Luckes 2. Versuch – Weckruf 2015. Eine kritische Würdigung


Aus dem Inhalt:

“Auf viel Unverständnis stieß die Tatsache, dass Lucke es in 2 1/4 Jahren nicht gelungen ist, ein verbindliches Parteiprogramm zu entwerfen. Was man oberflächlich als Luckes Versagen ansehen könnte, erkennt man bei näherer Betrachtung als System. Lucke möchte die AfD sturmreif schießen, damit sie sich nahtlos in Merkels Politik einfügen kann. Erst dann will er ein Programm vorzeigen, das so gar nichts mehr mit der Partei aus Gründungstagen zu tun hat.  33 Jahre Mitgliedschaft in der CDU mit all ihren Seilschaften haben bei Lucke ihre Spuren hinterlassen.”

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Von Renate Sandvoß, 20. Mai 2015

Luckes 2. Versuch – Weckruf 2015

Nun ist die Katze aus dem Sack. Bernd Lucke, der Möchtegern – Parteiführer der AfD, fühlt sich nicht genügend von seinen Mitgliedern geliebt! Sie wollen ihm nicht alle bedingungs- und kritiklos im Gleichschritt folgen, wie er es gerne hätte. Nein, sie haben eigene Ansichten, Erwartungen, Erfahrungen und wagen es auch, zu widersprechen und diese zu artikulieren. Damit hat Lucke nicht gerechnet und es macht ihn zornig. Und was macht ein trotziges Kind, wenn es sauer ist? Richtig, es stampft mit den Füßen auf und brüllt: ” Dann eben nicht! Dann mach ich eben ohne euch weiter. Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt!”

Nichts anderes hat Prof. Dr. Bernd Lucke getan, als er Gegenwind zu spüren bekam. War er es doch gewohnt, dass seine Studenten an der Uni in Hamburg andächtig seinem Dozieren und seinen Anordnungen folgen, – schließlich hing ihre berufliche Zukunft von seinem Wohlwollen ab.

Doch in der AfD haben sich erwachsende, lebenserfahrene Menschen versammelt, die nicht alle dem Abziehbild seiner Vorstellungen entsprechen. Und das bringt Probleme mit sich, die einen empathielosen Menschen wie Bernd Lucke zutiefst verunsichern.

Die Stimmung innerhalb der AfD ist schlecht, – denkbar schlecht. Doch anstatt sein eigenes Verhalten zu hinterfragen, macht Lucke dafür die Mitglieder verantwortlich, die er dem “rechten” Flügel zuordnet. Nun versucht Lucke die Partei von allen “patriotischen Rechten” zu säubern. Zu diesem Zweck hat er den Verein “Weckruf” gegründet, in den er alle seine treuen Gefolgsleute ziehen möchte. Doch wie konnte es soweit kommen?


Im Februar 2013 trafen sich Mitglieder der Wählergemeinschaft WA 2013, um die AfD zu gründen. Bernd Lucke war von dieser Idee nicht sehr begeistert, mußte erst gründlich überzeugt werden. So ist also die Behauptung, Lucke wäre der Gründer der AfD, die durch sämtliche Medien geistert, absolut falsch.
Er war lediglich einer der gleichberechtigten Sprecher, der sich besonders gerne ins Licht der Kamera drängte. Seine Darstellung nach außen absolvierte er mehr schlecht als recht. Bei Themen, die außerhalb seines studierten Wissensgebietes lagen, wurde er schnell unsicher und wortkarg.
Bald bemerkte man, dass es ihm an Souveränität und dem verbindlichen, freundlichen Charme eines Wolfgang Bosbach fehlt und bei seinen Auftritten im Fernsehen häufig Fremdschämen angesagt war. So auch bei seinem letzten Auftritt in einer Talkshow mit Günther Jauch, in der es um sein eigentliches Spezialgebiet – die Wirtschaft – ging.
Nach mehreren vergeblichen Versuchen, Lucke etwas Geistreiches über Griechenlands Euro-Zukunft zu entlocken, gab Jauch entnervt mit den Worten “Sie haben zu dem Thema ja leider nichts beizutragen” kopfschüttelnd auf. Wer fühlt sich von so einem Parteivorsitzenden gut vertreten?
Lucke erntete Kritik, aber das tat seinem überbordenden Selbstwertgefühl keinen Abbruch. Im Gegenteil. Nahm er kurz nach der Gründung der AfD begeistert noch fast jeden als Mitglied auf,  (auch besonders gerne aus der Partei “Die Freiheit”), so beklagte er sich immer mehr über das angebliche “Abdriften nach rechts”.
Lucke setzte  sich über die Beschlüsse des Erfurter Mitgliederparteitags hinweg und berichtete jeder Zeitung ausschließlich die persönlichen Ansichten des Bernd Lucke und nicht die mit den Mitgliedern gemeinsam beschlossenen.
Das sorgte nur allzu verständlich für Unmut. So war man dann sehr verwundert, als Lucke gegenüber kath.net fröhlich verkündete, dass er die Architektur der Moscheen sehr bewundere und nichts gegen den Bau im christlichen Deutschland einzuwenden hätte. Zuwanderung fand er plötzlich angebracht und vernünftig, da “die Deutschen ja so wenig Kinder bekämen” und Sanktionen gegen Russland waren in seinen Augen  entgegen eines Mitgliederentscheides angemessen.
Man kam aus dem Staunen nicht mehr raus, hörte man noch bei der Parteigründung ganz andere Töne von ihm. Viele Mitglieder fühlten sich nicht mehr vertreten. Hinzu kommt, dass sich die Zeiten und das Gesellschaftsbild in den letzten 2 Jahren sehr verändert haben. Immer mehr wurde Deutschland mit sogenannten “Flüchtlingen” geflutet, die sich mehr und mehr als größtenteils völlig ungebildete, ständig fordernde Sozialschmarotzer entpuppten.
Eine überbordende Willkommenskultur macht die Deutschen langsam zu Bürgern 2. Klasse. Dieses sehen viele Parteimitglieder mit Sorge und versuchen, die  Entwicklung zu stoppen, die Deutschlands Sozialsysteme zum Kollabieren bringt.
Dieses wird von Lucke, dem überzeugten Calvinisten, nicht gesehen und stieß auf Unverständnis. Anstatt sich VOR seine Mitglieder zu stellen und ihnen Verständnis entgegen zu bringen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen,  beschimpft er sie als Rassisten und spricht von einem nationalkonservativen Flügel.
Lucke fing an, diesen patriotischen Flügel zu gängeln und zu unterdrücken. Er führte die Partei despotisch nach Gutsherrenart. Immer mehr Mitglieder, die sich voller Hingabe in die Partei eingebracht haben, fühlen sich enttäuscht und benutzt und verlassen die AfD. Demokratie? Fehlanzeige…..
Auf viel Unverständnis stieß die Tatsache, dass Lucke es in 2 1/4 Jahren nicht gelungen ist, ein verbindliches Parteiprogramm zu entwerfen. Was man oberflächlich als Luckes Versagen ansehen könnte, erkennt man bei näherer Betrachtung als System. Lucke möchte die AfD sturmreif schießen, damit sie sich nahtlos in Merkels Politik einfügen kann. Erst dann will er ein Programm vorzeigen, das so gar nichts mehr mit der Partei aus Gründungstagen zu tun hat.  33 Jahre Mitgliedschaft in der CDU mit all ihren Seilschaften haben bei Lucke ihre Spuren hinterlassen.
Eine CDU oder FDP 2.0? Das wollen die wenigsten. Ausgenommen die vielen großen und kleinen Postenjäger, die sich finanziellen Gewinn davon versprechen. Der Bürger ist weitgehend unzufrieden mit Deutschlands Politik der Gegenwart, die uns die nach links gerutschten Parteien zumuten. Wie dumm, gerade diese verfahrene Politik kopieren zu wollen! Und so eine Partei nennt sich ausgerechnet Alternative für Deutschland? Wo ist bei diesem CDU/FDP-Abklatsch die Alternative? Wer soll sie wählen? Lucke schwafelt von mehr Demokratie, doch er führt die Partei herrisch und duldet keinen Widerspruch. Die Mitglieder behandelt er wie ein notwendiges Übel, füllen sie ihm doch seine Taschen. Ansonsten hat er nur abfällige Bemerkungen für sie übrig.  Luckes Bemühungen, die “Nörgler und Querulanten” in der Partei auszuschalten, gipfelten in dem Versuch, den immer mehr an Kontur gewinnenden AfD Fraktionsvorsitzenden in Thüringen, Björn Höcke, zu diskreditieren. Wie dumm und durchsichtig, ausgerechnet ihn zu einer eidesstattlichen Aussage zwingen zu wollen, dass er nicht für eine NPD-Zeitung unter fremdem Namen geschrieben habe……. Würde Lucke genauso viel Zeit für den Aufbau der AfD aufgewendet haben, wie für für erzwungene und erpresste Parteiausschlußverfahren, stünde es nicht so schlecht um die Partei. Welche grotesken Ausmaße Luckes Verfolgungswahn gegen den “rechten Flügel” der Partei annahm, zeigt der Fall der Lehrerin Frau N., deren schon lange geschiedener Exmann in jungen Jahren einer Studentenbewegung angehörte, die den Ruf hatte, etwas “rechts” zu sein. Lucke drohte, wenn Frau N. nicht unverzüglich aus der Partei ausscheiden würde, würde er sie in einem Zeitungsartikel als rechtsradikal outen…. und das ist wahrlich kein Einzelfall……Lucke regiert die AfD mit Drohungen, Erpressungen und Rechtsbrüchen. Ist es da ein Wunder, wenn sich Mitglieder und Wähler abwenden? Sach- und gegenwartsbezogene Politik findet nicht statt…….

Lucke dementiert lt. Spiegel online einen angestrebten Rücktritt

Er gibt vor, mit dem Verein “Weckruf” eine neue Initiative zur Rettung der AfD starten zu wollen. Doch bei näherer Betrachtung kann man diesen Worten nicht so recht Glauben schenken. Lucke möchte alle seine Getreuen um sich sammeln, denn der Egomane braucht dringend Bestätigung. Als seine größte Gegenspielerin bezeichnet man Frauke Petry aus Sachsen.
Doch wenn man die beiden zusammen erlebt, hat man eher den Eindruck, dass die Gemeinsamkeiten überwiegen. So macht die AfD-Landesvorsitzende gerne einen Unterschied zwischen “Parteisprache” und “Privatsprache”. Es kommt vor, dass sie im privaten Kreis schon mal für die Abschaffung der Schulpflicht plädiert, eher eine Ansicht der GRÜNEN.

“Mit dem unfähigen Lucke und dem arroganten Henkel kommt die AfD nicht zur Ruhe, aber vor allem nicht zu ihrer eigentlichen Aufgabe: Politik für die 50 % Nichtwähler zu machen, die sich von den Altparteien nicht vertreten fühlen.”

Zudem hilft Petry Bernd Lucke tatkräftig dabei, unliebsame Mitglieder loszuwerden. Vielen dürfte der Fall Samtleben bekannt sein, der leider kein Einzelfall ist. Arvid Samtleben, der dem Landesvorstand angehörte, wollte anlässlich des Wahlkampfes einen Blick in die Landeskasse der sächsischen AfD werfen. Doch das, was er da entdeckte, beunruhigte ihn sehr: Keine Belege, keine Beschlüsse, kein Geld. Frauke Petry fungierte gleichzeitig als Schatzmeisterin und als AfD-Landesvorsitzende.
Das ist lt. Parteiengesetz nicht erlaubt. Zudem war sie zu dem Zeitpunkt wegen ihrer Firmeninsolvenz in finanziellen Nöten. Als Arvid Samtleben Fragen stellte und um Erklärungen bat, wurde er ihr unbequem und sie entledigte sich seiner sehr schnell.. Dazu gehörte auch das Streichen vom Listenplatz, der ihm einen Sitz im Landtag eingebracht hätte.
Es begann eine Schlammschlacht, die am 8.6.einen vorläufigen Abschluss vor dem sächsischen Wahlausschuß findet. Die Verhandlung ist öffentlich. Kommt man zu dem Schluss, dass das Streichen von der Liste unrechtmäßig war – was sehr wahrscheinlich ist – , ist  mit einer Wiederholung der Wahlen zu rechnen. Ob sich Frau Petry danach im Amt halten kann, ist recht unwahrscheinlich. Lucke ist über Petrys Machenschaften informiert. Warum bezeichnet er sie dann als gefährlichste Gegenspielerin?
Vor kurzer Zeit schrieb Lucke alle Mitglieder an und bettelte um eine Spende für einen geplanten Mitgliederparteitag. Statt der benötigten 150 000 € kamen lediglich 51 000 € zusammen. Das mag auch der zunehmenden Kritik an Lucke geschuldet sein. Der Parteitag wurde abgesagt.
Dabei wäre es doch recht einfach gewesen, sie fehlenden 91 000 € zu beschaffen. Schatzmeister Piet Leidreiter erzählte noch vor kurzem, dass er stets eine Summe von 3 – 4 Millionen als Reserve zurückhält für vorhergesehene Ereignisse. Wo ist das Geld abgeblieben, Herr Lucke?
Was Herr Lucke sich von dem Verein erhofft, wenn er doch nicht aus der AfD austreten will, ist mir ein Rätsel. Der Rückhalt für ihn schwindet täglich, denn Erpressung und Drohungen sind keine geeigneten Mittel für einen Parteiführer. Besser wäre ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Mit dem unfähigen Lucke und dem arroganten Henkel kommt die AfD nicht zur Ruhe, aber vor allem nicht zu ihrer eigentlichen Aufgabe: Politik für die 50 % Nichtwähler zu machen, die sich von den Altparteien nicht vertreten fühlen.
Übrigens, es würde mich mal interessieren, wer die Unterstützer von “Weckruf 2015? sind, die Lucke mit Spenden und Krediten versorgen wollen. Man fragt sich, wofür Lucke von wem finanziert wird…….. Der Verein muss schon von langer Hand geplant sein, denn immerhin steht bereits eine 13-seitige Satzung. Dann tun Sie auch den letzten Schritt, Herr Lucke und gehen Sie endlich……. und nehmen Sie den Henkel mit……

Quelle:
http://journalistenwatch.com/cms/luckes-2-versuch-weckruf-2015/

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