Völkermord der Türken an Armeniern: Bundesregierung hat eine historische Chance versäumt

Oben:
Nicht alle 1,5 Millionen Armenier wurden von den Türken und Kurden ermordet. Viele starben auf solchen geplanten Todesmärschen, die ins Nirgendwo führten. Hunderttausende Christen starben bei diesen Märschen an Erschöpfung, Hunger oder Durst.

Auszug:

„Diplomatische Rücksichtnahme“, nennt man das deutsche Verhalten also. Was denn? Wenn die Türkei mit allen Ländern, die das Geschehen beim Namen nennen – Völkermord! – diplomatisch bräche und die jeweiligen Botschafter abberiefe, was dann? Nicht diese Staaten, sondern die Türkei wäre bald isoliert – und die dringend notwendige Aussöhnung mit Armenien wäre für lange Zeit dahin. Es wäre keineswegs ein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil, der türkische Staat würde an Größe gewinnen, wenn er diese wenigen, einfachen Worte aussprechen würde, die beide Länder, die Türkei und Armenien, auf den Weg der Versöhnung führen könnten.“

***

Von Peter Helmes, 27. April 2015

Armenien: kleines tapferes Land – Deutschland: großes feiges Land

Der Deutsche Bundestag fand klare Worte, die deutsche Bundesregierung nicht. Sie versteckte sich in Person des Außenministers Steinmeier hinter diplomatischen Floskeln – den lieben Türken zuliebe. Das ist feige und falsch! Und ein falsches Signal an Erdogan. Diese vorgetäuschte Rücksichtnahme spielt diesem Despoten offen in die Hände. Schade, Chance vertan!

Dieses Wort der Bundesregierung wäre unverzichtbar gewesen: Völkermord. Ein Land, das sich selbst zum Völkermord der Nazis bekennt, darf diesen Maßstab nicht opportunistisch vergessen. Die wieder einmal typisch deutschen Selbstbezichtigungen von der „Mitschuld am Armenier-Genozid“ stellen unser Land wieder einmal in der Ecke desjenigen, der sowieso an allem schuld ist. Warum also sollte die Türkei jetzt laut von ihrer ureigenen Schuld am Genozid sprechen? Das machen die Deutschen allemal besser, und Erdogan sonnt sich in der Sonne.

„Diplomatische Rücksichtnahme“, nennt man das deutsche Verhalten also. Was denn? Wenn die Türkei mit allen Ländern, die das Geschehen beim Namen nennen – Völkermord! – diplomatisch bräche und die jeweiligen Botschafter abberiefe, was dann? Nicht diese Staaten, sondern die Türkei wäre bald isoliert – und die dringend notwendige Aussöhnung mit Armenien wäre für lange Zeit dahin. Es wäre keineswegs ein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil, der türkische Staat würde an Größe gewinnen, wenn er diese wenigen, einfachen Worte aussprechen würde, die beide Länder, die Türkei und Armenien, auf den Weg der Versöhnung führen könnten.

Genozid beim Namen nennen

In vielen Staaten ist das Leugnen des Völkermordes durch die Nazis strafbar. Wenn es aber um Armenien geht, dann ist die Vermeidung dieses Ausdrucks für manche Regierung offizielle Politik. Kein Wunder, daß dies bei Armeniern auf Unverständnis stößt. Deutschland kann sich in einem solchen „Spiel“ nur abermals blamieren. Und: Der Bundestag ist der Vertreter des Souveräns, des Deutschen Volkes – nicht die Bundesregierung.

Der 24. April ist nun seit 100 Jahren der Tag der Trauer für die Armenier. Die ganze Welt ist sich einig, daß die Türken an diesem Tag (und vielen folgenden) vor einhundert Jahren einen grausamen Genozid an den Armeniern begonnen haben. Grausamkeiten, Mord, Folter oder Vertreibung mit Hungertod – das waren die Werkzeuge der Türken, die sie gegenüber den verhaßten, zumeist christlichen Armeniern anwendeten. Damals sollen bis zu 1,5 Millionen Armenier ums Leben gekommen sein. (Die Schätzungen seriöser Historiker schwanken zwischen 300.000 bis 1,5 Millionen Umgekommener.) Dieser 24. April wäre die letzte Chance der deutschen Bundesregierung gewesen, mit Anstand den Genozid beim Namen zu nennen – ihn zu übergehen, war und ist sträflich.

An jenem Tag vor 100 Jahren hatte der osmanische Innenminister den Befehl erteilt, die wichtigsten Persönlichkeiten der armenischen Gemeinde in Istanbul festnehmen und in ein Lager in Zentralanatolien bringen zu lassen, darunter Künstler, Intellektuelle, Politiker und Geschäftsleute. Es war der Beginn der Deportationen, die kurz darauf sogar gesetzlich legitimiert wurden. Insgesamt kamen in der Folge bei Massendeportationen, gewaltsamen Razzien und bei Exekutionen schätzungsweise bis zu 1,5 Millionen der etwa zwei Millionen Armenier in dem Land ums Leben.

Die Türkei als Rechtsnachfolgerin des osmanischen Imperiums räumt jedoch lediglich ein, daß osmanische Truppen bei Massakern und Deportationen 1915 und 1916 armenische Christen getötet haben. Die türkische Regierung hält aber trotz zahlreicher Quellen die von den meisten Historikern genannten Opferzahlen für zu hoch und bestreitet, daß es ein Völkermord war.

Weichei Steinmeier – Beschämender Kuschelkurs

Noch am Wochenende hatte Außenminister Frank-Walter Steinmeier den Begriff bewußt umgangen. In der „Süddeutschen Zeitung” hatte er sich besorgt gezeigt, eine aufgeladene Debatte erschwere den Beginn eines aufrichtigen Dialogs zwischen Türken und Armeniern oder könnte ihn unmöglich machen. „Verantwortung heißt eben, Verantwortlichkeit nicht auf einen einzigen Begriff zu reduzieren”, sagte er gegenüber der ARD.

Ein Skandal: Tatsächlich hatten die Abgeordneten Christoph Bergner (CDU) und Dietmar Nietan (SPD) den Völkermord ursprünglich sogar in die Überschrift der geplanten Bundestagsresolution geschrieben. Das Papier wanderte zu den Fraktionsspitzen und zum Auswärtigen Amt. Danach war der Begriff verschwunden.

Aus dem Auswärtigen Amt war zu hören, man sei an einer „Aufarbeitung der Geschichte” interessiert, wolle aber „nicht wegen Begrifflichkeiten den Dialog von vornherein zum Erliegen bringen”. Kritiker vermuten, Berlin wolle die Beziehungen zur Türkei nicht weiter belasten, um wirtschaftlichen Interessen nicht zu schaden. Mehrere Tausend deutsche Unternehmen sind in dem Land aktiv. Deutsche Diplomaten weisen zudem darauf hin, die Türkei wähle am 7. Juni ein neues Parlament und eine neue Regierung. Vor diesem Hintergrund wolle man nicht anti-westliche Kräfte stärken, indem man das Wort “Völkermord” benutze. Geht so Diplomatie?

Das ist ein beschämender Kuschelkurs gegenüber einem Präsidenten, der immer autoritärer regiert und längst bereit ist, demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien seinem Machthunger zu opfern. Deutschland sollte auf dessen Befindlichkeiten keine Rücksicht nehmen. Im Gegenteil, diplomatischer Druck auf die Türkei ist nötig, damit sie ihre Politik der permanenten Leugnung nach 100 Jahren endlich aufgibt. Die WamS schreibt zu Recht am 19. April 2015:

„In Deutschland leben anders als in Frankreich kaum Armenier, aber Millionen von Türken, so wird argumentiert. Aber gerade weil wir sie für Mitbürger halten – und nicht mehr für Gastarbeiter – darf es keine vormodernen Tabus, sondern muss es den auf historische Fakten gestützten Diskurs einer offenen Gesellschaft geben.”

Erdogan warnt den Papst

Andere machen es uns vor: Das EU-Parlament forderte Ankara in einer Erklärung auf, die Greueltaten an den Armeniern im Osmanischen Reich als Völkermord anzuerkennen. Dies solle den Weg für eine “aufrichtige Aussöhnung zwischen dem türkischen und dem armenischen Volk” bereiten.

Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich wiederholt die Wertung des Massakers als Völkermord verbeten und sieht darin eine Verunglimpfung seines Landes. Wenn es um die Massaker im Jahr 1915 geht, reagiert der türkische Obermufti empfindlich. Das bekam gerade sogar der Papst zu spüren. Erdogan tobte. Er warf Seiner Heiligkeit vor, „Unsinn zu reden”, und warnte vor Wiederholung dieses „Fehlers”. Der Papst konterte nur, Botschaft der Kirche sei auch Direktheit und christlicher Mut.

Ja und!? Bricht die Welt zusammen, wenn nun ein Armleuchter in Ankara vom Altar fällt? Die Zahl der Christen in der Türkei liegt eh nur noch im Nullkomma-Prozentbereich. Vor wem hat Erdogan Angst?

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13 Kommentare

  1. Es sind die Deutschen Politiker die unser Volk und Land an die Türken verraten haben . Genozid am Deutschen Volk wird im langsamen Stiel beganngen .
    Die Islamanhänger die von Deutschen Politiker ,Journalisten und Kirchenvertreter gehegt und gepflegt werden ,werden bald ihr wahres Gesicht zeigen . Erdogan freut sich schon und wehe es sagt noch einer das die Türken Völkermord beganngen haben ,damals . Hitler hat viel vom Islam übernommen ,besonders der Judenhass .
    Aber solange der Zentralrat der Juden kein Anstoss daran nimmt ? Das Deutsche Volk muss ausgerottet werden ,genauso wie alle europäischen Völker !
    Die Deutschen und Europäischen Politiker begehen Völkermord an ihren Völkern und keine Sau stört das !

    Die Verräter krieschen diesem Erdogan in den Hintern und Obama hält die Hand auf den Möchtegern-Diktator und Mohammedanbeter .
    Deutschland ist schon Türkland ,Deutschland ist schon in Islamischer Hand ,die brauchen keine Terroranschläge veranstalten ,den die Deutschen haben sich durch die Politik schon freiwillig den Islamanhänger unterworfen .
    Dibet – MilliGürus haben ganze Arbeit für die Türkei und für die Islamisierung Deutschlands vollbracht . Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis ein Türkischer-Islamischer Kanzler an der Spitze gesetzt wird . Merkel und co ,Grüne -Rote -TürkenundKinderschä..Parteien arbeiten fleissig daran.

  2. “ Europarat sorgt sich über Rassismus in Deutschland “
    swp: „Land will muslimische Feiertage stärken “

    Wie Islamisten ticken :“Rechtleiten oder Vernichten “

    Alles gefunden auf : http://www.hartgeld.com/multikulti.html

    Illegale moblisieren zum Kampf gegen uns Deutsche !
    Mit Video:
    http://www.pi-news.net/2015/05/bustour-illegale-mobilisieren-zum-kampf/

    “ Islam bedeutet Völkermord an den Eurpäischen Völkern “

    Unfassbar was sich deutsche Politiker alles einfallen lassen um unser Volk und Land zuzerstören

    nachgerichtet.is/2015/05/wegen-pegida-politiker-wollen-dresden-zur-englischsprachigen-asylantenhauptstadt-machen.html

    Nürnberg.2 bitte übernehmen ?

  3. Das wäre eh für die Katz gewesen. Die Türken sind gegen Geschichtsberatung resistent und fühlen sich sogar noch als Opfer. Der neue Sultan Osman Erdowahn möchte wieder das Sultzanat eröffnen.

  4. Ist zwar nur eine Theorie, aber durchaus denkbar!

    Wäre es nicht schon fast logisch, daß bei der Belagerung
    von Wien – Futter u.Frauen-suchende Osmanen dabei bis
    nach Braunau gekommen sind u.Dort ihre übliche Gen-Verschmutzung
    an irgend einer Ur-Ahnin Hitlers begangen haben???

    Nichtnur sein cholerisches Verhalten deutet darauf hin,
    sondern sein Größenwahn darf mit Fug u.Recht als typisch
    türkisch bezeichnet werden. In meiner Hippie-Zeit in
    der Türkei habe ich hunderte Zwillingsbrüder Hitlers
    dort gesehen – das kann kein Zufall sein!

    (daß „mein Kampf“ in der Beliebtheits-Skala direkt hinter
    dem „Kloran“ kommt, sollte Einem auch zu denken geben!)

  5. PS.
    Man stelle sich einfach mal vor was passieren würde,
    gäbe es Beweise dafür ‚daß Hitler‘ das Ergebnis einer
    osmanischen „Gen-Verschmutzung“ war.

    Einen Tag später wäre „Nazi“ K E I N Schimpfwort mehr
    sondern ein ‚politisch korrektes‘ Kompliment (an unsere
    Eroberer!) . . .

  6. Aufgrund ihrer Herkunft sind Türken an nichts

    schuld.

    Ihre ehrenhafte Gesinnung und ihr Verhalten

    lassen einfach solche Greultaten nicht zu.

    +++++

    Vielleicht war es so, dass die Armenier die

    Türken ausrotten wollten.

  7. Klabautermann …

    Zuerstmal wollten die Armenier die friedlichen Türken
    bestimmt Arm machen, daher der Name Arm’enier!
    (Nomen est Omen!) … Hätten die Arm’enier ihr Ziel
    erreicht – wer hätte dann Deutschland wiederaufbauen sollen?

    Fragen über Fragen!

  8. @

    Kammerjäger
    Donnerstag, 14. Mai 2015 11:24
    8

    ……..die friedlichen Türken
    bestimmt Arm machen,…………….. daher der Name Arm’enier!
    …………wer hätte dann Deutschland wiederaufbauen sollen? ………..

    ———————————————————-

    sorry Kammerjäger, die tollen menschen die hier seit 1960 – als deutschland immer noch ohne strom und wasser war – auf befehl der besatzer hier angesiedelt wurden, waren kurden, die die türken nicht mehr sehen wollten.

    😉

  9. Meine (allesamt „studierten“) Kollegen gehen täglich beim Türken fressen. Isja auch’n netter Türke, nichwahr. Und Bundesliga und Champions League sind am wichtigsten.

  10. Mom-m-m-m-ent! Der oben links ist UNSER ORIGINAL! Der rechts ist hingegen nur ’ne billige Kümmelkopie. Wenn auch genauso un-heil-bar.

  11. Ich hoffe, dass die Türken aufwachen. Aber es wird noch eine Türkei nach Erdogan geben, spätestens im 22. Jahrhundert oder wenn Jesus wiederkommt.

  12. Die Bundesregierung hat keine historische Chance vertan, die weiß gar nicht, was Historie ist, die schreiben das Wort mit Ypsilon.

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