Der Islam hat auch Frankreich gespalten: Hass in den Klassenzimmern nach Charlie-Hebdo-Massaker


Eine Gruppe von islamischen Jugendlichen einer Berufsschule in Senlis ging auf Schüler des benachbarten Gymnasiums mit dem Kampfschrei los:  „Wir legen noch mehr ,Charlie Hebdos‘ um“

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Der Islam spaltet auch Frankreich

Richtigerweise müsste es heißen: Die Linke Frankreichs, die den mit allen nichtislamischen Gesellschaften unversöhnlichen Islam nach Frankreich transportiert hat, dessen Gefahren für jede Zivilisation und unbedingten  Weltherrschaftsanspruch verschwiegen hat, hat mit ihrer Immigrationspolitik, die ganze Städte Frankreichs bereits zu maurischen Orten hat werden lassen,  das Land gespalten wie nie zuvor in dessen Geschichte. Doch der Riss geht nicht nur durch das Land der Französischen Revolution. Er geht durch ganz Europa, ja, durch den ganzen Westen. Überall dort, wo Linke (und im Gefolge mit ihnen längst auch die meisten konservativen Parteien), muslimische Einwanderer in nennenswerter Weise hereingeholt haben, werden Meinungsfreiheit und andere demokratische Werte (Gleichheit zwischen Mann und Frau, Religionskritik) bedroht wie nie zuvor. Und in allen westlichen Ländern geht dank dieser Massenimmigration ein Riss durch die gesamte Gesellschaft. Während die Völker in überwältigender Mehrheit gegen den Islam und gegen jede weitere islamische Immigration sind, hat sich das politische Establishment, bestehend aus den Parteien, Medien, den Kirchen und den meisten Intellektuellen, gegen seine Völker verschworen und erklärt diese kollektiv zu potentiellen “Rechtsextremisten”, “Homophoben” und “Ausländerhassern”. Der Kampf der Kulturen ist längst voll in Gang. Die erbitterten Todfeinde sind auf der einen Seite sich der Islam und seine westlichen Unterstützern, auf der anderen Seite die freien Völker des Westens. Bis vor kurzem sah es noch danach aus, dass der Islam und seine Helfershelfer den Sieg davontragen würden. Doch das Pendel schlägt zurück. Und  zwar mit solcher Gewalt, dass es das Ende der westlichen Linken als dominierende Politrichtung bedeuten könnte.

Michael Mannheimer, 17.01.2015

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Hass in Frankreichs Klassenzimmern: “Verherrlichung des Terrorismus”

Die Stimmung ist aufgeheizt: In Frankreichs Schulen gibt es nach den Attentaten von Paris viele Zwischenfälle. Bildungsministerin Vallaud-Belkacem spricht angesichts der vergifteten Stimmung von „Verherrlichung des Terrorismus“.


Frankreich wird sich nicht spalten lassen, schwört François Hollande. In die Klassenzimmer der Republik jedoch hat der Terrorismus wie eine Spaltbombe eingeschlagen. Lehrer A. aus dem Pariser Vorort Argenteuil zögert nicht, im Gespräch von einem „Zusammenstoß der Kulturen“ an seiner Schule zu sprechen. Seit den Anschlägen ständen sich Lehrer und das Gros der Schüler unversöhnlich gegenüber.


  • In Vichy fiel ein Schüler auf, weil er seinen Klassenkameraden mit weiteren Anschlägen drohte. Sie seien „Drecksfranzosen“ und würden alle sterben, sagte er laut Polizeibericht.
  • In Pamiers im ländlichen Südwesten drohte eine Schülerin einer Aufseherin, die sie im Pausenhof getadelt hatte: „Ich warte auf die Muslime, die mit ihrer Kalaschnikow kommen. Pass nur auf, auch für dich wird eine Kalasch’ kommen.“

In Klassen mit islamischen Immigtranten lautet das Motto: “Wir sind nicht Charlie”

„Wir sind nicht Charlie“, sei die vorherrschende Meinung in seinen Klassen, die hauptsächlich von Kindern mit Einwanderungshintergrund besucht werden. Keinen seiner zwischen 15 und 16 Jahre alten Schüler zog es zum „Republikanischen Marsch“ in die 45 Minuten entfernte Hauptstadt, sagt der Lehrer. „Das war doch für die Weißen, die jetzt keine Angst haben wollen“, habe ihm ein Schüler gesagt. Angesichts dieser Haltung nütze es wenig, über die Bedeutung der Meinungsfreiheit und über die Kunst der Karikaturisten zu dozieren. „Die Schüler schalten einfach ab.“

Das kulturelle Missverständnis bleibt riesengroß

… „Sie beleidigen den Propheten. Warum provozieren sie uns?“, fragte ein Schüler. Über den Polizeigewahrsam des Komikers Dieudonné sei viel diskutiert worden. Dieudonné macht Witze über Juden und den Holocaust, die Videoclips seiner antisemitischen Sketche kennen die meisten Jugendlichen in Argenteuil und in anderen Vorstädten. „Warum bekommt Dieudonné Scherereien mit der Polizei und der Justiz? Wo bleibt da die Meinungsfreiheit“, fragten ihn seine Schüler, berichtet der Lehrer A..

Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem, die selbst aus Marokko stammt, beschwichtigt nicht länger. Die vergiftete Atmosphäre in vielen Klassenzimmern beschreibt sie als ernste Herausforderung. „Die Zwischenfälle sind zahlreich und schwerwiegend. Einige entsprechen dem Straftatbestand der Terrorismusverherrlichung. Das werden wir nicht durchgehen lassen“, sagte Vallaud-Belkacem in der Nationalversammlung.

Die offizielle Bilanz wurde von 70 auf mehr als 200 Zwischenfälle korrigiert. Vermutlich hat es noch viel mehr Unruhe gegeben, aber viele Schuldirektoren zögern, Konflikte an ihre Hierarchie zu melden. Sie wollen nicht, dass ihre Schule in Verruf gerät oder ihre Arbeit negativ bewertet wird. Die Zeitung „Le Parisien“ zitiert am Donnerstag aus einem Polizeibericht, in dem ein Teil der Zwischenfälle dokumentiert sind. In Toulouse haben Schüler der 8. Klasse (4°) während der Schweigeminute für die Opfer der Terroristen die algerische Nationalhymne angestimmt.

Die Stimmung ist aufgeheizt

In Dreux bei Paris boykottierten 60 Schüler die Gedenkzeremonie. Sie verlangten eine Schweigeminute „für Palästina“. Ihre Familien sind den Ordnungskräften als Besucher einer salafistischen Moschee bekannt. In der zum Schulbezirk der Sozialwohnbausiedlung La Grande-Borne zugehörigen Schule ertönten während der Schweigeminute „Allahu Akbar“-Rufe. Der Terrorist Amedy Coulibaly wuchs in diesem Hochhausviertel bei Paris auf. In Vichy fiel ein Schüler auf, weil er seinen Klassenkameraden mit weiteren Anschlägen drohte. Sie seien „Drecksfranzosen“ und würden alle sterben, sagte er laut Polizeibericht.

In Pamiers im ländlichen Südwesten drohte eine Schülerin einer Aufseherin, die sie im Pausenhof getadelt hatte: „Ich warte auf die Muslime, die mit ihrer Kalaschnikow kommen. Pass nur auf, auch für dich wird eine Kalasch’ kommen.“ In Nantes rissen vier muslimische Schüler die Plakate mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ im Schulgebäude ab. „Solche Plakate dulden wir nicht“, sagte einer der Schüler dem Rektor. Eine Lehrerin in Rueil-Malmaison bei Paris meldete, ein Schüler habe ihr gesagt: „Sie hätten alle Journalisten bei ,Charlie Hebdo‘ umlegen sollen.“

Die Stimmung ist so aufgeheizt, dass es auch zu Auseinandersetzungen zwischen Schülern kommt. „Le Figaro“ schreibt, dass eine Gruppe von Jugendlichen von einer Berufsschule in Senlis auf Schüler des benachbarten Gymnasiums mit dem Kampfschrei „Wir legen noch mehr ,Charlie Hebdos‘ um“ zustürmte und diese zu verprügeln versuchte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Insgesamt 37 Verfahren wegen „Terrorismusverherrlichung“ und 17 Verfahren wegen Androhung von Gewalt an der Schule beschäftigen seit vergangenen Donnerstag die Justiz. „Mit ein paar Unterrichtsstunden mehr in Staatsbürgerkunde wird diesen Zwischenfällen nicht beizukommen sein“, sagte der frühere Bildungsminister Jack Lang.

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