IS zerstört Kulturgüter von unermesslichem Wert.


Oben: Die Zerstörung unersetzlicher Kunstwerke des Irak (vormals Mesopotamien) durch Dschihadisten im Februar 2015. Bei den zerstörten Kunstwerken handelt es sich um Originale. Sie dienten – so der IS –  der Vielgötterei.

Seit seiner Gründung zerstörte der Islam überall in seinem Herrschaftsgebiet Zeugnisse vorislamischer Hochkulturen. Allein in Afghanistan schleiften Muslime Zehntausende buddhistische und hinduistische Tempel, nachdem sie  dieses Land eingenommen hatten. Nichts sollte nachfolgende Generationen daran erinnern, dass auf afghanischem Boden einstmals eine Hochkultur existierte, die weit humaner und differenzierter war als der Islam.

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Von Michael Mannheimer, 26.2.2015

Der Islam ist seit eh und je ein Vernichter von Hochkulturen und Zivilisationen

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat im Nordirak unersetzliche Kulturgüter vernichtet, darunter eine jahrtausendealte Figur. “Das ist so, als würde jemand die Sphinx in Ägypten zerstören”, sagte Markus Hilgert, Direktor des Vorderasiatischen Museums in Berlin.

Die Zerstörung jahrtausendealter unschätzbarer Kunstschätze durch den Islam muss meines Erachtens  genauso militärisch beantwortet bzw. verhindert werden wie die diversen aktuellen Genozide dieses barbarischen Todeskults an Christen im Nahen Osten oder in Afrika oder an Buddhisten in Thailand und Birma. Denn die Vernichtung menschlichen Kulturschätze ist ein kultureller Genozid am Erbe der Menschheit.

Der Islam hat keinen Platz unter den heutigen Zivilisationen – so wie er auch nie einen Platz unter vergangene Zivilisationen hatte, die er bei seinem mörderischen Marsch zur Weltherrschaft verdrängt oder vernichtet hat.


Die Zerstörung vorislamischer Kunstwerke und Kulturstätten hat Tradition im Islam

Ich sag’s ganz offen: Die Zerstörung uralter Kunstwerke in Irak, darunter so bedeutende wie die Grabungsstätte Ninive, durch den IS ist nicht barbarisch, sondern schlimmer. Es will mir kein Wort einfallen für eine derartige Verachtung gegenüber den Werken unserer Vorfahren, welche  Jahrtausende überlebt haben, trotz dutzender Kriege in den letzten 5.000 Jahren  unbeschädigt geblieben sind und für die Frühzeit der menschlichen Zivilisation ein unschätzbares Zeugnis ablieferten.

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Oben: Vor allem auf assyrische Statuen haben es die Extremisten abgesehen

Es ist keinesfalls reine Zerstörungswut der IS-Dschihadisten, die zur Zerstörung dieses einzigartigen Menschheitsschatzes führte. Die Vernichtung von Kunstwerken und religiösen Bauten aus vorislamischer Zeit hängt unmittelbar mit dem Islam zusammen. Dieser befiehlt in seinen heiligen Schriften Koran und Hadithen die Ausrottung aller polytheistischen Religionen und deren Zeugnisse – und genau auf diese islamische Vorschrift bezogen sich auch die IS-Aktuere dieser unsäglichen Barbarei im Irak.

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Oben: Unter der Herrschaft der Taliban sprengten Moslems die größte Buddhastatue der Welt in Bamian, Afghanistan

Noch in relativ frischer Erinnerung ist die Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamian, die den Taliban in Afghanistan zum Opfer fielen. Vor genau 14 Jahren begann das damals in Kabul herrschende radikalislamische Regime damit, die beiden 38 und 55 Meter hohen Statuen aus dem 6. Jahrhundert zerstören zu lassen. Auch weltweite Proteste konnten die Taliban nicht stoppen. Die Unesco erklärte die Überreste der Buddhas 2003 zum Weltkulturerbe. Die Statuen wurden nicht wiederaufgebaut.

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Oben: Zerstörung unersetzlicher Bauten in Timbuktu, Mali, durch Muslime

Weniger bekannt sind die massiven Zerstörungen von historischen und unersetzlichen  Bauten in Timbuktu, Mali, Bauten, die die UNESCO als Weltkulturkulturerbe eingestuft hat. Auch in diesem Fall waren es Muslime, die ihre Zerstörung als “Auftrag Gottes” gegen die Unesco deklarierten. Mitglieder der Islamistengruppe Ansar Dine verwüsteten nach Angaben von Augenzeugen allein an einem einzigen Tag drei unersetzliche Mausoleen und kündigten weitere Zerstörungen an.

Wer keine Toleranz gegenüber vorgeschichtlichen Kunstwerken zeigt, zeigt noch weniger Toleranz gegenüber Menschen, die im Hier und Heute leben und sich dem religiösen Diktat des Islam nicht unterwerfen.

Unter den von IS-Dschihadisten zerstörten Figuren befand sich auch eine mehr als 2600 Jahre alte assyrische Türhüterfigur

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Die Terrormiliz IS hat im Nordirak offenbar Kulturgüter von unschätzbarem Wert zerstört. Betroffen seien das Museum der Stadt Mossul und die Grabungsstätte Ninive, berichten mehrere Medien. Ein IS-Video zeigt Extremisten, wie sie mit Hämmern und Bohrern Jahrtausende alte Statuen zertrümmern. Darunter soll auch eine assyrische Türhüterfigur gewesen sein, die mehr als 2600 Jahre alt war.

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Diese sei eine “Ikone der altorientalischen Bildkunst”, so Markus Hilgert, Direktor des Vorderasiatischen Museums in Berlin, der Nachrichtenagentur dpa. “Das ist so, als würde jemand die Sphinx in Ägypten zerstören.”


Ninive – einst assyrische Hauptstadt

Die altmesopotamische Stadt Ninive hatte im siebten Jahrhundert vor Christus als Hauptstadt des Assyrerreiches ihre Blütezeit. 612 vor Christus wurde der in der Bibel erwähnte Ort am linken Ufer des Tigris – gegenüber dem heutigen Mossul im Irak – zerstört. Seit den 1840er Jahren konnten Archäologen Teile einiger Tempel und Paläste wieder ausgraben. An den Eingängen der Paläste standen überlebensgroße Figuren. Die Stadtmauer soll 15 große Tore gehabt haben. Gut erhalten war das Nergal-Tor. Bedeutendste Funde waren ein Bronzekopf und eine Bibliothek aus mehr als 20.000 Tontafeln mit Keilschrift.


“Ich bin total geschockt”, sagte Archäologieprofessor Amir Al-Dschumaili von der Archäologie-Fakultät in Mossul der Nachrichtenagentur AP. “Es ist eine Katastrophe. Nach der Zerstörung dieser Artefakte können wir nicht mehr stolz auf die Zivilisation in Mossul sein.”

Hilaire Belloc

In dem Video erklärt ein IS-Anhänger, die Statuen hätten der Vielgötterei gedient. Die Terroristen haben inzwischen weite Landstriche im Irak wie auch in Syrien erobert. In ihrem Herrschaftsgebiet liegen fast 1800 der 12.000 katalogisierten archäologischen Stätten des Irak.

Quellen:

  • http://www.tagesschau.de/ausland/irak-631~magnifier_pos-3.html
  • http://www.welt.de/politik/ausland/article137868370/IS-Terroristen-zerstoeren-einzigartige-Kulturgueter.html
  • http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6214962/terroristen-zerstoeren-unschaetzbare-kunst.html

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