Es gibt ein Leben nach Lucke…..


Auszug:

“Immer wieder muß ich hören und lesen, dass Bernd Lucke der Gründer der AfD ist. Das stimmt so nicht. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft WA 2013 entschlossen sich im Februar 2013 eine Partei zu gründen, um einen Gegenpol, eine Alternative zu den Altparteien zu bilden. Lucke wehrte sich anfangs dagegen, mußte erst von der Idee überzeugt werden.Er ließ sich zu einem der Sprecher wählen. Warum man eigentlich gerade ihn dazu berufen hat, ist mir ein Rätsel, denn freies Sprechen gehört nun wahrlich nicht zu seinen besonderen Talenten. Lucke fehlt die Leichtigkeit, Menschen für sich einzunehmen, mit einer Spur Humor, Souveränität und  Gelassenheit. So veranlassten seine öffentlichen Auftritte immer mehr zum Fremdschämen.”

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Von Renate Sandvoß, 27. Mai 2015

Es gibt ein Leben nach Lucke…..

Es gibt Menschen, die sind schon lange tot, sie merken´s nur noch nicht…..dieser Spruch trifft zur Zeit auf das politische Leben des Möchtegern-Parteivorsitzenden der AfD, Bernd Lucke zu. Er lächelt sich verkrampft von einem Interview zum nächsten, stets bemüht, Haltung zu bewahren. Es folgen immer die gleichen Worte mit Durchhalteparolen und Sätzen, die Zuversicht ausstrahlen  sollen.

Er möchte die  verschiedenen Flügel der Partei einen, hofft auf Unterstützung der Mitglieder. In der letzten Talkshow bei Illner vor wenigen Tagen dachte der Zuschauer, er hört nicht richtig, als Lucke versöhnliche Töne anschlug und das Chaos, das nicht zuletzt durch ihn entstanden ist, einfach wegleugnete. Seit Wochen und Monaten wehrt sich Bernd Lucke mit aller Kraft dagegen, entbehrlich zu sein.
Das ist nämlich für den Mann, der so gerne der Nabel der Welt wäre, das schlimmste, – entbehrlich sein…. Die AfD war in Luckes Augen immer SEINE Partei, sein “Kind”, das er geschaffen hat, der er seine Gedanken, seine Inhalte, seine Ziele, eingehaucht hat. Und er hatte ganz genaue Vorstellungen davob, wie SEINE AfD zu sein hat. Und nach diesen Vorstellungen versuchte er, die Mitglieder zu biegen und zu formen, bis sie in sein Muster passten. Das konnte nur schief gehen, denn erwachsene, mehr oder minder gebildete Menschen lassen sich nicht den Mund verbieten.
Immer wieder muß ich hören und lesen, dass Bernd Lucke der Gründer der AfD ist. Das stimmt so nicht. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft WA 2013 entschlossen sich im Februar 2013 eine Partei zu gründen, um einen Gegenpol, eine Alternative zu den Altparteien zu bilden. Lucke wehrte sich anfangs dagegen, mußte erst von der Idee überzeugt werden.
Er ließ sich zu einem der Sprecher wählen. Warum man eigentlich gerade ihn dazu berufen hat, ist mir ein Rätsel, denn freies Sprechen gehört nun wahrlich nicht zu seinen besonderen Talenten. Lucke fehlt die Leichtigkeit, Menschen für sich einzunehmen, mit einer Spur Humor, Souveränität und  Gelassenheit. So veranlassten seine öffentlichen Auftritte immer mehr zum Fremdschämen.
Der Widerstand gegen ihn wuchs, als der nach außen als Biedermann auftretende Lucke begann, immer wieder die Satzung der AfD zu mißbrauchen. Als er wiederholt die Mitgliederbeschlüsse ignorierte und in den Medien genau das Gegenteil verkündete, gab es offenen Widerstand. Lucke schwang große Reden über mehr Demokratie, doch in “seiner” AfD war und ist von Demokratie nichts zu spüren. Er führt die Partei nach Gutsherrenart, Eine andere Meinung als seine, duldet er nicht. Trotz eindeutiger Beschlüsse, Gesetze und Satzungsregeln meinte Lucke, seine eigene Politik gegen die Meinung der Mitglieder durchsetzen zu können.
Und das, obwohl er bis heute nicht zum alleinigen Vorsitzenden der AfD gewählt wurde! Er hat also eine Partei mit 22 000 Mitgliedern gekapert, um den großen Sonnenkönig spielen zu können. Er scheint ein großes Defizit an Anerkennung zu haben, dass er sich über alles und jeden hinwegsetzt und seine Macht so gnadenlos auslebt. Wenn ihn Mitglieder und Landesverbände zur Ordnung rufen, werden sie als “Feinde aus dem rechtsextremen Lager” beschimpft und verfolgt.
Es hagelt Parteiaustrittsbeschlüsse. Wandte sich die AfD zu ihren Gründungszeiten noch gegen Massenzuwanderung und gegen eine schleichende Islamisierung, so pries Lucke die Schönheit der Moscheen und erklärte eine Zuwanderung als durchaus sinnvoll, da die Deutschen ja so wenig Kinder bekämen. Schlug man die Zeitung auf oder schaltete man das Fernsehgerät an, war man immer wieder überrascht über endlose Alleingänge. Lucke ist die AfD und die AfD ist Lucke. Da ignoriert man die lästigen Mitglieder, benutzt deren Beiträge nur, um sich selbst die Taschen zu füllen.
Was sich Lucke mit dem Landesvorsitzenden in Thüringen Höcke geleistet hat, ist an Instinktlosigkeit und an Unverschämtheit kaum noch zu überbieten. Eine Frechheit, ihn zur eidesstattlichen Versicherung zwingen zu wollen, für einen Tatbestand, den sich andere aus den Fingern gesogen haben. Höckes Weigerung finde ich mehr als verständlich, auch wenn es bei einigen Mitgliedern einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen hat.
Wo soll das enden? Wenn der nächste behauptet, Höcke auf einer NPD-Demo gesehen zu haben, ist der nächste Eid fällig? Jeder normal denkende Bürger würde dem Satz Höckes zustimmen, dass nicht alle Mitglieder der NPD schlecht sind und sich einige auch sozialisieren lassen könnten (wozu gibt es sonst dementsprechende staatliche Einrichtungen?). Außerdem ist die NPD (noch) keine verbotene Partei. Höcke mit einem Parteiausschlussverfahren zu belegen, zeigt Luckes Selbstüberschätzung und Maßlosigkeit. Oder ist ihm Höcke im fernen Thüringen zu groß, zu beliebt geworden? Er macht vor der Kamera eine deutlich bessere Figur als der hektisch haspelnde Lucke, besonders seine ruhige und versöhnliche Pfingst-Ansprache hat mir sehr gut gefallen.
Luckes Meinungsterror hat viele Menschen gegen ihn aufgebracht. Was heißt überhaupt “rechts”? Ist man rassistisch, wenn man dem üblen Treiben der Afrikaner nicht länger zusehen möchte, die hier illegal eindringen und Forderungen über Forderungen stellen?
Wir kritisieren doch die falsche Migrationspolitik und nicht die Afrikaner! Meinungsverbote sind ein Zeichen totalitärer Herrschaft. Und Lucke wollte doch eigentlich eine Alternative zu den Altparteien bieten……Inzwischen hat er sich diesen so sehr angepasst, dass es kaum noch einen Unterschied gibt. War es von vornherein beabsichtigt, die AfD so zu trimmen, dass sie CDU-kompatibel ist? Hat Lucke die zahlenden Mitglieder nur benutzt, um an seine alten Seilschaften aus 33 Jahren in der CDU wieder anzuknüpfen?  Das Fass zum Überlaufen gebracht hat die Gründung des Vereins “Weckruf 2015?.
Völlig irre ist die Behauptung, er hätte es getan, um die Partei zu einen und dem liberalen Flügel eine Heimat zu geben. Die Satzung ist 13 Seiten lang und ist garantiert für eine weitere Parteigründung ausgelegt. Eine Partei in der Partei…..und das soll einen? In der freien Wirtschaft ist es ein fristloser Entlassungsgrund, wenn man eine Firma in der Firma gründet! Wer bitte fühlt sich von den Mitgliedern der ersten Stunde noch von der AfD vertreten? Aber auch reihenweise Parteiaustritte brachten den selbstherrlichen, machtbesessenen  Egomanen nicht zum Nachdenken. Lucke ist ein politischer Autist, unfähig zur Teamarbeit.
Als besessener Kontrollfreak muß er über allem und jedem wachen. Inzwischen macht er sich nur noch lächerlich und man spürt förmlich, dass ihn seine Gesprächspartner gar nicht mehr ernst nehmen. Die Gründung des “Weckrufs” war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Wie kann man einen, indem man spaltet? Hätte Bernd Lucke noch ein ganz klein wenig Realitätssinn, würde er sich nicht mehr zur Wahl im Juni stellen. Er sollte seinen Freund Henkel nehmen und die Partei verlassen. Es ist 5 nach 12. Henkels Spruch, er wolle die Partei “von den rechten Elementen säubern” ist unverzeihlich.

Doch was kommt nach Lucke?

Frauke Petry, die sich stets so gerne in den Vordergrund drängelt und unter der gleichen Geltungssucht wie Lucke leidet? Viele, meist ältere Herren, erliegen ihrem Kind-Frau-Charme und halten sie für eine integre Person. Wäre da nicht der Prozess am 8.6. vor dem Wahlprüfungsausschuss in Sachsen. Hier geht es um den Fall Samtleben, der in Ausübung seines Amtes vor der Landtagswahl mal einen Blick in die sächsischen Kassen werfen wollte.
Und was er da entdeckte, war fatal. Die Kasse war zum reinen Selbstbedienungsladen für Frauke Petry verkommen. Da Arvid Samtleben nicht bereit war, hinzunehmen, dass Petry´s Firmenpleite mit Parteigeldern finanziert wird, sprach er sie darauf an. Wenig später strich der “Vertrauensmann” der AfD Samtleben von der Kandidaten- Liste zur Landtagswahl – absolut unrechtmäßig.
Damit wäre eigentlich die Landtagswahl ungültig und müßte wiederholt werden. Es ist übrigens noch ein weiterer Prozess anhängig, – mit noch heikleren Vorwürfen. So kam es, dass nach einer geheimen Sitzung am letzten Samstag in Würzburg die Landesvorsitzenden Bernd Lucke und seiner Co-Vorsitzenden Frauke Petry nahe legten, beim Parteitag im Juni nicht für den Bundesvorsitz zu kandidieren. “Wir meinen, dass es besser wäre, wenn sie nicht an einer künftigen Parteispitze beteiligt sind.
Egal, ob diese aus einer, zwei oder drei Personen besteht”, so der bayrische Landeschef der AfD Andre Wächter. Zu diesem Beschluß kam man mit nur einer Gegenstimme. Einer der beiden könne sich einen Rückzug vorstellen, so hieß es. Wer es sei, wollte man nicht sagen. Höcke ließ verlauten, dass er eine Kanditatur für den Bundesvorstand nicht ausschließen würde. Luckes “Weckruf” scheint ihm kein Glück zu bringen. Nur etwa 10 % würden in seine neue Partei wechseln.
Lucke ließ verlauten, dass sowohl Spender als auch Kreditgeber für eine neue Partei vorhanden wären. Da fällt mir gerade ein: Wo ist eigentlich die “verschwundene” Million der AfD abgeblieben?
Wie gesagt, es gibt ein Leben nach Lucke, – auch für die AfD. Ich denke, ohne Henkel, Lucke und Petry kehrt endlich Ruhe in die Partei ein. Unter Höckes Leitung würde ein anderer Ton in die Partei einkehren. Er ist ein Mensch, der eint und auch genug Toleranz aufbringt, beiden Parteiflügeln gerecht zu werden. Er wird in die neue Position hineinwachsen.
Die neue AfD sollte nah mit dem Ohr an den Bürgern sein, die sich nicht von den Altparteien vertreten fühlen. Und das ist ein riesiges Potenzial. Eine weitere CDU oder FDP braucht kein Mensch. Wenn das berücksichtigt wird, sehe ich eine reale Chance, dass die AfD zu einer ECHTEN, wählbaren Alternative wird.

Quelle:
http://journalistenwatch.com/cms/es-gibt-ein-leben-nach-lucke/


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