Kögida, Israel und Nahostkonflikt: Hat Kardinal Woelki nicht mehr alle Pfeifen auf der Orgel?


Der vorliegende Artikel von Peter Helmes zeigt, dass die Unkenntnis über den Islam, besonders aber über die Bedrohungslage Israels im sogenannten Nahostkonflikt – der in Wahrheit der 1400 Jahre alte Konflikt des Islam mit dem Judentum ist (Mohammed beging den ersten Genozid der islamischen Geschichte am jüdischen Stamm der Banu Kureiza –  sich in alle Gesellschaftsbereiche bis hin nach ganz “oben” zu katholischen Kardinälen erstreckt. Offenbar beziehen auch diese ihre Informationen mehr oder weniger ungeprüft über die antisemitische und proislamische Mainstream-Medien – und offenbar ist es so, dass, wenn sich Kirchenfürsten in den Nahen Osten begeben, um sich ein Lagebild mit eigenen Augen zu machen, sie auch dort von linken oder islamischen Begleitern instruiert werden. Der Kölner Kardinal Woelki ist ein Beispiel für das erneute Versagen von Vernunft in der Kirche.

Michael Mannheimer, 26.4.2015

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Von Peter Helmes, 20. April 2015

Kardinal Woelki – Nicht mehr alle Pfeifen auf der Orgel!

„Bedrückend“, „erschreckend“, „bestürzt“. Meine Mutter hätte jetzt den Finger erhoben und mich vernichtend angeschaut. „Das ist doch ein Kardinal, ein heiliger Mann! Den darfst Du doch nicht kritisieren!“ DOCH!

Nix „heiliger Mann“. Ein Kardinal ist nicht unfehlbar, nicht mal als Woelki – ein offensichtlich vom Hl. Geist verlassener Geist, der seit seiner Kardinalsernennung den Verstand in der Sakristei des Kölner Doms abgegeben hat. Schon sein merkwürdiges „Verständnis“ für die Moslems und die islamischen Flüchtlinge stießen manche Gläubige vor den Kopf.

Woelki stimmte der Dom-Verdunkelung anlässlich der Kögida-Demonstration ausdrücklich zu

Dann kam der nächste Knall: die Zustimmung zu der Selbstverdunkelung des Kölner Doms als Distanzierung von der Kögida-Demonstration, sinnbildlich für die ausgehenden Lichter in den Köpfen der hohen Geistlichkeit (na ja, im Oberstübchen etlicher Kirchenfürsten brennt das Licht eh nur noch auf Sparflamme –  siehe S. E. Kardinal Marx).


Skandalöse Äußerungen von Kardinal Woelki gegen den Staat Israel
Und nun das: Der Kardinal tat neuerlich seinen Mund auf und heraus kam – Unsinn, nichts als Blödsinn. Ob aus Unwissenheit oder Berechnung? Wir wissen es nicht. Wir können nur noch beten, daß zu Pfingsten der Hl. Geist dem geistlichen Herren ein wenig mehr Geist einhauchen und das Oberstübchen lüften möge. Was ist geschehen?

Felizitas Küble berichtet in ihrem „Christlichen Forum“ (17. April), der Kölner Erzbischof habe sich „besorgt über die Lage in Israel und Palästina“ gezeigt. Es sei „schon bedrückend zu sehen, daß Palästina eingemauert ist.” Felizitas Küble weiter:

„…Als wäre dies nicht genug des politischen Unfugs, fügte er hinzu: „Es ist auch erschreckend zu sehen, wie viele Checkpoints dort sind, und wie Israel palästinensische Gebiete bei möglichen Unruhen absperren kann.“

Nachdem das Kölner Oberhaupt die Vorgehensweise der israelischen Seite “bedrückend” und “erschreckend” findet, ist er dann sogar noch “bestürzt” – und zwar weil “sich Israel des Landes, das den Palästinensern zusteht, bemächtigt und dort durch Siedlungsbau eingreift.”

Die Krönung des israelfeindlichen Unsinns manifestiert sich in folgender Aussage des Kardinals:

„Wir hatten hier 1948 noch zehn Prozent Christen, als der Staat Israel gegründet wurde. Gegenwärtig geht die Zahl der Christen gegen ein bis zwei Prozent.“

Kardinal Woelki – haarscharf an der Wahrheit vorbei.

Hierzu stellen wir fest:

1. Nicht ganz “Palästina” ist “eingemauert”, sondern allein der Gaza-Streifen. Dort regiert die radikal-islamische Hamas, die in ihrer Gründungs-Charta die Vernichtung Israels und sogar die allgemeine Tötung der Juden  fordert. (Nähere Infos hier: )

Die Hamas-Diktatur unterdrückt,  verfolgt und ermordet Andersdenkende unter den eigenen Landsleuten (Palästinenser also).  – Hierzu erfahren Sie ein Beispiel hier.

Die Hamas verübt seit Jahren Raketenangriffe auf Zivilisten(!) in Israel, worunter immer wieder auch Araber als Opfer betroffen waren (sog. Israelo-Araber). Dies nimmt die Hamas eiskalt in Kauf, um den Judenstaat zu attackieren.

2. Daß sich Israel mit einer Absperrung soweit möglich gegen weiteren Terror schützt, ist nicht nur gerecht, sondern notwendig, um die Sicherheit der eigenen Bürger zu gewährleisten. Ägypten hat bereits im Jahre 2008 aus demselben Grunde mit dem Bau einer Mauer begonnen. Quelle

3. Offenbar ist es dem Herrn Erzbischof entgangen, daß sich Israel bereits im Jahre 2005 unter Ariel Sharon komplett vom Gaza-Streifen zurückgezogen und hierbei tausende jüdische Siedler (teils sogar mit Zwang) umgesiedelt hat. Es dürfte auch bekannt sein, daß dort seit dem die gewalttätige Hamas-Verwaltung herrscht. Nicht gerade neu ist auch die Tatsache, daß Israel zudem längst die sog. “Westbank” zu mehr als zwei Drittel geräumt hat, und daß dort die Palästinensische Autonomieverwaltung (PA) regiert.

4. Die arabischen Christen, die einst im Heiligen Land lebten, wurden und werden nicht vom Staat Israel unterdrückt und verdrängt, sondern von eigenen Landsleuten bzw. radikal-islamischen Palästinensern. Dies führte dazu, daß immer mehr arabische Christen geflohen sind, um dem christenfeindlichen Druck der Hamas bzw. der PA zu entkommen.

Immerhin hat Palästinenserpräsident Arafat seinerzeit z.B. ein Gesetz eingeführt, wonach der Verkauf von Grundstücken an Israelis mit dem Tode (!) bestraft wird. Davon sind natürlich vor allem jene christlichen Araber betroffen, die auswandern wollen. (Weitere Infos hier)

Dem Kölner Kardinal fehlt es mitunter nicht nur an politischer Informiertheit, sondern auch an theologischer Sachkenntnis, z.B. als er (damals noch Berliner Erzbischof) erklärte, das katholische Kirchenrecht lasse auch weibliche Kardinäle zu.  (Näheres dazu hier)

Wie meinte Kardinal Woelki noch bemerken zu müssen? „Bedrückend“, „erschreckend“, „bestürzt“ – Ja, Eminenz, diese Vokabeln kennzeichnen Ihr Verhalten ganz richtig. Bei Ihnen fehlen offenbar ein paar Nadeln im Christbaum. Und im Dom gehen die Lichter aus…

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