Al-Kaidas „Agenda 2020“: Die 7 Phasen bis zum Kalifat

Der 7-Phasen-Plan der Al Kaida, vor über zehn Jahren geplant, wird aktuell konkret durchgesetzt. Die ISIS-Truppen sind aus Al-Kaida-Kämpfern hervorgegangen, denen sich ehemalige irakische Offiziere (Sunniten) angeschlossen haben. Dies erklärt auch den bisherigen militärischen Erfolg des IS. Finanziert wird er (trotz Dementis) von sunnitischen Golfstaaten und Saudi-Arabien. Ziel des IS ist die Gründung eines islamischen Kalifats, größer noch als das Osmanische Reich, dem auch Spanien, halb Afrika und die Balkan-Länder angehören sollen. So ist denn auch der Terror der Boko Haram in Nigeria und anderen afrikanischen Ländern diesem Plan zuzuordnen. Boko Haram ist der südwestlichste Arm des IS und geht mit identischen Methoden und Geldgebern gegen das noch verbliebene christliche Afrika vor. Ziel ist die vollständige Ent-Christianisierung und Islamisierung des oben gezeigten Gebiets.

Michael Mannheimer, 20.2.2015

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Gründung und Vormarsch des IS von langer Hand geplant

Am 12.8.2005 - vor 10 Jahren also - berichtete  SPON über ein Interview, das der jordanische Journalist Fuad Hussein, der als einer der besten Kenner der Al Kaida gilt, mit Vodenkern des islamischen Terrornetzwerkes geführt hat. Heraus kam ein Schreckenszenario, das jedoch eines offenbart: Die Geburt des IS und dessen Konzentration auf Syrien wurde damals schon genau geplant und ist, wie im 7-Phasen-Plan beschrieben, auch so eingetreten. Muslime mögen rückwärtsgewandt, undemokratisch und menschenfeindlich sein. Aber was die Unterwanderung nichtislamischer Länder und die Eroberung von Länder und ganzen Dynastien anbelangt, haben sie ein unvergleichliches Expertenwissen und sind darin allen anderen Ideologien - einschleißlich dem Kommunismus - haushoch überlegen. Erst wenn wir dies erkannt haben, haben wir eine reelle Chance, uns der islamischen Pest zu entledigen.

 

Sieben Phasen bis zum Kalifat

"Ich habe eine Reihe von Qaida-Ideologen interviewt, um herauszufinden, wie die Zukunft des offenen Krieges zwischen al-Qaida und Washington aussehen wird", schreibt der Jordanier im Vorwort. Was er dann auf den Seiten 202 bis 213 vorlegt, ist ein Szenario, das von der Verblendung der Terroristen ebenso zeugt wie von ihrer brutalen Kompromisslosigkeit. In sieben Phasen, geht daraus hervor, hofft das Terrornetzwerk ein islamisches Kalifat zu errichten, welches zu bekämpfen die westliche Welt dann zu schwach sein wird.

  • Die erste Phase, "das Aufwachen" genannt, ist demnach bereits abgeschlossen; sie soll von 2000 bis 2003 gedauert haben, genauer gesagt von den Vorbereitungen der Anschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington bis zum Fall Bagdads 2003. Das Ziel der Anschläge soll es gewesen sein, die USA zu Kriegen in der islamischen Welt zu provozieren, um die Muslime "aufzuwecken". "Das Resultat der ersten Phase war - nach Empfinden der Vordenker und Strategen der al-Qaida - sehr gut", schreibt Hussein. "Das Schlachtfeld wurde ausgeweitet, die Amerikaner und ihre Verbündeten wurden zu einem einfacher zu treffenden und näherem Ziel." Dem Netzwerk sei es außerdem gelungen, seine Botschaften "an jedem Ort" hörbar zu machen.
  • Die zweite Phase, "das Augenöffnen", läuft nach Husseins Einordnung im Moment ab; sie soll bis 2006 beendet sein. In dieser Zeit, so hoffen es laut Hussein die Terror-Strategen, werde die "islamische Gemeinschaft" sich der westlichen Verschwörung bewusst. Al-Qaida wolle sich in dieser Phase von einer Organisation zu einer Bewegung entwickeln, fasst Hussein zusammen. Das Netzwerk rechne damit, dass sich ihm viele junge Männer in diesem Jahren anschließen. Der Irak soll zudem zur Operationsbasis von globaler Bedeutung ausgebaut, eine "Armee" eben dort aufgestellt und außerdem Basen in anderen arabischen Staaten errichtet werden.
  • Die dritte Phase wird mit "Das Aufstehen und Auf-zwei-Beine-Stellen" umschrieben. Sie soll den Zeitraum von 2007 bis 2010 umfassen. "Es wird eine Konzentration auf Syrien geben", prophezeit Hussein auf der Grundlage seiner Rückmeldungen. Die kämpfenden Kader stünden bereit, zum Teil hielten sie sich im Irak auf. Auch Anschläge in der Türkei und - noch brisanter - gegen Israel würden für diese Jahre avisiert. Angriffe auf Israel, so hoffen die Vordenker des Terrors demnach, werden aus al-Qaida eine allseits anerkannte Organisation machen. Möglich sei außerdem eine Ausweitung der Anschläge in den Nachbarländern des Irak, also etwa in Jordanien.
  • In der vierten Phase, zwischen 2010 und 2013, wird es al-Qaida Hussein zufolge darum gehen, den Sturz der verhassten arabischen Regierungen zu erreichen. "Der schleichende Machtverlust der Regime wird zu einem stetigen Zuwachs an Kraft bei al-Qaida führen" - so lautet das Kalkül. Parallel sollen Angriffe gegen Ölförderanlagen durchgeführt, die US-Wirtschaft durch Cyberterrorismus ins Visier genommen werden.
  • So soll es in der fünften Phase, zwischen 2013 und 2016, gelingen, einen islamischen Staat auszurufen - und zwar ein Kalifat. Der Einfluss des Westens in der islamischen Welt werde dann bereits massiv zurückgegangen sein, sagen die Qaida-Ideologen voraus, auch Israel werde derart geschwächt sein, dass Gegenwehr nicht gefürchtet werden müsse. Der islamische Staat werde eine neue Weltordnung hervorbringen, rechnen sich die Qaida-Planer aus.
  • Die sechste Phase, beginnend 2016, sieht die "totale Konfrontation" vor, schließt Hussein aus dem, was ihm zugetragen wurde. Unmittelbar nach Ausrufung des Kalifats werde die "islamische Armee" die von Osama Bin Laden oft vorhergesagte "Schlacht zwischen Glauben und Unglauben" anzetteln.
  • Schließlich soll die siebte Phase folgen, die mit "endgültiger Sieg" beschrieben wird. Die Qaida-Strategen gehen, so Hussein, davon aus, dass das Kalifat Bestand haben wird - weil die restliche Welt angesichts der Kampfbereitschaft von "anderthalb Milliarden Muslimen" klein beigeben werde. Im Jahr 2020 soll auch diese Phase abgeschlossen sein, wobei der Krieg nicht länger als zwei Jahre dauern soll.

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3 Kommentare

  1. Toll, Alles bis jetzt haargenau eingetreten. Also, bei der suizidären Einstellung und Dekadenz der westlichen Politik wird der Rest auch noch eintreten. Wer glaubt wirklich, gleichzeitig gegen 2 Fronten kämpfen zu können(die autochthonen Bolschewiken und Musel in unseren Ländern sowie die Barbaren-
    kakerlaken des Kalifats) ist ein Phantast!

  2. 2 Fronten kämpfen?
    Bis jetzt kämpft nur eine Seite, die andere Seite geht nicht hin oder hat noch immer nichts begriffen und ein paar gehen Spazieren oder glauben immer noch in diesem Krieg wäre das Wort ein Schwert.

  3. OT

    NEGRIDE NIETEN???

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    Aus Protest gegen die rein weißen Oscar-Nominierungen planen US-Bürgerrechtsgruppen eine Demonstration am Rande der wichtigsten Filmgala der Welt.

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    Dass sich unter den 20 Kandidaten kein einziger Schwarzer befindet, sorgt seit Mitte Januar für Kritik.

    Die Kundgebung für mehr kulturelle Vielfalt solle kurz vor der Oscar-Verleihung vor dem Dolby Theatre in Los Angeles stattfinden...
    http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=263894

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