in deutschsprachigen Ländern als auch – man darf dies ohne Übertreibung behaupten – im Rest der Welt. Über Pegida berichten Sender von Japan bis Kanada, von Norwegen bis Australien, und es gibt bereits die ersten Pegida-Absprengsel in europäischen Ländern.

Pegida hat damit das Zeug, auf Anhieb zur bedeutendsten konservativen Partei Deutschlands zu werden, weit vor Pro-NRW, “Die Freiheit”, den “Republikaner” – und selbst noch weit vor der AfD.

Wer findet sich, aus der Pegida-Volksbewegung eine Pegida-Volkspartei zu machen?

Allein die Umsetzung dieser noch spontanen Volksbewegung in eine Partei ist das eigentliche Problem. Ohne die richtigen Köpfe, ohne eine klare Parteistruktur, ohne massive finanzielle Unterstützung kann es, wie so oft, ein Rohrkrepierer werden.

Doch ein Blick ins Ausland mag weiterhelfen: Die konservative französische Front National steht kurz davor, die nächste Präsidentschaftswahl zu gewinnen. Auch die Partei Geert Wilders hat bereits großen Einfluss auf die Politik Hollands.

Nicht anders ist es bei der der finnischen Perussuomalaiset (deutsch Basisfinnen oder Wahre Finnen, seit 2012 Die Finnen) einer rechtspopulistischen Partei, die 1995 aus der Suomen maaseudun puolue hervorging. Bei den Parlamentswahlen in Finnland 2011 wurde sie mit 19 Prozent der Stimmen auf Anhieb drittstärkste Partei und stellt 39 Abgeordnete. Nach den Parlamentswahlen 2003 war die Partei erstmals mit drei, nach den Parlamentswahlen 2007 mit fünf Abgeordneten im Parlament vertreten gewesen. Die starke Zunahme der Stimmen für die Partei bei jeder dieser Wahlen wird insbesondere den rednerischen Fähigkeiten ihres Vorsitzenden Timo Soini zugeschrieben.

Aber auch in Schweden, Norwegen und Dänemark erleben konservative (sog. “rechtspopulistische”) Parteien einen westlich stärkeren Zulauf als die bislang regierenden Linksparteien.

Europa wacht auf. Jetzt kommt es auf die Geschlossenheit aller europäischen Patrioten an

Es zeigt sich, dass Europa aufwacht. Und es zeigt sich, dass Europäer überall dort, wo sie eine erkennbar islamkritische Partei vorfinden, eine Partei, die erkennbar für den Stopp bzw. das Zurückdrehen der Islamisierung, gegen die Auflösung der ethnischen Identität durch Massen-Immigration und für die in oft tausend Jahren gewachsene Nationalstaatlichkeit steht, massiven Zulauf durch Wähler erhalten.

Und es zeigt sich, dass überall  dort, wo es solche Parteien gibt, die bislang dominierende Monopolstellung der mehr oder weniger links ausgerichteten Altparteien bröckelt oder gar in sich zusammenfällt.

Politischer Wille wird in unseren Demokratien nur über Parteien transportiert

Der politische Wille des Souverän wird in unseren europäischen Demokratien eben überwiegend – wenn nicht ausschließlich – über entsprechende Parteien transportiert und in aktuelle Politik umgeformt. Daher können in Deutschland theoretisch zehn Millionen Menschen an den wöchentlichen Pefgida-Veranstaltungen teilnehmen. Wenn sich keine Partei findet, die die politischen Forderungen dieser Menschen umsetzt, verpufft dieses gewaltige demokratische Potential ohne erkennbare Wirkung.

Deutschland hat ein deutlich erkennbares Potential für eine rechtskonservative Partei, die deutlich größer wäre als jede einzelne linke Partei (SPD, Die Grünen, Linkspartei),  und die selbst der CDU/CSU gefährlich werden könnte. Laut Umfrage stehen 70-90 Prozent aller Deutschen hinter den Hauptzielen der Pegida. Würde sich eine “Pegida-Partei” zur Wahl stellen, so könnte diese auf Anhieb die 20 Prozent-Marke erreichen, mit Glück sogar deutlich darüber.

Das Problem: Zu viele Häuptlinge. Zu wenige Indianer

Voraussetzung wäre allerdings, dass sich die rechtskonservativen Kleinparteien mit den Vertretern der Pegida zusammensetzen und überlegen, ob und wie sie sich in einer Pegida-Partei neu erfinden könnten.

Das Problem sind bekanntermaßen die vielen Häuptlinge: Keiner will als Indianer enden. Das Problem ist die innere Zerstrittenheit, dass Kleinklein in wichtigen und weniger wichtigen Fragen. Das Problem sind die vielen Zögerer und Zauderer  – und die noch zahlreicher vertretenen professionellen (man kann auch sagen: pathologischen) Bedenkenträger.

Es bedürfte einer charismatischen Figur, die – wie damals ein Willy Brandt oder ein Konrad Adenauer – die ganzen Individualisten und die in sich und miteinander Zerstrittenen auf Kurs bringt. Eine solche Figur, der ich dieses Kunststück zutraue, haben wir bereits. (Um Spekulationen zu unterbinden: Ich meine ausdrücklich NICHT mich)

Bis zur nächsten Bundestagswahl müsste die Pegida-Partei stehen

Deutschland hat noch drei Jahre bis zur nächsten Bundestagswahl. Bis dahin müsste eine Pegida-Partei stehen. Diese könnte, zusammen mit der AfD, das Rad der Geschichte wieder zurückdrehen und die 40-jährige zerstörerische Herrschaft der 68er beenden. AfD und Pegida könnten das Stalingrad der Linken werden. Und genau das spüren diese. Und genau deswegen fahren sie sämtliche Geschütze aus, um dies zu verhindern.

Es liegt nun alles an uns Deutschen, unserem Erfindungsreichtum, unserer Fantasie, unserer Geschlossenheit, ob wir bei aller inneren Zerstrittenheit zu einem hundertjährigen Burgfrieden gegen den Feind zusammenfinden und unser Land noch retten können.

Wir sind es uns, unserer Geschichte und unseren Kindern gegenüber mehr als schuldig.


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