Thomas Böhm: „Ist Hans-Olaf Henkel die Spaltaxt der AfD?“

Henkel (re.)  und Gauland, AfD

Berichtigung:

Meine Meldung zu Hans-Olaf Henkel und einem etwaigen EU-Beitritt der Türkei ("Olaf Henkel (AfD) will EU-Beitritt der Türkei. Wissen das die AfD-Wähler?") ist falsch, weil sie auf eine veraltete Quelle verweist. Herr Henkel ist mittlerweile GEGEN einen EU-Beitritt der Türkei (s. hier und hier).   Henkel ist zudem Islamkritiker, wie die folgenden Quellen beweisen (hier und hier)
Ich bedauere dieses Versehen.

Michael Mannheimer

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Von Thomas Böhm

Henkel, die Spaltaxt der AfD?

In der “FAZ” hat Politikredakteur Justus Bender AfD-Zurücktreter Hans Olaf Henkel ein Forum geschenkt, damit dieser seine Partei in aller Öffentlichkeit auf Schmusekurs zum Merkel-System bringen kann. Dabei wird allerlei Falsches behauptet:

Meinen Sie das in Ihrer Partei gängige Argument, dass deshalb so viele Rechtsideologen in die AfD eingetreten sind, weil die Partei in Medien als rechtspopulistisch bezeichnet wurde?

Wir sind hier in einen Teufelskreis geraten. Am Anfang wurden wir als Professorenpartei verunglimpft. Dann begannen Altparteien und Medien das Mantra von der rechtspopulistischen Partei zu wiederholen. Meiner Beobachtung nach haben erst danach Rechtspopulisten gesagt: Oh, da gibt es eine neue Partei für uns, da treten wir ein. Unser Fehler war, das zu spät gemerkt zu haben…

Absoluter Quatsch. Die AfD wurde von Anfang an von den linken Medien rechts verortet und zu den ersten Mitgliedern gehörten Leute aus der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT, da wusste Henkel noch gar nicht, wie man AfD schreibt.

…Und mir gehen manche Thesen gegen den Strich. Wenn ich höre, dass in Brandenburg gesagt wird, dass wir eine Partei seien, die von den Bürgern gerufen werden wolle, wenn in der Nachbarschaft ein Asylbewerberheim geplant wird, dann ist Schluss. In unseren Leitlinien haben wir das Recht von politisch Verfolgten auf Asyl festgeschrieben, ganz zu schweigen davon, dass es im Grundgesetz steht. Wir sind eine rechtsstaatliche Partei…

Herr Henkel weiß genau, was den Leuten in der AfD stört. Nämlich, dass es kaum noch politisch Verfolgte gibt, die Deutschland erreichen. Also, was soll dieses Gerede?

Schämen Sie sich manchmal für Ihre Partei?

Nein, aber einiger Leute. Deshalb brauchen wir eine Klärung dieses Richtungsstreits, wenn wir die Partei retten wollen. Wir müssen uns entschlossen gegen den Versuch von rechts außen wehren, einen Kreis- und Landesverband nach dem anderen zu kapern…

Mit Absicht, oder aus Fahrlässigkeit übernimmt Herr Henkel schon die Argumente der linken Konkurrenz. Hat der renommierte Politiker etwa ein U-Boot in der Garage?

Und hier wird es dann gefährlich:

Wie soll eine Klärung aussehen?

Es wird einen Mitgliederentscheid geben, der den politischen Leitlinien wieder Geltung verschaffen soll. Und wenn es eine klare Mehrheit für unsere Position gibt, dann sollen die Leute, die damit nicht einverstanden sind, die Konsequenz ziehen.

Also austreten. Zum Beispiel.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/afd-vizechef-hans-olaf-henkel-im-intervew-ueber-ruecktritt-13555486.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Klingt gehörig nach einer Erpressung eines erfahrenen Machtmenschen. Und hier hat Henkel schon einen neuen Freund gefunden. Das stand in dem Antifa-Blättchen “Huffington Post”:

Nach dem Rücktritt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der AfD, Hans-Olaf Henkel, hat Grünen-Politiker Volker Beck den Schritt als “überfällig und inkonsequent zugleich” bezeichnet.

Henkel hatte seine Entscheidung zuvor im Gespräch mit der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” mit Versuchen von „Rechtsideologen“, die Partei zu übernehmen, begründet.

“Lucke ist ein Getriebener”

“Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretiker haben die AfD gekapert und faktisch übernommen”, sagte Beck der Huffington Post.

“Sie schüren Ressentiments gegen Minderheiten, von Muslimen bis Homosexuellen, gegen Flüchtlinge und Migranten und die Gleichberechtigung von Frauen. Lucke ist ein Getriebener”, sagte der innenpolitischer Sprecher der Grünen. “Einer solchen Partei kann man als anständiger Demokrat nur den Rücken kehren.”

http://www.huffingtonpost.de/2015/04/23/afd-grunen-politiker-volker-beck-nennt-henkel-rucktritt-uberfallig-und-inkonsequent-zugleich_n_7126736.html

Es muss tatsächlich eine Klärung geben. Die AfD wird am Euro nicht herumwurschteln dürfen, aber es gibt andere dringende Probleme, wie die Islamisierung und die Masseneinwanderung der Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika. Hier muss sich die AfD klar positionieren, auch auf die Gefahr hin, dass sie weiterhin als rechtspopulistisch verschrien wird und Herr Henkel bei Frau Merkel anklopft.

Quelle:
http://journalistenwatch.com/cms/henkel-die-spaltaxt-der-afd/


 

8 Kommentare

  1. Die AfD ist für mich schon längst tot...Lucke is ein dummer Kasper ohne Plan.. undäfft nur den anderen parteien nach.

  2. Na ja wie auch immer, die AfD hat ganz einfach nicht das Potenzial, um Deutschland noch zu retten, dass kann nur eine Partei und ihr wisst alle welche das ist...!!!

    Es wird der Tag kommen und das schon bald, an dem alle die, die heute noch ihre Nase über sie rümpfen, diese, wenn auch nur aus purer Verzweiflung, wählen werden...!!!

    Dann wird sich die Auflösung Deutschlands allerdings schon in einem derartigen fortgeschrittenen Zustand befinden, dass es selbst dafür, also endlich die NPD zu wählen, bereits zu spät sein wird...!!!

    Ich habe über die Jahre sehr viele Mitstreiter kennengelernt, bei denen ich der Meinung war, unsere gemeinsamen Ansichten waren eine einzige Schnittmenge, bis es dann zum Thema NPD kam und sich diese dann, VON DENEN ICH ES NIE UND NIMMER ERWARTET HÄTTE, von mir „abgewandt“ haben...

    Denen habe ich dann immer nur gesagt, „ihr armen Irren habt den Ernst der Lage NOCH IMMER NICHT ERKANNT“...!!!!

    PS. Zu der AfD muss ich allerdings zugeben, dass auch ich ein Anhänger war und zwar einer der ersten Stunde, aber inzwischen weiß ich, dass auch selbst wenn diese einige gute Leute hat, sie unsere Heimat nicht wird vor dem Untergang retten können...

    Und jeder weiß doch, die Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.....

  3. Die islamkritische Äußerung von Henkel damals bei Maischberger kannte ich. Und es scheint, dass er seine Meinung nicht geändert hat.
    Umso verwunderlicher war und ist für mich die fehlende klare Positionierung beim Thema (muslimische) Masseneinwanderung und Islamisierung Europas! Ein intelligenter Mann wie Henkel sollte wissen, wie wichtig es ist, in der Debatte um unser Asylrecht und das Flüchtlingsproblem endlich die Missstände zu benennen, die Umsetzung des geltenden Rechts einzufordern und ein Einwanderungsgesetz vorzuschlagen, das auch dem Problem der muslimischen Immigration Rechnung trägt. Dann muss Henkel auch keine Angst haben, als Partei zu gelten, die ausländerfeindlich ist, was ja seine Sorge zu sein scheint. Er sieht die Rechtsstaatlichkeit gefährdet, wenn Bürger ein geplantes Asylbewerberheim kritisch sehen, weil sie sich in der Entscheidungsfindung übergangen fühlen und die Flüchtlingsströme kritisch betrachten, sich vielleicht sogar gegen den Bau aussprechen und hat anscheinend nicht verstanden, das genau das rechtsstaatlich ist! Er hat auch nicht verstanden, dass die Unterstützung dieses bürgerlichen Engagements richtig ist, um auch zu verhindern, dass dumpfe Ausländerfeinde pauschale Hetze betreiben können. Nein, Henkel ist wie Lucke viel zu sehr Teil des Systems, weswegen die AfD keine Alternative ist.

  4. Neulich in einer Talkrunde, die fette grüne Qualle ist gegen ein Einwanderungsgesetz. Warum wohl? Weil jedes Einwanderungsgesetz, egal wie es ausgestaltet wird oder ausformuliert wird, die Frage beantworten muss, wer einreisen darf und wer nicht, wer also draußen bleiben muss. Das wollen die Grünen nicht, jeder Schwerverbrecher ist ihnen willkommen.
    In der gleichen Runde, ein linker grüner Vogel schafft es in 3 hintereinander folgenden Sätzen 12 mal die Worte "Rassist, rassistisch usw." zu verwenden. Ich war beeindruckt.
    Eines verstehe ich noch immer nicht. Angeblich befinden wir uns doch in der FDGO und Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen sind doch verboten, oder etwa nicht alle?
    Morgen findet in Berlin wieder einmal die "REVOLUTIONÄRE 1. Mai Demonstration " statt. Da wir in der FDGO leben, ist eine "REVOLUTION" doch ausgeschlossen, also verfassungsfeindlich. Die Kommunisten, Trotzkisten, Stalinisten, Grünlinken können gerne eine "Friedliche 1. Mai Demonstration" veranstalten, aber keine "revolutionäre", ein Gericht müsste dies verbieten, denn wenn Linke von "Revolution" reden, dann meinen sie auch "Revolution", und ihre Augen beginnen zu leuchten. Der Staat muss sich also nicht über verletzte Polizisten, brennende Autos und zerstörte Schaufensterscheiben wundern.
    Übrigens die Linken erzählen ja den Ausländern, die hier noch nicht so genau bescheid wissen, am 1.Mai dürft ihr hier die Sau rauslassen, da ist das erlaubt.

  5. Garmisch-Partenkirchen - Um gegen die zugewiesene Unterkunft zu protestieren, campieren elf Flüchtlinge seit zwei Tagen vor dem Landratsamt. Eine Lösung gibt's derzeit nicht.

    http://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/garmisch-partenkirchen/asylbewerber-campieren-landratsamt-4956273.html

    Doch eine Lösung gibt's schon: ab in die Heimat mit diesem Schmarotzergesindel, weil so schlimm kann's dort ja nicht sein, wenn man hier nicht zufrieden ist.

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