Warum das Unrecht des Versailler Vertrags bis heute nachwirkt


“Lange Zeit galt es als ausgemacht, daß das deutsche Kaiserreich angeblich die Hauptverantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs trug. Dies war dann auch die Kernthese im Versailler Diktatfrieden, in dessen politischer Folge aus der von Anfang an politisch und moralisch geschwächten Demokratie der Weimarer Republik schließlich die nationalsozialistische Herrschaft erwuchs. Und die Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges war ja nichts anderes als der Versuch, die Ergebnisse des Ersten zu revidieren. Und es war ganz besonders die in Versailles festgelegte, erzwungene und im Übrigen falsche These, nach der Deutschland anerkennen mußte, daß es allein Schuld am Ausbruch des Krieges und an all seinen Folgen trägt, die der NSDAP schließlich millionenfach die Wähler zutrieb. Schon deshalb ist die Frage, warum dieser Erste Weltkrieg ausbrach, von mehr als bloß historischem Interesse.” (Quelle)

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Von Michael Mannheimer, 9.6. 2015

Ohne das Unrecht des Versailler Vertrags 1918 keine Abschaffung Deutschlands durch Sozialisten 2015

Der Versailler Vertrag war der wohl verheerendste Diktat-Frieden der Weltgeschichte. Er ebnete den Weg für Adolf Hitler, damit für 55 Millionen Tote im zweiten Weltkrieg, und war die Hauptursache für den Kalten Krieg mit all seinen Stellvertreterkriegen wie den Korea- oder Vietnamkriegen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Die alleinige Kriegsschuld am Ersten Weltkrieg wurde damals Deutschland zugeschoben. Ein verhängnisvoller Fehler und ein nicht wieder gutzumachendes Verbrechen an den Deutschen.

Wie die heutige Geschichtsforschung weiß, war es keinesfalls Deutschlands Alleinschuld: In gleichem Maße waren England (Churchills Haß gegen die deutsche Wirtschaftsdominanz), Frankreich (wollte unbedingt eine Revanche für die Schmach von 1870/71) und Russland (dieses hörte am Ende nicht auf den Bittbrief des Cousins des damaligen Zar Nikolaus: den deutschen Kaiser Wilhelm II., die Generalmobilmachung rückgängig zu machen, sondern auf das Drängen des eigens nach Petersburg angereisten französischen Premierministers Poincaré, unbedingt gegen Deutschland in den Krieg zu ziehen.


“Der fürchterlichste aller Kriege (1. Weltkrieg) hatte einen Friedensvertrag zur Folge, der kein Vertrag des Friedens ist, sondern die Fortsetzung des Krieges. Europa wird durch ihn zugrunde gehen, wenn es nicht die Vernunft zu seinem Ratgeber wählt.”

Anatole France, französischer Dichter (vgl. Hennig, E., a.a.O., S. 38/39)


Anatole France (François Anatole Thibault; * 16. April 1844 in Paris; † 12. Oktober 1924 in Saint-Cyr-sur-Loire) war ein französischer Schriftsteller. 1921 erhielt er den Literaturnobelpreis.


Gewiss, Deutschland machte mit seinem Blanko-Scheck gegenüber Österreich, dem es seine volle militärische Unterstützung zusicherte, wenn es Serbien angreifen sollte, einen schlimmen politischen Fehler. Doch dieser Fehler  wäre damals noch behebbar gewesen.

Erst mit Poincares Zusicherung an Russland, Frankreich würde seine Bündnisverpflichtungen im Falle eines Krieges gegenüber Russland einlösen, und der daraufhin erneuerten Generalmobilmachung Russlands auf Befehl des Zaren war die Weichenstellung zum Krieg unumkehrbar geworden.  Diese Zusage wird oft als „zweiter Blanko-Scheck“ bezeichnet.


“Die nicht rechtzeitige Revision des Versailler Vertrages [Diktats] wird in mehr oder minder naher Zukunft Europa wieder in einen Krieg hineinziehen, dessen Krönung die bolschewistische Weltrevolution sein wird”

Gustave Hervé, französischer Politiker, 1931 (vgl. Hennig, E. “Zeitgeschichtliche Aufdeckung”, München, 1964, S. 39)


Der Verrat der SPD 1914

Und unvergessen sollte uns Deutschen der Verrat der SPD bleiben: Ohne Not unterzeichnete die SPD, die stärkste Partei Deutschlands vor dem Ausbruch des ersten Weltkriegs, im August/September 2014 die Kriegskreditbewilligung, ohne die das Kaiserreich keinen Krieg hätte führen können und ein Erster Weltkrieg mit all seinen verheerednen Folgen mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeblieben wäre.

Reichstagswahlen 1912

Oben: 1914 war die SPD die mit Abstand größte Partei des Kaiserreichs (Quelle)

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Es war eben auch die SPD, die damals der allgemeinen Kriegsbegeisterung erlag. Ein Umstand, den die Partei gerne vergessen machen will.


Einschub MM:

“Ich werde Deutschland zermalmen.”
Roosevelt, 1932 (!), (vgl. E. Reichenberger “Wider Willkür und Machtrausch”, Graz, 1955, S. 241)

“Unsere Sache ist, Deutschland, dem Staatsfeind Nr. 1,  erbarmungslos den Krieg zu erklären.”
Bernhard Lecache, Präsident der jüdischen Weltliga, 9.11.1938

“Es ist unsere Sache, die moralische und wirtschaftliche Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vier-teilen:
… Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken.”
Lecache, Paris, 18. November 1938 (vgl. Lecache, B. “Le droit de vivre”)

“Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands”
W. Jabotinski, Begründer von “Irgun Zwai Leumi”, Januar 1934 (vgl. Walendy, “Historische Tatsachen”, Heft 15, S. 40)

“Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden, und zwar bald. Das letzte Wort liegt wie 1914 bei England.”
Zionist Emil Ludwig Cohn, “Annalen” (vgl. Hennig, a.a.O., S. 137)

“Denn obwohl Hitler vielleicht im letzten Augenblick den Krieg vermeiden will, der ihn verschlingen kann, wird er dennoch zum Krieg genötigt werden”
Emil Ludwig Cohn, 1938 (vgl. Ludwig Cohn “Die neue heilige Allianz”)

“Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: daß der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde”.

Eugen Gerstenmaier, Bundestagspräsident ab 1954, während des Krieges Mitglied der “Bekennenden Kirche” im “Widerstand”


Und unvergessen sollte uns ebenfalls sein, dass August Bebel in seiner Eigenschaft als SPD-Vorsitzender und Reichstagsmitglied in sabotierender Absicht über Jahre hinweg deutsche Militärgeheimnisse an die Briten verriet.

Diesen Verrat toppte er noch durch eine bewusst maßlose Übertreibungen des Flottenbauprogramms Deutschlands – was England zur größten Flottenaufrüstung seiner Geschichte bewegte. Bebel hoffte auf eine Kriegserklärung Englands gegen Deutschland und einer damit einhergehenden inneren politischen Destabilisierung Deutschlands, die er und die deutschen Sozialisten dann zum willkommenen Anlass einer Revolution gegen das Kaiserreich und der Umgestaltung Deutschlands in einen sozialistischen Staat nutzen würden.


“Ich war zutiefst beunruhigt. Der politische und wirtschaftliche Teil (= des Versailler Diktats) waren von Hass und Rachsucht durchsetzt … Es waren Bedingungen geschaffen, unter denen Europa niemals wieder aufgebaut oder der Menschheit der Frieden zurückgegeben werden konnte.”

Herbert Hoover, US-Präsident, 1919 (vgl. Hoover, H., Memoiren, Mainz, 1951, S. 413)

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“… dass die Signatarmächte des Vertrages [Diktats] von Versailles den Deutschen feierlich versprachen, man würde abrüsten, wenn Deutschland mit der Abrüstung vorangehe. Vierzehn Jahre! lang hatte Deutschland auf die Einhaltung dieses Versprechens gewartet … In der Zwischenzeit haben alle Länder … ihre Kriegs-Bewaffnung noch gesteigert und sogar den Nachbarn Geldanleihen zugestanden, mit denen diese wiederum gewaltige Militär-Organisationen dicht an Deutschlands Grenzen aufbauten. Können wir uns dann wundern, dass die Deutschen zu guter Letzt zu einer Revolution und Revolte gegen diese chronischen Betrügereien der großen Mächte getrieben werden?”

Lloyd George am 29. November 1934 im englischen Unterhaus, Englands Premier während der Kriegszeit (vgl. Sündermann, H. “Das dritte Reich”, Leoni 1964, S. 37)

David Lloyd George, 1. Earl Lloyd-George of Dwyfor OM (* 17. Januar 1863 in Manchester; † 26. März 1945 in Llanystumdwy, Caernarfonshire) war ein britischer Politiker. Er wurde während des Ersten Weltkrieges zum Premierminister gewählt und war der letzte Liberale, der dieses Amt innehatte.


Ohne den Versailler Vertrag kein Hitler – und damit auch kein zweiter Weltkrieg mit der deutschen Ursünde des Holocaust. Ohne Hitler und Holocaust kein von den Linken und weiten bürgerlichen Kreisen geschürter pathologischer Selbsthass. Und ohne den deutschen Selbsthass keine Politik der endgültigen Abschaffung alles Deutschen, wie sie mittlerweile von allen Altparteien, vorneweg der SPD und den Grünen, betrieben wird.

Was den Sozialisten 1918/19 versagt blieb und vom deutschen Militär damals blutig (Noske) niedergerungen wurde, woran Hitler mit seiner nationalen Variante des Sozialismus und danach die DDR mit ihrem sowjetischen, internationalen Sozialismus scheiterten: Heute ist ihr Ziel eines sozialistischen (Unrechts-)Staats dank einer historischen Schwäche des Liberalismus und Konservatismus zum Greifen nah wie nie zuvor.

Michael Mannheimer


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