Asylanten: Eine Gewinn- und Verlustrechnung


Oben: FAZ 2007 zur Realität des Immigrationswahnsinns in Deutschland. Damals schrieben manche Medien noch die Wahrheit. Heute wären solche Sätze undenkbar. Die Immigration – das Lieblingskind der vereinten Linken Deutschlands – hat bereits einen irreversiblen Kollateralschaden bewirkt: Den Tod der freien Meinungsäußerung. (MM)

Auszug:

“Von einem Freund, der im Bereich Gesellschaftswissenschaften an einer deutschen Universität als Forschungsassistent arbeitet, höre ich, dass mehrere Professoren jedes Zitieren aus Bertelsmann-Studien verboten hätten. Das Verdikt: Tendenziös, parteiisch, unwissenschaftlich. Und solche Arbeiten werden vom Steuerzahler über die fiskalische Bevorzugung von Stiftungen mitfinanziert und von ernst zu nehmenden Zeitungen zitiert.”

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Von Nicolaus Fest, 31. Mai 2015

Asylanten: eine Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gütersloher Bertelsmann-Stiftung, seit Jahren bekannt für wirtschaftsfreundliche, als angeblich wissenschaftliche ‚Studien’ getarnte Propaganda, hat ein neues Werk herausgebracht: „Die Arbeitsintegration von Flüchtlingen in Deutschland“. Die Ausarbeitung, in FAZ und SZ freundlich besprochen, ist bei näherer Lektüre bestenfalls als voreingenommen zu bezeichnen. Selbstverständlich ist Deutschland ein Einwanderungsland, selbstverständlich bringen viele Migranten „Qualifikationen mit“ – doch wie viele und welche genau, wird leider nicht gesagt. Und selbstverständlich wird der Begriff des ‚Flüchtlings’ entgegen der UN-Definition auch für Wirtschaftsmigranten genutzt; für eine Arbeit, die sich wissenschaftlich nennt, ist das ein Armutszeugnis.


Aufschlußreich ist die ‚Studie’, deren zentrale Forderungen ohne weiteres auch von den GRÜNEN oder der Linkspartei stammen könnten, nur dort, wo sie unfreiwillig einen Blick auf die Realitäten gestattet. So seien „50 Prozent der Flüchtlinge erwerbsfähig“ – was im Umkehrschluß bedeutet, dass es die andere Hälfte nicht ist.

Kann man wirklich von einem Gewinn für dieses Land sprechen, wenn jeder 2. Migrant für den Arbeitsmarkt ausscheidet? Vor allem liegt’s an fehlenden Sprachkenntnissen. Die seien, das wissen auch die Bertelsmänner, grundlegend für eine erfolgreiche Arbeitssuche, weshalb schon vor Abschluß des Asylverfahrens Sprachkurse belegt werden sollten.


 Einschub von MM:

 2035 sind Deutsche in der Minderheit


Das wird bei einigen Hunderttausend Asylbewerbern nicht ganz billig, doch werden die Kosten leider nicht genannt. Und ist es, wie die Studie suggeriert, mit einem Sprachkurs getan? Ist Deutsch so leicht zu lernen, dass Menschen aus einem völlig anderen Sprachraum nach ein paar Monaten die Sprache so gut beherrschen, dass sie in einem qualifizierten Job arbeiten können? Da muss man schon sehr optimistisch sein. Zudem bleibt die Grundfrage, warum die Deutschen überhaupt für Sprachkurse zahlen sollten, wenn später die Rechtswidrigkeit des Aufenthalts festgestellt wird? Doch solche Vorbehalte lägen, so die ‚Studie’, nahe an der „Paragraphenreiterei“.

Amüsant das Beispiel der ‚Studie’ für die Absurdität des geltenden Asylrechts, das aber allein die Absurdität des eigenen Denkens zeigt. Es geht um eine Familie aus der Ukraine, der Mann ist Radioingenieur – was aller Ehren wert ist, aber kaum eine berufliche Qualifikation, die dieses Land enorm nach vorne bringt. Nach den Regeln des Asylrechts müsste er ausreisen. Für Bertelsmann ein groteskes Ergebnis. Denn nicht nur für Deutschland sei der Zuzug ein „Gewinn“, sondern auch für „ihn und seine Familie“ – erstaunlich, wer hätte das gedacht?

Und schließlich bedeute die Asylgewährung „wegen der Fluchtsituation auch eine Entlastung für das Herkunftsland. “Triple Win“. Das steht da wirklich: Triple Win! Weil also das Herkunftsland ‚entlastet wird’, was immer das heißen mag, und weil für den Einwanderer der Aufenthalt in Deutschland vorteilhaft ist, haben wir einen Triple Win. Darauf muss man kommen. Doch gilt solche Gewinnpotenzierung für fast alle Länder: Auch die Hutu wären glücklich, wenn alle Tutsi Ruanda verließen und nach Deutschland zögen, ebenso die Serben hinsichtlich der Kosovaren – und Tausend andere Völker mit Blick auf ihre Minderheiten auch. Nicht nur wären alle ethnischen Spannungen mit einem Schlag gelöst, auch würde sich der Multikulti-Faktor in Deutschland dramatisch erhöhen! Deutschland würde noch bunter! Wenn das kein Gewinn ist! In den Worten  der ‚Studie’: Quadrupel Win, mindestens!

Interessant ist ein Nebensatz: Selbst Kanada habe trotz seines Punktesystems und der Bevorzugung von Bewerbern mit Qualifikationen für konkrete offene Stellen extreme Schwierigkeiten, die Immigranten dauerhaft in qualifizierten Jobs zu halten, und das trotz vieler Förderprogramme (und trotz einer deutlich leichteren Sprache, die überall gelehrt und gesprochen wird). Aber diese eher ungemütlichen Fakten werden leider nicht vertieft, widersprechen sie doch der schönen, bunten, polyglotten Propaganda-Welt von Bertelsmann, in der Zuwanderer immer nur willige, sprachbegabte Arbeitnehmer in Vollbeschäftigung sind und niemals irgendwelche Folgekosten oder Konflikte verursachen. Die Einfalt der Ideologen. So kann man sich jeden Bankrott zum Triple Win rechnen.

Dazu passt: Von einem Freund, der im Bereich Gesellschaftswissenschaften an einer deutschen Universität als Forschungsassistent arbeitet, höre ich, dass mehrere Professoren jedes Zitieren aus Bertelsmann-Studien verboten hätten. Das Verdikt: Tendenziös, parteiisch, unwissenschaftlich. Und solche Arbeiten werden vom Steuerzahler über die fiskalische Bevorzugung von Stiftungen mitfinanziert und von ernst zu nehmenden Zeitungen zitiert.

Quelle:
http://nicolaus-fest.de


 

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