Warum sich unsere Medien das Prädikat “Lügenpresse” redlich verdient haben


Oben: Wahrheit und Lüge

Aus dem Inhalt:

Es ist müßig zu sagen, dass der Deutsche im generellen Nazi-Verdacht steht. Dazu nennen wir das angebliche Nazi-Verbrechen in Sebnitz im Jahre 2000, als ein herzkrankes Kind beim Schwimmen starb und die Mutter einen Nazi-Anschlag fabulierte. Diese Lüge wurde von den Medien – voran die Bildzeitung – bereitwillig übernommen und der ganze Ort unter Nazi-Verdacht gestellt. Nach der Aufklärung der wahren Todesursache war kaum weniger als ein Säuseln im Blätterwald zu vernehmen.

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Lügenpresse – eine rufschädigende Umschreibung?

Es wird viel geschrieben zurzeit über und von der „Lügenpresse“. Warum sollte da einer wie ich auch noch seine Meinung ausposaunen. Aber es muss mal raus, was in mir bohrt, mir den Stoffwechsel vergiftet – auch wenn es im großen Kontext unmaßgeblich sein mag.

Gelegentlich benötigt ein Organismus ein „ausleitendes Verfahren“, um ihn von Toxinen zu befreien. Das ist der Versuch einer methodischen „Ausleitung“. Lüge:  Brockhaus Enzyklopädie 17. Aufl., Wikipedia:

In der zwischenmenschlichen Kommunikation werden unterschieden:


  •    soziale Lüge
  •    Notlüge
  •    Zwecklüge
  •    vorsätzliche (dissoziale) Lüge,
  •    zwanghafte, pathologische Lüge (Pseudologie).

Die soziale Lüge soll dem Wohl des Belogenen oder der Harmonie einer Gruppe dienen. Diese Art der Lüge soll meist dem friedlichen Miteinander und der Leistungsmotivation nützen.

Die vorsätzliche Lüge oder auch gemeine bzw. verbrecherische Lüge hat den eigenen Vorteil zum Zweck und nimmt den erheblichen Nachteil von Mitmenschen billigend in Kauf. Bei der Intrige (v. lat. intricare, in Verlegenheit bringen) ist der Nachteil Anderer sogar das angestrebte Ziel.

Zwanghaftes Lügen wurde in der Psychiatrie gelegentlich als Pseudologie bezeichnet. Heutzutage sieht man darin jedoch kein eigenständiges Krankheitsbild mehr, sondern ein mögliches Symptom der narzisstischen Persönlichkeitsstörung.

Der Autor Brad Blanton schlägt vor, auch Verhaltensweisen wie Informationszurückhaltung, Beschönigung und Übertreibung … als Formen der Lüge zu werten.

Presse:

Darunter verstehen wir heute nicht nur die „Zeitungswelt“; zu der sog. „Vierten Gewalt“ zählen alle öffentlichen Massenmedien wie Hörfunk, Fernsehen sowie das Internet. 

Wenn man die einzelnen Untergruppen bei der Definition von „Lüge“ betrachtet, so kann man geneigt sein, die „soziale Lüge“ in ihrer Intention als etwas Ehrenhaftes zu sehen. Geben sich die Medien bzw. die Journalisten nicht gerne „sozial“? Drängt nicht die Herkunft von fast 90% der Journalisten aus dem linken (rot-grünen) Geistesmilieu nach so einer Orientierung?

Anderen Menschen Nachteile durch Lüge und Desinformation zuzufügen, kann bei vielen Kampagnen in den Medien durchaus als bewusstes Ziel unterstellt werden, z.B. jemanden mundtot zu machen, ihn aus dem öffentlichen Interesse zu auszusondern. Dazu werden noch Beispiele folgen.

Ist nicht der Narzissmus für die Spitzenkräfte der Zunft, die „Edelfedern“ der Presse und die „Anchormen“ oder „-women“ im TV, ein essenzieller Katalysator für eine mediale Karriere? Ich will nicht jedem dieser Leute gleich eine Persönlichkeitsstörung unterstellen.

Es ist aber durchaus Ausdruck von gekränkter Eitelkeit, wie jetzt von den „Qualitätsmedien“ bzw. deren Vertreter auf den Vorwurf der „Lügenpresse“ reagiert und auf die Kritiker eingeschlagen wird. Die Zeitungsverleger insgesamt fühlen sich bemüßigt in einer gemeinsamen Erklärung, sich gegen die inkriminierende Bezeichnung zu wehren:

Lügenpresse“ – das ist ein Kampfbegriff aus Deutschlands dunkelster Vergangenheit. Perfide Propaganda der Pegida-Anführer, Ignoranz und unklare Ängste drohen hier eine üble Allianz einzugehen. Sie versprechen einfache Antworten auf komplexe Fragen. In unserer globalisierten Welt gibt es diese einfachen Antworten nicht.

Das ist des Pudels Kern: ein Kampfbegriff, der an die Propaganda autoritärer Bewegungen und natürlich der Nationalsozialisten erinnert.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache  assistiert hierbei:

Lügenpresse: Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts geläufig, erlebte das Wort um 1940 eine Renaissance. Dahinter standen immer völkische und nationalistische Anliegen, die die »Lügenpresse« angeblich zu verschleiern versuchte. Ähnlich verhält es sich mit Systempresse, wobei dieses Wort wohl eher in sozialistischen Ländern geläufig gewesen ist:

Bei beiden Wörtern steht im Fokus, dass ein System an seinem Volk vorbeiregiert und dessen Interessen nicht angemessen vertritt. Zugleich sollen beide Wörter ausdrücken, dass es keine echte Meinungsfreiheit gibt, sondern bestimmte Meinungen von einem System oder nicht näher bezeichneten »Lügnern« unterdrückt werden.

Wenn man von der deutschen Alleinschuld an den Übeln des letzten Jahrhunderts ausgeht, ist es natürlich verwerflich, dass auch im Krieg (1914/1916) Bücher erschienen mit Titeln wie: “Der Lügenfeldzug unserer Feinde: Die Lügenpresse” mit einer “Gegenüberstellung deutscher, englischer, französischer und russischer Nachrichten”. Was erlaubten sich da die Deutschen, wenn sie sich gegen so etwas aussprachen:

 Luegenpresse1

Luegenpresse3

Luegenpresse4
Nebenbei, die Bildbeispiele zeigen, dass gerade Karikaturisten so gar nicht zimperlich mit Falschinformationen umgehen und gerne auch willfährige Hetzer sind. Nicht nur für das Internet gilt, was
Mike Godwin mit ironischem Beigeschmack meinte:

Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit den Nazis oder Hitler dem Wert Eins an.“

Es darf also niemanden wundern, wenn die Pegida-Bewegung und andere, die das L-Wort in den Mund nahmen, baldmöglichst unter Nazi-Verdacht gestellt wurden.

Wie dienstbeflissen da agiert, manipuliert und gefälscht wird, zeigt der Versuch des RTL, bei Pegida einen Reporter als Teilnehmer mit getürkten Bekundungen dort einzuschleusen. Das ging nach hinten los, die Empörung in den Qualitätsmedien hielt sich aber in Grenzen, gilt doch der Bertelsmann-Ableger den „Eliten“ als Unterschichtenmedium; die Bertelsmann-nahen Medien werden auch nicht Nestbeschmutzung betreiben.

Betrachten wir also einmal die “Sternstunden” der Lügenpresse, die Affären, an denen nahezu alle „Qualitätsmedien“ beteiligt waren. Wo durch Weglassungen, Verdrehungen und Unterstellungen gelogen wurde –  „wie gedruckt“. Wo Menschen ins Abseits gestellt wurden, der sozialen Ächtung ausgesetzt und gar zu Selbstmord getrieben.

  • Wir erinnern uns an den Freitod von Jürgen Möllemann. Nach Interventionen durch den Zentralrat der Juden wegen angeblicher antisemitischer Äußerungen (2001) wurde Möllemann bald vom gesamten Rudeljournalismus als Freiwild behandelt. Auch hier funktionierte Godwins-Gesetz. Den Kokser und Puff-Besucher Friedmann, stellte man dagegen (nach einer Möllemann-Äußerung in diesem Zusammenhang) als Märtyer hin und der ließ sich später in einer “Wellcome-Back-Party“ von Polit- und Medien-Prominenz in schamloser Manier feiern, unter Teilnahme der Kanzlerin Merkel.
  • Vorher schon – im Jahre 1988 – hatte Philipp Jenninger als Bundestagspräsident eine Rede gehalten, die postwendend  einen Furor bei den Gern-Empörten von SPD und Grünen und im Gefolge der „staatstragenden“ Medien – von FAZ bis Spiegel – hervorrief. Keine Finte war dann übel genug, bis der Mann zurücktrat.
  • Erinnern wir uns an die Medienhatz gegen Martin Hohmann nach seiner angeblichen antisemitischen Ansprache zum Tag der Wiedervereinigung 2003 in seiner Heimatstadt. Diese Medienkampagne bot ein nicht zu übertreffendes Beispiel an Perfidie und Ranküne, mit Verdrehungen und Unterstellungen durch Journalisten von der FAZ bis zur TAZ und allen TV-Sendern. In  einem klandestinen Coup fiel dann im Gefolge der „Affäre Hohmann“ General Reinhard Günzel den Medien zum Opfer, eingefädelt vom ZDF. Der General wurde hieraufhin von seinem Vorgesetzten, Verteidigungsminister Struck wie ein Verbrecher behandelt und „vom Hof gejagt“.
  • Nennen wir Eva Herman, der nach einer Buchveröffentlichung in den Medien nahezu jedes Wort im Mund herumgedreht wurde (2007) und die schließlich ihren Arbeitsplatz beim NDR verlor.

Was haben diese Fälle gemeinsam?

Die Leidtragenden verstießen gegen die ungeschriebenen Gesetze einer spezifisch bundesdeutschen Political Correctness wie:

  • Sprich nicht über die deutsche Vergangenheit – schon gar nicht zu Zeiten des 3. Reiches!
  • Erwähne und verwende kein Begriffe, die dieser Zeit zugeordnet werden können!
  • Forsche nicht nach Ursachen aus und zu dieser Zeit!
  • Vermeide jede Kritik an Israel und jede Bezugnahme aktueller Ereignisse mit Personen jüdischer Herkunft!

Es ist müßig zu sagen, dass der Deutsche im generellen Nazi-Verdacht steht.

  • Dazu nennen wir das angebliche Nazi-Verbrechen in Sebnitz im Jahre 2000, als ein herzkrankes Kind beim Schwimmen starb und die Mutter einen Nazi-Anschlag fabulierte. Diese Lüge wurde von den Medien – voran die Bildzeitung – bereitwillig übernommen und der ganze Ort unter Nazi-Verdacht gestellt. Nach der Aufklärung der wahren Todesursache war kaum weniger als ein Säuseln im Blätterwald zu vernehmen.
  • Erinnern wir an den Brandanschlag auf die Synagoge in Düsseldorf im Oktober 2000, der ja nur von Nazis ausgeführt werden konnte. Mit Hilfe der willfährigen Medien konnte Bundeskanzler Schröder dann den „Aufstand der Anständigen“ inszenieren. Als sich herausstellte, dass es sich bei den Brandstiftern um Moslems handelte, fand man Meldungen dazu nicht mal im „kleingedruckten“ Bereich.
  • Wie hysterisch reagierten die Medien 2008, als der frühere Polizeidirektor von Passau Alois Mannichl angeblich einem von Nazis ausgeführten Messerattentat zum Opfer fiel. Für die Presse war von vornherein die Herkunft der Täter klar, auch dann noch, als sich schon ernsthafte Zweifel an der Glaubwürdigkeit des „Opfers“ durch die Ermittlungen ergaben.
  • Genauso klar scheinen für die Leit-Medien unverändert die Taten des sog. NSU und der dingfest gemachten „Nazi-Braut“ Beate Tschäpe. Erstaunlich, dass ausgerechnet jetzt beim „Medienlog“ der Zeit zu lesen ist: „ … die Medien haben versagt.“

Ein eigenes Kapitel ist die Berichterstattung über Gewaltverbrechen – in den kleinen und größeren Städten, von Nord bis Süd –  und der Umgang mit der Kriminalitätsstatistik. Der bundesdeutsche Presserat hat in seinem Pressekodex (Richtlinie 12.1) eine Zensur verordnet, von der er auch nicht abzurücken gedenkt:

In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“

Hierfür hat man dann in der neudeutschen „lingua sententia et opinio“ Begriffe eingeführt wie z.B. „Migrationshintergrund“ – eine Vokabel, die schon eine abwertend inflationäre Wandlung erfahren hat.

Erstaunlicherweise liest man heute gelegentlich von Tätern mit „südländischem Aussehen“. Scheußliche Morde an unbotmäßigen jungen Frauen aus moslemischen Familien werden aber weiterhin mit der Floskel „Ehrenmord“ verbrämt.

  • Diese “Rücksichtnahme” gegen die Menschen, die ja unsere Kultur “bereichern”, führt dazu, dass man erst aus Quellen im Internet erfährt, dass seinerzeit der Mord an einem Fussball-Linienrichter in Holland nicht einfach von aufgebrachten „Fussballern“, sondern von drei Jugendlichen marokkanischer Herkunft verübt wurde.
  • Die regelmäßigen Attacken von hasserfüllten Jugendlichen arabischer oder türkischer Herkunft auf Polizisten, Ordnungskräfte oder auch Unbeteiligte in den Problembereichen der Großstädte sind gern unterschlagene Tatsachen.

Ich will dieses Thema verlassen, obschon es gerade dabei unzählige Musterbeispiele dafür gibt, wie man durch Weglassen und Defraudation von Fakten die Wahrheit verbiegt.

Noch ein paar Beispiele für die Infamie der Medien, wie mit Kolportage, Unterlassungen, durch Vermischung von Kommentierung und Berichterstattung, die Wahrheit gebeugt werden kann:

  • Der Fall von Dominique Strauß-Kahn! Den schützte nicht mal seine tunesisch-jüdische Herkunft. Für nahezu alle Medien – auch hierzulande – war er von vornherein als Vergewaltiger ausgemacht. Eine Ehrenrettung war für den Mann nach der staatsanwaltlichen Niederlegung des Verfahrens nicht mehr möglich.
  • Erinnern wir uns an die Rolle der Spitzenmedien und Spitzenredakteure in der Sache Christian Wulff. Hat wirklich die Aufdeckung von „Wahrheit“ dazu geführt, dass der Mann als Bundespräsident zurücktrat, oder war es ein geplanter Rufmord aus gekränkter medialer Eitelkeit? Vermutungen und Andeutungen, ohne geprüften Wahrheitsgehalt, sollten auch die Frau des Präsidenten ins Zwielicht rücken.

Neben dem Islam unterliegt eine andere Religion dem besonderen Schutz der Medien. Ich spreche nicht vom Christentum oder einer der anderen Weltreligion. Gemeint ist die „Klimareligion“, wie man inzwischen durchaus sagen darf.

Schon früh kamen auch auf diesem Gebiet die bekannten Mittel der Desinformation verbunden mit ideologischer Indoktrination zur Anwendung.

  • Man denke an den anhaltenden Buhei um die Berichte des Club of Rome. 1972 wurde uns ein Versiegen der Ölquellen in 30 Jahren vorausgesagt, nach dem neuesten Bericht droht uns das nun in 40 Jahren; mit noch schrecklicheren Szenarien – wie nicht nur der Fokus berichtet.
  • Dann die Berichte zum Waldsterben, welches in den 80er Jahren das Umweltthema Nr.1 war. Die dabei regelmäßig veröffentlichte „Weissagung der Crea-Indianer“ („Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“) war eine dreiste Umdichtung einer ganz anders lautenden Ansprache des Häuptlings Seattle von 1854.
  • Betreffend die Ereignisse in Fukushima könnte man weitere Seiten füllen, wie hier zweckgeleitet mit Fakten jongliert wird.
  • Zu erwähnen sind  die eindeutig zweckgerichteten Gebetsmühlen-artig wiederholten Verlautbarungen aus dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung des H.-J. Schellnhuber und des IPCC.

Letztendlich sei noch an die Berichterstattung im Zusammenhang mit den Kriegen in Nahost und in der Ukraine erinnert.

  • Nicht wenige Kommentatoren unserer Spitzenblätter machten sich die Lügen über die Gräuel von irakischen Soldaten in Kuwait (Tötung von Säuglingen in einer Klinik) im ersten Golfkrieg zu eigen, wie auch die dreisten Lügen der Bush-Regierung über angebliche Massenvernichtungswaffen in den Händen von Saddam Hussein. Alles, um einen Krieg zu rechtfertigen.
  • Unsäglich auch, wie die Wahrheit verbogen wurde, um die Interventionen in Libyen und bald auch in Syrien zu rechtfertigen.
  • Ein besonderes Kapitel ist der Umgang mit den Entwicklungen in der Ukraine. Nichts wird ausgelassen, um Russland und Putin als Aggressor und die CIA-Vasallen in Kiew als Musterdemokraten zu zeichnen.

Das und noch mehr hat z.B. Udo Ulfkotte in seinem Buch „Gekaufte Journalisten“ aufgegriffen. Das Buch wird konsequent von den Medien totgeschwiegen, dennoch ist es seit Wochen in den Spitzen der Bestsellerlisten zu finden.  Mit dem Verweis auf das Buch  hätte ich mir einen Großteil meiner Ausführungen sparen können.

Es ist sicher nicht fair, alle Journalisten und jedes Medium der Unaufrichtigkeit und Lüge zu zeihen. Es sind gerade auch Journalisten, welche auf die faulen Stellen in der Branche hinweisen und hingewiesen haben. Die sich exponiert haben im Sinne der Aufklärung und journalistischen Redlichkeit. Ich denke an Fritz Schenk (im Fall Martin Hohmann), Udo Ulfkotte (gekaufte Journalisten), Eva Herman (in eigener Sache und mehr).

Zum Glück gibt es noch die Medien, die nicht das Signet des „Verfolgungsjournalismus“ in ihrem Wappen tragen. Die Junge Freiheit, die Preußische Allgemeine zähle ich dazu. Man kann sich im Internet unter zahllosen Blogs informieren. Es gibt nicht nur Hass- und Verschwörungs-Blogs, wie die etablierten Presseorgane gerne Glauben machen möchten.

Da gibt es z.B. „Journalistenwatch“  wo man Autoren wie Roland Tichy und Bettina Röhl findet (vormals Handelsblatt), Leute wie Peter Helmes (conservo.com), Michael Mannheimer (michael-mannheimer.net), Andreas Unterberger und Michael Klonovsky.

Man sollte keine Scheu haben, das Wort Lügenpresse in den Mund zu nehmen, wo es angebracht ist. Auch wenn jemand sich gern noch als „Sturmgeschütz der Demokratie“ (Augstein und der Spiegel) betrachtet.
Stimmt auch, denn sie kartätschen sie zusammen, die Demokratie, wie wir sie gerne haben möchten und nicht die Demokratur, wie sie die Politik mit ihren willfährigen Handlangern tagtäglich mehr und mehr hervorbringt.

Das musste raus.

Auch wenn der Text so lang wurde und für den geneigten Leser sattsam Bekanntes enthält. Es war mal wieder notwendig zum Blitzableiten, zu meiner persönlichen Psycho- und Verstandes-Hygiene.

Und zuletzt: teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. Das geht über die Demütigung der geistigen Abtrennung noch hinaus, dann wird das Reich der verkehrten Welt aufgerichtet, und der Antichrist trägt die Maske des Erlösers, wie auf Signorellis Fresco in Orvieto. Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.

Arnold Gehlen in “Moral und Hypermoral”

www.conservo.wordpress.com
Von „altmod.de“


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