Fest: “Der Islam bedroht alles, wofür wir stehen”


Nicolaus Fest (* 1962) ist ein deutscher Jurist und freier Journalist. Vom 1. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014 war er stellvertretender Chefredakteur der Boulevardzeitung Bild am Sonntag. Als er in dieser Eigenschaft einen kritischen Artikel über den Islam herausbrachte, in welchem er die Integrationsfähigkeit der Muslime in nichtislamische Gesellschaften bezweifelte, wurde er von dem islamophilen BILD-Chefredakteuer Kai Diekmann quasi fristlos entlassen. Er ist der Sohn des 2006 verstorbenen Zeithistorikers, FAZ-Mitherausgebers und Feuilletonchefs sowie Autors Joachim Fest, der mit seiner Hitler-Biographie Weltruhm erlangte. Nikolaus Fest kritisiert, dass jede offene Diskussion übwer den Islam erdrückt würde. Die Deutschen seien zwar „reinen Herzens, aber politisch oft einfältig“, sagte Fest und warnte davor, gutgläubig die Demokratie zu verspielen. Zum Beispiel, indem man sich die Feinde ins eigene Land hole, die eigenen Werte preisgebe oder durch „törichte Toleranz“.

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Bedrohung der Freiheitsrechte: Ex-„Bild“-Journalist Fest erneuert Islam-Kritik

BERLIN. Der Publizist Nicolaus Fest sieht die Meinungsfreiheit in Deutschland bedroht. Die Berichterstattung in den Medien sei häufig tendenziös und unterliege einem „Konformitätszwang, der Gegenmeinungen als indiskutabel desavouiert“, kritisierte er im Interview mit der JUNGEN FREIHEIT.

Dadurch werde „jede offene Diskussion erdrückt“. Die Deutschen seien zwar „reinen Herzens, aber politisch oft einfältig“, sagte Fest und warnte davor, gutgläubig die Demokratie zu verspielen. Zum Beispiel, indem man sich die Feinde ins eigene Land hole, die eigenen Werte preisgebe oder durch „törichte Toleranz“.

Der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der Bild am Sonntag war an die Grenzen der Meinungsfreiheit gestoßen, als er in dem Blatt im Juli 2014 den Kommentar „Islam als Integrationshindernis“ veröffentlichte.

„Islam bedroht unsere Freiheitsrechte“

Darin hatte er unter anderem geschrieben: „Mich stört die weit überproportionale Kriminalität von Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund. Mich stört die totschlagbereite Verachtung des Islam für Frauen und Homosexuelle.“ Zudem sei die Religion ein Integrationshindernis. „Ich brauche keinen importierten Rassismus, und wofür der Islam sonst noch steht, brauche ich auch nicht.“

Dafür handelte er sich scharfe Kritik ein, unter anderem von Bild-Chef Kai Diekmann. Wenige Wochen später verließ er das Blatt. Heute publiziert er auf seinem eigenen Blog.


Gegenüber der JF erneuerte Fest nun seine Kritik am Islam. Dieser bedrohe die Freiheitsrechte, den Individualismus und die Gleichberechtigung – „alles, wofür unser Gemeinwesen steht“, warnte er. Manch einer würde diese Religionskritik als fremdenfeindlich einstufen, doch er sehe dies als seine „gesellschaftliche Pflicht“ an. „Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit“, betonte der Publizist.

„Deutschland wird sich dramatisch verändern“

Seinen Kindern habe er geraten, ihre Zukunft nicht in Deutschland zu planen. Durch die vielen Flüchtlinge, die keine Beziehung „zu diesem Land, seiner Geschichte, seiner Kultur haben“, werde sich die Bundesrepublik in den nächsten 30 Jahren dramatisch verändern. (eh)

Quelle:
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/ex-bild-journalist-fest-erneuert-islam-kritik/

Das gesamte Interview mit Nicolaus Fest ist in der aktuellen Ausgabe der JUNGEN FREIHEIT (Nr. 16/15) erschienen.


 

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