Osmanisches Reich – Verklärung eines islamischen Imperialismus

Das Osmanische Reich führte über 500 Jahre lang Krieg gegen Europa mit einer Gesamtkriegsdauer von durchgehenden 170 Jahren. Sein Ziel war die Einverleibung des "Goldenen Apfels" (Wien und Rom) in den Herrschaftsbereich der Hohen Pforte.

Osmanisches Reich (auch Türkisches Reich, veraltet auch Ottomanisches Reich) ist die Bezeichnung für das Reich der Dynastie der Osmanen von ca. 1299 bis 1923. In Europa wurde das Land als „Türkei“ oder „Türkisches Reich“ bezeichnet. Das Osmanische Reich ging aus den Resten des Sultanats der Rum-Seldschuken hervor und war mehrere Jahrhunderte lang die entscheidende Macht in Kleinasien, im Nahen Osten, auf dem Balkan, in Nordafrika und auf der Krim. Hauptstadt war seit 1453 Konstantinopel (osmanisch Kostantiniyye; heute Istanbul). Im Laufe des 18. und vor allem im 19. Jahrhundert wurden die Osmanen in Auseinandersetzungen mit den europäischen Mächten sowie durch diverse Aufstände anderer Nationen, welche unter osmanischer Herrschaft lebten, nach Kleinasien und in den Nahen Osten zurückgedrängt. Nachdem der osmanische Sultan nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg seine Autorität verloren hatte und in den folgenden Wirren sich eine konkurrierende Nationalregierung unter Mustafa Kemal Pascha hatte durchsetzen können, wurde 1923 als Nachfolgestaat die Republik Türkei gegründet.

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Aus: "Die freie Welt", 20. April 2015

Geschichtserinnerung: Osmanisches Reich – Verklärung eines alten Imperiums

Unter Präsident Erdogan gewinnt in der Türkei die Erinnerung an das Osmanische Reich an Popularität. Es wird zum goldenen Zeitalter stilisiert. In anderen Ländern ist die Erinnerung daran gespalten.

Mit dem verlorenen Ersten Weltkrieg vor hundert Jahren wurde das Ende des Osmanischen Reiches eingeläutet. Für die Türken ist die Erinnerung daran eine widersprüchliche Angelegenheit. Es gibt immer noch viele Stimmen, die dem alten Imperium nachtrauern. Immerhin handelte es sich um einen funktionierenden Vielvölkerstaat.

Viele konservative und religiöse Türken verklären das Osmanische Reich. Unter der Regierung der AKP und dem Präsidenten Recep Tayyip Erdogan werden die Erinnerungen an das alte Imperium bewusst wach gehalten. Im kollektiven Gedächtnis der Türkei ist das Osmanische Reich ein Gegenentwurf zum kemalistisch-säkularen Staat von heute.

Die türkische Kultur- und Filmindustrie malt durchweg ein positives Bild vom damaligen Großreich. Man ist sich des einstigen Großmachtstatus durchaus bewusst. Die neo-osmanische Renaissance ist populär. Man diskutiert sogar, den Schülern in den Schulen wieder Osmanisch beizubringen. Damit meint man die Schreibung der türkischen Sprache in arabischer Schrift, wie es vor den Reformen Kemal Atatürks üblich gewesen war.

Die Herrschaftsdynastie der Osmanen hatte übrigens genauso geendet wie jene der Hohenzollern in Deutschland, der Habsburger in der Donaumonarchie und der Romanows in Russland – mit Umsturz. Wie Österreich-Ungarn, zerfiel auch das Osmanische Reich, der „kranke Mann am Bosporus“, in seine ethnischen Bestandteile.

Für viele der damals unterworfenen Völker war der Untergang des Osmanischen Reiches eine Erleichterung gewesen. Insbesondere die Armenier pflegen die Erinnerung an die Verfolgungen, die sie insbesondere in der Endphase des Osmanischen Reiches erlitten. Im Jahre 1915 nahmen diese Verfolgungen Formen eines Genozids an. Hundert Jahre später, im Jahr 2015, gedenkt man in Armenien an diesen Völkermord, dem mehr als eine Million Menschen zum Opfer gefallen waren.

Das Imperium einer vergangenen Epoche

Noch vor hundert Jahren war der komplette Vordere Orient vom Osmanischen Reich beherrscht. Es umfasste gänzlich Kleinasien und Anatolien, Syrien, das Zweistromland, Palästina, den Libanon und Teile der arabischen Halbinsel. Während des Ersten Weltkrieges kämpfte es an der Seite des Deutschen Reiches und Österreich-Ungarns gegen die Alliierten, gegen Russland im Osten und gegen die Briten und Franzosen an den Küsten.

Nach dem verlorenen Krieg brach das Reich zusammen. Aus den Trümmern der Resttürkei schuf Kemal Atatürk den modernen türkischen Nationalstaat, wie wir ihn heute kennen. Dessen Grenzen wurden 1923 im Vertrag von Lausanne international anerkannt, nachdem zuvor im türkisch-griechischen Krieg Hunderttausende beiderseits der ethnischen Grenzlinien ihre Heimat aufgeben und umsiedeln mussten.

Islamische Großmacht als Erbe des christlich-byzantinischen Reiches

Im christlichen Abendland hatte man das Osmanische Reich stets als Bedrohung empfunden. Die Schlacht auf dem Amselfeld im Jahre 1389 und die Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 hatten überall in Europa die Alarmglocken klingen lassen. 1529 belagerten die Türken Wien. 1689 standen sie nochmals vor Wien.

Während seiner größten Ausdehnung im 16. Jahrhundert beherrschte das Osmanische Reich den gesamten östlichen Mittelmeerraum, Südosteuropa und Vorderasien. Es reichte von Algerien über Tunesien, Libyen und Ägypten im Westen bis nach Mesopotamien (Irak), Armenien und Georgien im Osten, von Siebenbürgen, Moldawien und der Krim im Norden bis zum Jemen ganz im arabischen Süden.

Seine maximale geographische Ausdehnung entsprach im Groben jener des Byzantinischen Reiches in der Spätantike. Die Tatsache, dass die Türken Konstantinopel zu ihrer eigenen Hauptstadt machten und die Hagia Sohia, einstmals die größte Kirche der Christenheit, in eine Moschee umwandelten, unterstrich ihren Machtanspruch, nämlich Erbe des Oströmischen Reiches zu sein. Gleichzeitig sahen sich die Herrscher des Osmanischen Reiches als oberste Vertreter des Islam und Schirmherren aller Muslime. Ab 1517 traten die osmanischen Sultane auch als Kalifen auf.

Dann zerfiel das Reich Stück für Stück. Schon mit der Seeschlacht von Lepanto im Jahre 1571 wurde eine Wende herbeigeführt. Nach dem Aufruf des Papstes Pius V. hatte sich eine Heilige Liga zusammengeschlossen: Spanien, Genua, Venedig, Savoyen, Florenz, Parma, Urbino, die Malteser und der Kirchenstaat hatten eine gigantische Flotte aus über 200 Schiffen und Galeeren aufgestellt, um die osmanische Vorherrschaft im östlichen Mittelmeer zu brechen. Die Heilige Liga konnte die überlegene osmanische Flotte bezwingen. Dieser Sieg brachte nicht nur eine strategische, sondern auch eine psychologische Wende. Die Expansion des Osmanischen Reiches im Mittelmeerraum war gestoppt.

Im Laufe der folgenden Jahrhunderte schrumpfte das Reich. Insbesondere in Nordafrika und auf dem Balkan lösten sich die Provinzen. Russland drängte von Norden zum Schwarzen Meer und zum Kaukasus. Auf dem Balken dehnte die Donaumonarchie ihre Grenzen aus. Die Balkanvölker fochten für ihre Unabhängigkeit. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges hatte das Osmanische Reich bereits alle nordafrikanischen Provinzen an die europäischen Kolonialmächte verloren und auf dem europäischen Kontinent nur noch einen kleinen Brückkopf westlich von Istanbul behalten, der noch heute Teil der Türkei ist.

Osmanisches Reich: Gutes Reich? Böses Reich?

Und heute? Angesichts der zahlreichen Nahostkriege, der Bürgerkriege in Syrien und im Irak, des Palästina-Israel-Konfliktes, der Krisen im Libanon und vieler anderer Probleme im Nahen und Mittleren Osten, werden nostalgische Erinnerungen an das einstige Osmanische Reich wach. War es nicht damals so, dass Völker und Konfessionen im Osmanischen Großreich mehr oder weniger friedlich miteinander auskamen?

... Die Schaffung des türkischen Nationalstaates hatte zur Folge, dass viele Minderheiten, allen voran die Griechen und Armenier, das Land verließen. Die Kurden wurden zur ethnischen Minderheit und passten nicht in das Bild des Nationalstaates, weshalb sie kurzerhand als Bergtürken bezeichnet wurden...

Auch das Bild des friedlichen Vielvölkerstaates ist nicht ganz korrekt. An den Grenzen des Osmanischen Reiches herrschte immer wieder Krieg. In der ersten Phase war das Reich sehr expansiv. Eroberungen gehörten zum politisch-militärischen Alltagsgeschäft der Sultane. In der zweiten Phase waren die militärischen Angelegenheiten überwiegend defensiv: Das Reich musste vor dem Verfall bewahrt und die Provinzen unter Kontrolle gehalten werden. Außerdem war die Politik im Innern durch Haremsintrigen im Topkapi Sarayi und Machtkämpfen an der Hohen Pforte, dem Amtssitz des Großwesirs, geprägt...

Wie soll man die neo-osmanischen Tendenzen von heute deuten?

Für die Regierung von Erdogan und deren Anhänger ist die konservative Bewegung eine Gegenreaktion auf den modernen Säkularstaat. Nicht nur die Reformen Atatürks, sondern auch die zunehmende Hinwendung zu Europa und die Anbandelungen an die EU werden kritischer bewertet als noch vor einigen Jahren.

Wie im Russland Wladimir Putins, der wieder Erinnerungen an das alte Zarenreich aufleben lässt und den Kontakt zur russisch-orthodoxen Kirche pflegt, so lässt Erdogan die Erinnerungen an das alte Osmanische Reich wieder aufleben. Religiöse Traditionen gewinnen an Popularität. Die Verehrung der postindustriellen Moderne wird relativiert. Es ist ein gesellschaftliches Pendel, das in die andere Richtung zurück schwingt – und es ist Wasser auf die Mühlen der konservativen AKP.

Quelle:

http://www.freiewelt.net/reportage/osmanisches-reich-verklaerung-eines-alten-imperiums-10058308/


 

31 Kommentare

  1. Gute Schau der Entwicklung, sehr lesenswert. - Es zeigt auch gut die aus diesem Denken der türkischen "Erinnerung" erwachsenen Bestrebungen, in dieser Tendenz die heutigen Gegebenheiten zu werten. Gerade das neu beleben durch Ajatollah Chomeini eines koranischen Befehles des "Unheiligen Krieges", hat dem heutigen Islam einen Aufbruch injiziert, der auch eine Belebung in dem türkischen Denken nach alter Größe aufzubrechen - zwar taktisch zögerlich - jedoch nicht minder hersehnend entfaltet hat.

  2. Nach dem Aufruf des Papstes Pius V. hatte sich eine Heilige Liga zusammengeschlossen: Spanien, Genua, Venedig, Savoyen, Florenz, Parma, Urbino, die Malteser und der Kirchenstaat hatten eine gigantische Flotte aus über 200 Schiffen und Galeeren aufgestellt, um die osmanische Vorherrschaft im östlichen Mittelmeer zu brechen.

    So eine heilige Allianz würde ich mir heute im Kampf gegen Umvolkung und Islamisierung wünschen. Aber nichts davon. Damals sandte man 200 Schiffe, um sich zu wehren. Heute schickt man Schiffe zur Abholung der Invasoren, um sich selber zu zerstören. So eine Selbstzerstörungswut hat es, soweit ich mich in Geschichte auskenne, noch nie gegeben. So was funktioniert nur, wenn man krank ist in der Birne.

  3. Dazu noch folgender interessanter Kommentar in freiewelt.net:

    »Alter Sack sagt:
    21. April 2015 um 08:25

    Muslime in der neuen Opferrolle.

    Viele Muslime (Türken) leben den Traum des osmanischen Reiches, ohne zu reflektieren, unter welchen Vorraussetzung man damals lebte. Da das Internet eine Fülle von Informationen bietet, sollte man nach 2 Stichworten suchen, um zuerkennen, wie heute die Muslime die Geschichte ihrer Religion schon krankhaft abwehren. Wenn man nach “Millet-System” oder “Knabenlese” sucht, bekommt man Auskunft darüber, wie der Islam damals mit “ungläubigen Menschen” umgegangen ist. Hier wurde der Islam pur, nach Vorschriften das Propheten, ausgelebt. Zwischenzeitlich hat sich an Gesetzen des Islam nichts geändert, warum auch, das sind doch Gottesgebote, die jeder befolgt und nicht hinterfragen darf. Das sieht man an der Brutalität der IS, die das tut, was man früher immer getan hat. Deshalb:
    Die Ausseinandersetzungen der Muslime mit Juden und Christen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Weltgeschichte, legitimiert durch den Koran. Probleme in unseren Landen liegen auch darin begründet, das islamisches Leben, neben der osmanische Verherrlichung, mit allen seinen Facetten (Koran, Sitten und Gebräuchen) in diesen Kulturkreis weit verbreitet und gelebt wird, das nicht kompatibel ist mit unserem Gesellschaftssystem. Der Islam sei Friede, so die Muslime. Wenn ich sehe was die IS und andere Muslime unter Frieden verstehen, hat dieser Friede für mich einen bitteren Beigeschmack.«

  4. Diese osmanischen Denk-u.arbeitsunfähigen Kulturzerstörer
    (aus Habgier u.Hodenlastigkeit), hatten mit Kemal Atatürk
    eine historische Chance,ihr Triebaffen-Erbe endlich mal
    loszuwerden. Aber wie man feststellen kann sind diese
    Affen-Gene wohl doch die dominanteren geblieben - weil
    nunmal Jahrtausende älter!

    Ob die exzessiv betriebene I n z u c h t dabei nicht
    auch eine verblödende Rolle spielte, darf vermutet werden!
    Hier nochmal meine oft zitierte Taubenzüchter Regel:

    Inzucht konserviert . . . (auch Defekte!)
    Fremdzucht schafft Neues! . . . (Fremdzucht innerhalb der eigenen Spezies)

  5. 1453 und 1529 standen die Türken vor Wien, jetzt sind sie in Wien. Ganz ohne Waffengewalt, Troja lässt grüßen. Sie sind sogar sehr viel weiter, in ganz Europa. Millionenfach. Tackija ist das Zauberwort - auf der einen Seite, vollkommene Blödheit auf der anderen.

  6. PS. (notwendige Ergänzung):

    Mit ihrer angeborenen "Hodenlastigkeit" scheinen sie
    leider - gerade bei europäischen Frauen - weit offene
    "Türen" eingerannt zu haben. Ein Blick in die Gesichter
    dieser sogenannten Antifas zeigt D A S mehr als deutlich!
    ("T ü r e n" kann auch durch ein anderes Pfui-Wort ersetzt werden!)
    "Sperma-Dschihad" par excellence!...Armes Deutschland!

    Dichter und Denker? . . . . Wohl eher:("Feige) Richter
    und (moslemische) Henker

  7. @ Kammerjäger #4

    WOLLEN SIE DEN TEUFEL(ISLAM) MIT DEM BELZEBUB(ATATÜRK) AUSTREIBEN???

    Wenn Sie Nachfolgendes gelesen haben, werden Sie nie mehr ein gutes Wort für Atatürk einlegen, weder für ihn, noch den Islam!

    Atatürk war ein bisexueller versoffener Lustmolch. Auf Galas schlich er sich hinaus und trieb es mit jungen Männern(wohl auch mit Knaben), wobei ihn seine Frau Latife ertappte. Nach 1 Jahr wurden sie kinderlos geschieden.

    ""In 2007 the Turkish government blocked YouTube throughout the country for 30 months, in retaliation for four unflattering videos about Atatürk that alleged that he was a Freemason and a homosexual, citing a book printed in Belgium that is still banned in Turkey – international standards of free speech be damned. I don’t know about Freemasonry, but my research has shown that Atatürk was not a homosexual.

    He was bisexual and always preferred the company of men. I will quote a passage from this book – one of the most awkward and tortured examples of syntax I’ve ever read:

    “Women, for Mustafa, were a means of satisfying masculine appetites, little more; nor, in his zest for experience, would he be inhibited from passing adventures with young boys, if the opportunity offered and the mood, in this bisexual fin-de-siècle Ottoman age, came upon him.” (Patrick Balfour, Lord Kinross)

    In short, this man engaged in occasional sexual dalliances with young men, yet he was briefly married to a woman.* In the two biographies I have read, Atatürk comes across as an omnisexual, using sexual prowess as just another tool of intimidation, a man obsessed by conquest. If he had been a guest in my home, I’d have feared for my larger houseplants. His libidinous influence is felt today – Turkey is the only Muslim country where homosexuality is not against the law.

    (...)

    Atatürk (1962) Irfan and Margaret Orga:
    “He had never really loved a woman. He was used to the camaraderie of the mess, the craze for handsome young men, [and] fleeting contacts with prostitutes, … His body burned for a woman or a boy...”

    Mustafa Kemal, An Intimate Study (1933) by H.C. Armstrong
    Pages 253-254:
    “After divorcing Latife, ...he went back to the long nights in smoke-filled rooms with his drinking friends...after that he became shameless. He drank deeper than ever. He started a number of open affairs with women, and with men. Male youth attracted him...”...""
    http://gayinfluence.blogspot.de/2013/05/ataturk.html

    Atatürk war ein faschistischer Nationaltürke, ein Diktator und Christenausrotter, u.a. Völkermord an den Pontosgriechen:
    http://www.akrites.de/sites/de/genozid_pontos.htm

    Michael Hesemann

    ""In meinem Buch weise ich nach, weshalb die Zahl von 1,5 Millionen ermordeten Armeniern realistisch ist – insgesamt fielen sogar 2,5 Millionen Christen der Verfolgung der Jahre 1915-1922 zum Opfer, die nach dem Sturz der Jungtürken von Kemal Atatürk munter fortgeführt wurde.""
    http://michaelhesemann.info/9_4.html

    ""Der Völkermord ist eine historische Tatsache. Er kann nicht mit falschen Nationalfesten vertuscht werden! So wie die Republik der Türkei den 23. April und damit den Vorabend des Jahrestages des Völkermords an den Armeniern/Assyrern-Aramäern zum “Kinderfest und Tag der Gründung der Republik” erklärt hat, hat sie den 19. Mai, den Jahrestag des Völkermords an den Griechen des Pontos, zum “Fest des Gedenkens an Atatürk, der Jugend und des Sports” erklärt.“, heißt es in der Erklärung der SKD.

    (...)

    Die Griechen sind ein durch Völkermord und Vertreibung zwischen 1912 bis 1922 in Kleinasien und Thrakien ausgerottetes Volk. Der 19. Mai 1919 gilt als Beginn der Endphase der Vernichtung der Pontosgriechen. Der als „Jugend- und Sportfest“ getarnte, aber in der Realität

    auf die Leugnung des Völkermords fokussierte Tag ist eigentlich der Entscheidungstag der neuen Welle des Völkermords, der von verschiedenen Unionisten u.a. Mustafa Kemal, Topal Osman, Kazim Karabekir, Mithat ?ükrü, Fevzi Cakmak, Celal Bayar, Ismet Inönü beschlossen wurde, um den während der Balkankrieges 1912/3 eingeleitete Vernichtung der osmanischen Griechen zu vollenden...""
    http://bethnahrin.de/2012/06/12/falsche-tuerkische-nationalfeste-sollen-voelkermorde-vertuschen/

    FASCHIST ATATÜRK STARB AM SUFF

    ""Mustafa Kemal Atatürk starb am 10. November 1938 in Istanbul an den Folgen der Leberzirrhose.""
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mustafa_Kemal_Atat%C3%BCrk

    ZEIGE MIR DEINE FREUNDE UND ICH SAGE DIR, WER DU BIST:

    ""Nicht nur in der Türkei, wo noch heute jede herabsetzende Äußerung über den Staatsgründer unter Strafe steht, wurde und wird Mustafa Kemal Atatürk für seine Lebensleistung Respekt gezollt und ein ehrendes Andenken bewahrt. Die Spanne seiner Bewunderer reicht u. a. vom britischen Premierminister Winston Churchill, dem Gegner im Ersten Weltkrieg, über den „NS-Führer“ und Diktator Adolf Hitler, der auch ein Bündnis mit der Türkei anstrebte[24], bis zu den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy, der Kemal Atatürk 1963 anlässlich dessen 25. Todestags in einer Ansprache würdigte.[25] 1981 wurde von den Vereinten Nationen und der UNESCO weltweit zum 100. Geburtstag das Atatürk-Jahr ausgerufen...""
    (Wikipedia, siehe Link)

    NIEDER MIT DEM ISLAM, NIEDER MIT ATATÜRK, NIEDER MIT DEM BESATZERSTAAT TÜRKEI!

  8. BvK (7) ...
    Langsam, gaaanz langsaaam - zumindest hat DER diese
    Islam-Sche*ße dahin verortet wo sie nunmal hingehört!
    Und D A S ist schonmal MEHR als man von einem Türken
    erwarten kann. (der Rest intressiert mich nicht!)
    Immerhin ist Das hier ein islamkritischer Blog!

  9. @Bernhard von Klärwo
    Dienstag, 28. April 2015 11:48

    Ich wünschte, Erdogan wäre heute so cool drauf, wie Atatürt. Seine Bisexualität juckt mich nicht, seine Sauferei auch nicht. Gerade darin ist er uns Westler so ähnlich gewesen. Das macht ihn fast schon sympatisch. Sharia hatte er abgeschafft, den Schleier der Fauen entfernt. Er wollte das Kalifat abschaffen und war für eine Säularisation des türkischen Staates.

  10. OT

    Ich habe eben bei

    https://www.gut-leben-in-deutschland.de/DE/Home/home_node.html

    folgenden Text eingegeben:
    (Beschränkung auf 1000 Zeichen)

    Frau Merkel,
    -beenden Sie sofort den Einwanderungstsunami aus Afrika und muslimischen Ländern
    -stoppen Sie sofort die idiotische Energiewende
    -kein Geld mehr für ergebnisorientierte Klimaforschung (PIK)
    -lassen Sie Meinungsfreiheit zu
    -kein Geld für linksextreme Berufsdemonstranten
    -bekämpfen Sie JEDE Form von Radikalismus
    -stoppen Sie die Islamisierung
    -kein Geld für andere Länder (Griechenland)
    -halten Sie sich endlich an die EU-Verträge
    -Billionendruckerei sofort stoppen
    -gleiches Recht für alle vor deutschen Gerichten
    -keine Politik in Kindergärten
    -kein Islamunterricht an Schulen
    -schalten Sie die AKW ein, dafür Kohlekraftwerke aus
    -keine Endlagerung, sondern die Abfälle verbrennen in neuen Kraftwerken
    -10 Mrd. für die Kernkraftforschung, um gleichzuziehen mit Konkurrenz
    -keine Genderforschung, sondern MINT
    -5 Milliarden für Genforschung
    -keine Bemerkungen über Bücher
    -5 Mrd. für Krankenhaushygiene
    -freier Gedankenaustausch statt Nazi-Diffamierungen

    Das ist unvollständig, ich weiß. Ob es wohl der Zensur zum Opfer fällt?

  11. Westkultur
    Dienstag, 28. April 2015 13:05

    Ich bin weder bi noch ein Säufer. Dann werden Sie mich wohl nicht mögen.

  12. Die Türken waren vor Wien um den Wienern beim

    Aufbau des Riesenrades im Prater zu helfen.

    Alles andere ist eine Lüge.

    Würden die Grünen und Linken sagen.

    +++++

    Angesichts der vielen Leugnungen wirbelt der

    polnische König im Grab.

  13. @ Kammerjäger #8 UND @ Westkultur #10

    Ich schäme mich für Sie, weil sie einem Massenmörder namens Atatürk huldigen!

    Daß Atatürk Knaben mißbraucht, in Männerdärme gefi... und seine Frau betrogen hat ist "cool"?

    Daß Atatürk Völkermord an den Pontos-Griechen und an anderen Christen zu verantworten hat "macht ihn fast schon sympathisch" und "intressiert mich nicht"

    (Habe SIE beide zitiert, IHRE Worte: in Gänsefüßchen!)

    Führer Atatürk betet mit Islam-Führern, Foto
    http://www.haber10.com/images/news/300x225/83098.jpg

    Was Atatürk wohl von diesen Knaben wollte?
    http://ilimcephesi.com/wp-content/uploads/2014/05/ataturk-oflu-imam.jpg

    "Atatürk führte 1926 die Zivilehe ein. Seine Ehe mit Latife U??aki (1923-25) wurde noch nach islamischen Recht geschlossen und geschieden":
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f5/LatifeUsakligil_MustafaKemalAtaturk.gif

    +++++++++++++++++++++++

    Türk. Nationalheld Mustafa Kemal
    sein Ehrennamen Ghazi = Christenverfolger

    ATATÜRK IST AM CHRISTENMORD SCHULD:

    ""Lange noch lebten im kleinasiatischen Teil des Osmanischen Reiches mehr Christen als Muslime.

    Zu Beginn des 20.Jahrhunderts bekannte sich die Bevölkerung von Istanbul größtenteils zum christlichen Glauben. Etwa 70% der türkischen Wirtschaft befanden sich zu diesem Zeitpunkt in christlichen Händen.

    Unter Christen war die Einschulungsrate achtmal höher als unter Muslimen. Vor dem ersten Weltkrieg waren 20% der Menschen auf dem Gebiet der heutigen Türkei Christen, heute sind es noch gerade mal 0,15 %

    (...)

    Die Jungtürken unter KEMAL ATATÜRK setzten 1909 Sultan Abdülhamid II. ab und rissen 1913 in einem Staatstreich die Macht an sich. Da zahlreiche Armenier auf dem Gebiet des Kriegsgegners Russland wohnten, misstrauten ihnen die Jung-türken und ließen 1915 in Istanbul zur Abschreckung 235 prominente Armenier festnehmen und ermorden.

    Am 27.Mai 1915 fiel mit dem „Gesetz über die Bevölkerungsumsiedlung“ der Startschuss zur ersten ethnischen Säuberung des 20.Jahrhunderts. Im selben Monat berichte der deutsche Botschafter in Istanbul, dass die türkische Regierung „den Weltkrieg dazu benutzen wolle, um mit den inneren Feinden (den heimischen Christen) gründlich aufzuräumen, ohne dabei durch die diplomatische Intervention des Auslandes gestört zu werden.“

    Am 15.September verfügte der osmanische Innenminister Talaat Pascha: „Es ist bereits mitgeteilt worden, dass die Regierung beschlossen hat, alle Armenier, die in der Türkei wohnen, gänzlich auszurotten … Ohne Rücksicht auf Frauen, Kinder und Kranke, so tragisch die Mittel der Ausrottung auch sein mögen, ist, ohne auf die Gefühle des Gewissens zu hören, ihrem Dasein ein Ende zu machen.“

    Ultimativ wird am 23.November 1915 die Präfektur von Aleppo aufgefordert: „Rotten Sie mit geheimen Mitteln jeden Armenier der östlichen Provinzen aus, den Sie in Ihrem Gebiet finden sollten.“

    Wenig später erging sogar noch die Aufforderung auch alle armenischen Kinder in Heimen und Waisenhäusern zu töten. Mitleid sei an dieser Stelle nicht angebracht. Ein türkischer Gendarmeriehauptmann wird mit der Aussage zitiert, man müsse auch die kleinen Kinder totschlagen, sonst habe man in 50 Jahren wieder ein paar Millionen armenische Christen.

    Allein im Umland der armenischen Stadt Van wurden innerhalb eines Monats 50.000 Menschen massakriert. Viele Armenier wurden gleich an Ort und Stelle getötet, Hunderttausende starben auf dem Weg von ihrer Heimat in die syrische Wüste, wohin sie abgeschoben werden sollten.

    Erschöpfte Frauen, Männer, Kinder und Alte wurden Opfer von Krankheit, Hunger, Erschießungen und Überfällen. Insgesamt verloren bei diesem Genozid rund 1,5 Millionen Armenier ihr Leben. Der amerikanische Konsul im ostanatolischen Harpet berichte 1915 von einer Inspektionsreise:

    „Wir schätzen, dass wir während unserer Rundreise um den Göljuk See binnen 24 Stunden die sterblichen Überreste von mehr als 10 000 ermordeten Armeniern gesehen haben.“

    Das deutsche Konsulat in Aleppo meldete am 27.Juli 1915:

    „Über die Ausrottung der Armenier im Osten hier eintreffende Nachrichten sind grauenerregend. Den Euphrat treiben von neuem und in verstärktem Masse Leichen herunter, diesmal hauptsächlich Frauen und Kinder.“

    Ein österreichischer Reisender berichtete dem Konsul:

    „Durch Trinkgeld, Kauf oder Freundschaft konnte man von den wandernden Massen Frauen, Mädchen und Kinder kaufen. … Auf dem Wege von Adiaman fanden wir nackte ermordete Frauen, auch verstümmelte mit abgeschnittenen Brüsten, zwei noch Lebende erzählten, sie seien vom Zuge zurückgeblieben, teil aus Krankheit, teil aus Fluchtabsicht, wobei sie dann von den KURDEN geschändet und beraubt wurden.“

    Noch 1918 kam es bei der osmanischen Besetzung von Aserbaidschan in der Hauptstadt Baku zu muslimischen Massakern an Armeniern. In Deutschland wurden diese Gräueltaten insbesondere durch Vorträge und Veröffentlichungen von Pfarrer Johannes Lepsius und durch den Anschlag des Armeniers Soromon Tehlerjan auf den ehemaligen osmanischen Innenminister in Berlin (1921) bekannt.

    +++Nach dem vorläufigen Abschluss der Vertreibung von Christen aus der Türkei erhielt der zwischenzeitlich zum Nationalhelden avancierte Mustafa Kemal den Ehrennamen „Ghazi“ (= „Christenverfolger“).“

    Zu einer Verfolgung der Täter dieser Massenmorde kam es bis heute nicht. Um die labile politische Situation der Nachkriegszeit nicht noch mehr zu belasten stimmte man im Friedensvertrag von Lausanne (1923) einer allgemeinen Amnestie zu. In seinen Vorbereitungen zum Massenmord an den Juden erinnerte Hitler seine Generäle an den Genozid der Armenier und argumentiert, auch der von ihm geplante Massenmord würde in einer Generation vergessen sein...""
    http://agwelt.de/2009-06/christenverfolgung-in-der-tuerkei/

  14. Wie sagt unser Kammersänger immer :

    Ratten die im Hühnerstall auf die Welt kommen,

    werden nicht automatisch Hühner.

    Bei uns in Deutschland scheint dies mit den

    Ratten aber zu funktionieren.

    Naturgesetze werden außer Kraft gesetzt.

    Ich will nicht mit Moslems und auch nicht

    mit Negern zusammen leben.

    Bei Grünstädtern mache ich mal eine Ausnahme.

  15. BvK (14) ...
    Was ich dazu zu sagen hätte, habe ich im Comment 8.
    geschrieben!
    Ansonsten : "Kein Kommentar"!!!

  16. Klabautermann ...

    Uffpasse!!! Hier sitzen die Colts recht locker!
    (zum Glück) ... Der "Messermann" war übrigens Türke
    welcher vor 2 Wochen schonmal mit 'nem Messer auf
    die Polizei losging. Passierte gerademal bei mir um die Ecke.Vor paar Tagen gab's noch 'nen "Totschlag"
    wegen "innermigrantischem" Parkplatz-Streit.

    Ja ja, die Gast"arbeiter" haben's verdammt schwer im
    Paradies - kaum Parkplätze für die 'Sosjal-Amd'gesponsorten
    BMW's!

  17. Lieber Kammersänger!

    Immer wenn ich bestimmte Weglassungen der Presse

    entdecke, keimt bei mir immer so ein Verdacht,

    Ist der Polizist schon in Haft ???

  18. Herr Hörmann, kennen Sie einen, der oder die je eine Antwort von Frau Dr. Merkel bekam? ,,Unsere" Briefe landen alle auf dem Stoß: Armer Irrer.

  19. Früher saßen die Patrioten in der Regierung

    und die Verbrecher im Gefängnis.

    Wie sich doch die Zeiten ändern.

    ++++++

    Wenn ich wählen gehe weiß ich, dass manipuliert

    wird.

    Wenn ich nicht wähle sehe ich wie die Grünen

    und Roten in Baden - Württemberg die Macht

    übernehmen und das einst so stolze Land gegen

    die Wand fahren.

    Kretschmann ist übrigens Mitglied in einem

    Schützenverein in Sigmaringen - Laiz.

    Welch ein Heuchler.

  20. Das osmanische System war en Sklavensystem.Reiche konnten sich von der Armee freikaufen - Arme waren dran und wurden drangsaliert. Eines der übelsten Herrschaftssysteme. AtaTürk hat die Mängel genau erkannt.

  21. Der "Erfolg" des Islam beruhte einzig u.allein auf dem
    "Versprechen" in seinem Namen J E D E Art von Perversion
    ausleben zu dürfen (od."zu müssen") Diese "Betriebsanleitung"
    haben die Grün/Linken ohne Abstriche übernommen - und siehe da,
    "Es hat geklappt"!. . . Leute, achtet auf eure Kinder!

  22. Werter Kammersänger!

    Genau darum verstehen sich die geistigen

    Tiefflieger von den Grün/Linken so gut mit

    den Moslems.

    Triebe ausleben.

  23. @ Kammerjäger #16

    Also sind Sie pro Völkermord an den armenischen, aramäischen, syrischen und griechischen Christen! Was anderes kann das nicht bedeuten, daß Sie zum Massenmorden Ghazi Atatürks, dem Christenverfolger, schweigen!!! 🙁

    Weshalb wollen Sie nicht sehen, daß Ghazi Atatürk(geb. in Selânik, heute Thessaloniki) nicht zum islamkritischen Vorbild taugt??? 🙁

    Letzendlich war Atatürk d. Christenschlächter kein Islamfeind, er war islamkritisch, wollte halt seine Macht nicht mit Islamführern teilen und seiner persönlichen islamischen Spielart frönen.

    CHRISTEN-AUSROTTUNG, IN DER TÜRKEI,

    OSMANISCH ZU NENNEN IST EIN TRICK,

    SIE WAR UND IST ISLAMISCH!!! 🙁

    Die fast vollständige Ausrottung der Christen in der Türkei ab 1915 war islamisch!

    Bevor die Türken die Christen vertrieben u. ermordeten, wurden sie gefragt, ob sie konvertieren wollten. Wer nicht, wurde unter Allahu-Akbar-Rufen gemetzelt.

    +++++++++++++

    ""Während Enver die militärischen Verbindungen zum Deutschen Kaiserreich möglichst eng halten und im Kriegsfall mit den Deutschen „gemeinsame Sache“ machen wollte, lehnte Mustafa Kemal dies ab und strebte die unabhängige Reorganisation der osmanischen Armee an.

    (...)

    Durch Vermittlung des deutschen Oberbefehlshabers der 5. Armee, General Liman von Sanders(Otto Viktor Karl Liman, preußischer General der Kavallerie u. osmanischer Marschall, geb. in Stolp, Pommern, gest. in München http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Liman_von_Sanders), der sich mahnend an Enver wandte, verblieb Mustafa Kemal letztlich im Dienst.

    (...)

    Während der Befreiungskriege machte er(ATATÜRK) zur Mobilisierung auch von religiöser Rhetorik Gebrauch. Als junger Staatspräsident ermutigte er 1923 in einer Predigt die Bevölkerung, mit der „letzten und vollkommensten Religion“, dem Islam, keinerlei Konflikte mit den wissenschaftlichen Errungenschaften des modernen Zeitalters zu sehen, und rief dazu auf, die islamische Predigt in der Moschee für jedermann verständlich auf Türkisch und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen im Einklang abzuhalten.

    (...)

    Nicht nur, indem er, in glorifizierender Absicht, die Wurzeln des Türkentums in Mittelasien bis auf Attila und Dschingis Khan zurückführte, sondern vor allem, indem er die Lehrmeinung verbreiten ließ, die Türken seien das älteste Volk der Welt, von dem alle anderen Völker direkt oder indirekt abstammten..."" 🙁
    (Wiki, s. Link in meinem Komm. o.)

    ARMENOZID - ABLAUF 🙁

    (...)

    ""Hüseyin Cahit Yalcin war allerdings später der Meinung, dass diejenigen, die die Deportationen befohlen und ausgeführt hatten, damit die Türkei gerettet hätten.[75] 🙁

    Interventionen und Vorhaltungen des deutschen Botschafters in außerordentlicher Mission in Konstantinopel, Paul Graf Wolff Metternich, im Dezember 1915 bei Enver Pascha, Halil Bey und Cemal Pascha sowie Wolff Metternichs Vorschlag, die Deportationen und Ausschreitungen öffentlich zu machen, wurden von Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg nicht gebilligt:

    „Die vorgeschlagene öffentliche Koramierung eines Bundesgenossen während laufenden Krieges wäre eine Maßregel, wie sie in der Geschichte noch nicht dagewesen ist. Unser einziges Ziel ist, die Türkei bis zum Ende des Krieges an unserer Seite zu halten, gleichgültig ob darüber Armenier zu Grunde gehen oder nicht..." 🙁

    (...)

    Die Deportationen wiesen überall dasselbe Grundmuster auf: Entwaffnung, Ausschaltung der wehrfähigen Männer, Liquidierung der lokalen Führung, Enteignung, Todesmärsche und Massaker.

    (...)

    DEUTSCHE BETEILIGUNG AM ARMENOZID 🙁

    Unter Moses Der Kalousdian kam es auf dem Mosesberg zum einzigen erfolgreichen armenischen Widerstand, gegen den wie schon vorher in Zeitun und kurz darauf in Urfa der deutsche Verbindungsoffizier Eberhard Graf Wolffskeel von Reichenberg die Artillerie-Angriffe befehligte.[90]

    Militärische Erfordernisse für die Deportationen scheiden aus, da der Verdacht auf Zusammenarbeit mit dem Feind sich nicht auf Frauen und Kinder und frontferne Armenier erstrecken konnte, die zudem direkt in die Kriegszone deportiert wurden.[91] Die Deportationen betrafen ferner nahezu die gesamte armenische Zivilbevölkerung Anatoliens,[84][92] die sich im Allgemeinen ruhig verhielt.[93] Sie waren auch nicht die Folge eines Bürgerkrieges, da es keine zentral gesteuerte landesweite Rebellion der Armenier gab.[41]

    (...)

    An der Logistik der Deportationen war auch das deutsche Militär beteiligt, wie es ein von Oberstleutnant Böttrich, dem Chef des Verkehrswesens (Eisenbahn-Abteilung) im türkischen Großen Hauptquartier, im Oktober 1915 unterzeichneter Deportationsbefehl zeigt, von dem armenische Arbeiter der Bagdadbahn betroffen waren.[97] Die Bagdadbahn selbst und die Anatolische Eisenbahn dienten auch schon vorher dem Transport gefangener Armenier. 🙁

    Franz Günther, der Vizepräsident der Anatolischen Eisenbahn-Gesellschaft, schrieb am 17. August 1915 an Arthur von Gwinner, den Sprecher des Vorstandes der Deutschen Bank:

    „Man muss in der Geschichte der Menschheit weit zurückgehen, um etwas Ähnliches an bestialischer Grausamkeit zu finden wie die Ausrottung der Armenier in der heutigen Türkei.[98]“

    Einem weiteren Bericht an Gwinner legte Günther eine Fotografie bei, die eine große Zahl Armenier zeigt, die in einen Zug hineingepfercht waren. Dazu erläuterte er:

    „Einliegend sende ich Ihnen ein Bildchen, die Anatolische Bahn als Kulturträgerin in der Türkei darstellend. Es sind die Hammelwagen, in denen beispielsweise 880 Menschen in 10 Wagen befördert werden.[98]“ 🙁

    In den folgenden zwei Jahren wurden nach und nach auch die in den westanatolischen Provinzen lebenden Armenier – mit Ausnahme von Konstantinopel und Smyrna, wo sich der deutsche General Liman von Sanders unter Androhung von militärischen Gegenmaßnahmen gegen die Deportationen und Massaker stellte[99] – deportiert oder ermordet.

    Das Ausmaß der Deportationen und die dahinter stehende Absicht waren Beobachtern schon im Jahre 1915 klar: Clara Sigrist-Hilty, eine Schweizer Krankenschwester, die ein Lager in Aleppo gesehen hatte, hielt zu den Märschen fest, die Armenier würden im Kreis herum geführt. Zudem schrieb sie in ihrem Tagebuch, junge armenische Frauen würden während der Märsche geraubt.[62]

    (...)

    Gustav Stresemann vermerkte 1916 nach einem Gespräch mit Enver Pascha in seinem Balkan-Tagebuch: „Armenier-Verminderung 1–1½ Millionen“.[101] 🙁

    (...)

    Raymond Kévorkian schätzte in einem 2006 erschienenen Buch, gestützt auf die Zahlen des Patriarchats, die Zahl der bereits in Kleinasien Ermordeten auf rund 880.000.

    Die Anzahl derer, die im Sommer oder Herbst 1915 lebend in Nordsyrien ankamen, gibt er mit 800.000 an.

    Etwa 300.000 weiteren in Kleinasien lebenden Armeniern dürfte es gelungen sein, zu flüchten, sich zu verbergen oder auf andere Art den Deportationen und Massakern zu entgehen.

    Tausende weitere, vor allem Frauen und Kinder, so Kévorkian, dürften schließlich in muslimische Familien gebracht worden sein, wo sie zur Konversion gezwungen oder zu MUSLIMEN ERZOGEN wurden.[105] 🙁

    (...)

    Allerdings wurden auch viele Armenier in den chaotischen Jahren des Türkischen Befreiungskrieges, unter anderem beim Brand von Smyrna, vertrieben oder umgebracht. 🙁

    (...)

    Das armenische Eigentum sollte prinzipiell an den Staat fallen, der es zur „Nationalisierung“ der Wirtschaft,

    zur Neuansiedlung von Muslimen in den entvölkerten Gebieten und zur Finanzierung der Kriegskosten nutzte. Jungtürkische Funktionäre, örtliche Beamte und Lokalpotentaten bereicherten sich jedoch ebenso daran wie viele einfache Dorfbewohner.[115] 🙁

    Nicht einmal ansatzweise kann der kulturelle Verlust quantifiziert werden, der mit der Vertreibung und Ermordung der Armenier einherging. Hunderte armenische Schulen, Kirchen und Klöster wurden in den Jahren 1915–1917 und auch danach geplündert und zerstört oder in Moscheen umgewandelt; viele weitere historische Monumente, Kunstwerke und Kulturgüter wurden vernichtet oder gingen für immer verloren.

    Die westarmenische, kulturelle Renaissance (:::), die in Smyrna begonnen und sich in Konstantinopel erst vollständig entfaltet hatte, erfuhr ein abruptes Ende. Charakteristisch für diese Periode war ein pulsierendes literarisches Leben.

    (...)

    Am 23. Januar 1919 wurden auf einer Konferenz in London die Verfahrensgrundsätze festgelegt, und am 5. Februar begannen die Prozesse. Darin ging es um folgende Straftatbestände: Verletzung der Abkommen über Kriegsführung, Übergriffe gegen Armenier und andere Volksgruppen sowie Raub, Plünderung und Zerstörung von Eigentum.[120]...

    Angeklagt waren auch der ehemalige Innenminister und Großwesir Talât Pascha, der ehemalige Kriegsminister Enver Pascha und der einstige Marineminister Cemal Pascha. Sie hatten sich dem Prozess jedoch durch FLUCHT NACH DEUTSCHLAND entzogen und wurden in Abwesenheit zum Tode verurteilt.[121] 🙁

    (...)

    Nachdem sogar 41 Verdächtige freigelassen worden waren, überstellten die Briten Ende Mai zwölf Häftlinge nach Moudros und 55 weitere nach Malta.

    Sie wurden später allerdings von der türkischen Nationalbewegung unter MUSTAFA KEMAL freigepresst, indem britischen Geiseln mit der Hinrichtung gedroht wurde. 🙁

    Mustafa Kemal, der spätere ATATÜRK, hatte zwar ein gespanntes Verhältnis zu den drei jungtürkischen Führern,[122] die er als Hauptverantwortliche für die Armenierdeportationen nicht in den Reihen der türkischen Nationalbewegung sehen wollte,[123] und zunächst hatte er auch eine harte Bestrafung befürwortet.[124]

    Da die Lage im beginnenden Türkischen Befreiungskrieg aber zunehmend chaotisch wurde und Kemal erkannte, dass die Ententemächte die türkischen Wünsche nach staatlicher Souveränität nicht berücksichtigen würden, verlor auch er das Interesse an der Strafverfolgung der Verantwortlichen für den Genozid.

    Dies zeigte sich, als es nach der Ausrufung der Demokratischen Republik Armenien zu armenisch-türkischen Kampfhandlungen und zu ERNEUTEN MASSAKERN an ARMENIERN kam. 🙁

    Zur Forderung der Briten, diese zu unterbinden, nahm MUSTAFA KEMAL am 24. April 1920, einen Tag nach der Eröffnung der Großen Türkischen Nationalversammlung in Ankara, in einer Rede wie folgt Stellung:...""

    ATATÜRK, DER VERLOGENE HUND! 🙁

    (Text s. Wiki)

    (...)

    ATATÜRK, DER BLUTHUND 🙁

    ""Die gerichtliche Verfolgung der für den Genozid Verantwortlichen war bereits lange zuvor nahezu völlig zum Stillstand gekommen.

    Die auf Malta internierten Straftäter waren bereits im Oktober 1921 von den Briten freigelassen worden,

    und am 31. März 1923 erließ die türkische Regierung unter MUSTAFA KEMAL eine allgemeine AMNESTIE (Aff-i Umumi) für alle im Zusammenhang mit dem Völkermord Angeklagten.[130] 🙁

    Wesentlich mitbedingt war dieser Schritt durch die Tatsache, dass nicht wenige der für den Genozid Mitverantwortlichen aus den Reihen des „Komitees für Einheit und Fortschritt“ der türkischen Nationalbewegung unter MUSTAFA KEMAL angehörten.[119]...""
    http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern#Ablauf

  24. Herr Hörmann: Das war ein rhetorischer Hinweis, weil auch meine Briefe (und die von persönlich Bekannten) nie beantwortet werden - und irgendswo müssen sie ja gestapelt werden. Diesen Stapel habe ichn flapsig ;;Armer Irrer Stapel" getauft, denn viel anders scheinen selbst die besten Vorschläge für Mutti nichts zu sein. Ich fühle mich bei Ihnen in guter Gesellschaft:-).

  25. BvK ....

    Mein anerzogener "Hells Angel-Ehrenkodex" verbietet
    es mir,mich mit alten Omas zu streiten - deshalb: Kein Kommentar!

  26. @ MM:

    Sehr geehrter Herr Mannheimer, in Ihrem Bericht erwähnen Sie mit keinem Wort den Vertrag von Sèvres 1920 und den schändlichen Verrat der Entente an der weißen Rasse, als die Siegergroßmächte 1922 in Lausanne einem wilden Kameltreiber aus Anatolien feige nachgaben. Ein paar Links zu Landkarten gem. Sèvres wären auch nicht schlecht. Hätten GB, Frankreich und Italien damals nicht so kläglich versagt, hätten wir hier heute kein Türkenproblem.

    http://postimg.org/image/7nk4gp1lj/

    In diesem Zusammenhang vermisse ich auch die Erwähnung des Pontus-Griechenlands.
    Bitte nach Möglichkeit ergänzen.
    Danke.

  27. Adolf Breitmeier
    Dienstag, 28. April 2015 19:44

    Dann haben wir eins gemeinsam: Wir schreiben wenigstens Briefe, an Abgeordnete, an Minister und an Parteien. Ich habe etwa auf 10 % meiner Schreiben eine Antwort bekommen, schwankend zwischen Ignoranz meines Anliegens, der Behandlung als unmündigen Dummkopf oder schlicht der jubelnden Darstellung des Parteiprogramms mit Aufforderung zur Mitarbeit. Erbärmlich.

    Doch egal, wir tun was und wissen auch, daß es vergebliche Mühe ist. Aber nur, weil sich viel zu wenige Leute trauen.

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