Über die Pflicht der Moslems, im “Gefahrenfall” ihre Religion zu verleugnen


„Sollten die Umstände der taqiyya einen von uns veranlasst haben, sich dem Gefolge der Machthaber anzuschließen, dann ist es seine Pflicht, davon abzulassen, es sei denn, seine rein formale Teilnahme brächte einen echten Sieg für den Islam.“

Ruhollah Chomeini

in: Shahrough Akhavi: Religion and Politics in Contemporyr Iran. State University of New York Press. Albany 1980, S. 166.

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Michael Mannheimer, 9. Mai 2015

Taqiya – die heilige Pflicht des Lügens im Islam

„Du sollst kein falsches Zeugnis geben“ heißt es bei den Zehn Geboten der Christen. Buddhisten lehren in ihrem „Edlen Achtfachen Pfad“ die Praxis der „rechten Gesinnung, rechten Absicht, des rechten Denkens und rechten Entschlusses“ – womit gemeint ist, dass man nur mit Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, sozialem Denken und Handeln ins Nirwana einziehen kann.

Dem gegenüber steht die Taqiya des Islam. Es darf gelogen werden, dass sich die Balken biegen. Al Ghazzali (1059-1111), einer der bedeutendsten Theologen des Islam, fasst das Gebot der Taqiya folgendermaßen zusammen:


„Wisse, dass die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt.“

Das gute Ergebnis ist die islamische Weltherrschaft. Das unangenehme Ergebnis wäre, die Feinde des Islam darüber in Kenntnis zu setzen. Denn auf ihrem Weg zur Weltherrschaft ist Muslimen alles erlaubt, um ihre Gegner zu besiegen: sie dürfen täuschen, lügen, Scheinverträge eingehen, ihr Wort brechen – und ohne Reue auch töten, wenn nötig.

Ein wesentliches Mittel beim islamischen Dauer-Dschihad war schon immer, die Feinde des Islam (laut Koran und Mohammed Juden, Christen und sonstige „Ungläubige“) über die Absichten des Islam zu täuschen und sich nach außen als friedfertige und tolerante Religion zu präsentieren, die niemandem Schaden zufügen wolle.

Bis heute unterliegen Politiker und Medien den Lügen der von ihnen befragten Moslemführer

Das Prinzip der Täuschung ist so alt wie der Islam – und ist offenbar dennoch nicht bis in die Amtsstuben und Redaktionsbüros von Politikern und Journalisten durchgedrungen. Man will dort einfach nicht glauben, was nicht sein darf. In ihren Predigten unter ihresgleichen nehmen islamische Geistliche jedoch kein Blatt vor den Mund. So verkündete Ayatholla Chamenei in einer Ansprache des Jahres 2004 seinen Glaubensbrüdern:

„Täuschung, Hinterlist Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts als Mittel für die Sache Allahs!“

Welch krasser Gegensatz zu den ethischen Grundlagen der übrigen Weltreligionen. Doch die westlichen Verteidiger des Islam wollen das alles nicht wahrhaben und zeigen sich wie ihre muslimischen Schützlinge immun gegenüber Erkenntnissen neuer Art. Solcherlei Zitate werden gerne als „Einzelfälle“, noch lieber jedoch als „aus dem Zusammenhang gerissen“ abgetan – wobei es auch nicht hilft, auf den koranischen Ursprung der Taqiya-Taktik der Muslime hinzuweisen.

Denn gläubige Muslime beziehen ihr Tun und Sagen stets auf entsprechende Aussagen des Koran und der Hadithe – und sind daher, nähme man sich diesen Fakt zu Herzen, in ihrem Handeln bei weitem nicht so uneinschätzbar wie man gemeinhin meint. In Sure 3:54 finden Muslime die göttliche Erlaubnis für ihre Kunst der Täuschung. Dort heißt es:

„Und sie schmiedeten eine List, und Allah schmiedete eine List; und Allah ist der beste Listenschmied.“

Unter den Weltreligionen erlaubt nur der Islam die Lüge

Auch hierin ist der Islam ohne Beispiel unter den übrigen Weltreligionen: als einzige feiert er seinen Gott als Täuscher, Lügner und Betrüger – nichts anderes ist mit dem Begriff „Listenschmied“ gemeint. Und zur List des Islam zählt insbesondere, Nicht-Muslime über die wahre Absicht des Islam zu täuschen. Den welterobernden Islam als das zu verkaufen, was er nicht ist  (die Ungläubigen aber so gerne hören wollen): eine Religion des Friedens.

Seit Anbeginn ihrer Expansion zitieren Muslime – bei ihren Lagerfeuern oder bei den Märkten ihrer Handelsrouten – die anfangs zitierten friedlich scheinenden Suren aus dem Koran. Da die meisten Menschen, die sie trafen, schreib- und lese-unkundig waren, trafen sie auf ein aufmerksames Publikum, das sie schnell für ihren Glauben gewinnen konnten. Wo sie jedoch auf lesekundiges Publikum trafen, sahen sie sich auch von Beginn an mit der Kritik konfrontiert, dass es im Koran zahlreiche Stellen gebe, die eben keineswegs friedlich waren, sondern die Verfolgung und Tötung Andersgläubiger fordern.

Damals wie heute umschifften die muslimischen Gelehrten jene auffälligen Widersprüchlichkeiten mit großer Geschicklichkeit und haben es in ihrer 1400 Jahre erprobten Verwirrtaktik zu einer Meisterschaft gebracht, der selbst heute die meisten westlichen Intellektuellen auf den Leim gehen.

Journalisten sind die Lieblingsziele islamischer Täuschunsgmanöver

Und so wissen die meisten Westler, ob Journalisten, Schriftsteller, ob Kleriker oder Politiker,  auch in der Gegenwart immer noch keine rechte Antwort auf die offensichtlichen und widersprüchlichen Aussagen des Koran – außer der, dass sie in ihrer Hilflosigkeit die Widersprüche der islamischen Lehre ignorieren, sich nach Belieben zurechtbiegen oder aber dadurch, dass sie den Islam in einen gemäßigten und einen gewaltbereiten Zweig  auseinanderdividieren und jenes Konstrukt in ihren Artikeln und Reden so lange wiederholen, bis sie selbst daran glauben. Doch in ihrem Eifer verkennen sie, dass sie längst selbst zum Opfer der uralten islamischen Verwirrtaktik der Muslime geworden sind.

Michael Mannheimer


Taqiya (arabisch für ‚Furcht, Vorsicht‘), oder in ebenfalls korrekter Transkription Taqiyya, bezeichnet im schiitischen Islam die Erlaubnis, bei Zwang oder Gefahr für Leib und Besitz rituelle Pflichten zu missachten und den eigenen Glauben zu verheimlichen. Im sunnitischen Islam ist das Prinzip der Verheimlichung des eigenen Glaubens in Gefahrensituationen zwar ebenfalls bekannt, doch wird es dort nicht als taqiya bezeichnet.

Koranische Grundlage für das Taqiya-Prinzip ist Sure 3:28, wo es heißt: “Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft (mehr) mit Gott. Anders ist es, wenn ihr euch vor ihnen (d.h. den Ungläubigen) wirklich fürchtet (illa an tattaqu minhum tuqat).”

Eine Freundschaft mit Ungläubigen soll also dann entschuldigt sein, wenn Grund zur Furcht vor ihnen besteht. Von den beiden in diesem Vers verwendeten Wörtern tattaq? (“ihr fürchtet Euch”) und tuqit (“fürchtend”) ist der Begriff taqiya abgeleitet.

Glaubensverheimlichung außerhalb der Schia

Da für die Glaubensverheimlichung das Element der Furcht vor massiver Verfolgung maßgeblich ist (Sure 16, Vers 110), konnte sie, wie das ebenfalls ursprünglich in der schiitischen Tradition begründete Märtyrertum, lange Zeit in der vorherrschenden orthodoxen Sunna nicht in gleicher Weise Fuß fassen. Allerdings kommt Glaubensverheimlichung als Mittel zur Gefahrenabwehr im sunnitischen Islam gleichermaßen vor.

Als Rechtfertigung für Glaubensverheimlichung dient üblicherweise Sure 16:106, wo es heißt: “Wer nicht mehr an Gott glaubt, nachdem er gläubig war – außer, wer gezwungen wurde, jedoch im Herzen weiter gläubig ist -, wer aber seine Brust dem Unglauben öffnet, über den kommt Gottes Zorn, und den erwartet harte Strafe” (Übers. H. Bobzin). Die in der Parenthese stehende Ausnahmebestimmung soll hinsichtlich des Prophetengefährten ?Amm?r ibn Y?sir offenbart worden sein, der gezwungen worden war, Götter zu verehren (Vgl. Strothmann/Djebli 134b.). (Quelle)


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