In Frankreich läuft ein massives Strafverfahren gegen sechs frühere enge Mitarbeiter von Nicolas Sarkozy (Sozialist) wegen Korruption

Korrupte Sozis in F

Gegen sechs enge Mitarbeiter des Sozialisten und ehemaligen französischen Ministerpräsidenten Sarkozy hat die französische Staatanwaltschaft Ermittlungen wegen Bestechung aufgenommen.

***

10. Juni 2015 | Autor: Andreas Unterberger

In Frankreich müsste man leben!

In Frankreich läuft ein massives Strafverfahren gegen sechs frühere enge Mitarbeiter von Nicolas Sarkozy, in dem diese schon viele Stunden aggressiv verhört worden sind. Der Vorwurf: Sie hätten während der Sarkozy-Präsidentschaft Umfrage-Aufträge ohne ordnungsgemäße öffentliche Ausschreibung vergeben.

Gewiss: Dieses Verfahren ist ein Teil der parteipolitisch motivierten Kampagne der Sozialisten, die Rückkehr Sarkozys an die Staatsspitze noch zu verhindern. Die Sozialisten begreifen dabei gar nicht, dass – wenn ihnen das gelänge – dann mit Sicherheit nicht Monsieur Hollande oder ein anderer Genosse Präsident würde, sondern höchstwahrscheinlich Madame Le Pen.

Diese Zusammenhänge sind aber gar nicht der Grund, weshalb dieser Vorfall hier erwähnt wird. Der Grund ist vielmehr die erstaunliche Tatsache, dass die französischen Behörden wegen Auftragsvergaben ohne vorgeschriebene Ausschreibung überhaupt so drastisch vorgehen können.

Denn der Österreicher sieht seit Jahren mit Staunen und vor allem Empörung, dass genau dasselbe Delikt in seinem Land ununterbrochen begangen wird. Und dass es absolut nie zu irgendwelchen Konsequenzen führt (es sei denn, man kann das Delikt Karl-Heinz Grasser anhängen). Gerade bei Dienstleistungen wie eben Umfragen oder Inseratenvergaben oder Studienaufträgen passiert das ständig. Immer wieder wird solches Verhalten auch vom Rechnungshof tadelnd schwarz auf weiß festgehalten. Die Regierung zeigt jedoch nicht einmal einen Hauch von Schuldbewusstsein.

So gab es den RH-Vorwurf etwa in Hinblick auf die frühere Unterrichtsministerin Claudia Schmied. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft hat jedoch nicht einmal einen Finger gerührt, obwohl damit ja ein Amtsmissbrauch gesetzt worden ist, also ein Offizialdelikt, bei dem die Staatsanwaltschaft verpflichtet wäre einzuschreiten, sobald sie davon erfährt. Die Annahme ist stark, dass in der Staatsanwaltschaft Rechnungshofberichte sicherheitshalber wohl gar nicht gelesen werden. Wenn dort solche Sachen drinnenstehen können, will das ja ein braver Staatsdiener lieber gar nicht wissen.

Da kann man nur sagen: In Frankreich müsste man leben! In Frankreich wird noch ernsthaft gegen Korruption vorgegangen. Und den besseren Rotwein und Käse gibt es auch . . .

 

Quelle:
http://www.andreas-unterberger.at/2015/06/in-frankreich-muesste-man-leben/#sthash.Zu1IPZTX.dpuf


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Autor:
Datum: Freitag, 19. Juni 2015 5:00
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Kritik am Kommunismus/Sozialismus

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12 Kommentare

  1. Heizölkutscher
    Freitag, 19. Juni 2015 8:00
    1

    Was außer einer Heiligsprechung soll heraus kommen?

  2. 2

    Herrje, ich ahnte es doch. Der Kärcher hat nix zustande gebracht und sein Haufen war auch noch korrupt.

    Sein Nachfolger "Ollandee" kriegt noch weniger auf die Reihe.

    Also, nix Neues im Staate Frankreich.

  3. 3

    Korruption ist in allen politischen Systemene gang un gäbe...auch in der islam -BRD mit Zonenwachtel an der Spitze odr auch Kalifatwachtel genannt. die US-Sklavin für die BRD. Ohne Kohle läuft nix in der BRD.

  4. 4

    Also, das mit dem angeblich besseren Wein möchte ich dementieren. Ich persönlich bevorzuge deutschen, speziell badische Weine. Damit bin ich groß geworden!

  5. 5

    e bissl Sarkozy am Morgen

    http://eussner.blogspot.de/2015/02/nicolas-sarkozy-selbstmorder-aus-angst.html

    http://eussner.blogspot.de/2015/03/frankreich-nicht-demokratisch-sondern.html

  6. 6

    Von meinen französischen Freunden wurde Hollande gewählt, weil Sarkozy das Beamtentum abschaffen wollte. Man muß natürlich erwähnen daß sie alle französische Beamte sind!

  7. 7

    Hää, wie bitte?
    "In Frankreich müsste man leben!"

    Liegt doch an jedem selbst wie und was er glaubt, wem er nachläuft und nacheifert etc.
    Wer das Gesocks nicht dingfest macht und einsperrt ist selber Schuld.
    Wer Verbrecher frei herumlaufen läßt ist selber Schuld.
    Ihr seid das Volk und nicht die.
    Ihr wohnt nunmal hier und nicht in Frankreich, ihr habt dieses Land zu dem gemacht was es ist, sorum oder sorum.
    Ihr laßt es zu wie die sich hier benehmen und uns behandeln, ihr habt die Freiheit euch zu ..., wenn es keiner macht, dann heult nicht hinterher.
    Ihr könnt nicht den lieben langen Tag tun und lassen was ihr immer tut, so ändert sich nichts und euer Wunsch bleibt ein Wunsch.
    Bitte schön, eure Entscheidung.

  8. 8

    noch e bissl Sarkozy

    (…)

    "Nicolas Sarkozy könnte in eine brisante Parteispenden- Affäre hineingezogen werden

    Die Tonbänder sind politischer Sprengstoff. Denn sie schüren den Verdacht, Bettencourt sei 2007 von Vertretern der konservativen Regierungspartei UMP um Spenden für die Präsidentschafts-Kampagne eines gewissen Nicolas Sarkozy angegangen worden. Damit sieht sich das einstige Staatsoberhaupt in eine potenziell brisante Parteispenden-Affäre hineingezogen. Nach Ablauf von Sarkozys Amtszeit im Élysée-Palast nehmen die Ermittlungen der Untersuchungsrichter ihren Lauf. Der Konservative sieht sich peinlichen Fragen und bis zu zwölfstündigen Vernehmungen ausgesetzt. Erst 2013 wird das Verfahren gegen den Ex-Präsidenten eingestellt.

    Inzwischen zurückgekehrt, plant der 60-Jährige seinen zweiten Anlauf auf die Führung der Nation. An diesem Wochenende gibt er seiner skandalbelasteten UMP einen neuen Namen: "Les Républicains"."

    "Die alte Dame und ihre Erbschleicher"

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/urteil-in-bettencourt-affaere-die-alte-dame-und-ihre-erbschleicher-1.2497702

    …und so klingt es,
    solange man in der Opposition ist: (Behauptung)

    „Sarkozy setzt Flüchtlinge mit Abwasser gleich“

    „Frankreichs früherer Präsident und Chef der konservativen Republikaner, Nicolas Sarkozy, hat die Flüchtlingswelle mit dem Bruch eines Abwasserrohrs gleichgesetzt.
    Der Plan der EU-Kommission, Flüchtlinge nach einer Quote auf Europa zu verteilen, sei so, als würde ein Klempner das Wasser nach einem Rohrbruch in der Wohnung verteilen.“

    (…)

    http://www.sueddeutsche.de/politik/frankreich-sarkozy-setzt-fluechtlinge-mit-abwasser-gleich-1.2528390

  9. 9

    "Kärcher" auf Stimmenfang,
    er weiß wie es geht.

    Und danach,
    in Regierungs"verantwortung"?

    Der blöde Wähler,
    naiv genug,
    den Worten zu glauben, hat bis zur nächsten Legislaturperiode nichts zu melden,
    bis dahin ist eh wieder Gras über die Sache gewachsen,
    Zeit für neue "Kärcherei",was tut man nicht alles,
    um diese kleinen Deppen einzulullen.

    Aaaber jetzt:

    http://news.google.com/news/story?cf=all&ned=de&hl=de&topic=w&ncl=dHCSGPKpGVO9kMMj1NDrX20qPYZPM&cf=all&scoring=d

  10. 10

    by the way:

    Man achte auf die Medien"vielfalt".

    Immerhin unterscheiden sich einige Artikel
    "Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy hat...",
    "Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy hat..."...

    So viel Vielfalt muss sein!

    Nix "übernehmen",
    nix "copy and paste"!

  11. 11

    . . . . . . . und den besseren Rotwein und Käse gibt es auch . . . . . . . !

    Ja , genau so !

    Ist der heutige Tag schon versaut ? . . . . . . Nee ? . . . . . aber jetzt garantiert ! . . . 🙁

    Flüchtlinge : Was die GRÜNEN WIRKLICH wollen ! ! ! !
    Michael Grandt

    Im Fahrwasser des G-7-Gipfels trommelt die grüne »Betroffenheitsfrau« Claudia Benedikta Roth wie wild gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Die Grünen, die sich vehement für Multikulti aussprechen, für den EU-Beitritt der Türkei, für eine Willkommenskultur und islamischen Religionsunterricht, stehen im Hinblick auf die Flüchtlingsfrage natürlich für ein »offenes Europa«. Ginge es nach ihnen, gäbe es keinen Grund mehr, nicht zu uns zu kommen.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-grandt/fluechtlinge-was-die-gruenen-wirklich-wollen.html

    http://info.kopp-verlag.de/data/image/michael_grandt/2015-06/Flchtlinge%20Was%20die%20Grnen%20WIRKLICH%20wollen/55948905.jpg

    Neben »Bürgerkriegs-«, »Armuts-« und »Wirtschaftsflüchtlingen« gibt es für die Grünen nun eine neue »Art«: »Klimaflüchtlinge-« und »Umweltvertriebene«. Damit gibt es de facto keinen Grund mehr, nicht zu uns zu kommen!

    »Grüne« Forderungen :
    So wollen die Grünen ein »offenes Europa« erreichen : . . . . . . . . !

    Der Brechreiz hat mich am weiterlesen gehindert ! Einfach nur ekelhaft !
    ....pfui deibel .

  12. 12

    Wer hat in zügelloser Raffgier den "Rohrbruch" in Libyen verursacht,
    wer hat Libyen, (und Nordafrika)
    an dessen Ende,
    so las man,
    ein von Friedensjüngern gearschpfählter Gaddafi stand,
    destabilisiert und teilweise zerbombt?

    Frankreich unter Sarkozy im Verbund mit den USA.

    Dies hindert ihn nicht daran, mit dem "Rohrbruch"
    auf Stimmenfang zu gehen.

    Wer bekräftige Obama in seiner Haltung durch Worte
    wie:

    "Ich kann ihn (Netanjahu) nicht ausstehen,
    er ist ein Lügner" ?

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/sarkozy-ueber-netanjahu-ich-kann-ihn-nicht-ausstehen-er-ist-ein-luegner-11521698.html

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/sarkozy-ueber-netanjahu-ich-kann-ihn-nicht-ausstehen-er-ist-ein-luegner-a-796493.html