ARD-Doku über Pegida: Verhaltene Medien-Lügen auf hohem Niveau


Auszug:

“Jeder Redebeitrag, von wem er auch kommen und wie inhaltlich richtig er auch sein mochte, wurde von der ARD kontextuell konsequent in Anführungszeichen gesetzt in der üblichen Weise, dass er entsprechend kommentiert, in bestimmte Zusammenhänge gestellt oder in der Weise “kritisch hinterfragt”wurde, so dass der Interviewte am Ende als ein Täuscher, Lügner und Demagoge (oder bei Bedarf auch Schlimmeres) dasteht. Das haben die so auf ihren linksorientierten Journalistenschulen von der Pike auf gelernt, warum sollten die diesmal irgendetwas anders machen? Und dann auch noch beim Thema Pegida? Never! Der erzieherische Auftrag an die Medien ist klar: PEGIDA darf in der Berichterstattung auf keinen Fall hoffähig oder zum sympathischen Underdog werden. Die Nähe zu Nazis muß immer unausgesprochen im Raum stehen.” (Kommentare hier und auf PI)

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Michael Mannheimer, 12. Mai 2015

ARD berichtet ausführlich über PEGIDA. Bericht wie gewohnt einseitig und unausgewogen

Kaum jemand, der unser System durchschaut hat, hat von der Sendung der ARD über die Pegida-Bürgerbewegung eine ausgewogene Berichterstattung erwartet. Und so war es denn auch. Zugegeben: Der ARD-Kommentator kam seriös herüber. Und zugegeben: Es wurden fast alle wichtigen Pegida-Protagonisten gezeigt. Deutschland- und europaweit. Da hat sich der Sender wirklich Mühe gemacht, ein weltweit einmaliges Phänomen – die deutsche Pegida-Bewegung ist eine Bürgerprotestbewegung gegen die Islamisierung Europas – zu beleuchten.

ARD: Gegenpropaganda und subtile Zuschauer-Manipulation überwiegen vor objektiver Berichterstattung

Doch es kam, wie es kommen musste: Kaum ein Satz des ARD-Kommentators, kaum ein Film-Schnitt, in dem nicht auf die angebliche Nähe zur Neonazi-Szene konnotiert wurde. Nicht immer explizit. Doch diese Konnotation schwang subkutan über der gesamten Sendung mit wie ein Dirigentstab während eines Konzerts.

Selbst Udo Ulfkotte, Bestsellerautor und ausgewiesener Medienexperte, war nur Kulisse der Propaganda-Sendung (eine solche war dieser ARD-Beitrag) gegen eine angeblich gefährliche, angeblich antidemokratische Bewegung, die, wie “Islamisten” beim Koran, die Demokratie “missverstanden” haben. Am Ende seines Interview-Beitrags hieß es lediglich, dass es Aufgabe Ulfkottes sei,  der Bewegung einen seriösen Anstrich zu verpassen. Aha: Pegida ist also des Teufels, und Ulfkotte ist der Wolf im Schafspelz. Quasi eine Taqiya-Ausgabe der Pegida.


Es war jedem Insider klar, dass der ARD-Report nach dem üblichen Schema ablaufen würde

Jeder Redebeitrag, von wem er auch kommen und wie inhaltlich richtig er auch sein mochte, wurde von der ARD kontextuell konsequent in Anführungszeichen gesetzt in der üblichen Weise, dass er entsprechend kommentiert, in bestimmte Zusammenhänge gestellt oder in der Weise “kritisch hinterfragt”wurde, so dass der Interviewte am Ende als ein Täuscher, Lügner und Demagoge (oder bei Bedarf auch Schlimmeres) dasteht. Das haben die so auf ihren linksorientierten Journalistenschulen von der Pike auf gelernt, warum sollten die diesmal irgendetwas anders machen? Und dann auch noch beim Thema Pegida? Never!

Sollen Pegida-Aktivisten und Islamkritiker überhaupt noch Interviews geben?

Es erhebt sich daher in der Tat die Frage, ob man sich als Islamkritiker oder Pegidaner überhaupt noch für ein Interview zur Verfügung stellt. Ich etwa habe der ARD zwei lange Interviews gegeben, in welchem ich die Position der Islamkritik rational und mit einer Fülle von wissenschaftlichen und zeitgeschichtlichen Erkenntnissen zum Islam darstellte. Ruhig, sachlich, und ausführlich. Doch anstelle aus diesen Statements Passagen auszuwählen und sie dem Zuschauer zu präsentieren, zeigte man von mir lediglich einen etwa 20-sekündigen Beitrag auf der Pegida-Veranstaltung in Bonn, in welchem ich – wenn man die Vorgeschichte dessen, was ich unmittelbar zuvor gesagt habe, nicht kennt – als “Hetzer” rüberkommen sollte.


Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.”

Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler


Jedenfalls waren sogenannte “Berichte” über PEGIDA, HOGESA usw. in Tagesschau, Tagesthemen und ähnlichen Nachrichtensendungen  bisher immer begleitet von faustdicken Lügen, was die angeblichen Gewaltausbrüche der Teilnehmer und deren Zusammensetzung betraf.

Wo ARD besonders dreist log

Sie waren begleitet davon, dass die gewaltbereiten Kampftruppen der organisierten Linken, (antifa&Co) als “Gegendemonstranten” geadelt und in keinem einzigen Satz seitens der ARD darauf hingewiesen wurde, dass die Pegidaner so gut wie immer friedlich, die antifa hingegen so gut wie immer äußerst gewaltbereit war bis hin zu terroristischer Gewalt, als sie etwa in Dresden die S-Bahnen lahmlegten und Polizeifahrzeuge anzündeten.

  • Totgeschwiegen wurde seitens der ARD ebenfalls die künstlichen Hindernisse, die den Pegida-Teilnehmungswilligen seitens der Polizei und Behörden durch Einlasskontrollen, Barrikaden und ähnliches in den Weg gelegt wurden, was sich in erheblichem Maße auf die Teilnehmerzahlen auswirkte, da sich viele nicht mehr trauten, unter solchen Voraussetzungen durch die Sperren zu gehen.

  • Totgeschwiegen wurde ebenfalls die massive Medienhetze gegen Pegida,die in ihrer Art einmalig war seit 1945. Nie zuvor wurde eine Bürgerbewegung von nahezu allen Medien unisono als Quasi-Ausgeburt des Teufels dargestellt. Ganz vorne dabei waren ARD&ZDF, BILD, STERN, SPIEGEL und SÜDDEUTSCHE ZEITUNG.
  • Kein Wort zum Thesenpapier der PEGIDA, aus welchem klar hervorgeht, dass Pegida nicht gegen die Aufnahme politisch Verfolgter im Sinne des deutschen Asylgesetzes ist, sondern im Gegenteil deren Schutz ausdrücklich befürwortet.

Wenn nun also einige zurechtgeschnittene Halbsätze aus Interviews der oben genannten Sprecher (Stürzenberger, Pirincci, Ulfkotte, Mannheimer usw.) gebracht wurden, dann nur, um diese dann im Anschluss von einem Hetzkommentar eines der sogenannten “Experten” zu diskreditieren: Mit Hajo Funke kam ein echter Linker mehrfach – eigentlich unentwegt – zu Wort. Funke lehrte am Otto-Suhr-Institut, dem Berliner Ableger der Frankfurter Schule und der zentralen Kaderschmiede von linkstotaliären Journalisten wie dem unsäglichen Hetzer Rudolph Augstein.


Es gibt aber auch Zeitungen, die objektiv über die Pegida-Bewegung schreiben. so meldet  die Mittelbayerische Zeitung zur ARD-Sendung:

“Immer wieder wurde der Bewegung “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” eine gefährliche Nähe zu rechtsradikalen Strömungen nachgesagt. Tatsächlich wurde sie aber auch von einer eher bürgerlichen Mehrheit getragen, wie die Dokumentation “Die Story im Ersten: PEGIDA – Zwischen Bürgerprotest und Radikalisierung” zeigt.

Laut einer Erhebung der TU Dresden ist der “typische” PEGIDA-Demonstrant gut ausgebildet, berufstätig, verfügt über ein leicht überdurchschnittliches Nettoeinkommen, gehört keiner Konfession an und weist keine Parteiverbundenheit auf. Doch immer stärker treten die Spannungen innerhalb der Bewegung ans Tageslicht.

Wie Rainer Fromm und Christian Lang in der MDR-WDR-Gemeinschaftsproduktion aufzeigen, wird sich schon bald entscheiden, ob die PEGIDA-Anführer den Sprung in Politiker-Karrieren schaffen, ob der Schulterschluss mit fremdenfeindlichen Bewegungen im Ausland gelingt – oder ob die Bewegung auseinanderfällt und wieder in die Bedeutungslosigkeit zurückschlittert.


Fazit

Dennoch ist diese Sendung jetzt schon als Erfolg zu sehen! Und zwar vor allem deshalb, weil sie zeigte, dass die Medien sich trotz ihrer weitgehend versuchten Taktik des Totschweigens der Bewegung offenbar doch unter Rechtfertigungsdruck geraten sind!

Daher – macht unverdrossen weiter! Besucht so viele PEGIDA-Veranstaltungen wie möglich – und dies so oft wie möglich! Obwohl auch ich immer wieder selbst angesichts der teilweise sehr geringen Teilnehmerzahlen zur Verzweiflung neigte – hier gilt offenbar mehr denn je der Spruch: Steter Tropfen höhlt den Stein! (Aus PI)

Hier die Links zur Sendung:

http://programm.ard.de/?sendung=2810614514417903

http://mediathek.daserste.de/Reportage-Dokumentation/PEGIDA-Zwischen-B%C3%BCrgerprotest-und-Radi/Das-Erste/Video?documentId=28260486&topRessort=tv&bcastId=799280


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