Pegida bricht Demo ab: Wuppertal, oder das Ende der Demokratie


Bei Kundgebungen in Wuppertal von Salafisten einerseits der Pegida-Bewegung andererseits hat es am Samstag Ausschreitungen gegeben. Die Pegida-Demonstration wurde von der Polizei daraufhin gestoppt und vom Veranstaltungsleiter für beendet erklärt. Zuvor hatten Vermummte Flaschen und Böller auf Polizisten geworfen. Zu Rangeleien kam es auch, als Polizisten die Teilnehmer einer parallelen Salafisten-Kundgebung durchsuchten.

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Wuppertal, oder das Ende der Demokratie

JouWatch-Autorin Shalom Hatikva war in Wuppertal mit dabei. Hier ihr Erlebnisbericht

Ein verrückter Tag nahm seinen Lauf. Schon um 3 Uhr war Aufstehen angesagt, müde wurde die Kaffeemaschine angeschaltet und dann ging es in die Dusche. Danach war ich definitiv wach. Keine 45 Minuten später kam die erste SMS des Tages mit Planänderungen. Meine besten Freunde dürfen mich zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen. Überhaupt kein Problem, wir sind alle super flexibel und spontan. Auf Facebook gab es sogleich  weitere Absprachen zur Tagesplanung, bei Kaffee und einer wirklichen Miniportion Cornflakes lies sich der Tag gut an.

Selbst die Deutsche Bahn ist ist gut daruf; nein, ich meine nicht die Kreativität der Mitarbeiter, wenn es um die Begründung von Verspätungen geht, sondern die Möglichkeit, online mitten in der Nacht spontan ein Zugticket zu lösen. Der Drucker funktionierte sogar einmal freiwillig. Liest er heimlich Politically Incorrect und weiß, wofür Pegida einsteht? Was sollte also noch passieren, sogar die S-Bahn zum Bahnhof kam pünktlich. Schwer bewaffnet mit Luftmatratze, Schlafsack, Picknickkorb für alle und den üblichen Reiseutensilion kam ich pünktlich früh um 5 Uhr am Bahnhof an.wenzel-2

Mein Kopf kreiste, setze ich meine Pegidamütze auf und lasse ich mich unter Umständen reiseunfähig von Gegnern mit CS-Gas einsprühen, so wie es einigen Teilnehmern vor der Pegida Karlsruhe erging? Oder lasse ich es besser sein? Vielleicht ergeben sich aber auch interessante Diskussionen mit Befürwortern von Pegida unterwegs im Zug? Es war ein inneres hin und her. Jeder muss diese Frage für sich selbst klären. Wer Familie daheim hat, wird vielleicht anders antworten als ein Selbständiger ohne Arbeitgeber im ÖD, der vielleicht auch keine Frau und Kinder daheim hat.

Kaum im Zug, schon ergaben sich angeregte Gespräche mit Fußballfans, die zu verschiedenen Spielen unterwegs waren, und wenig später stieg schon der nächste Pegidateilnehmer in den Zug. Ohne uns vorher abszusprechen, waren im gleichen Zug und im selben Abteil. Diese Unterhaltung musste ich keine halbe Stunde später abwürgen, ggrrrrrrrg.., da mein erstes Etappenziel auf dem  Weg nach Wuppertal erreicht war.


Mein bester Freund stand am Bahnhof und holte mich ab. Dort daheim habe ich noch wirklich schnell einen Schluck Kaffee regelrecht verschlungen und schon fuhren wir gemeinsam auf der Autobahn entlang in Richtung NRW. Die Stimmung war großartig. Feinster Hardrock und Heavy Metall animierten so richtig zum Treffen mit den Pegidanern, HoGeSas, allen Patrioten und  Freunden unseres schönen Deutschlands. Auf Facebook posteten User wildeste Ideen, dass sie dem Nachthemd mit Rotbart und Häkelmütze  nicht nur den Bart .. abschneiden wollten. Das geht natürlich nicht, Pegida ist friedlich.

Drei Kundgebungen waren in Wuppertal angemeldet, das Vögelchen wollte vor seinen Anhängern seine Volksreden abhalten, präziser wäre wohl der Begriff Hasspredigten. Ich wäre ihm zu gern selber begegnet, um vor seinen Untergebenen eine Aufklärungsstunde zum friedlichen Islam abzuhalten. Leider wurde uns keine Begegnung mit den Ursprünglichen genehmigt, da diese 800 Meter von uns einen separaten Kundgebungsplatz erhielten. Da hatten wir doch voriges Jahr in Nürnberg wenigstens Augenkontakt mit Pierre, dem boxenden Vogel. Das war schade, dass wir ihm nicht wieder das Fliegen beibringen konnten. Deeskalation nennt die Polizei das. Aber die Antifa, sorry, Rotfaschisten, platzierte man nur wenige Meter neben uns. Trotzdem war die Stimmung auf dem Veranstaltungsort super.

Die Hools sind beliebt, von vorwiegend jüngeren Teilnehmern konnte ich hören, dass sie diese einfach nur Spitze fanden. Eine junge Frau sagte zu ihrem Freund,  es wäre einfach nur geil. Die ca. 1200 Demonstranten waren eine bunte Mischung der Bevölkerung: junge Frauen, die sich nicht verhüllen wollen, viele junge Männer, die ihre Freundinnen weiterhin auch im Minirock und nicht in Burka betrachten möchten, frisch verliebte Turteltäubchen, ältere Damen mit wachem Verstand, Männer mit einem klaren Blick für die Verhältnisse in unserem Land. Fußballfans, gut gekleidete Omas, bekennende Christen, die weiterhin Christ bleiben und nicht zwangsislamisiert werden möchten. Viele der Teilnehmer schienen sich zu kennen, überall gab es immer wieder herzliche Umarmungen. Von reinstem Platt über tiefstes Sächsisch, Fränkisch, Bayerisch, Badisch und Kölsch waren sämtliche Dialekte zu hören. Noch ein Beweis dafür, dass einer unserer Slogans “Wir sind das Volk” direkt zutrifft, es waren nicht nur sämtliche soziale Schichten zu sehen, auch aus allen Teilen der Bunderepublik  waren die Teilnehmer angereist.

Ganz erbärmlich erschien dagegen der Miniclub der Antifa, ca. 70 junge Leute standen uns gegenüber. Alles nur junge Menschen, die kein einziges Argument vorbringen konnten, faktisch kam von ihnen nichts. Lediglich Gebrüll und Krach konnte man von ihnen warnehmen.

Wie erfrischend waren dagegen doch die flammenden Reden vom Versammlungsleiter der Pegida NRW Marco Carta und der Ikone der Islamaufklärung in Deutschland Michael Stürzenberger aus München. Sogar unsere neue mutige Deutsche, Christine Anderson, die in Frankfurt  bei der Pegida durch die Antifanten schwer verletzt wurde, war inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen und konnte ein so mutiges Statement abgeben, dass man sich einfach nur freuen konnte, wieviel gesunder Patriotismus in unserem Land vorhanden ist. Solche Leute braucht unser Land. . Zum Schluss ihrer Rede stimmte sie  spontan unsere Nationalhymne an, die alle Teilnehmer kraftvoll uns inbrünstig mitsangen.

Die Rede von Pegida-Gründer Lutz Bachmann  war allerdings sehr farblos, ohne Spannung.

Danach kippte die Stimmung radikal um. Marco musste verkünden, dass der genehmigte Spaziergang durch die Polizei urplötzlich unterbunden wurde, weil angeblich viel zu wenig Polizisten zu unserem Schutz da waren.  Bei dem Überangebot von Polizisten, Hundestaffeln, den Berittenen, den Wasserwerfern, dem “Gefängniswagen”, den überreichlich da stehenden Einsatzfahrzeugen etc. war das allen Teilnehmern unverständlich.  Einige Hooligans waren darüber sehr verärgert, es flogen mehrere Feuerwerkskörper, auch die Gegenseite feuerte entsprechendes ab. Dazu kamen von denen auch faule Eier und weitere unschöne Gegenstände.  Es war einfach nur unverständlich, wie eine angemeldete und genehmigte Kundgebung inklusive Spaziergang nach den obligatorischen Kooperationsgesprächen mit Polizei, Stadt, verantwortlichen Leiter der Demo so schlecht durch die Polizei vorbereitet war.

Es scheint Taktik in Deutschland zu sein, dass immer mehr Gidas von vorn herein oder mittendrin abgesagt werden wegen angeblich fehlender Sicherheitskräfte.  Unsere Versammlungsfreiheit ist eines unserer höchsten grundgesetzlich verbrieften Rechte in Deutschland, und es ist die verdammte Pflicht der Polizei, diese angemeldeten Kundgebungen entsprechend zu schützen.  Ein Polizist äußerte sich im Interview, dass es doch drei angemeldete und genehmigte Demos gleichzeitig in Wuppertal gab, die Antifa, die Salafisten und Pegida.

Da wären sie einfach zu wenig, um auch noch unseren genehmigten Spaziergang zu schützen. Welch ein erbärmlicher Satz. Hier ist auch die Stadtverwaltung gefragt, übrigens nicht nur die in Wuppertal, auch die in allen anderen Städten von Deutschland. So wie die Gruppe um das Vögelchen weit weg von Pegida  ihre Versammlung öffentlich abhielt, hätte man auch die Antifa in einem ganz anderen Stadtteil platzieren können. Somit wären alle drei Kundgebungen weit weg voneinander, keine hätte den anderen gestört und nur wenige Polizisten hätten zum Schutz aller Demonstrationen ausgereicht. So wie letzten Dienstag in Karlsruhe, wo die Pegidaner ihren Aufzug durch die Stadt friedlich und  frei von allen Störungen mit nur wenigen Polizisten als Schutz abhalten konnten.

Die Stimmung wurde immer gereizter, die Bürger waren sichtlich verärgert, dass sie zum Teil so weit angereist waren und dann faktisch für nur wenige Reden nach Wuppertal kamen. Die Versammlung musste abgebrochen werden, nachdem die Polizei sich auf nichts einließ, weiterhin den genehmigten Spaziergang strikt verweigerte. Auch die Redner, die nach dem Spaziergang dran gewesen wären, waren bestimmt nicht begeistert, dass sie umsonst angereist waren. Zum Beispiel Tatjana Festerling.

Einige Teilnehmer wollten Spontandemos anmelden, was jedem Bürger grundsätzlich zusteht, auch das wurde konsequent verweigert.

Anders wäre die Situation an einem gewöhnlichen Wochentag gewesen zu normalen Bürozeiten, an denen das Verwaltungsgericht noch geöffnet ist, da hätte man umgehend dort einen Eilantrag auf Zulassung des bereits genehmigten Spaziergangs stellen können. Am Wochenende war dies so nicht möglich.

Liebe Verantwortliche in den entsprechenden Stadtverwaltungen. Wir können zukünftig auch selber mehrere Kundgebungen an einem Tag zur gleichen Uhrzeit anmelden im selben Ort, so dass die Teilnehmer hin und her wechseln können, je nachdem, welchen Redner sie hören wollen. Wir können aber auch Sternmärsche anmelden. Wir lassen uns nicht unterkriegen. WIR KOMMEN WIEDER!

Quelle:
http://journalistenwatch.com/cms/wuppertal-oder-das-ende-der-demokratie/


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