Auch bei Englands Linken gibt es einen kriminell-pädophilen Sumpf


James Wilson Vincent Savile (oben) hatte zu Lebzeiten hunderte Kinder sowie junge Frauen missbraucht und musste sich nie dafür verantworten. Im Gegenteil wurde er 1990 sogar von der Queen zum Ritter geschlagen.

Regierung und der britische Geheimdienst MI5 waren wissentlich in die Vertuschung des Pädophilennetzwerkes involviert

Sir (!) James Wilson Vincent Savile (* 31. Oktober 1926 in Leeds; † 29. Oktober 2011 ebenda) war ein britischer Discjockey und Moderator der BBC und anderer Sender. Nach seinem Tod gelangten Hunderte von Fällen an die Öffentlichkeit, in denen Savile seine Position als Popidol ausgenutzt und junge Menschen, Kinder, Sterbende sowie Tote sexuell missbraucht haben soll. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden seien nie zuvor in der britischen Kriminalgeschichte so viele Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs gegen eine einzelne Person erhoben worden.24 Jahre lang war Savile Schirmherr des Stoke-Mandeville-Krankenhauses nordwestlich von London, wo er nach einem posthum (2015) erschienen Bericht mindestens 60 Menschen sexuell missbrauchte, darunter Angestellte, Besucher, freiwillige Helfer und vor allem Patienten. Savile durchstreifte regelmäßig die Krankenhausflure, suchte sich seine Opfer nach Belieben aus, während das Personal wegsah. 1977 etwa vergewaltigte er ein 11-jähriges Mädchen, das zu einer Hautkrebsbehandlung eingeliefert worden war. In einigen Fällen meldeten die Opfer den erlittenen Missbrauch dem Personal oder Eltern; wegen der Prominenz Saviles wurde damals in keinem Fall etwas gegen den Showmaster unternommen.

***

 

von Shinzon, 10. Januar 2015

Großbritanniens pädophiler Sumpf

2014 wurde Großbritannien von einem unfassbaren Kindesmissbrauchskandal erschüttert, nachdem bereits 2012 die pädophilen Machenschaften des BBC-Moderators Jimmy Savile (1926-2011) aufgeflogen waren. Savile hatte zu Lebzeiten hunderte Kinder sowie junge Frauen missbraucht und musste sich nie dafür verantworten. Im Gegenteil wurde er 1990 sogar von der Queen zum Ritter geschlagen. Als seine geheime Lebensgeschichte posthum bekannt geworden war, erhob der Labour-Abgeordnete Tom Watson weitere Missbrauchsvorwürfe gegen ein ganzes Pädophilennetzwerk von Politikern, Richtern und Prominenten.


Wie die folgenden Ermittlungen zeigten, sollte Watson Recht behalten. Inzwischen wurden zwei weitere BBC-Moderatoren, Rolf Harris und Stuart Hall, wegen sexuellen Missbrauchs zu hohen Haftstrafen verurteilt. Die Ermittlungen in der Politik laufen dagegen noch, weswegen bisher nur ein Name veröffentlich wurde. Der bereits verstorbene Abgeordnete Sir Cyril Smith (1928-2010) von der liberal-demokratischen Partei war wenig überraschend ein enger Freund von Savile und ebenso wie dieser wurde er nie für seine Taten belangt.

Cyril Smith mit V-Geste

Der Fall Cyril Smith eröffnet dabei eine neue Dimension des pädophilen Machtgefüges. Immerhin wurde er innerhalb von 30 Jahren dreimal wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt, was jedoch jedes Mal ohne Folgen blieb.

Insgesamt gab es 144 Anschuldigungen von Opfern gegen Smith, doch die entsprechende Polizeiakte galt lange Zeit als verschwunden. Erst 2012 wagte sich ein pensionierter Polizist mit der Aussage vor, dass der MI5 die Akte beschlagnahmt hatte. Der britische Inlandsgeheimdienst war also wissentlich in die Vertuschung des Pädophilennetzwerkes involviert und hat dabei wohl auch im britischen Innenministerium aufgeräumt. Dort verschwanden insgesamt 114 Aktenordner, in welchen der Kindesmissbrauch zwischen den Jahren 1979 und 1999 dokumentiert war.

Als wäre das noch nicht übel genug, verschwanden allein in den 1970 und 1980er Jahren rund 200 Kinder unter mysteriösen Umständen. Anfang 2014 meldete sich ein ehemaliges Opfer des „Westminster-Pädophilenrings“ mit dem Vorwurf an die Öffentlichkeit, dass auch die Polizei selbst bei der Vertuschung des Mordes an einem Achtjährigen geholfen habe. Einer weiteren Aussage zufolge sollen zwei weitere Jungen von dem Netzwerk ermordet worden sein.

Regierung und der britische Geheimdienst MI5 waren wissentlich in die Vertuschung des Pädophilennetzwerkes involviert

Offenbar war die Regierung von dem ganzen Treiben bestens informiert und das nicht nur, weil dem Netzwerk zahlreiche Abgeordnete und Minister angehör(t)en. Der konservative Abgeordnete Geoffrey Dickens (1931-1995) überreichte im Jahr 1983 dem damaligen Innenminister Leon Brittan sowie dem damaligen Generalstaatsanwalt Sir Thomas Hetherington ein Dossier mit Vorwürfen. Es hat wohl seine Gründe, dass damals nichts unternommen wurde.

Bei alledem kann davon ausgegangen werden, dass sich die Missbrauchsfälle nicht auf die 1970er und 1980er Jahre beschränken, obgleich sich zu dieser Zeit Pädophile ganz offen zeigten und sogar politische Forderungen stellten. Zwischen 1974 und 1984 existierte z.B. ein eingetragener Verein mit dem Namen Paedophile Information Exchange, dessen Mitglieder die Abschaffung des Mindestalters von 18 für sexuellen Verkehr aufheben wollten. Ihre Kampagne lief unter dem verachtenswerten Titel „kid lib“ (Kindesbefreiung).

Überall Parallelen zur pädophilen Szene der deutschen Grünen

Selbstverständlich beharrten die Vereinsmitglieder auf der Freiwilligkeit sexueller Kontakte mit Minderjährigen und distanzierten sich offiziell von Missbrauch und Nötigung. Intern hielten sie sich jedoch wenig an solche Kriterien und warteten auch nicht erst die Legalisierung von Sex mit Kindern ab. Ein Opfer des Vereins, welches anonym bleiben möchte, berichtete davon, zusammen mit anderen Minderjährigen auf einer Dinner-Party vergewaltigt worden zu sein.

Es scheint unfassbar, dass solche Vorfälle über Jahrzehnte ignoriert und als belanglos abgetan wurden. Möglich wurde dies jedoch auch durch die drakonischen Strafen, die in Großbritannien auf Verleumdung stehen. Das macht es für die Opfer sehr schwer, sich an die Öffentlichkeit zu wenden, insbesondere wenn die Beweise von höchster Stelle beseitigt werden. Ebenso wenig hilfreich ist es, dass es in den britischen Medien von Kinderschändern wimmelt, die ebenfalls kein Interesse daran haben, die Sache an die große Glocke zu hängen.

Die Frage, ob das britische Königshaus von den Missbrauchsfällen wusste oder gar selbst involviert ist, wird angesichts dessen wohl gar nicht erst gestellt werden. Immerhin würde da nicht nur der strenge Verleumdungsparagraph greifen, es wäre obendrein Majestätsbeleidigung. Erstaunlich ist jedoch, dass das Vertrauen in den britischen Hochadel nach wie vor ungebrochen ist, während die Kluft zwischen Volk und Politik stetig wächst.

Eine weitere Facette im Missbrauchsskandal bleibt ebenfalls unbeachtet. Die Rede ist von der Rolle der Geheimbünde, deren verschwiegene Natur ideal für die Organisation pädophiler Netzwerke ist. Da es sich bei den Tätern um wohlhabende und einflussreiche Personen handelt, versteht es sich fast schon von selbst, dass einige von ihnen der Freimaurerei angehören. Man braucht nur nach entsprechenden Gesten Ausschau zu halten, um diesen Verdacht zu bestätigen.

Jimmy Savile mit verdeckter Hand

Jimmy Savile mit M-Handgeste

Zumindest die Debatte über pädophile Politiker ist in Großbritannien aber schon mal am Hochkochen, was viel wert ist. Die Deutschen sind da noch viel vertrauensseliger, obgleich auch hierzulande genügend Indizien über einen prominenten Pädophilenring existieren. Gemeint ist nicht etwa der Fall Sebastian Edathy, bei dem es lediglich um Nacktbilder und keinen konkreten Missbrauch geht. Deswegen musste der SPD-Politiker, welcher sein Bundestagsmandat inzwischen niedergelegt hat, wohl auch als Bauernopfer herhalten.

Die Sachensaffaire um Thomas de Maiziere

Viel bedeutender ist dagegen der bereits 1993 aufgeflogene Sachsen-Sumpf, der weder bei den Verantwortlichen in der Politik noch in der Justiz personelle Konsequenzen hatte. Im Gegenteil ist der damalige sächsische Innenminister Thomas de Maiziére inzwischen sogar zum Bundesinnenminister aufgestiegen. Das Vertrauen seiner Wähler in ihn ist offenbar ungebrochen und der Sachsensumpf längst aus dem Gedächtnis der breiten Masse verschwunden. Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis in Deutschland eine ähnliche Debatte losgetreten wird wie in Großbritannien. Es bleibt zu hoffen, dass sich bis dahin nicht auch hierzulande ein Großteil der Täter ungestraft aus dem Leben verabschiedet hat.

Quelle 1

Quelle 2

Zwischenüberschriften von Michael Mannheimer


Nachtrag von MM:

Thomas de Maizière und die Vertuschung von Kindesmissbrauch (“Sachsenaffaire”)

Als ehemaliger sächsischer Innenminister hatte Thomas de Maizière (CDU) Informationen über die organisierte Kriminalität, die auch Kinderprostitution umfasste, vertuschen lassen sowie die strafrechtliche Verfolgung der Täter boykottiert. Der sächsische Verfassungsschutz unter de Maizière deckte die Mafia nicht nur, sondern kooperierte direkt mit ihr. Es gab von staatlicher Seite sogar Warnungen vor Polizeirazzien. Richter und Staatsanwälte standen ebenfalls unter dem Verdacht, mit der Kindersexmafia zusammen zu arbeiten und selbst Kinder zu missbrauchen.

Selbstverständlich wurde kein Verfassungsschützer, Richter oder Staatsanwalt zur Rechenschaft gezogen. Nicht ein Gerichtsurteil wurde gesprochen, obwohl dem Verfassungsschutz die Namen derjenigen bekannt waren, die Minderjährige missbraucht hatten.

De Maizière übernahm indessen 2009 das Amt des Bundesinnenministers und 2011 das des Bundeskriegsministers. Statt strafrechtlich verfolgt zu werden, konnte er im Gegenteil weiter Karriere machen. Nicht auszumalen, welche Verbrechen er in der machtvollen Position Bundesinnenministers vertuschen konnte.

Nur so nebenbei: Thomas de Maizière ist Mitglied des Rotary Club. Da dieser von Freimaurern gegründet wurde und ihnen als Rekrutierungsplattform dient, ist es in Anbetracht des gesellschaftlichen Status von de Maizière sehr wahrscheinlich, dass er selbst Freimaurer ist. Auch wenn man ihm persönlich (noch) keinen rituellen Missbrauch nachweisen kann, ergeben seine Nähe zur Freimaurerei sowie der Kindersexmafia eine bedenkliche Mischung.

Zu seinem Glück wurde nie wegen Amtsmissbrauch, Vertuschung sowie Behinderung strafrechtlicher Ermittlungen gegen ihn ermittelt. Wer kann schon wissen, welch belastendes Material dies zutage gefördert hätte. Allerdings zeigt sich im Falle Thomas de Maizière, wie Groß Macht und Einfluss der organisierten Kriminalität sowie der Freimaurerei sind. (siehe P2 Loge) Wer das Spiel der Elite mitspielt, kann sich scheinbar alles erlauben, ohne je eine Strafe fürchten zu müssen.

Nun bleibt nur noch eine Frage: Warum wählt das deutsche Volk, insbesondere die Christen, einen Mann, der sein Amt missbraucht hat, um Kindesmissbrauch zu vertuschen und die Täter zu schützen? Man sollte eigentlich davon ausgehen, dass so jemand unwählbar ist

Quelle


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