Frankfurt: Der Tag des Terrors. Presseschau zum flammenden Inferno von Frankfurt


Das Gesetz sieht für die Gründung oder Unterstützung einer kriminellen oder terroristischen Vereinigung lebenslange Haft vor

Hier sind sie (oben), die direkt oder indirekt den Linksterror durch antifa, die Linksautonome und wie sie alle heißen, decken, unterstützen oder organisieren. Von Medien werden sie nie auf ihre Rolle zu den linken Terroristen angesprochen, von der Justiz werden sie nie deswegen belästigt. Und dennoch sind Linkspartei, die Grünen und die Gewerkschaften (sowie weite teile der SPD) direkte Unterstützung der kriminell-terroristischen Vereinigung antifa/Linksautonome und machen sich nach §129 und 129a StGB schuldig. Schon allein deswegen, weil sie die Einstufung der Genannten als terroristische Organisation seit Jahrzehnten erfolgreich verhindern oder sabotieren. Das Gesetz sieht dafür lebenslange Haft. vor.

Update: Wie jetzt bekannt wurde, steht die Linkspartei hinter den Frankfurter Krawallen:

Während Gysi damit unverhohlen linke Gewalt in seinen Mantel des Verstehens hüllt, organisierte seine Partei eine Brutal-Demonstration in Frankfurt, wie sie die Republik selten gesehen hat. Gysis Parteifreund Ulrich Wilken, hessischer Parlamentsabgeordneter, Vizepräsident des Landtags und langjähriger Landesvorsitzender der Linken, hat die Demonstration gegen die EZB angemeldet. Die Linkspartei organisierte das Spektakel über Monate hinweg generalstabsmäßig und lockte reihenweise linksradikale Gruppierungen nach Frankfurt – und so kamen auch die Schlägertrupps der autonomen Antifa-Szene.

 

Michael Mannheimer, 20.März 2015

***

Der Tag des Terrors – Die JouWatch-Presseschau zum flammenden Inferno von Frankfurt

Die linken Terroranschläge in Frankfurt haben gezeigt: Gewalt gehört zum strategischen Spiel von Gysi & Co. Und es muss uns überhaupt nicht wundern, dass die antidemokratischen Kräfte in einer Republik, die so linkslastig ist, dass sie droht, zu kentern, sich wie die Herren im Hause benehmen, Oberwasser haben und alles niederbrennen und knüppeln, was sich ihnen in den Weg stellt. Frankfurt war nur ein neues „Highlight“ dieser staatlich finanzierten und medial gehätschelten Terrorbewegung. Der 1.Mai kommt bald und auch dann werden die Linken wieder um sich schlagen. Sie können nicht anders, ansonsten wären sie nicht links.


Die JouWatch-Presseschau zum Tag des Terrors:

FAZ (Werner D’Inka)

Hundert Verletzte, das ist die schlimmste Nachricht aus Frankfurt. Das Zweitschlimmste ist nicht der hohe Sachschaden. Das Zweitschlimmste ist die Abgebrühtheit, ist die Mischung aus gespielter Naivität und kalter Berechnung auf Seiten der politischen Linken und bei manchen Gewerkschaften. Was die randalierenden Wanderkader mit Ziel Frankfurt im Sinn hatten, konnte jeder wissen. Es war nicht das erste Mal. Es sind Heuchler, die jetzt so tun, als hätte man Hass und Zerstörungswut nicht kommen sehen können.

Der Blockupy-Anmelder Wilken, der für die Linkspartei im hessischen Landtag sitzt, gab sich „entsetzt und bestürzt“ über die Gewalt, äußerte jedoch auch Verständnis „für die Wut und die Empörung“ der Demonstranten. Dass Feuerwehrfahrzeuge angegriffen werden, findet Wilken nicht richtig; dass ein Mob auf Polizisten losgeht, hält er hingegen für die übliche internationalistische Härte.

Die Linken-Bundesvorsitzende Kipping nannte das Polizeiaufgebot „erschreckend“. Den Hass der Linksradikalen fand sie keiner Erwähnung wert. Ein blinder Hass, der selbst vor einer Flüchtlingsunterkunft des Kolpingwerks nicht haltmachte.

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Hänsel hat die Frankfurter Ausschreitungen mit dem Majdan in Kiew verglichen. Darf man am Verstand von Leuten zweifeln, die so etwas sagen? Man muss es! Ein Blockupy-Sprecher schwadronierte von „massiver Polizeigewalt“, und der Vorsitzende der hessischen Grünen Klose, sonst ein ganz vernünftiger Mann, hielt es für angebracht, auch die Polizei zur „Besonnenheit“ aufzurufen. Wie bitte? Haben die Beamten ihre Autos vielleicht selbst angezündet?…

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/blockupy/linke-krawalle-in-frankfurt-nur-noch-blinder-hass-13491675.html


Welt (Ulf Poschardt)

Es gibt kein revolutionäres Subjekt mehr. Die linken Anführer der Republik sind in Politik wie Medien Bürgerkinder, Millionenerben, moralische Selbstbeglücker, die, in einem manichäischen Weltbild verstrickt, als Gute gegen das Böse kämpfen wollen. Ihr Politikverständnis ist romantisch. Sie glauben, Randale und Rabatz an symbolischen Orten wären der Beginn von etwas ganz Großem.

Sie lesen Empörungsbestseller und weiden sich am globalen Elend jener, die irgendwie als Opfer des Kapitalismus durchgehen können. Sie erklären sich zu deren Repräsentanten. Die Ausschreitungen am Mittwoch zeigen, wozu diese Melange aus Kapitalismuskritik, Rebellions-Abenteuerurlaub und medialer Gratisverklärung in der Lage ist. Die Bürgerkinder singen im Zug zur Demo Arbeiterlieder, aber die einzigen Arbeiterkinder sind wohl bei der Polizei zu finden, die sie mit Steinen bewerfen. So geht Klassenkampf.

Die Bürgerkinder haben mit ihrem Vandalismus zumindest für ein paar Stunden den deutsch-europäischen Kern des Finanzkapitalismus in Frankfurt aufgewühlt. Diese Triebabfuhr wird sie beruhigen – und werden sie verhaftet, gibt es nicht nur die rote Hilfe, die gerne mal von Juso-Vorsitzenden unterstützt wird, sondern in der Regel Eltern, die mit ihren Anwälten die Sache abräumen. Interessanter ist die Frage, wer von der Zukunftskoalition R2G zum parlamentarischen Arm dieses Gewaltausbruchs gehört.

Die Linke und die grüne Jugend distanzieren sich von Gewalt, aber Katja Kipping postet in den sozialen Netzwerken, dass die Polizei für das Aufheizen der Stimmung verantwortlich ist. Wie auch bei anderen Demonstrationen mit derartiger Krawallstruktur sind die friedlichen Ideologen nur die Sättigungsbeilage der Rabatz-Touristen…

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article138551346/Das-Hobby-der-Buergersoehnchen-Revolution.html


Gaystream (David Berger)

Die Bilder, die derzeit aus Frankfurt von den Blockupy-Protesten durch die Medien und sozialen Netzwerke gehen, sprechen für sich. Kaum übertrieben  dürfte es sein, wenn der Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft, Oliver Malchow, von den schlimmsten Angriffen auf Polizisten überhaupt in jüngster Zeit spricht. Gewalt und Aggression hätten ein „kaum noch erträgliches Maß erreicht“. Verständlicherweise ist auch das Entsetzen groß, die Reaktionen bei Facebook und Twitter heftigst.

Dass man nun so überrascht entsetzt ist, hat seine Ursache auch in der Tatsache, dass seit Jahren linksextreme Gewalt in Deutschland von führenden Politikern bagatellisiert wird, die Schreibtischtäter von den Medien gebauchpinselt werden.

Während man völlig zurecht in Parteien wie der NPD eine gefährliche Vorstufe für rechtsradikale Gewalt sah und sieht, wollte man den Zusammenhang zwischen einem Hoffähigmachen der Linken und einer gefährlichen Zunahme linksradikaler Straftaten nicht sehen. Zu beliebt das Bild von den linken Gutmenschen, die klein und wehrlos, Friedenslieder singend gegen die bösen Kapitalisten aufstehen wie David gegen Goliath.

Da schaut man dann auch schon mal nett drüber hinweg, dass Linken-Ikone Gregor Gysi den Blockupy-Leute „eine sichere An- und Abreise“ und ein „gutes Gelingen“ ihrer Aktionen wünschte. Noch vor knapp einem Jahr, kurz bevor Linke und Linksradikale Arm in Arm sich eifrig an antisemitischen Demonstrationen in ganz Deutschland beteiligten und Synagogen mit Farbbeuteln und Steinen bewarfen, ließ etwa die SPD-Politikerin und Familienministerin Manuela Schwesig die Öffentlichkeit wissen, der Linskextremismus sei doch nur ein aufgebauschtes Problem.

Will man sich nicht endgültig lächerlich machen, werden die Schwesigs & Co nach der Barbarei, die heute sichtbar wurde, ihr Denken und Handeln grundlegend ändern müssen…

http://www.gaystream.info/#!Hört-endlich-auf-mit-der-Verharmlosung-linksextremer-Aggression-und-Gewalt/cjds/5509b1120cf292acc4ab1c8d

 


Cicero (Interview mit Eric Wester, Blockupy-Sprecher)

Herr Wester, Ihr kapitalismuskritisches Bündnis Blockupy hatte angekündigt, friedlich vor der EZB zu demonstrieren. Daraus wurde nichts. Warum ist es so eskaliert?

Die Polizei in Frankfurt hat die Stimmung bereits im Vorfeld angeheizt, in dem sie sehr martialisch aufgefahren hat und in den letzten Jahren immer strikt und teilweise auch brutal gegen Aktivisten vorgegangen ist. Zum anderen muss man aber auch sagen, dass eine Menge Leute aus ganz Europa nach Frankfurt gekommen sind, die eine enorme Wut und Frustration über die deutsche Krisenpolitik mit sich herumtragen. Insofern ist der Konflikt um die Zukunft Europas hier im Herzen des Krisenregimes angekommen. Der Verlauf des Protestes ist nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir glauben aber auch, dass es wichtig ist, zu verstehen, wo die Wut der Leute herkommt.

Verstehe ich Sie richtig, die Polizei hat Schuld? Die Polizei hat die Gewalt provoziert?
Es gab ja auch mehrere Dutzend teilweise schwerverletzter Demonstranten. Klar ist aber auch: es ist nicht alles ein Problem der Polizei. Viele Leute aus ganz Europa haben sich nicht so wahnsinnig gebunden gefühlt an den Aktions-Konsens, den sich das Blockupy Bündnis gegeben hat.

Offensichtlich nicht: Steine flogen, Polizeiautos brannten, Menschen wurden verletzt. Auch Feuerwehrautos und Straßenbahnen wurden zum Ziel. Was hat das noch mit dem angekündigten friedlichen Protest zu tun?
Ich glaube, man kann es nicht so entpolitisieren. Schon ein Blick über den deutschen Tellerrand hinaus zeigt eine große soziale Ungleichheit und Frustration: Menschen in Europa, die die Erfahrung machen, dass sie überhaupt keine politischen Einflussmöglichkeiten mehr haben. Dass solche Formen der sozialen Ungleichheit zu sozialen Unruhen führen, das ist klar. Es gab heute aber auch eine ganze Menge anderer Aktionen: Es gab die angekündigte Sitzblockade, es gibt jetzt eine riesige Kundgebung in der Frankfurter Innenstadt. Das gehört zum ganzen Bild dazu.

Soziale Ungleichheit führt zu Gewalt? Sehr einfache Gleichung. Damit legitimieren Sie letztlich Gewalt.
Es geht nicht darum, sie zu legitimieren, sondern ich glaube, man muss es eben auch verstehen.

Warum distanzieren Sie sich nicht in aller Deutlichkeit von den Gewaltbereiten in Ihren Reihen, von Autonomen und der Antifa? Die erweisen Ihrem politischen Anliegen doch eigentlich einen Bärendienst. Oder etwa nicht?
Naja, ganz ehrlich?

Ja bitte.
Bevor es geknallt hat, haben wir nicht miteinander telefoniert. Jetzt rufen Sie an. Das Anliegen wird häufig erst zur Kenntnis genommen, wenn was passiert. Das andere ist: Die Autonomen und Antifa-Gruppen rauszuschmeißen ist schwierig. Sie sind Teil des Bündnisses und das ist auch gut so…

http://www.cicero.de/berliner-republik/autonomen-randale-bei-blockupy-sie-sind-teil-des-buendnisses-und-das-ist-auch-gut


Roland Tichy

…Dass friedliche Demonstranten Steinewerfer deckten, ist ein böses Vorzeichen. Fricke (FAZ)  schreibt, „der Vorteil der Steinewerfer war: Sie konnten sich hinter friedlichen Aktivisten verstecken. Steine werfen und in der Masse wieder abtauchen, so lautete die Taktik. Viele, zu viele, goutierten das Verhalten mit höhnischem Gelächter. Auch wenn sie aktiv keine Gewalt ausübten, so machten sie sich doch durch ihre Tolerierung zu Tätern.“

Die eigentliche Wirkung des Frankfurter Protesttages ist destruktiv. Wie will die Polizei das nächste mal zwischen solchen und solchen Demonstranten unterscheiden? Die Strategen des Protests, das muss jeder annehmen, der sich an frühere Protestwogen erinnert, kalkulieren das ein, um ihr Bild von „den Bullen“ unter Beweis zu stellen. Provokation ist eine wirkungsvolle Waffe.

Verloren hat in Frankfurt die friedliche Demonstration als Mittel der politischen Auseinandersetzung. Ich habe mich noch nie so ausführlich an einem einzigen Tag bei Facebook und Twitter umgesehen. Wer den Versuch machte, etwas anderes loszuwerden als den bedingungslosen Beitritt zur Schar der Gegner und Anhänger von Blockupy, wurde von der einen der anderen Seite zugeordnet. Basta. Willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag‘ ich dir den Schädel ein.

Tagessieger ist die Politik des weiter so. Angesichts von so viel Gewalt schart sich die schweigende Mehrheit hinter ihr. Anwälte überfälliger Reformen haben es nach Frankfurt schwerer als vorher.
Ein schwarzer Tag für die politische Kultur.

http://www.rolandtichy.de/kolumnen/goergens-feder/blockupy-18-maerz-2015-ein-schwarzer-tag-fuer-die-politische-kultur/


Thomas Heck

Die Blockupy-Bewegung ist ein Schmelztiegel. Hier versammeln sich die Frustrierten Deutschlands, ein Sammelsurium aus Linksfaschisten, Antisemiten und sonstigen Gewaltbereiten, Looser, die gerade jetzt in Frankfurt Ihr Unwesen treiben. Da wird gerne das Weltjudentum an den Pranger gestellt und für die Finanzkrise verantwortlich gemacht, die Rothschilds an den Pranger gestellt.

Und wenn man nebenbei Polizisten angreifen und Autos anzünden kann, um so besser. Aber dass dieses Pack sich auch noch moralisch aufspielt, ist schwer zu ertragen. Friedlicher Protest sieht anders aus. Blockupy war und bleibt der linksfaschistische Pöbel, der auch vor Familien nicht Halt macht.

Gregor Gysi kabelte via Facebook heute um 10.05: Unsere Gesellschaft braucht einen rebellischen Geist. Und ich finde es gut, wenn gerade junge Menschen bunt, kreativ und friedvoll protestieren wollen. Die Eröffnungsfeier für die neue Zentrale der Europäischen Zentralbank am 18. März in Frankfurt am Main ist ein guter Anlass hierfür. Die EZB war immer treue Erfüllungsgehilfin bei der Umsetzung der den Süden kaputtmachenden Sparpolitik, die Merkel Europa in der Krise diktiert hat. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der diesjährigen Blockupy-Proteste eine sichere An- und Heimreise und ein gutes Gelingen. 

Und in Gedanken fügte Gysi hinzu: “Und schmeisst einen Stein für mich mit”.

http://www.heckticker.de


Michael Mannheimer

Knapp drei Monate vor dem G7-Gipfel in Bayern sind bei schweren Auseinandersetzungen zwischen Kapitalismuskritikern und der Polizei in Frankfurt am Main mehr als 220 Menschen verletzt worden. Die gleichzeitigen Angriffe von Moslems in Tunis, bei denen 21 Menschen ermordet wurden, und die Terrorszenen anläßlich der Eröffnung der neuen EZB-Zentrale in Frankfurt haben ein einigendes Band: Sie wurden ausgeführt von den beiden gefährlichsten Ideologien der Gegenwart. Beide, Sozialismus und Islam, führen die Liste der Völkermörder mit weitem Abstand vor an deren gefährlichsten Ideologien an. Sozialismus und Islam kommen auf die unfassbare Zahl von 500 Millionen im Namen ihrer jeweiligen Ideologie ermordeten Menschen.

Pflichtgemäß distanzierten sich die Veranstalter um Blockupy von den Gewaltszenen – und die Medien gehen zum Tagesgeschäft über. Keine Schelte, keine Diskussion über die grundsätzliche Gefahr durch linke Gewalt, keine Diffamierungen, wie sie bei friedlichen Pegida-Veranstaltungen üblich sind. Kein Pfarrer oder Priester drohte mit Kirchenverdunkelung, keine Glocken läuteten aus Protest gegen Gewalt, kein öffentlicher Aufschrei ob dieser unsäglichen Zustände linker Gewaltexzesse. Sicher, es wird kritisch berichtet. Das wird vom Bürger erwartet, und die Medien tun das Ihre, diese Erwartung zumindest formal zu befriedigen.

Doch überall schwingt stille Sympathie und Verständnis mit den Linken mit. Ein deutlicheres Indiz für die komplette Unterwanderung von Medien und Politik durch Linke ist nicht denkbar.

Wir, die Mehrheit der Deutschen, konservativ und liberal zumeist, müssen das tun, was der Staat offensichtlich nicht zu tun gedenkt und worin er total versagt hat: Wir müssen hier wieder Recht und Ordnung installieren. Und das heißt, wir müssen den Sozialismus, insbesondere deren linksextreme Gewaltflügel, sowie den Islam politisch entmachten…

http://michael-mannheimer.net/2015/03/18/schwarzer-mittwoch-die-beiden-terroristischen-vereinigungen-islam-und-sozialismus-zeigen-ihr-wahres-gesicht-tunis-und-frankfurt-von-gewalt-erschuettert/


Frankfurter Rundschau

„Heute ist ein guter Tag für die EZB und ein sehr guter Tag für Frankfurt.“ Es klingt wie Hohn, was Tarek Al-Wazir, der stellvertretende hessische Ministerpräsident, da sagte – bei der Eröffnungsfeier der Europäischen Zentralbank. Denn nichts war gut an diesem Tag. Nicht für die EZB, nicht für die kapitalismuskritischen Demonstranten, die zu Tausenden in die Stadt gekommen waren, und schon gar nicht für Frankfurt.

Brennende Barrikaden, Polizeikessel, angegriffene Feuerwehrleute, verletzte Beamte und Demonstranten, hunderte Festnahmen, verschreckte Stadtbewohner, die sich im Bürgerkrieg wähnten. Einen derartigen Ausbruch von Gewalt hat Frankfurt noch nie erlebt. Hier hat sich eine „große Wut“ gegen die europäische Finanzpolitik entladen, wie ein Blockupy-Aktivist feststellte.

Doch so berechtigt diese Wut auch sein mag – jeder Demonstrant, der sie in Gewalt münden ließ, hat sein politisches Anliegen gezielt verraten. Hat die Argumente der vielen geschwächt, die gewaltfrei protestierten. Damit den Draghis, Schäubles und Spar-Kommissaren in die Hände gespielt. Und nicht zuletzt Hardliner gestärkt, die mit Begriffen wie „linke Chaoten“ und „gewaltbereiter Mob“ gegen die Demonstrationsfreiheit agitieren…

http://www.fr-online.de/blockupy-frankfurt/kommentar-blockupy-verbrannte-werte,15402798,30163580.html


Junge Freiheit (Michael Paulwitz)

Mal wieder Straßenschlachten und Kriegsszenen in einer deutschen Großstadt, Terror, Gewalt, Zerstörung, brennende Barrikaden und verletzte Polizisten. Während der zwangsabgabenfinanzierte Propagandafunk rührselige Geschichten über perspektivlose junge Spanier mit „Wut“ im Bauch über die Euro-Krisenpolitik verbreitet, legen vermummte und gewalttätige Linksextremisten aus dem In- und Ausland als Internationale der Gewalt die Frankfurter Innenstadt in Trümmer.

Die Feinde von Demokratie und Rechtsstaat stehen links. Gefährlicher noch als die kriegsmäßig gedrillten und operierenden Kohorten militanter Linksextremisten sind die Brandstifter und Schreibtischtäter in den Parteizentralen und Abgeordnetenbüros von Linken und Grünen, die das Gewaltspektakel logistisch, organisatorisch und propagandistisch eingefädelt haben und mit heuchlerischen Distanzierungen und Verharmlosungen begleiten.

„Verständnis“ für den Protest gegen die Politik des „Kaputtsparens“ – der sich im Kaputtschlagen von Schaufenstern, Geschäften und Polizeifahrzeugen äußert –, während die „gewalttätigen Ausschreitungen“ augenzwinkernd „verurteilt“ werden: Wer noch Zweifel hat, daß bei den Grünen unter dem Deckmantel besorgter Umweltfreunde vernagelte linke Hetzer und Ideologen den Ton angeben, sollte einfach mal deren Parteivorsitzender Simone Peter zuhören. Oder deren Kollegin von der Linken, Katja Kipping.

…Nicht länger leugnen, daß es Linksextremismus gibt und linksextreme Gewalt, und zwar in massivem und staatsbedrohlichem Ausmaß. Und vor allem: aufhören, Linksextremisten im Namen des „Kampf gegen Rechts“ auch noch mit Steuergeld zu füttern…

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/der-feind-steht-links/


Spiegel (Andreas Borcholte)

…Auch die in anonymen Rüstungen aufmarschierende Staatsmacht, die “Robo-Cops”, erfüllen in diesem Zeichensystem eine wichtige Funktion. Mit der waffenstarrenden Übermacht demonstriere der repressive Staat seine Gewalt und unterdrücke die mutige Stadtguerilla, die sich unter der Maske des edlen Terrormärtyrers Guy Fawkes zum Anwalt der wehrlosen Klasse macht. Gerade die brennende Finanzmetropole am Main ist ein starkes Symbol: Ist das der seit Jahren beschworene “kommende Aufstand”? Steht das Kapital letztlich hilflos vor der revolutionären Kraft?

Dieses Bürgerkriegsszenario dominiert nun also erneut die Berichterstattung der Massenmedien. Es sind Bilder, die ihren Ursprung in den Studentenunruhen und Bürgerrechtsschlachten der Sechziger und Siebziger haben, sie folgen einer sorgsam über Jahrzehnte deutscher Protestkultur und Jahre der Globalisierungsgegnerschaft hinweg einstudierten Choreografie: 8000 Polizeibeamte treffen sich in Frankfurt mit rund 10.000 Demonstranten zu dieser beinahe theatralischen Inszenierung zweier hervorragend organisierter Ensembles.

Die Frage ist nur, wem das Spektakel mehr nützt? Die Staatsmacht beruft sich in ihrem Abschreckungsextremismus auf den Schutz der Zivilbevölkerung und der öffentlichen Ordnung und weiß den Volkszorn hinter sich, wenn, wie am Mittwochvormittag, U-Bahnen attackiert oder Hilfskräfte bei der Arbeit behindert werden.

Die durchaus berechtigte Infragestellung vermeintlich alternativloser Austeritätspolitik, der Ruf nach einem nichtexploitativen, nicht auf Profit Weniger, sondern Wohlstand Vieler geeichten System, das nicht Kapitalismus heißt, all das rückt angesichts der Gewaltbilder um die EZB-Zentrale in den Hintergrund. Es sei gelungen, “die Einweihungsfeier zu einer Randerscheinung zu machen”, sagt Blockupy-Sprecher Christoph Kleine, dasselbe gilt allerdings auch für die Inhalte seines Protests.

Der Bürger nämlich, so kann man die Stimmung auch in den sozialen Netzwerken deuten, fühlt sich weniger revolutionär als belästigt. Er nimmt im Zweifel vom 18. März kein Bewusstsein für die kapitalistische Härte der aktuellen Europapolitik mit, er verspürt keine Solidarität mit den Griechen oder anderen prekarisierten EU-Bürgern, sondern schüttelt den Kopf über die “Steineschmeißer” und “Chaoten”. Am wie auch immer erzeugten Desinteresse der vor dem System zu rettenden Bevölkerung an der Revolution scheiterte in den Siebzigern bereits die RAF…

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/blockupy-proteste-in-frankfurt-der-falsche-kraftakt-a-1024215.html


Süddeutsche Zeitung (Heribert Prantl)

Natürlich darf man zornig sein. Man darf zornig sein, wenn die Aktienmärkte bersten, die EZB aber immer mehr Geld samt Sparauflagen in die Welt schüttet. Natürlich darf man zornig darüber sein, dass die unglaublich niedrigen Zinsen nur zu Spekulation führen und nicht zu Investitionen.

Natürlich darf man fordern, dass die Staaten Europas das billige Geld vom Kapitalmarkt nehmen und damit ein gewaltiges Konjunkturprogramm finanzieren, eines, das sich gewaschen hat; das Europa reinigt von Defätismus und neuen Gehässigkeiten; und das die ungeheuere Arbeitslosigkeit in Südeuropa drückt.

Natürlich dürfen Zornige und Wütende keine Autos anzünden und nicht herumprügeln. Aber man darf auch nicht, wie es in Frankfurt immer wieder geschieht, Proteste gegen den Finanzkapitalismus so gängeln, dass der erlaubte Demonstrations-Rest nicht sicherer, sondern gefährlicher wird.

Es ist nicht gut, wenn es die Blödheit von Randalierern der Politik erleichtert, in ihrer eigenen Dummheit zu verharren. Es ist auch nicht gut, wenn notwendiger Protest den Krawallmachern überlassen wird.

(Hat die Demo wohl mit PEGIDA verwechselt)

http://www.sueddeutsche.de/politik/pro-und-contra-blockupy-sinnvoller-protest-unsinnige-wut-1.2398745


Tagesspiegel (Frank Jansen)

…Die Schulden- und Eurokrise hat in Griechenland, Spanien und Portugal Millionen Menschen hart getroffen. Der wirtschaftliche und soziale Abstieg hat ein Ausmaß, das vor zehn Jahren in der als gemütlich wohlhabend empfundenen EU undenkbar war. Da erstaunt es fast schon, dass der Protest in den betroffenen Ländern und dazu in Staaten wie der Bundesrepublik nicht einen noch weiteren Flächenbrand verursacht haben.

In Griechenland sind die gewalttätigen Auftritte von Autonomen abgeflaut, gefährlicher erscheinen heute die rassistischen Schläger der Neonazi-Partei „Goldene Morgenröte“. In Spanien hat die ETA den bewaffneten Kampf eingestellt, eine neue Guerilla ist nicht in Sicht. Auch Frankreich und Italien, ebenfalls wirtschaftlich angeschlagen, bleiben von Wiedergängern des linksextremen Terrorismus der 1970er Jahre verschont. Mit Anschlägen drohen vor allem Islamisten. Der Widerstand gegen die als brachial empfundene Sparpolitik von EU und EZB kommt bislang ohne Waffen aus.

Die Verelendeten, die ihre Arbeit verloren haben und um ihre Existenz bangen, setzen ihre Hoffnung nicht in Straßenkämpfer und Terroristen. Der Glaube an eine bessere Zukunft in Europa richtet sich auf linke und rechte Populisten und Extremisten. Auf Syriza in Griechenland, auf Podemos in Spanien, auf den Front National in Frankreich. Diese Volksbeglücker haben kein Interesse am bewaffneten Kampf.

Doch sollten die parlamentarisch orientierten Populisten und Extremisten die geschürten, irrealen Hoffnungen auf schnellen Wandel enttäuschen, ist noch viel mehr Wut zu erwarten. Auf alles, auf die Demokratie an sich. Dann war der 18. März 2015 in Frankfurt tatsächlich nur ein Vorspiel.

http://www.tagesspiegel.de/politik/ezb-krawalle-in-frankfurt-militanz-und-elend/11523860.html


taz (Ines Pohl)

Gewalt ist nicht das richtige Mittel, um politische Auseinandersetzungen zu führen. Auch nicht, wenn sie sich gegen Dinge wie Autos richtet. Erst recht nicht, wenn Menschen – wie Polizeibeamte – angegriffen werden. Die Bilder einer Stadt in Rauch und Flammen dominieren die Schlagzeilen.

Das Kalkül, so eins dahintersteckte, ist aufgegangen, die maximale Aufmerksamkeit erreicht. Der Preis aber, der dafür bezahlt werden muss, ist hoch. Denn letztlich ist es die Auseinandersetzung mit den Inhalten von Blockupy, die als Erstes den Flammen zum Opfer fällt.

Und das ist in doppelter Hinsicht fatal. Weil die Kritik an der europäischen Sparpolitik, wie sie vor allem von Berlin betrieben wird, richtig ist. Und weil viele Menschen in Deutschland gerade erkennen, dass Europa nur dann eine Chance hat, wenn auch die jungen Menschen in Spanien, Italien und Griechenland an das Projekt Europa glauben. Und sich nicht in wiedererstarkende Nationalismen flüchten aus dem Gefühl heraus, dass Brüssel dabei ist, ihre Zukunft zu verraten und zu verkaufen…

http://www.taz.de/Kommentar-Blockupy-Proteste/!156685/


 Zeit (Lenz Jacobsen)

…Und doch gibt es jetzt gute Gründe, wütend zu sein auf Blockupy. Im Vorhinein zum wichtigsten Demo-Termin dieses Jahres stilisiert, hat der so genannte “Tag X” bewiesen, dass die radikale Linke ein ganz grundsätzliches Problem mit Gewalt hat.

Denn wer gesehen hat, wie die Randalierer am Morgen wahllos alle hundert Meter Müllcontainer anzündeten, ohne dass auch nur Polizei in der Nähe gewesen wäre, kann nicht glauben, was Blockupy-Sprecher Hendrik Wester sagt. Dass nämlich die Polizei ein “Bürgerkriegsszenario” aufgebaut habe, von dem sich viele nun mal provoziert gefühlt hätten. Abgesehen davon, dass aus diesem Satz so viel selbstgefällige Ignoranz gegenüber den realen Bürgerkriegsszenarien dieser Welt spricht, dass Herr Wester in politischen Dingen hoffentlich nie mehr für irgendwen außer sich selbst sprechen darf: Dass ein bisschen Gewalt irgendwie schon okay sei, scheint bei Blockupy dann doch eine weit verbreitete Einstellung zu sein.

Am Mittag sitzt Ulrich Wilken im Haus des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Er ist Linke-Politiker und hat die Blockupy-Demo angemeldet. Nun spricht er über sein “Entsetzen” angesichts der Ausschreitungen am Morgen. “Das ist nicht das, was wir als Blockupy-Bündnis geplant haben. Das ist nicht das, was wir vereinbart haben.” Er sagt aber auch: “Ich habe großes Verständnis für die Wut derjenigen, die von der Verelendungspolitik betroffen sind.” Und neben ihm assistiert sein Co-Sprecher Christoph Kleine: “Es war ja klar, dass dieser Polizeiapparat, der da war, auch eingesetzt werden musste und eingesetzt werden sollte.” Und weiter: “Die Aktivisten waren mitgenommen und geschockt vom Ausmaß der Gewalt, der sie durch die Polizei ausgesetzt waren.” Das ist eine so absurde Verdrehung von Ursache und Reaktion, eine solche Verhöhnung der Realitäten an diesem Vormittag in Frankfurt, dass dahinter klar eine erschreckende Ideologie durchscheint: Wer von uns Gewalt anwendet, ist unschuldig, weil auf der anderen Seite der Teufel steht. Sei es die EZB, sei es die Polizei.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-03/blockupy-frankfurt-ezb-protest-kommentar


Quelle:
http://journalistenwatch.com/cms/der-tag-des-terrors-die-jouwatch-presseschau-zum-flammenden-inferno-von-frankfurt/

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Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.
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