Griechenland muss raus aus dem Euro

Grexit

Griechenland muss raus aus dem Euro

Ein Land, dessen Hauptexportartikel heute noch dieselben sind wie zur Zeit der Römer - Ziegenkäsen und Olivenöl - kann unmöglich mit Industrieländern wie Deutschland und Frankreich konkurrieren. Denn das muss Griechenland, solange es im Euroraum bleibt. Ob es will oder nicht. Europa muss begreifen, dass sich nicht jedes Land über denselben Leisten messen lassen kann. Es gibt eher kontemplative Gesellschaften (also jene, die nur arbeiten, wenn es nötig ist, die aber ansonsten ihr Leben lieber in Gesellschaft anderer in Kaffeehäusern oder in der Familie verbringen) - und es gibt hochaktive Gesellschaften wie Japan, China und die Länder Mittel- und Nordeuropas. Weder ist das eine a priori schlecht, noch das andere a priori gut. Es ist eine Frage der Lebenseinstellung. Welches Land zu welchem Typus zählt, ist meist die Frage einer jahrhundertelangen historisch-kulturellen Entwicklung. Eine Entwicklung, die sich tief in die Volksseele eingegraben hat und nicht über Nacht mit dem Eintritt in den Euroraum erledigt ist. Wie um alles in der Welt etwa soll Griechenland mit de ökonomischen Weltmacht Deutschland wirtschaftlich konkurrieren können, wenn - wie Kauder vor kurzem feststellte - der umsatzstärkste Zweig Griechenlands nicht etwa der Schiffbau oder die Fischeirei-Industire, sondern - man höre - ein Online-Wettbüro ist? Geben wir den Griechen ihren Drachmen wieder zurück. Dann können die Griechen ihr eigenes Geschick wieder autark leiten, wie sie es so lange zuvor getan haben. Und dann weicht auch das böse Blut, das (nicht nur im Falle Griechenlands) zwischen Ländern der EU herrscht, seitdem es den Euro gibt.

Michael Mannheimer, 6. Juni 2015

***

Von Peter Helmes, 5.6.15

Am Nasenring der Griechen – Europas Versagen in der Krise

Spätestens seit Odysseus und dem trojanischen Pferd ist die griechische „Kunst der List“ weltweit bekannt. Trotzdem verblüfft, wie sich die „Mächtigen“ (Ohnmächtigen?) Europas angesichts der griechischen Tragödie verhalten. Sie starren wie das Kaninchen auf die Schlange. Die sagenhafte List der Griechen feiert fröhliche Urständ´: Griechische Syriza-Politiker lassen EU-Retter abblitzen, versprechen „Reformen“ und lehnen die „frechen“ EU-Pläne ab. Damit steht mitnichten, wie von den EU-Politikern behauptet, „die griechische Schuldenkrise kurz vor einer Lösung“.

Führende Politiker der in Athen regierenden Syriza-Partei wiesen den von Juncker gemachten Lösungsvorschlag zur Reform Griechenlands zurück. Es sind allerdings weder Details des Vorschlags bekannt noch die Gründe für die Ablehnung. Schon Tsipras hatte nach dem mehrstündigen nächtlichen Treffen in Brüssel gesagt, er lehne einige Punkte ab - gleichzeitig aber seine Zuversicht betont, es könne bald ein Ergebnis geben. Das ist die alte griechische Taktik: Ich sage „ja“, aber ich meine „nein“ – und ich ergänze: „Es wird bald eine Lösung geben.“ Und alle europäischen Deppen fallen wieder und wieder auf dieses Spiel herein. Der Gewinner des „Krisengipfels“ in Brüssel ist Tsipras – wieder einmal.

Griechenland wird seine Schulden niemals abtragen können. Das ist der Fakt

Die grausame Wirklichkeit sieht ganz anders aus: Athen muß dem IWF allein in diesem Monat 1,6 Milliarden Euro zurückzahlen, die erste Rate über 300 Millionen heute (5.6.15). Griechenland hat seine Zahlungsbereitschaft versichert. Es ist aber unklar, wie lange es das ohne Hilfe seiner europäischen Gläubiger noch kann. Auf die Frage, wie Griechenland die Zahlung an den IWF bewerkstelligen will, sagte Tsipras: „Machen Sie sich darüber keine Sorgen.“

In die gleiche Richtung gehen Äußerung des griechischen Finanzministers Gianis Varoufakis: „Als Finanzminister kann ich auf diese Frage nicht anders antworten als mit den Worten: „Der griechische Staat hat das Ziel, immer seinen Verpflichtungen gegenüber allen seinen Gläubigern nachzukommen." Im Klartext: Erst einmal werden wieder „Reformen“ versprochen, während die alte Leier in Hellas weiter gespielt wird. Das führt wohl dazu, daß es später einen Schuldenschnitt geben wird – auf Kosten der Europäer.

Bei den Verhandlungen zwischen Athen und seinen europäischen Geldgebern geht es um die letzte Rate aus dem EU-Rettungspaket über 7,2 Milliarden Euro. Sie ist seit August 2014 eingefroren. Die Eurogruppe will das Geld nur nach Zusicherung glaubwürdiger Reformen an Athen auszahlen. Seit der Verlängerung des Hilfsprogramms im Februar um vier Monate wird darüber verhandelt.

So wird aus Merkels „Strategie zur Rettung des Euro“, die sie selbst als „Hilfe gegen Auflagen“ beschrieben hat, eine „Hilfe um jeden Preis“: Der Verfall von Recht und Moral wird vorangetrieben, weil die Brechung der Regel belohnt, deren Einhaltung aber bestraft wird.

Griechenland 3“ – bis 3. Juli fällig?

Erinnern wir uns, was der als Haushaltsexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion von Merkel & Co. geschaßte Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch bereits am 9.5.15 feststellte:

“Die Links-Rechts-Truppe von Tsipras und Varoufakis hat bisher die viermonatige Laufzeitverlängerung nicht dazu genutzt, um ihre Geldgeber von der Auszahlung der letzten Tranche aus dem laufenden Griechenland-Hilfspaket zu überzeugen. Lieber touren die Herren kreuz und quer durch Europa, beschimpfen fortwährend unser Land und geben den Grüß-August in Moskau. Welche Bank dieser Welt soll Griechenland nach dieser Performance noch Geld leihen?

Griechenland bettelt geradezu darum, aus der Eurozone geschmissen zu werden. Selbst wird Athen diesen Schritt nicht tun, weil es sich bis zum letzten Moment mit Liquidität vollsaugen möchte.

Illegale Staatsfinanzierung

Im Juli und August werden bei der EZB griechische Staatsanleihen in Höhe von 3,492 bzw. 3,188 Milliarden Euro fällig. Ohne ein drittes Hilfsprogramm muss die EZB diese Summe abschreiben. Die Euro-Retter stehen mit dem Rücken zur Wand: Entweder verschenken sie weiter Geld und kaufen Zeit, oder die Stunden Griechenlands in der Eurozone sind gezählt.

Ich tippe, dass die Abgeordneten des Deutschen Bundestag noch vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause am 3. Juli dazu genötigt werden, ´Griechenland 3` zu beschließen. Von Anfang an habe ich darauf hingewiesen, dass die EZB beim Kauf griechischer Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt mit dem Feuer spielt. Es handelt sich dabei nicht nur um illegale Staatsfinanzierung durch die Hintertür, sondern um ein Geschäft mit exorbitant großem Risiko, das letztendlich der Steuerzahler trägt.“ (Quelle: https://conservo. wordpress.com/2015/05/10/griechenland-3-bis-3-juli-fallig/)

Griechischer Humor: „Was bedeutet „Troika“? – Drei Esel!“

Die Gespräche zwischen Athen und den Gläubigern stecken in einer gefährlichen Sackgasse; denn Griechenland rutscht jeden Tag ein wenig näher an den Abgrund.

Sie reden miteinander – und doch stecken die Gespräche zwischen Griechenland und seinen Gläubigern derzeit in einer gefährlichen Sackgasse. Nicht umsonst hatte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker deutliche Worte gewählt. Er wolle kein Scheitern, betonte Juncker heute bei seinem Treffen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras. Ja, er schließe ein Scheitern aus.

Doch angesichts der verfahrenen Lage drängt sich genau der gegenteilige Eindruck auf – mit jedem Tag der gegenseitigen Schuldzuweisungen rutscht Griechenland ein Stückchen näher an den Abgrund, in Richtung Staatspleite und Grexit.

Sicherlich trägt dafür die griechische Regierung eine große Portion Verantwortung. Der selbstgerechte Auftritt in Brüssel – trotz leerer Staatskassen –, die krude Rhetorik, die hauptsächlich die Troikapolitik der letzten Jahre für die schwere Wirtschafts- und Sozialkrise zuhause verantwortlich macht; die verbalen Pirouetten, obwohl man noch kurz vorher ein grundsätzliches Bekenntnis zur Fortsetzung der Reformagenda abgegeben hatte; die massiven Anfeindungen gegenüber der EZB; aber auch gegenüber Deutschland, Spanien und Portugal – alles das ist nichts als Ablenkungsmanöver – eine bewährte List der Griechen. Genauso wie die Schuldzuweisung an die Troika – die typische Methode „Haltet den Dieb“. Das Ausschalten der Troika als Erfolg zu feiern, gelingt nur Griechen, die sich gekonnt aus der Verantwortung geschlichen haben.

Eurogruppe verstört und ratlos

Das alles hat die Eurogruppe verstört und ratlos hinterlassen. Längst gibt es grundsätzliche Zweifel, ob die neue Linksregierung tatsächlich noch Mitglied im Währungsverbund bleiben will. Gleichzeitig versuchen in Griechenland Unternehmen und Privatkunden verzweifelt, die Banken zu stürmen und ihre Gelder in Sicherheit zu bringen. Und damit Fakten schaffen.

Gleichzeitig drängt sich immer mehr der Verdacht auf, daß hier zwei Parteien öffentlich aneinander vorbeireden. Die Eurogruppe vertraut auf die Kraft des Faktischen – Griechenland braucht dringend Geld – das wird Athen schon zur Vernunft bringen. Tsipras dagegen setzt nicht nur auf eine neue Rhetorik und Kleiderordnung, sondern auf eine grundsätzlich andere Politik, die griechische „Kunst der List". Und ist bislang von diesem Kurs kaum abzubringen, auch wenn Athen finanzpolitisch das Wasser längst bis zum Halse steht.

Die Lage in Athen ist katastrophal.

Die Gläubiger haben vieles falsch gemacht, sagt Linken-Politiker Hunko. Nackte Zahlen zeigen es: Nicht nur die Regierungen in Athen haben versagt. Von einer "Griechenland-Rettung" kann kaum die Rede sein.

Seit 2010 halten EU, EZB und IWF Griechenland finanziell über Wasser - und doch wird die Lage immer schlimmer. Bislang konnten sie den Staatsbankrott zwar abwenden. Immerhin sind sogenannte Hilfskredite in Höhe von rund 240 Milliarden Euro nach Griechenland geflossen. Aber heute steht Athen näher am Abgrund denn je. Wenn sich die EU und die griechische Regierung nicht einigen, ist der Staat pleite. Der Versuch, Griechenland zu retten, wäre dann nur eine jahrelange Insolvenzverschleppung.

Wie ernst ist es Athen wirklich? Varoufakis läßt Geldgeber in Brüssel frustriert zurück

Den Mißerfolg der Troika-Politik der vergangenen Jahre belegt eine 40 Seiten lange Antwort der Bundesregierung auf einen Fragenkatalog der Linksfraktion. Sie enthält viele Daten, die den wirtschaftlichen Schrumpfungsprozeß über die vergangenen Jahre dokumentieren. Für Linken-Politiker Andrej Hunko zeigt sie in der Summe, "daß der bisherige Ansatz der Griechenland-Programme auf ganzer Linie gescheitert ist". Die Krise sei dadurch nur weiter hinausgezögert worden. In diesem Punkt stimmen viele Experten, egal welcher Parteizugehörigkeit, mit ihm überein.

Die Antworten der Bundesregierung zeigen vor allem, daß viele Troika-Annahmen von Beginn an viel zu optimistisch waren. Zudem wurden auch keine Korrekturen vorgenommen, wenn die Prognosen auf der Strecke nicht zutrafen. Das hatte schwerwiegende Folgen sowohl für die Wirtschaftsleistung als auch für den Sozialstaat. Daß Griechenland immer tiefer im Schuldensumpf versackt ist, ist teilweise ein Ergebnis dieser falschen Annahmen.

Wirtschaft abgewürgt

Der erste kapitale Rechenfehler der Gläubiger betrifft das griechische Wirtschaftswachstum: Grundlage der internationalen Hilfen war die Annahme, daß Griechenland - trotz harter Sparvorgaben - schon ab 2012 um 1,1 Prozent wachsen würde. Tatsächlich schrumpfte die Wirtschaftsleistung in dem Jahr aber um 6,6 Prozent. In den Jahren von 2010 bis 2014 brach sie sogar um mehr als ein Fünftel ein. Die Staatsverschuldung kletterte gleichzeitig von rund 300 Milliarden im Jahr 2009 auf 318 Milliarden Euro 2014. Politische Konsequenzen hatte das nicht.

Obwohl die Fieberkurve über die Jahre stieg und Griechenland immer mehr an den Spar- und Reformvorgaben krankte, blieben die Geldgeber hart auf Kurs. Von einem "Sparprogramm" zu sprechen, sei falsch, sagt der Linken-Politiker. Die Gläubiger redeten bewußt von "Austeritätsprogramm", was aus dem Lateinischen übersetzt so viel wie Programm der Härte oder Strenge bedeutet.

Zum Besseren hat sich unter diesem Programm wenig entwickelt. Geändert hat sich hingegen die Gläubigerstruktur. War Griechenland vor fünf Jahren noch zu 94 Prozent bei privaten Gläubigern verschuldet, ist deren Anteil seither auf rund 11 Prozent geschrumpft, wie ebenfalls aus der Anfrage hervorgeht. Die griechischen Schulden bei Banken wurden von öffentlichen Geldgebern - EU, EZB und IWF - abgelöst. Die meisten "Hilfsgelder" sind direkt in den Finanzsektor geflossen, die Griechen selbst haben davon nichts gesehen.

Grundfalsch waren auch die Annahmen der Troika, was das griechische Tafelsilber am Markt bringen würde. Wie aus den Antworten weiter hervorgeht, sollte die Privatisierung der griechischen Staatskasse in den vergangenen Jahren 22 Milliarden Euro bringen. Noch für dieses laufende Jahr weist die EU optimistische 2,2 Milliarden aus. Dabei brachte der Verkauf von staatlichen Besitztümern insgesamt bisher nur schlappe 2,6 Milliarden Euro ein.

Daß nicht mehr dabei herumgekommen ist, liegt nicht an der Troika, sondern an der Verweigerungshaltung der griechischen Regierungen. Dennoch ist auffällig, daß die EU an ihren optimistischen Prognosen festhält, selbst wenn sie realitätsfern sind. Unter der Links-Rechts-Regierung um Ministerpräsident Alexis Tsipras ist gar nicht abzusehen, daß die Vorgaben irgendwann eingehalten werden.

Für Hunko sind die Privatisierungsauflagen in zweifacher Hinsicht ein Fiasko. Die Besitztümer, die bereits verkauft wurden, seien zum einen verramscht worden. Zum anderen wittere China in Griechenland günstige Einkaufsgelegenheiten und trete als großer Käufer auf. Beides sei nicht im Interesse der EU.

Steuerquelle versiegt

Ein weiterer Punkt, bei dem sich die Troika gehörig verrechnet hat, sind die Steuereinnahmen. Sie schrumpften von 2010 bis 2013 um 2,8 Milliarden Euro. Ein Grund hierfür ist, daß die Einkommen der Griechen durch die Sparvorgaben der Troika zwischen 2010 bis 2013 um ein Drittel einbrachen. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich gleichzeitig um knapp 15 Punkte auf 27,5 Prozent. Weil die Menschen weniger konsumieren konnten, versiegten auch die Staatseinnahmen.

Ein weiterer Grund für rückläufige Steuereinnahmen war die Senkung der Unternehmensteuer von 40 auf 33,4 Prozent. Daß es in der Kasse plötzlich nicht mehr klingelte, lag also nicht allein an der mangelnden Zahlungsmoral der Griechen, wie ein gängiges Vorurteil lautet, sondern auch an den Vorgaben der Troika.

Interessant ist die Zweigleisigkeit, mit der die Geldgeber bei der Steuerregelung vorgegangen sind. Die Gläubiger seien "auf einem Auge blind" gewesen, sagt Hunko. Sie hätten zwar in die Besteuerung der einfachen Bevölkerung eingegriffen. Die Besteuerung der Reichen, wie die der Reeder zum Beispiel, habe die Troika aber als "innenpolitische Sache" den Griechen überlassen. Rückblickend betrachtet sicherlich ein Fehler.

Fazit: Griechenland mit all den Tricks seiner Politiker bleibt ein Faß ohne Boden. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Der „Grexit“ ist die sinnvollere Lösung. (Peter Helmes)

www.conservo.wordpress.com

 

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Datum: Samstag, 6. Juni 2015 18:12
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: EUdSSR - Die Ent-Demokratisierung eines Kontinents, Griechenland (Islam+Wirtschaft)

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21 Kommentare

  1. 1

    Solange das Merkel an der Macht ist wird Griechenland ewig mitgeschliffen. Ja, ja, die dümmsten Kälber wählen ......

  2. 2

    man ist einfaxh platt bei soviel Dummheit nicht nur von Merkel sondern EU-Eliten-Mob und Pöbel...von Säufer Juncker abwärts.

  3. Bernhard von Klärwo
    Samstag, 6. Juni 2015 19:51
    3

    ""Es gibt eher kontemplative Gesellschaften (also jene, die nur arbeiten, wenn es nötig ist, die aber ansonsten ihr Leben lieber in Gesellschaft anderer in Kaffeehäusern oder in der Familie verbringen) - und es gibt hochaktive Gesellschaften wie Japan, China und die Länder Mittel- und Nordeuropas."" (MM)

    Oder es gibt Länder, wo der Neger und/oder Islam war oder ist...

    Und außerdem ist es dort heiß und damit der Mensch sich nicht verausgabt, tut er nur das Allernötigste. Buschmänner sind deshalb auch so klein, damit sie nicht viele Kalorien brauchen.

    Es ist kein Witz: Irgendein europäischer Forscher fragte einmal einen Buschmann, ob er nicht so eine große weiße Frau haben möchte. Daraufhin meinte der Buschmann, er wäre gar nicht in der Lage so eine riesige Frau (mit der Jagd) zu ernähren.

    (Wo und wann ich das las, weiß ich nimmer, könnte schon 10 Jahre her sein.)

    Beispielfoto:
    http://www.hwbeck.de/reisen/afrika/berichte/bericht%208/Homepagebilder/bilder%20gross/036.jpg

  4. 4

    ...und überhaupt..Was wäre eigentlich! so schlimm, wenn es zwei Sorten von Menschen gäbe,. um das Wort "Rasse" zu vermeiden?
    Die einen können besser Singen und Tanzen,- die anderen können besser Denken. Damit gäbe es einen Ausgleich und gut wäre es.
    Müssen wir wirklich alles gleichmachen?

  5. Bernhard von Klärwo
    Samstag, 6. Juni 2015 20:28
    5

    ""Es gibt eher kontemplative Gesellschaften (also jene, die nur arbeiten, wenn es nötig ist, die aber ansonsten ihr Leben lieber in Gesellschaft anderer in Kaffeehäusern oder in der Familie verbringen) - und es gibt hochaktive Gesellschaften wie ... und die Länder Mittel- und Nordeuropas..."" (MM)

    ...wo himmlische Kirchenmusik, Opern usw. - anstatt Muezzingejaule - geschrieben wurden.

    3sat heute 20:15 Uhr

    Operngala mit Jonas Kaufmann
    Startenor Jonas Kaufmann ist der zurzeit wohl begehrteste Sänger seines Fachs. Zusammen mit der Sopranistin Kristine Opolais singt er Arien aus der großen Welt der Oper.
    http://www.3sat.de/page/?source=/musik/181267/index.html

    Beispiel:
    Jonas Kaufmann

  6. 6

    ....der Rest sollte demnach in den arabischen Ländern bleiben.

  7. Bernhard von Klärwo
    Samstag, 6. Juni 2015 20:51
    7

    @ PeterT. #4

    ""Die einen können besser Singen und Tanzen,- die anderen können besser Denken."" (PeterT.)

    Die Weißen können nicht nur gut denken, sie können auch genial Singen, Komponieren, Musizieren, Tanzen und Malen!

    Siehe mein letzter Kommentar und hier:

    (Möchte nicht wieder Youtube einstellen, das sich hier wie eine Wand aufbaut, daher nur Fotos.)

    Ballett:
    http://nrwkino.de/img.php?src=/upload/stills/la%20danse3.jpg

    Anne Sophie Mutter
    http://www.kopenhagen.diplo.de/contentblob/1967070/Galeriebild_gross/199278/mutter_2.jpg

    Walzer:
    http://www.intoclassics.net/_nw/45/47871.jpg

    Albrecht Dürer:
    http://www.bildersuche.org/kunst/albrecht-duerer/rhinocerus-nashorn-albrecht-duerer

    Dürer: Muttergottes mit Kind:
    http://www.onlinekunst.de/weihnachten/adventskalender/2.html

  8. 8

    04/06/2015 - 11:12
    Griechenland soll dem IWF seine Schulden zurückbezahlen,
    alles andere interessiert nicht.
    Gleichzeitig ist man seitens des IWF nicht mehr bereit,
    weitere Kredite zu gewähren.
    Es wird an Europa hängen bleiben. (Schuldenschnitt)
    „Europa“?
    Es wird am Zahlmeister Deutschland hängenbleiben,
    dessen „Politiker“ fremde Interessen bedienen,
    (sowie die selbstverständlich die eigene persönliche, selbstverständlich,
    dafür ist man schließlich „Politiker“ geworden )
    dessen Politiker die eigene Bevölkerung verarschen, verraten.
    Warum?
    Weil dies (noch) möglich ist.
    V o r dem „“big“ bang“ wird dies weiterhin möglich sein.
    Hauptsache,
    die „Lagarde-Fraktion“ bekommt ihr Geld.
    Die Flaschensammlerin,
    der kleine Steuerdepp sollen sich nicht so haben!
    „Krisentreffen in Brüssel beendet – Lösung vertagt
    Die Befürchtung wächst: Muss Europa ganz alleine für Griechenland zahlen?“
    http://www.bild.de/politik/ausland/griechenland-krise/muss-europa-fuer-griechenland-zahlen-41218104.bild.html
    „Aber woher soll das Geld jetzt kommen? Lagarde: „Am Ende werden es die Mitgliedsländer der Eurozone sein, die einstehen.“
    Klartext: Wir müssen für Athen noch tiefer in die Staatskasse greifen. Möglicherweise mit einem Schuldenschnitt. Das bedeutet: Deutschland und die anderen Euroländer müssten auf einen Teil ihrer Kredite an Griechenland verzichten.“
    Was soll´s?
    Es ist ja nicht das Geld der „Politiker“.
    Der Hosenanzug wird´s schon richten.
    Und Flaschen in Abfallkörben gibt es nach wie vor.
    So schlecht kann es uns also nicht gehen.

  9. 9

    Korrektur

    (sowie selbstverständlich die eigenen, persönlichen, selbstverständlich,
    dafür ist man schließlich „Politiker“ geworden)

  10. 10

    Merkel, unsere Politikschranzen und die anderen Verantwortlichen sind letzten Endes nur die Marionetten der Hochfinanz. Und es wäre gegen die Interessen der Hochfinanz, wenn Griechenland aus dem Euro austritt. Daher ist es alternativlos, das wir immer weiter reinbuttern in dieses Pleiteland-laut Merkel und Co.

  11. 11

    Zwei Wege,
    das Fass ohne Boden zu finanzieren:

    -Abzweigung deutscher Steuergelder.
    Man muss den kleinen Deppen nicht fragen,
    darauf basiert die deutsche Geschichte,
    darauf basiert,
    dass die Kurve der Normalverteilung zu spitzen Nadeln mutierte.

    Motivation der Dressur“elite“:
    Keine Änderung,
    stabiler status quo,
    Angst vor Kettenreaktion bei Grexit
    Aufrechterhaltung der EU,
    (Verstärkung un-, antidemokratischer Strukturen, Pöstchenselbstbedieung,
    Korruptionsoase, Pfründe, Altersruhesitz „verdienter“, „weggelobter“,
    Parteigenossen, das Sichdrücken der „Politiker“ vor Verantwortung des Selbstverzapften
    („Brüssel hat es so beschlossen, wir sind unschuldig, hurra, die Welt ist schön))

    Folge:
    Siehe Flaschensammler*

    -Draghis Gelddruckmaschinen

    Motivation:
    Erhaltung der EU,
    Erhaltung des Euro als Gegengewicht gegenüber dem schwindsüchtigen Dollar.

    Folge:
    Geldentwertung,
    Enteignung des kleinen Deppen,
    der sich nicht in „Ersatzwährung“ geflüchtet hat.
    (Sachwerte, Aktien,…)
    …siehe oben.*

    Keine Sorge:
    Wenn Griechenland nach Verzicht der Rückzahlung...
    (natürlich nur die an Europa)
    (Mutti wird´s schon richten, denn ihr ist ein sicherer status quo wichtiger als die eigene Bevölkerung)
    ...irgendwann, nach langer Zeit wieder lebensfähig ist,
    wird der IWF pünktlich zur Stelle sein,
    um mit Krediten zu locken.

    Hoch das Bein!

  12. 12

    Niemand möchte die Multimilliarden zugeben und abschreiben die längst verloren sind. Durch lügen, Schiebung und Trix. Alle wissen es -aber erwird weitergewurstelt bis alles zusammenkracht. Die EUDSSR und ihre Deppenländer wollen auf den Kompost der Geschichte.

  13. 13

  14. 14

    Die EU von heute ist nicht anders als eine Art Einstieg Droge in Richtung Sowjetunion, Die EU bis 2003 habe ich geliebt. Sit die EU nicht bereit das Sowjetgehabe abzulegen bin der erste der für einen Austritt aus er EU ist.

  15. Bernhard von Klärwo
    Sonntag, 7. Juni 2015 10:46
    15

    Muslim Erdogan und Muslim Hussein Obama
    http://europa.deutschlandfunk.de/wp-content/uploads/2013/05/Erdogan_Obama1-612x333.jpg

    2009
    PORTRÄT DALIA MOGAHED BERATERIN VON BARACK OBAMA:
    “Muslime wollen gleichwertige Partner sein”

    Die 33-jährige Dalia Mogahed(Hidschab-Luder, Islam-Missionarin, geb. in Karo in einer arabischen Besatzersippe) leitet das Zentrum für Muslim-Studien des Meinungsforschungsinstituts Gallup in Washington und ist Mitglied des 25-köpfigen Gremiums, das den Präsidenten beim Umgang mit anderen Weltreligionen berät.

    Als Ben Rhodes, der außenpolitische Redenschreiber, die Islam-Experten um Rat bat, empfahl Mogahed drei Leitmotive:

    +++Respekt im Umgang mit dem Islam, Empathie für Standpunkte der Muslime, die von westlichen Sichtweisen abweichen, und Anerkennung der Bedeutung des Islams für die Zivilisation.+++

    Dennoch trägt sie weiter ein Kopftuch, es ist ihr Markenzeichen bei öffentlichen Auftritten…””

    BLOSS NICHT ZU FRÜH DIE KATZE(ISLAM; ISALMISIERUNG) AUS DEM SACK LASSEN!

    “”Im Wahlkampf gab es einen Eklat. Mitarbeiter verboten zwei jungen Frauen mit Kopftüchern, sich hinter das Rednerpult zu setzen. Sie wären im Fernsehen gut sichtbar gewesen. Die Kampagne hielt es für schädlich, wenn Wähler den Kandidaten mit dem Islam verbinden.

    In Kairo warb er nun damit, dass sein zweiter Vorname Hussein ist und seine väterlichen Vorfahren Muslime in Kenia waren…

    Die Sicht der Muslime auf den Westen ist ihr Fachgebiet. Zusammen mit John Esposito hat sie ein Buch geschrieben: „Who Speaks for Islam? What a Billion Muslims Really Think“…””
    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/portraet-dalia-mogahed-beraterin-von-barack-obama-muslime-wollen-gleichwertige-partner-sein/1531000.html

  16. Bernhard von Klärwo
    Sonntag, 7. Juni 2015 10:48
    16

    Ups, unterm falschen Artikel! Bin verrutscht.

  17. GNADENLOSE AUSROTTUNG
    Sonntag, 7. Juni 2015 11:14
    17

    @ Michael Mannheimer

    Ich muss Dir in einigen Punkten widersprechen:

    1. Es gibt nicht kontemplative und hochaktive Völker, sondern
    a) Völker, die in der Lage sind selbstständig Hochkulturen zu entwickeln. Dazu gehören alle weißen europäischen Völker und ohne Zweifel auch die Griechen (s. Antike und Byzanz).
    b) Völker, die zwar nicht in der Lage sind, selbstständig Hochkulturen zu entwickeln, jedoch in der Lage sind Hochkulturen aufzunehmen.
    c) Völker, die weder des a) noch b) fähig sind. Dazu gehören mit wenigen Ausnahmen die Schwarzafrikaner und die meisten muslimischen Völker.

    2. Die Griechen haben auch in der Antike Olivenöl, Wein und Schafskäse exportiert. Aber nicht nur! Die Griechen haben u. a. die Dampfmaschine erfunden (s. Heron von Alexandria) und nicht die Engländer 1700 Jahre später, sie haben auch Uhren entwickelt, die in der Lage waren, astronomisch-kalendarische Zusammenhänge anzuzeigen (s. Mechanismus von Antikythera), etwas, was erst im Mittelalter möglich war. Es gab aber keinen außerhalb der griechischen Welt, wo sie diese Güter exportieren konnten. An wen denn?

    Man darf nicht vergessen: Auch im Mittelalter, als Paris, London und Brüssel kleine Dörfer waren und die Menschen in ihren Fäkalien erstickten, war Konstantinopel eine Millionenstadt mit einer Hochkultur und fließendem Wasser in den Häusern.

    3. Die Griechen arbeiten nicht weniger als die Mitteleuropäer. Das ist von verschiedenen Quellen belegt.

    http://www.focus.de/finanzen/news/oecd-zahlen-zu-arbeitsstunden-fleissige-griechen-faule-deutsche-wer-in-europa-am-meisten-arbeitet_id_3842816.html

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/arbeitszeit-wer-arbeitet-am-meisten/9006188.html

    P.S: Ich stimme Dir in der Sache zu, dass keine weiteren Hilfen an Griechenland gezahlt werden und vielleicht die Zukunft Griechenlands außerhalb der Eurozone liegt.

  18. 18

    ""Griechenland muss raus aus dem Euro""

    GRUNDFALSCH !

    Der EURO muß raus aus Europa!

    -zurück zur D-Mark
    -volle nationale Souveränität Deutschlands
    -Zerschlagung der völkerrechtswiedrigen EU-Diktatur!
    (Selbstbestimmungsrecht der Völker)

  19. 19

    @17 GNADENLOSE AUSROTTUNG

    Klasse Kommentar

    Nicht die Griechen sind "schuld" sondern die politischen Machenschaften gewissenloser/tranznationaler Personen!

  20. 20

    TEST
    🙄

  21. 21

    Griechenland. Erste Prognosen sehen NEIN 52% knapp vorne. Wenn das klappt, schenke ich mir griechischen Wein ein.