Gauck’s Auschwitzlüge: „Es gibt keine deutsche Identität ohne Auschwitz.“


Aus dem Inhalt:

“Ein Volk insgesamt für das Verbrechen einer politischen Klasse verantwortlich zu machen und in Haftung zu nehmen, würde dazu führen, das kriminelles Handeln jedweder politischen Klasse – in jedem Land – automatisch auf das Volk als Schuldigen zurückfallen würde. Ein Unding, sowohl aus völkerrechtlicher, strafrechtlicher als auch ethischer Betrachtung.”

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Von Claus Hiller

Gauck, Auschwitz und die deutsche Identität

Der Bundespräsident hat anlässlich des Auschwitz-Gedenkens im Bundestag gesprochen, sein Volk darf notieren: „Es gibt keine deutsche Identität ohne Auschwitz.“ Warum nicht gleich einfacher: „Alle Deutschen sind und bleiben für immer schuldig!“ Das klingt zwar weniger pathetisch, bedeutet in der Wahrnehmung aber das Gleiche, und auch Menschen mit geringerer Sprachweite verstünden klar, was sie zu glauben haben.

Wie es wohl auch die neugewählte Regierung Griechenland ermutigen wird, beim Inkasso angeblicher Reparationsforderungen noch etwas nachzusetzen.

70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz scheint es jedoch genau darum zu gehen – dem deutschen Volk mittels der Zuweisung einer ewigen Schuld weitere Lasten aufzubürden. Wie viel Scheinheiligkeit und Heuchelei gehört dazu!


Doch zurück zur Identität: Mit der Identität von Auschwitz sind zu allererst die dort zu beklagenden Opfer und Überlebenden behaftet, und, auf der Täterseite, alle hieran Beteiligten, waren sie politisch, ideologisch, planerisch oder als Ausführende involviert.

Täter, die in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts Teil eines politischen Systems nationalsozialistischer Prägung waren wie auch solche, die sich von diesem System zur Ausführung von Verbrechen haben instrumentalisieren lassen oder davon profitierten. Im weiteren Sinne wohl auch Menschen, die von Auschwitz wussten und schwiegen. Das ist alles. Nicht mehr, leider auch nicht weniger.

Und nur sehr wenige Menschen, auf die dies zutrifft, sind noch unter uns. Für Deutschland bleibt Auschwitz ein Abgrund in der Geschichte, aber trotz öffentlich-rechtlicher Dauerberieselung mit Schuldbekenntnissen, Gedenktagen und Kranzniederlegungen ist es bei weitem nicht der wesentliche und bestimmende Teil, der ihm medial zugeordnet wird. Die Geschichte Deutschlands umfasst mehr als die Jahre zwischen 1939 und 1945 und es ist an der Zeit, dass Politik und Hofberichterstatter wagen, dieses Faktum entsprechend einordnen.

Und besonders der Bundespräsident sollte sich hieran halten. Gehörte er doch als Pastor zum Bodenpersonal einer höheren geistlichen Instanz – dem Christentum! Hat er nie gepredigt, dass jedes Verbrechen – ohne Ausnahme oder Singularität – gesühnt und von Gott vergeben wird?

Denn genau das ist das christliche Heilsversprechen! Auch andere Ethiksysteme wie unser Rechtssystem basieren auf diesem Grundsatz. Es sieht für jedes begangene Verbrechen ein eindeutig zeitlich und schweremäßig definiertes Strafmaß vor, das im Übrigen auch bei den Beteiligten von Auschwitz zur Anwendung kam.

Ein Volk insgesamt für das Verbrechen einer politischen Klasse verantwortlich zu machen und in Haftung zu nehmen, würde dazu führen, das kriminelles Handeln jedweder politischen Klasse – in jedem Land – automatisch auf das Volk als Schuldigen zurückfallen würde. Ein Unding, sowohl aus völkerrechtlicher, strafrechtlicher als auch ethischer Betrachtung.

Eine über Opfer und Täter hinausgehende Identität mit Auschwitz gibt es nicht, auch wenn Herr Pastor Gauck dies – wider besseren Wissens – so darstellt. Vielmehr gebühren den Worten einer Überlebenden von Auschwitz, Hannah Arendt (1906 – 1975), höchste Anerkennung, und man darf den Tag herbei hoffen, an dem ein Bundespräsident mit Charakter anlässlich eines Auschwitz-Gedenkens im Deutschen Bundestag Hannah Arendt zitiert:

„Moralisch gesehen ist es ebenso falsch, sich schuldig zu fühlen, ohne etwas bestimmtes angerichtet zu haben, wie sich schuldlos zu fühlen, wenn man tatsächlich etwas begangen hat. Ich habe es immer für den Inbegriff moralischer Verwirrung gehalten, dass sich im Deutschland der Nachkriegszeit diejenigen, die völlig frei von Schuld waren, gegenseitig und aller Welt versicherten, wie schuldig sie sich fühlten.“

Etwas verwirrt, Herr Bundespräsident? Bitte erinnern Sie sich daran, dass Sie als Staatsoberhaupt gewählt wurden, das deutsche Volk zu repräsentieren, und nicht dazu, es zu entwürdigen. Mit Ihrer Ansprache zum Gedenken an Auschwitz haben Sie ihm ins Gesicht geschlagen!

Quelle:
http://journalistenwatch.com/cms/2015/01/30/gauck-auschwitz-und-die-deutsche-identitaet/


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